Haidhausen
Haidhausen wurde schon 808 als "haidhusir", Häuser auf der Heide, erwähnt und lebte lange von der Ziegelherstellung. Rund um den Wiener Platz entstanden kleine Herbergshäuser für die Arbeiter der Ziegeleien, einige davon stehen noch heute. 1854 kam Haidhausen zusammen mit Au und Giesing zu München, ab 1872 wurde rund um den Ostbahnhof das Franzosenviertel angelegt, dessen Straßen nach Orten des Deutsch-Französischen Kriegs benannt sind.Auf dem Isarhochufer thront das Maximilianeum, der Sitz des Bayerischen Landtags, nördlich davon zeigt die Villa Stuck das Künstlerhaus der Jahrhundertwende. Abends findest du im Viertel Wirtshäuser, französische Bistros und Kulturorte wie das Muffatwerk und den Jazzclub Unterfahrt. U4 und U5 halten am Max-Weber-Platz, der Ostbahnhof ist mit S-Bahn und U5 angebunden.