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    München

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    München

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    München ist die Landeshauptstadt Bayerns und mit gut 1,6 Millionen Einwohnern die drittgrößte Gemeinde Deutschlands. Die Isar durchfließt das Stadtgebiet auf knapp 14 Kilometern.

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    München ist die Landeshauptstadt Bayerns und mit gut 1,6 Millionen Einwohnern die drittgrößte Gemeinde Deutschlands. Die Isar durchfließt das Stadtgebiet auf knapp 14 Kilometern. Herz der Altstadt ist der Marienplatz mit dem Neuen Rathaus, dessen Glockenspiel täglich um 11 und 12 Uhr erklingt, wenige Schritte entfernt ragen die beiden Türme der Frauenkirche auf.Die Wittelsbacher regierten von 1508 bis 1918 aus der Residenz, dem größten Stadtschloss Deutschlands, und schufen mit Schloss Nymphenburg und dem Englischen Garten weitläufige Anlagen. In der Maxvorstadt liegen die Pinakotheken des Kunstareals, auf einer Isarinsel das Deutsche Museum. Jedes Jahr ab dem Samstag nach dem 15. September feiert die Stadt auf der Theresienwiese das Oktoberfest, das auf die Hochzeit von Kronprinz Ludwig im Jahr 1810 zurückgeht.
    München hat gut 1,6 Millionen Einwohner, die Altstadt rund um Marienplatz, Frauenkirche, Viktualienmarkt und Residenz erkundest du aber bequem zu Fuß. Nördlich davon liegt die Maxvorstadt mit dem Königsplatz und dem Kunstareal, dazu kommt Schwabing, um 1900 ein Künstlerviertel. Der Englische Garten zieht sich über 375 Hektar am Rand der Innenstadt entlang, Schloss Nymphenburg und der Olympiapark liegen weiter draußen. Zum Ausgehen ziehst du ins Glockenbachviertel oder nach Haidhausen, in der Au lädt dreimal im Jahr die Auer Dult auf den Mariahilfplatz, und in Neuhausen-Nymphenburg wartet der Hirschgarten mit seinem Biergarten. Für längere Wege nimmst du U-Bahn oder S-Bahn, deren Netz für die Olympischen Spiele 1972 stark ausgebaut wurde.
    Neuhausen-Nymphenburg
    Martinus KE / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Stadtteil 1 von 4

    Neuhausen-Nymphenburg

    Neuhausen wurde 1890 nach München eingemeindet, das bis dahin selbstständige Nymphenburg folgte 1899, seit 1992 bilden beide den Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg.

    Neuhausen-Nymphenburg liegt westlich der Innenstadt und ist das grünste der zentralen Viertel. Neben Schloss Nymphenburg findest du hier den Botanischen Garten, den Hirschgarten mit einem der größten Biergärten und moderne Architektur wie die Herz-Jesu-Kirche.

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    Haidhausen
    Achim Lammerts (Syntaxys) / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Stadtteil 2 von 4

    Haidhausen

    Haidhausen wurde schon 808 als "haidhusir", Häuser auf der Heide, erwähnt und lebte lange von der Ziegelherstellung. Rund um den Wiener Platz entstanden kleine Herbergshäuser für die Arbeiter der Ziegeleien, einige davon stehen noch heute.

    Haidhausen liegt am östlichen Isarufer gegenüber der Altstadt und verbindet alte Herbergshäuser mit den Gründerzeitstraßen des Franzosenviertels. Sehenswürdig sind das Maximilianeum und die Villa Stuck, zum Ausgehen locken Wirtshäuser, Bistros, Biergarten und Jazzclub.

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    Schwabing
    Marc-Lautenbacher / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Stadtteil 3 von 4

    Schwabing

    Schwabing war bis 1890 eine eigene Stadt und wurde dann nach München eingemeindet.

    Schwabing beginnt am Siegestor und zieht sich entlang der Leopoldstraße nach Norden. Um 1900 war es das Künstlerviertel Münchens, heute prägen Gründerzeitbauten, Cafés und Kneipen das Bild.

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    Glockenbachviertel
    Fred Romero from Paris, France / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

    Stadtteil 4 von 4

    Glockenbachviertel

    Seinen Namen hat das Glockenbachviertel von einem Gießhaus vor dem Sendlinger Tor, in dem von 1476 bis 1671 Glocken gegossen wurden, und vom Bach daneben, der 1575 erstmals als Glockenbach belegt ist.

    Das Glockenbachviertel liegt südlich der Altstadt zwischen Sendlinger Tor und Isar und ist eines der bekanntesten Ausgehviertel Münchens. Zusammen mit dem Gärtnerplatzviertel prägen es Gründerzeitbauten, Bars, Cafés und eine lange Tradition als Zentrum der schwul-lesbischen Szene.

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    Weitere Stadtteile in München

    Au

    Au

    Die Au liegt in der Isarniederung am rechten Flussufer und wurde 1340 als "Awe ze Gyesingen" erstmals erwähnt, der Name bedeutet Land am Wasser. 1808 wurde sie zur Stadt erhoben und erhielt das Recht auf Jahrmärkte, 1854 kam sie zu München. Nach den Luftangriffen von 1944 prägt heute vielfach Nachkriegsarchitektur das Bild, mitten durch das Viertel fließt der Auer Mühlbach. Am Nockherberg gründete Herzog Wilhelm V. 1623 ein Kloster, dessen Brauerei der Vorläufer von Paulaner ist, und Karl Valentin wurde hier geboren.Herz des Viertels ist der Mariahilfplatz mit der neugotischen Mariahilfkirche. Dreimal im Jahr verwandelt ihn die Auer Dult für neun Tage in einen großen Markt mit Geschirr, Antiquitäten und Fahrgeschäften, die Kirchweihdult 2026 läuft vom 17. bis 25. Oktober. Im Frühjahr zieht das Starkbierfest am Nockherberg Gäste an. Zum Mariahilfplatz fährt die Tram 18, mit U1 und U2 steigst du an der Fraunhoferstraße oder am Kolumbusplatz aus.
    Maxvorstadt

    Maxvorstadt

    Die Maxvorstadt entstand ab 1805 als erste planmäßige Stadterweiterung Münchens und trägt den Namen von König Max I. Joseph. Gebaut wurde sie größtenteils erst nach 1825 unter Ludwig I., im klassizistischen Stil und auf einem schachbrettartigen Straßenraster. Als Erstes entstand die Ludwigstraße zwischen Feldherrnhalle und Siegestor. Mit Ludwig-Maximilians-Universität und Technischer Universität ist das Viertel bis heute ein Akademiker- und Studentenviertel.Du kommst vor allem wegen des Kunstareals: Rund um den Königsplatz liegen Glyptothek, Lenbachhaus, die Pinakotheken und das Museum Brandhorst dicht beieinander, sodass du an einem Tag mehrere Häuser schaffst. Zwischendurch sitzt du in den Lokalen der Schelling- und Türkenstraße, wo seit über hundert Jahren Studenten und Künstler einkehren. Die U2 hält am Königsplatz und an der Theresienstraße, U3 und U6 an der Station Universität.

    Sehenswürdigkeiten in München

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Marienplatz und Neues Rathaus
    Sehenswürdigkeit

    1Marienplatz und Neues Rathaus

    Das neugotische Rathaus an der Nordseite des Marienplatzes entstand von 1867 bis 1909 nach Plänen von Georg von Hauberrisser. Im 85 Meter hohen Turm spielt das Glockenspiel mit 43 Glocken und 32 Figuren täglich um 11 und 12 Uhr, von März bis Oktober auch um 17 Uhr. Darüber liegt eine Aussichtsgalerie, die du per Lift erreichst.
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    Frauenkirche
    Kirche

    2Frauenkirche

    Der Grundstein der spätgotischen Kirche wurde 1468 gelegt, ihre Türme mit den um 1525 aufgesetzten Welschen Hauben sind gut 98 Meter hoch. Seit 1821 ist sie Kathedrale des Erzbistums München und Freising. Im Eingang zeigt ein Fußabdruck den legendären Teufelstritt, auf den Südturm fährt ein Aufzug.
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    Englischer Garten
    Park

    3Englischer Garten

    Der 1792 eröffnete Volkspark erstreckt sich über 375 Hektar. Am 25 Meter hohen Chinesischen Turm liegt ein Biergarten mit 7000 Sitzplätzen, der Rundtempel Monopteros von 1836 steht auf einem Hügel über den Wiesen. Dazu gehört auch der 1803 angelegte Kleinhesseloher See.
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    Residenz München
    Burg / Schloss

    4Residenz München

    Von 1508 bis 1918 residierten hier die Wittelsbacher, heute ist die Anlage mit zehn Innenhöfen das größte Stadtschloss Deutschlands. Zu sehen sind mehr als 150 Schauräume, darunter das Antiquarium, der größte Renaissancesaal nördlich der Alpen, sowie die Schatzkammer mit über 1200 Stücken.
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    Schloss Nymphenburg
    Museum

    5Schloss Nymphenburg

    Kurfürst Ferdinand Maria ließ das Schloss ab 1664 für seine Frau bauen, nachdem sie den Thronfolger Max Emanuel geboren hatte. Im rund 180 Hektar großen Park stehen Parkburgen wie die Amalienburg, ein Hauptwerk des Rokoko, im Schloss selbst die Schönheitengalerie Ludwigs I. und das Marstallmuseum mit seiner Kutschensammlung. 1845 wurde hier Ludwig II. geboren.
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    Deutsches Museum
    Museum

    6Deutsches Museum

    Das 1903 von Oskar von Miller gegründete Museum auf der Museumsinsel in der Isar zählt zu den größten Wissenschafts- und Technikmuseen der Welt. Seit 2015 wird es abschnittsweise saniert, der erste erneuerte Teil mit rund 20 Ausstellungen öffnete im Juli 2022.
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    Restaurants in München

    1

    Augustiner Klosterwirt

    Traditionelles bayerisches Wirtshaus auf zwei Etagen in der Altstadt nahe der Frauenkirche, mit regionaler Küche und Augustiner-Bier vom Fass.
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    2

    Steinheil 16

    Zwangloses Restaurant mit Schnitzelgerichten und frittierten Beilagen, dazu gibt es Bier, Wein und Cocktails.
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    3

    Giorgia Trattoria

    Italienische Trattoria mit lockerem Flair und farbenfroher Einrichtung, auf der Karte stehen Pizza, Pasta und weitere Klassiker.
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    4

    Weisses Bräuhaus im Tal

    Wirtshaus einer Weißbierbrauerei in der Straße Tal zwischen Marienplatz und Isartor, mit klassischer bayerischer Küche.
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    5

    Zum Franziskaner

    Familiengeführtes bayerisches Wirtshaus nahe Residenz und Oper mit lokalen Wurstspezialitäten, mal rustikalen, mal festlichen Gaststuben.
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    Essen & Trinken in München

    Die Münchner Küche ist deftig und eng mit dem Bier verbunden. Viele Klassiker isst du am besten im Wirtshaus oder unter Kastanien im Biergarten.

    Weißwurst

    Der Legende nach entstand sie 1857 im Gasthaus Zum Ewigen Licht am Marienplatz. Das Brät besteht vor allem aus Kalbfleisch und Speck, gewürzt unter anderem mit Petersilie. Traditionell isst du sie vormittags mit süßem Senf, Brezn und Weißbier, und sie soll das Mittagsläuten nicht mehr hören. Beim Zuzeln ziehst du das Brät mit den Zähnen aus der Haut.

    Brezn

    Die Laugenbrezel wird vor dem Backen kurz in Natronlauge getaucht und bekommt so ihre glänzend kupferbraune Kruste. Einer Münchner Legende nach verwechselte Bäcker Anton Nepomuk Pfannenbrenner 1839 Zuckerwasser mit Lauge. Seit 2014 ist die Bayerische Breze eine geschützte geografische Angabe.

    Obatzda

    Die pikante Käsecreme aus Camembert oder Brie, Butter und Paprika, oft mit Zwiebeln, ist ein klassisches Biergarten-Gericht. Dazu gibt es Brezn oder Roggenbrot und Radi. Bekannt wurde der Obatzde in den 1920er Jahren im Weihenstephaner Bräustüberl in Freising.

    Schweinshaxe

    Die Haxn wird in Bayern ungepökelt im Ofen gebraten oder gegrillt, bis die Schwarte zu einer mürben Kruste wird. Damit unterscheidet sie sich vom gekochten Eisbein.

    Münchner Helles

    Spatenbräu braute das untergärige, schwach gehopfte Helle 1894 als Antwort auf das Pils und führte es 1895 in München ein. Münchner Bier ist seit 1998 eine geschützte geografische Angabe, die nur Bier aus der Stadt tragen darf, gebraut von Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner, Spaten und Giesinger.

    Biergarten

    Die Brauer pflanzten über ihren Bierkellern Kastanien, deren Schatten das Bier kühl hielt. 1812 erlaubte König Max I. Joseph den Ausschank direkt an den Kellern. Bis heute gehört zum traditionellen Biergarten, dass du deine eigene Brotzeit mitbringen darfst.

    Kultur und Lebensart

    Die Stadt der WittelsbacherVon 1508 bis 1918 regierten die Wittelsbacher aus der Residenz. König Ludwig I. ließ ab 1826 die Alte Pinakothek bauen und begann in der Maxvorstadt die planvolle Stadterweiterung rund um den Königsplatz. Heute bilden die Pinakotheken, das Museum Brandhorst und weitere Häuser das Kunstareal.Bier und BiergartenHerzog Wilhelm V. gründete 1589 das Hofbräuhaus als Brauerei für den Hof. Biergärten gehören zum Münchner Sommer, allein der am Chinesischen Turm im Englischen Garten bietet 7000 Plätze.OktoberfestDie Wiesn geht auf die Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese im Oktober 1810 zurück. Sie beginnt traditionell am Samstag nach dem 15. September auf der Theresienwiese und dauert 16 bis 18 Tage. Festzelte betreiben die sechs Münchner Brauereien Spaten, Augustiner, Paulaner, Hacker-Pschorr, Hofbräu und Löwenbräu, 2023 kamen 7,2 Millionen Besucher.

    Nachtleben

    1

    Hofbräuhaus am Platzl

    Seit 1607 steht das Hofbräuhaus am Platzl, seine heutige Gestalt erhielt es 1896/97. In der Schwemme im Erdgeschoss sitzen rund 1000 Gäste an Holztischen, im Sommer öffnet der Innenhof mit dem Löwenbrunnen als Biergarten.
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    2

    Augustiner-Keller

    Traditionswirtschaft an der Arnulfstraße in der Maxvorstadt mit großem Biergarten unter Kastanien, in dem eine über 200 Jahre alte Rosskastanie steht. Ausgeschenkt wird Bier von Augustiner.
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    3

    Biergarten am Chinesischen Turm

    Mit 7000 Sitzplätzen der zweitgrößte Biergarten Münchens, mitten im Englischen Garten rund um die 25 Meter hohe Pagode von 1789/90. Dazu gibt es rustikale bayerische Küche.
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    4

    Schumann's Bar am Hofgarten

    Cocktailbar im amerikanischen Stil am Hofgarten mit klassischem Interieur und gepflegten Drinks.
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    5

    P1 Club

    Nachtclub mit Electro und Pop auf zwei Tanzflächen, dazu ein Außenbereich, am Eingang wird auf schicke Kleidung geachtet.
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    Anreise und Unterwegs

    Flugzeug: Der Flughafen München liegt rund 30 Kilometer außerhalb. Die S-Bahn-Linien S1 und S8 fahren abwechselnd im 10-Minuten-Takt in die Stadt, bis zum Hauptbahnhof brauchst du etwa 40 Minuten.In der Stadt: Die Altstadt erkundest du zu Fuß, für weitere Strecken nimmst du U-Bahn oder S-Bahn.Ausflüge: Regionalzüge der Linie RB 68 fahren von München nach Füssen, dem Ausgangspunkt für Neuschwanstein.

    Unterkünfte in München

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    Stellplätze & Camping

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      München-Reise

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      • 1Marienplatz und Neues Rathaus3 Tage
      • 2Frauenkirche4 Tage
      • 3Englischer Garten5 Tage
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    In der Umgebung

    Glockenbachviertel

    Glockenbachviertel

    Seinen Namen hat das Glockenbachviertel von einem Gießhaus vor dem Sendlinger Tor, in dem von 1476 bis 1671 Glocken gegossen wurden, und vom Bach daneben, der 1575 erstmals als Glockenbach belegt ist. Das Viertel gehört zum Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und reicht von der Fraunhoferstraße entlang der Isar nach Süden. Es hat eine lange Geschichte als schwul-lesbisch geprägtes Viertel, schon 1967 öffnete in der Müllerstraße die erste Lederbar Deutschlands. Gemeinsam mit dem benachbarten Gärtnerplatzviertel gilt es heute als Szeneviertel mit vielen Kneipen und Bars.Tagsüber spazierst du über den Alten Südfriedhof mit den Gräbern berühmter Münchner, sitzt am Gärtnerplatz oder gehst hinunter an die Isar, die die Südostgrenze des Viertels bildet. Abends füllen sich die Bars und Wirtshäuser rund um Fraunhofer-, Hans-Sachs- und Müllerstraße. Mit U1 und U2 fährst du bis zur Station Fraunhoferstraße mitten ins Viertel.
    Maxvorstadt

    Maxvorstadt

    Die Maxvorstadt entstand ab 1805 als erste planmäßige Stadterweiterung Münchens und trägt den Namen von König Max I. Joseph. Gebaut wurde sie größtenteils erst nach 1825 unter Ludwig I., im klassizistischen Stil und auf einem schachbrettartigen Straßenraster. Als Erstes entstand die Ludwigstraße zwischen Feldherrnhalle und Siegestor. Mit Ludwig-Maximilians-Universität und Technischer Universität ist das Viertel bis heute ein Akademiker- und Studentenviertel.Du kommst vor allem wegen des Kunstareals: Rund um den Königsplatz liegen Glyptothek, Lenbachhaus, die Pinakotheken und das Museum Brandhorst dicht beieinander, sodass du an einem Tag mehrere Häuser schaffst. Zwischendurch sitzt du in den Lokalen der Schelling- und Türkenstraße, wo seit über hundert Jahren Studenten und Künstler einkehren. Die U2 hält am Königsplatz und an der Theresienstraße, U3 und U6 an der Station Universität.
    Haidhausen

    Haidhausen

    Haidhausen wurde schon 808 als "haidhusir", Häuser auf der Heide, erwähnt und lebte lange von der Ziegelherstellung. Rund um den Wiener Platz entstanden kleine Herbergshäuser für die Arbeiter der Ziegeleien, einige davon stehen noch heute. 1854 kam Haidhausen zusammen mit Au und Giesing zu München, ab 1872 wurde rund um den Ostbahnhof das Franzosenviertel angelegt, dessen Straßen nach Orten des Deutsch-Französischen Kriegs benannt sind.Auf dem Isarhochufer thront das Maximilianeum, der Sitz des Bayerischen Landtags, nördlich davon zeigt die Villa Stuck das Künstlerhaus der Jahrhundertwende. Abends findest du im Viertel Wirtshäuser, französische Bistros und Kulturorte wie das Muffatwerk und den Jazzclub Unterfahrt. U4 und U5 halten am Max-Weber-Platz, der Ostbahnhof ist mit S-Bahn und U5 angebunden.
    Au

    Au

    Die Au liegt in der Isarniederung am rechten Flussufer und wurde 1340 als "Awe ze Gyesingen" erstmals erwähnt, der Name bedeutet Land am Wasser. 1808 wurde sie zur Stadt erhoben und erhielt das Recht auf Jahrmärkte, 1854 kam sie zu München. Nach den Luftangriffen von 1944 prägt heute vielfach Nachkriegsarchitektur das Bild, mitten durch das Viertel fließt der Auer Mühlbach. Am Nockherberg gründete Herzog Wilhelm V. 1623 ein Kloster, dessen Brauerei der Vorläufer von Paulaner ist, und Karl Valentin wurde hier geboren.Herz des Viertels ist der Mariahilfplatz mit der neugotischen Mariahilfkirche. Dreimal im Jahr verwandelt ihn die Auer Dult für neun Tage in einen großen Markt mit Geschirr, Antiquitäten und Fahrgeschäften, die Kirchweihdult 2026 läuft vom 17. bis 25. Oktober. Im Frühjahr zieht das Starkbierfest am Nockherberg Gäste an. Zum Mariahilfplatz fährt die Tram 18, mit U1 und U2 steigst du an der Fraunhoferstraße oder am Kolumbusplatz aus.
    Schwabing

    Schwabing

    Schwabing war bis 1890 eine eigene Stadt und wurde dann nach München eingemeindet. Um 1900 machten Künstler und Literaten den Ort berühmt: Wassily Kandinsky, Alexej Jawlensky und Franz Marc prägten den Blauen Reiter, ab 1896 erschien hier die Satirezeitschrift Simplicissimus, bei der Thomas Mann eine Zeit lang Redakteur war. Hauptachse ist bis heute die Leopoldstraße, die am Siegestor beginnt und in den 1960er Jahren durch die Schwabinger Krawalle Schlagzeilen machte.Du bummelst über die Leopoldstraße, sitzt rund um die Münchner Freiheit in Kneipen und Bars und gehst in den Englischen Garten, der direkt an das Viertel grenzt. Weiter westlich wartet der Luitpoldpark mit seinem Aussichtshügel. U3 und U6 halten an der Münchner Freiheit, so bist du in wenigen Minuten am Odeonsplatz oder am Marienplatz.