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    Maxvorstadt

    Deutschland

    Maxvorstadt

    StadtKultur

    Die Maxvorstadt entstand ab 1805 als erste planmäßige Stadterweiterung Münchens und trägt den Namen von König Max I. Joseph.

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    Die Maxvorstadt entstand ab 1805 als erste planmäßige Stadterweiterung Münchens und trägt den Namen von König Max I. Joseph. Gebaut wurde sie größtenteils erst nach 1825 unter Ludwig I., im klassizistischen Stil und auf einem schachbrettartigen Straßenraster. Als Erstes entstand die Ludwigstraße zwischen Feldherrnhalle und Siegestor. Mit Ludwig-Maximilians-Universität und Technischer Universität ist das Viertel bis heute ein Akademiker- und Studentenviertel.Du kommst vor allem wegen des Kunstareals: Rund um den Königsplatz liegen Glyptothek, Lenbachhaus, die Pinakotheken und das Museum Brandhorst dicht beieinander, sodass du an einem Tag mehrere Häuser schaffst. Zwischendurch sitzt du in den Lokalen der Schelling- und Türkenstraße, wo seit über hundert Jahren Studenten und Künstler einkehren. Die U2 hält am Königsplatz und an der Theresienstraße, U3 und U6 an der Station Universität.
    Die Maxvorstadt ist das Museums- und Universitätsviertel Münchens direkt nördlich der Altstadt. Im Kunstareal liegen Pinakotheken, Lenbachhaus, Museum Brandhorst und die Bauten am Königsplatz zu Fuß nah beieinander. In den Straßen rund um die Universität findest du Wirtshäuser, Cafés und Kneipen mit studentischem Publikum. Mit U2, U3 und U6 bist du in wenigen Minuten am Marienplatz oder in Schwabing.

    Sehenswürdigkeiten in Maxvorstadt

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Pinakothek der Moderne
    Museum

    1Pinakothek der Moderne

    Der Bau von Stephan Braunfels eröffnete 2002 und vereint vier Museen unter einem Dach: die Sammlung Moderne Kunst, die Staatliche Graphische Sammlung, das Architekturmuseum der TU München und Die Neue Sammlung für Design. Herzstück ist die Rotunde mit 30 Metern Durchmesser.
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    Lenbachhaus
    Museum

    2Lenbachhaus

    Die Villa des Malers Franz von Lenbach entstand 1887 bis 1891 nach Plänen von Gabriel von Seidl gegenüber dem Königsplatz. Weltberühmt ist die Sammlung des Blauen Reiters, deren Kern Gabriele Münter 1957 schenkte, seit 2013 ergänzt ein Neubau von Foster + Partners das Haus.
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    Königsplatz
    Historische Stätte

    3Königsplatz

    Karl von Fischer entwarf den Platz nach dem Vorbild der Athener Akropolis, Leo von Klenze führte ihn für Ludwig I. aus. Ihn rahmen die Glyptothek, die Staatlichen Antikensammlungen und die 1848 bis 1862 erbauten Propyläen, die Granitplatten aus der NS-Zeit wurden erst 1987/88 entfernt.
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    Museum Brandhorst
    Museum

    4Museum Brandhorst

    Das 2009 eröffnete Museum von Sauerbruch Hutton erkennst du an seiner Fassade aus 36.000 Keramikstäben in 23 Farben. Schwerpunkte der Sammlung sind Cy Twombly und Andy Warhol, der Eingang liegt an der Ecke Türken- und Theresienstraße.
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    Restaurants in Maxvorstadt

    1

    Schelling Salon

    1872 eröffnetes Lokal im Stil eines Wiener Cafés an der Schellingstraße, mit bayerischen Gerichten, Bier und Billardtischen.
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    2

    Atzinger Wirtshaus

    Gemütliches bayerisches Wirtshaus im Universitätsviertel mit herzhaften Gerichten, einer Bar und einem gut besuchten Biergarten.
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    3

    Max Emanuel Brauerei

    Bayerisches Wirtshaus mit Biergarten an der Adalbertstraße.
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    Nachtleben

    1

    Alter Simpl

    Traditionsreiche Künstlerkneipe in der Türkenstraße, die Kathi Kobus 1903 übernahm. Zu den Stammgästen zählten Frank Wedekind und Ludwig Thoma, später traten Karl Valentin und Joachim Ringelnatz auf, heute gibt es Bier an der Bar und bayerische Küche.
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    2

    Café Kosmos

    Kleine Bar auf zwei Etagen mit Wendeltreppe und quirliger Atmosphäre nahe dem Stiglmaierplatz.
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    3

    Schall und Rauch

    Zwanglose Bar im Universitätsviertel mit Cocktails, Bier und Kaffee, dazu gibt es Burger, Pasta sowie thailändische und indische Gerichte.
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    Unterkünfte in Maxvorstadt

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      Maxvorstadt-Reise

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    In der Umgebung

    München

    München

    München ist die Landeshauptstadt Bayerns und mit gut 1,6 Millionen Einwohnern die drittgrößte Gemeinde Deutschlands. Die Isar durchfließt das Stadtgebiet auf knapp 14 Kilometern. Herz der Altstadt ist der Marienplatz mit dem Neuen Rathaus, dessen Glockenspiel täglich um 11 und 12 Uhr erklingt, wenige Schritte entfernt ragen die beiden Türme der Frauenkirche auf.Die Wittelsbacher regierten von 1508 bis 1918 aus der Residenz, dem größten Stadtschloss Deutschlands, und schufen mit Schloss Nymphenburg und dem Englischen Garten weitläufige Anlagen. In der Maxvorstadt liegen die Pinakotheken des Kunstareals, auf einer Isarinsel das Deutsche Museum. Jedes Jahr ab dem Samstag nach dem 15. September feiert die Stadt auf der Theresienwiese das Oktoberfest, das auf die Hochzeit von Kronprinz Ludwig im Jahr 1810 zurückgeht.
    Schwabing

    Schwabing

    Schwabing war bis 1890 eine eigene Stadt und wurde dann nach München eingemeindet. Um 1900 machten Künstler und Literaten den Ort berühmt: Wassily Kandinsky, Alexej Jawlensky und Franz Marc prägten den Blauen Reiter, ab 1896 erschien hier die Satirezeitschrift Simplicissimus, bei der Thomas Mann eine Zeit lang Redakteur war. Hauptachse ist bis heute die Leopoldstraße, die am Siegestor beginnt und in den 1960er Jahren durch die Schwabinger Krawalle Schlagzeilen machte.Du bummelst über die Leopoldstraße, sitzt rund um die Münchner Freiheit in Kneipen und Bars und gehst in den Englischen Garten, der direkt an das Viertel grenzt. Weiter westlich wartet der Luitpoldpark mit seinem Aussichtshügel. U3 und U6 halten an der Münchner Freiheit, so bist du in wenigen Minuten am Odeonsplatz oder am Marienplatz.
    Glockenbachviertel

    Glockenbachviertel

    Seinen Namen hat das Glockenbachviertel von einem Gießhaus vor dem Sendlinger Tor, in dem von 1476 bis 1671 Glocken gegossen wurden, und vom Bach daneben, der 1575 erstmals als Glockenbach belegt ist. Das Viertel gehört zum Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und reicht von der Fraunhoferstraße entlang der Isar nach Süden. Es hat eine lange Geschichte als schwul-lesbisch geprägtes Viertel, schon 1967 öffnete in der Müllerstraße die erste Lederbar Deutschlands. Gemeinsam mit dem benachbarten Gärtnerplatzviertel gilt es heute als Szeneviertel mit vielen Kneipen und Bars.Tagsüber spazierst du über den Alten Südfriedhof mit den Gräbern berühmter Münchner, sitzt am Gärtnerplatz oder gehst hinunter an die Isar, die die Südostgrenze des Viertels bildet. Abends füllen sich die Bars und Wirtshäuser rund um Fraunhofer-, Hans-Sachs- und Müllerstraße. Mit U1 und U2 fährst du bis zur Station Fraunhoferstraße mitten ins Viertel.
    Neuhausen-Nymphenburg

    Neuhausen-Nymphenburg

    Neuhausen wurde 1890 nach München eingemeindet, das bis dahin selbstständige Nymphenburg folgte 1899, seit 1992 bilden beide den Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg. Prägend ist die Mischung: um den Rotkreuzplatz, das urbane Zentrum, städtische Wohnstraßen, entlang der Zufahrtsalleen zum Schloss die Villenkolonien Neuwittelsbach und Gern und dazu viel Grün mit Schlosspark, Botanischem Garten und Hirschgarten.Hierher kommst du vor allem für Schloss Nymphenburg, dessen Park direkt an den Botanischen Garten grenzt, und für den Hirschgarten mit seinem Wildgehege und dem riesigen Biergarten. Ein Abstecher lohnt zur gläsernen Herz-Jesu-Kirche. Die U1 bringt dich zum Rotkreuzplatz, von dort ist es nicht weit zu den Wirtshäusern und Biergärten des Viertels.
    Haidhausen

    Haidhausen

    Haidhausen wurde schon 808 als "haidhusir", Häuser auf der Heide, erwähnt und lebte lange von der Ziegelherstellung. Rund um den Wiener Platz entstanden kleine Herbergshäuser für die Arbeiter der Ziegeleien, einige davon stehen noch heute. 1854 kam Haidhausen zusammen mit Au und Giesing zu München, ab 1872 wurde rund um den Ostbahnhof das Franzosenviertel angelegt, dessen Straßen nach Orten des Deutsch-Französischen Kriegs benannt sind.Auf dem Isarhochufer thront das Maximilianeum, der Sitz des Bayerischen Landtags, nördlich davon zeigt die Villa Stuck das Künstlerhaus der Jahrhundertwende. Abends findest du im Viertel Wirtshäuser, französische Bistros und Kulturorte wie das Muffatwerk und den Jazzclub Unterfahrt. U4 und U5 halten am Max-Weber-Platz, der Ostbahnhof ist mit S-Bahn und U5 angebunden.