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    Córdoba und die Sierras

    Argentinien

    Córdoba und die Sierras

    Region

    Die Provinz Córdoba im Zentrum des Landes verbindet die zweitgrößte Stadt Argentiniens mit den Sierras de Córdoba, einem Mittelgebirge, das bei Argentiniern als Ferienziel beliebt ist.

    von Felix Gillen

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    Die Provinz Córdoba im Zentrum des Landes verbindet die zweitgrößte Stadt Argentiniens mit den Sierras de Córdoba, einem Mittelgebirge, das bei Argentiniern als Ferienziel beliebt ist. Prägend ist das Erbe der Jesuiten: Die Manzana Jesuítica in der Stadt und fünf Estancias im Umland gehören seit 2000 zum UNESCO-Welterbe.
    Córdoba
    Lcsrns / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

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    Córdoba

    Córdoba ist nach Buenos Aires die zweitgrößte Stadt Argentiniens und eine lebendige Universitätsstadt.

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    Alta Gracia
    Paco Martinez / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

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    Alta Gracia

    Die Kleinstadt südwestlich von Córdoba ist um eine Jesuiten-Estancia herum gewachsen, die zum UNESCO-Welterbe der Jesuitenbauten von Córdoba gehört.

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    Córdoba

    Córdoba

    Córdoba ist nach Buenos Aires die zweitgrößte Stadt Argentiniens und eine lebendige Universitätsstadt. Ihr historisches Herz ist die Manzana Jesuítica, der Jesuitenblock mit Teilen der 1613 gegründeten Universität, dem Colegio Monserrat, einer Kirche und den Wohngebäuden des Ordens. Zusammen mit fünf Jesuiten-Estancias im Umland, darunter Alta Gracia, Jesús María und Santa Catalina, ist er seit 2000 UNESCO-Welterbe.Alta Gracia liegt der Stadt am nächsten; um die Estancia herum ist ein Ort entstanden. Córdoba eignet sich als Stopp zwischen Buenos Aires und dem Nordwesten und als Ausgangspunkt für die Sierras de Córdoba.
    Alta Gracia

    Alta Gracia

    Die Kleinstadt südwestlich von Córdoba ist um eine Jesuiten-Estancia herum gewachsen, die zum UNESCO-Welterbe der Jesuitenbauten von Córdoba gehört. Vor der Estancia liegt der Tajamar, ein 1643 angelegter Stauteich, der als ältester Damm der Provinz gilt und einst die Mühlen antrieb.Bekannt ist Alta Gracia auch als Kindheitsort von Ernesto Guevara: Seine Familie zog 1932 wegen seines Asthmas hierher und blieb bis 1943. Das Haus Villa Nydia ist heute ein Museum.
    Mendoza

    Mendoza

    Mendoza ist die Hauptstadt der gleichnamigen Weinprovinz und liegt wie eine Oase in einem trockenen Tal am Fuß der Anden. Nach dem verheerenden Erdbeben vom 20. März 1861 wurde sie ein Stück neben der alten Kolonialstadt neu angelegt: mit breiten Straßen, niedrigen Häusern, schattigen Alleen und offenen Bewässerungskanälen, den Acequias, entlang der Gehwege. Herz der Stadt ist die Plaza Independencia mit vier kleineren Plätzen ringsum, darunter die mit Kacheln geschmückte Plaza España.Im Westen liegt der weitläufige Parque General San Martín mit See und Rosengarten; auf dem Cerro de la Gloria erinnert ein Bronzedenkmal an die Andenarmee, mit der General San Martín 1817 von hier aus nach Chile zog. Rund um die Stadt liegen die Weinbaugebiete: Maipú, das sich gut mit dem Fahrrad erkunden lässt, Luján de Cuyo mit vielen bekannten Malbec-Kellereien und, etwa anderthalb Autostunden südlich, das hochgelegene Valle de Uco. Jedes Jahr Anfang März feiert die Stadt die Fiesta Nacional de la Vendimia, das große Weinlesefest.
    Mendoza und die Anden

    Mendoza und die Anden

    Die Provinz Mendoza am Fuß der Anden ist Argentiniens bedeutendste Weinregion: Hier wächst der Großteil der Trauben des Landes, vor allem Malbec. In einem trockenen Tal, in dem nur ein kleiner Teil des Bodens kultivierbar ist, machen Bewässerungskanäle die Landschaft grün. Westlich der Hauptstadt steigt die Straße nach Chile hinauf zum Aconcagua, dem höchsten Berg Amerikas.Am angenehmsten ist die Region im Herbst, wenn von Ende Februar bis April die Weinlese läuft, und im Frühling von September bis November.
    Parque Provincial Aconcagua

    Parque Provincial Aconcagua

    Der Aconcagua ist mit 6.961 Metern der höchste Berg Amerikas. Der Provinzpark, der ihn schützt, liegt rund 180 Kilometer westlich von Mendoza an der Ruta Nacional 7 nach Chile, kurz hinter Puente del Inca und etwa 15 Kilometer vor der Grenze. Die Fahrt dorthin führt am Stausee von Potrerillos und durch das Andendorf Uspallata.Auch ohne Gipfelambitionen lohnt der Besuch: Ein kurzer Rundweg führt zur Laguna de Horcones mit Blick auf die gewaltige Südwand; wer mehr Zeit hat, wandert an einem Tag bis zum ersten Basislager Confluencia. Für alle Wege brauchst du eine Genehmigung, die du im Voraus erwirbst. Die Hauptsaison für Trekking und Besteigungen läuft von Mitte November bis Mitte März. Kurz vor dem Park lohnt ein Stopp an der Puente del Inca, einer natürlichen Felsbrücke über den Fluss.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI