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    Col de l'Iseran

    Frankreich

    Col de l'Iseran

    SehenswürdigkeitBergeNaturFür Familien

    Der Col de l'Iseran in der Savoie ist mit 2764 Metern (das Schild auf der Passhöhe nennt 2770 Meter) der höchste asphaltierte Gebirgspass der Alpen.

    von Felix Gillen

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    Der Col de l'Iseran in der Savoie ist mit 2764 Metern (das Schild auf der Passhöhe nennt 2770 Meter) der höchste asphaltierte Gebirgspass der Alpen. Er verbindet die Tarentaise mit der Maurienne und führt durch eine karge Hochgebirgslandschaft am Rand des Vanoise-Nationalparks. Bei Radfahrern ist er ein bekanntes Ziel.

    Sehenswürdigkeiten

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Passhöhe Col de l'Iseran

    Passhöhe Col de l'Iseran

    Auf der Passhöhe des Col de l'Iseran stehst du auf 2764 Metern (laut Passschild 2770 Metern) und blickst rundum auf die Gipfel der Vanoise. Hier steht die kleine Steinkapelle Notre-Dame-de-Toute-Prudence aus dem Jahr 1939. Rad- und Motorradfahrer machen hier gern ihr Gipfelfoto am Passschild.
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    Bonneval-sur-Arc

    Bonneval-sur-Arc

    Am Südfuß des Passes, rund 13 Kilometer unterhalb der Passhöhe, liegt Bonneval-sur-Arc, eines der „Plus Beaux Villages de France“. In den engen Gassen stehen traditionelle Steinhäuser mit Dächern aus Steinplatten (Lauzes), typisch für die Haute-Maurienne. Der Ort ist weitgehend frei von moderner Bebauung geblieben.
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    Lac du Chevril & Barrage de Tignes

    Lac du Chevril & Barrage de Tignes

    Auf dem Weg nach Val d'Isère und zum Col de l'Iseran fährst du am Lac du Chevril vorbei, einem Stausee mit grünlichem Wasser. Die Barrage de Tignes ist rund 180 Meter hoch und war bei ihrer Fertigstellung 1952 die höchste Staumauer Frankreichs. Für den See wurde das alte Dorf Tignes geflutet. An der Straße gibt es mehrere Haltebuchten mit Blick auf See und Mauer.
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    Panoramastraße D902

    Panoramastraße D902

    Die D902 führt als Teil der Route des Grandes Alpes über den Pass und ist selbst ein Ziel: eine kurvenreiche Hochgebirgsstraße mit wechselnden Ausblicken auf Almen, Felswände und Wasserfälle. Halte nur an den ausgewiesenen Haltebuchten.
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    Rundgänge in Col de l'Iseran

    Kuratierte Spaziergänge zu den Highlights der Stadt, von erfahrenen Reisejournalisten zusammengestellt.

    Alpenriesen und Himmelskapelle: Eine Wanderung am Col de l'Iseran

    Erkunden Sie auf dieser zweistündigen Panoramawanderung die atemberaubende Hochalpenlandschaft des Col de l'Iseran, einem der höchsten befahrbaren Pässe Europas. Genießen Sie spektakuläre Ausblicke auf zwei Täler, besuchen Sie eine charmante Kapelle und tauchen Sie ein in die einzigartige alpine Natur.

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    Stopps (5)

    Restaurants & Cafés

    Restaurant du Col de l'Iseran

    Direkt auf der Passhöhe des Col de l'Iseran findest Du diesen gemütlichen Zufluchtsort. Hier kannst Du Dich nach der anspruchsvollen Fahrt oder Wanderung mit herzhaften regionalen Gerichten stärken und dabei die einmalige Aussicht genießen. Erwarte einfache, aber authentische savoyische Küche in einer unvergleichlichen alpinen Atmosphäre.
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    L'Edelweiss (Restaurant d'altitude)

    Auf dem Weg zum Col de l'Iseran von Val d'Isère aus empfängt Dich L'Edelweiss mit seinem charmanten Ambiente. Genieße herzhafte, traditionelle savoyische Küche, wie etwa eine Tartiflette oder einen Blaubeerkuchen, während Du von der Terrasse aus einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge genießt – ein perfekter Zwischenstopp.
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    Auberge d'Oul (Bonneval-sur-Arc)

    Im Herzen des malerischen Bonneval-sur-Arc bietet die Auberge d'Oul eine authentische kulinarische Erfahrung. Probiere hier lokale Gerichte aus frischen regionalen Produkten in einem traditionellen, familiären Rahmen. Die herzliche Gastfreundschaft und die urige Atmosphäre machen den Besuch zu einem echten Genuss und runden Deine Erkundungstour ab.
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    Essen & Trinken

    Auf der Passhöhe gibt es eine Kapelle und im Sommer eine einfache Einkehr. Die eigentliche Versorgung liegt in Val d'Isère und Bonneval-sur-Arc.

    Beaufort

    Der Bergkäse aus dem Beaufortain und der Tarentaise wird in den Genossenschaften der Talorte verkauft. Die Sommervariante aus Almmilch ist die feinste.

    Berghütten an der Strecke

    Auf beiden Seiten des Passes liegen bewirtschaftete Hütten mit einfacher Karte. Sie öffnen nur im Sommerhalbjahr.

    Crozets und Diots

    Buchweizen-Nudelquadrate und Savoyer Bratwurst gehören zur Standardküche der Talorte.

    Proviant für die Passfahrt

    Zwischen den Talorten gibt es keine Läden. Wasser und etwas zu essen solltest du unten mitnehmen, besonders auf dem Rad.

    Der Col de l'Iseran: Geschichte und alpines Erbe

    Die Geschichte des Col de l'Iseran ist eng mit der verkehrlichen Erschließung der Alpen verbunden. Hirten und Talbewohner nutzten den Übergang seit Jahrhunderten auf schmalen Pfaden, die heutige Hochalpenstraße entstand erst im 20. Jahrhundert.Als Teil der Route des Grandes Alpes wurde die Straße 1937 eröffnet und verband die Täler der Maurienne und der Tarentaise. Auf der Passhöhe steht die schlichte Steinkapelle Notre-Dame-de-Toute-Prudence, die 1939 errichtet wurde und Reisende unter ihren Schutz stellen soll.Die Region ist von der Almwirtschaft geprägt, besonders von der Herstellung des Beaufort-Käses. Die Tour de France hat den Pass seit 1938 mehrfach überquert, für viele Radfahrer ist er deshalb ein Ziel mit Symbolwert. Die saisonale Öffnung der Straße bestimmt bis heute den Rhythmus des Tourismus in den beiden Tälern.

    Unterwegs vor Ort

    Der Col de l'Iseran ist primär über die beeindruckende Passstraße zugänglich und ein beliebtes Ziel für Autofahrer, Motorradfahrer und vor allem Radfahrer. Als höchster Straßenpass der Alpen in Frankreich verbindet er im Sommer die Täler Maurienne und Tarentaise. Direkte öffentliche Verkehrsmittel zum Passgipfel sind selten, weshalb die Anreise meist individuell erfolgt oder über spezielle Tour-Angebote.

    Unterkünfte in Col de l'Iseran

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    Campingplätze in Col de l'Iseran

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    In der Umgebung

    Nationalpark Gran Paradiso (Piemontesischer Teil)

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    Der Gran Paradiso ist der älteste Nationalpark Italiens, gegründet am 3. Dezember 1922 auf dem Gebiet eines früheren königlichen Jagdreviers zum Schutz der alpinen Flora und Fauna. Er liegt beiderseits der Grenze zwischen Piemont und Aostatal. Zum piemontesischen Teil gehören das Orco-Tal mit Ceresole Reale und das Soana-Tal.
    Chamonix-Mont-Blanc

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    Chamonix-Mont-Blanc liegt am Fuß des Mont Blanc in Hochsavoyen und gilt als Wiege des Alpinismus. Der Ort ist ein internationales Zentrum für Bergsteiger, Wanderer und Wintersportler. Die Seilbahn auf die Aiguille du Midi (3842 Meter) bringt dich mitten ins Mont-Blanc-Massiv, die Zahnradbahn zum Montenvers zur Mer de Glace, dem größten Gletscher Frankreichs, mit ihrer jährlich neu gehauenen Eisgrotte. Im Ortszentrum mischen sich savoyische Architektur, Belle-Époque-Hotels, Ausrüstungsläden und Restaurants. Die Geschichte der Alpenerschließung zeigt das Musée Alpin. Am vollsten ist es im Juli und August sowie in den Winterferien im Februar; ruhiger sind Juni, September und der Frühwinter. Tickets für die Aiguille du Midi buchst du am besten frühzeitig online, idealerweise für eine der ersten Fahrten am Morgen.
    Albertville

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    Albertville liegt am Zusammenfluss von Arly und Isère in Savoyen und war 1992 Gastgeber der Olympischen Winterspiele. Über der Stadt thront auf einem Felssporn die mittelalterliche Cité de Conflans mit gepflasterten Gassen und Blick ins Tal. Für die Skigebiete der Tarentaise und des Beaufortain ist die Stadt ein Durchgangs- und Ausgangsort.
    Megève

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    Megève ist ein Wintersportort in Hochsavoyen mit dem Ortsbild eines savoyischen Dorfes. Es gibt ein großes Skigebiet, viele gehobene Unterkünfte und einen weitgehend autofreien Ortskern mit Kopfsteinpflastergassen, Boutiquen und Cafés. Im Sommer kommen Wanderer und Mountainbiker.
    Turin

    Turin

    Turin ist die Hauptstadt des Piemont und liegt am Po. Herzog Emanuele Filiberto machte die Stadt 1563 zur Hauptstadt Savoyens, von 1861 bis 1865 war sie erste Hauptstadt des geeinten Italiens. Barocke Plätze und rund 18 Kilometer Arkaden prägen das Zentrum; im 20. Jahrhundert wurde Turin als Sitz von Fiat zur Autostadt.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI