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    Nazca-Linien

    Peru

    Nazca-Linien

    Sehenswürdigkeit

    Die Nazca-Linien sind riesige Scharrbilder in der Wüste an Perus Südküste, angelegt vor allem von der Nazca-Kultur, die hier etwa zwischen 100 v. Chr. und 800 n. Chr. lebte.

    von Felix Gillen

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    Die Nazca-Linien sind riesige Scharrbilder in der Wüste an Perus Südküste, angelegt vor allem von der Nazca-Kultur, die hier etwa zwischen 100 v. Chr. und 800 n. Chr. lebte. Neben geraden Linien und geometrischen Formen gibt es Tierfiguren wie Kolibri, Affe, Spinne und Kondor. Die UNESCO erklärte die Linien und Geoglyphen von Nazca und Palpa 1994 zum Welterbe.Die Figuren sind vom Boden aus kaum zu erkennen. Vom Aussichtsturm an der Panamericana siehst du zwei Figuren, die Hände und den Baum. Einen Überblick bieten nur Rundflüge vom Flughafen María Reiche in Nazca, die etwa eine halbe Stunde dauern. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass es bei diesen Flügen in der Vergangenheit mehrere Unfälle gab, informiere dich vorab über den Anbieter.

    Restaurants in Nazca-Linien

    Vor Ort unterwegs

    AnreiseNazca liegt an der Panamericana zwischen Ica und Arequipa. Fernbusse halten im Ort, die Fahrt aus Lima dauert einen guten Tag oder eine Nacht.Aus der LuftDie Rundflüge starten am kleinen Flugplatz am Ortsrand und dauern etwa eine halbe Stunde. Die Maschinen fliegen enge Kurven, iss vorher nur leicht. Bei Dunst am Morgen kann es zu Verspätungen kommen.Vom Boden ausWer nicht fliegen möchte, steigt auf den Aussichtsturm direkt an der Panamericana. Von dort siehst du einige Figuren wie die Hände und den Baum aus der Nähe.

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    In der Umgebung

    Südküste (Ica)

    Südküste (Ica)

    Die Region Ica liegt südlich von Lima an der Wüstenküste und ist über die Panamericana gut erreichbar. Bei Paracas starten die Bootstouren zu den Islas Ballestas mit Seelöwen und Humboldtpinguinen, daneben liegt die Reserva Nacional de Paracas, das größte Küstenschutzgebiet des Landes. Um die Stadt Ica wird Pisco gebrannt, am Stadtrand liegt die Oase Huacachina zwischen hohen Dünen. Weiter südlich ziehen sich die Nazca-Linien durch die Wüste, seit 1994 UNESCO-Welterbe.
    Huacachina

    Huacachina

    Huacachina ist eine kleine Oase mit Lagune und Palmen, umgeben von hohen Sanddünen, nur wenige Kilometer vom Zentrum der Stadt Ica entfernt. Die meisten Besucher kommen für Touren mit Dünenbuggys und für Sandboarding, oft am späten Nachmittag mit Sonnenuntergang über der Wüste. Der Wasserstand der Lagune ist gesunken, inzwischen wird Wasser zugeleitet.Von Lima fährst du mit dem Bus bis Ica, von dort dauert die Taxifahrt nach Huacachina etwa zehn Minuten.Rund um Ica liegen Bodegas, in denen Pisco und Wein produziert werden und die Führungen mit Verkostung anbieten.Mit Buggys ist es schon zu Unfällen gekommen, wähle einen seriösen Anbieter.
    Paracas

    Paracas

    Der Badeort Paracas an der Pazifikküste ist der Ausgangspunkt für zwei der bekanntesten Naturerlebnisse der peruanischen Küste. Vom Muelle El Chaco fahren morgens Boote zu den Islas Ballestas, vorbei am Geoglyphen El Candelabro, der von See aus an einem Sandhang zu sehen ist. Auf den Felsinseln leben Seelöwen, Humboldtpinguine, Pelikane und Kolonien von Guanovögeln.Südlich des Ortes beginnt die Reserva Nacional de Paracas, gegründet 1975 und mit rund 335.000 Hektar das größte Schutzgebiet an Perus Küste, zwei Drittel davon im Meer. Aussichtspunkte wie Playa Roja mit rötlichem Strand und die Felsformation La Catedral, deren Bogen beim Erdbeben 2007 einstürzte, erreichst du per Auto oder Tour.
    Machu Picchu

    Machu Picchu

    Machu Picchu ist die bekannteste Inka-Stätte und der Grund, warum die meisten Reisenden nach Peru kommen. Die Anlage liegt auf rund 2.430 Metern auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln Machu Picchu und Huayna Picchu hoch über dem Río Urubamba, etwa 80 Kilometer nordwestlich von Cusco. Die meisten Archäologen sehen in ihr ein Anwesen des Inka-Herrschers Pachacútec, erbaut um 1450. Den Spaniern blieb sie verborgen, international bekannt wurde sie 1911 durch Hiram Bingham. Seit 1983 ist sie UNESCO-Welterbe.Tickets: Der Eintritt ist auf drei Rundwege mit insgesamt zehn Routen und feste Einlasszeiten verteilt. Die Tageskapazität liegt bei 4.500 Besuchern, an festgelegten Hochsaisontagen bei 5.600. Tickets verkauft das Kulturministerium online, ein kleines Kontingent für den Folgetag gibt es vor Ort in Aguas Calientes. Für Juni bis Oktober frühzeitig buchen.Anreise: Mit dem Zug von Cusco oder Ollantaytambo nach Aguas Calientes, von dort mit dem Bus von Consettur oder zu Fuß über Treppen hinauf zum Eingang.Inka-Trail: Der klassische Trail braucht eine Genehmigung und ist jedes Jahr im Februar gesperrt.
    Ollantaytambo

    Ollantaytambo

    Ollantaytambo liegt auf rund 2.800 Metern am westlichen Ende des Heiligen Tals. Der Ort wird oft als lebendiges Inka-Dorf bezeichnet: Die Altstadt folgt noch dem rechtwinkligen Straßenraster der Inka, durch die Gassen fließt Wasser in steinernen Kanälen, und viele Häuser stehen auf Inka-Mauern.Über dem Ort erheben sich die Terrassen und Tempelanlagen der Inka, die unter Pachacútec ausgebaut wurden. Während der spanischen Eroberung war Ollantaytambo eine Festung von Manco Inca. Am gegenüberliegenden Hang liegen alte Speicherbauten.Vom Bahnhof fahren PeruRail und Inca Rail mehrmals täglich nach Aguas Calientes, die Fahrt dauert etwa zwei Stunden.Die Inka-Anlage ist im Boleto Turístico von Cusco enthalten.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI