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    • In der Umgebung
    Mombasa
    Chris huh / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Kenia

    Mombasa

    Stadt

    Mombasa ist Kenias zweitgrößte Stadt und das historische Zentrum der Swahili-Küste, eine Inselstadt, die der Madaraka Express je nach Zug in viereinhalb bis sechs Stunden mit Nairobi verbindet.

    von Felix Gillen

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    Mombasa ist Kenias zweitgrößte Stadt und das historische Zentrum der Swahili-Küste, eine Inselstadt, die der Madaraka Express je nach Zug in viereinhalb bis sechs Stunden mit Nairobi verbindet. Die Portugiesen errichteten hier ab 1593 Fort Jesus, heute UNESCO-Welterbe, an dessen Mauern die engen Gassen der Altstadt anschließen.Nördlich der Insel liegen der Haller Park in einem renaturierten Steinbruch sowie die Strände von Nyali und Bamburi mit Hotels, Restaurants und einem lebhaften Nachtleben.

    Sehenswürdigkeiten in Mombasa

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Haller Park
    Park

    1Haller Park

    Ein ehemaliger Kalksteinbruch der Bamburi-Zementfabrik, den der Schweizer Agronom René Haller ab den 1970er-Jahren in ein Naturgebiet verwandelte. Zu sehen sind unter anderem Giraffen, Flusspferde und Riesenschildkröten, die Fütterungszeiten erfragst du am besten vor Ort.
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    Nyali Beach
    Sehenswürdigkeit

    2Nyali Beach

    Der Strand nördlich der Insel Mombasa ist von Hotels, Restaurants und Beach Bars gesäumt und bildet zusammen mit dem benachbarten Bamburi das Zentrum des Nachtlebens.
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    Fort Jesus
    Museum

    3Fort Jesus

    Die portugiesische Festung wurde 1593 bis 1596 nach Plänen von Giovanni Battista Cairati gebaut und 1698 nach langer Belagerung von omanischen Truppen eingenommen. Heute ist sie Museum der National Museums of Kenya und seit 2011 UNESCO-Welterbe.
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    Restaurants in Mombasa

    1

    Tamarind Restaurant

    Seafood-Restaurant mit Blick über den Meeresarm, bekannt für Fischsuppe, Mangrovenaustern und Meeresfrüchteplatten. Das Haus bietet auch Dhau-Fahrten an.
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    2

    Jahazi Coffee House

    Gemütliches Café in der Altstadt, eingerichtet mit Bezug zur Geschichte Mombasas. Es gibt hausgemachte Swahili-Snacks, Biryani, Fisch-Curry mit Kokos (Samaki wa Nazi) und mit Ingwer gewürzten Swahili-Kaffee, geöffnet tagsüber.
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    3

    Barka

    Lokal in der Altstadt (Mji wa Kale) mit Swahili-Küche. Zu den bekanntesten Gerichten gehören Biryani, Fisch in Kokossoße (Samaki wa Nazi) und Shawarma.
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    4

    Island Dishes

    Seit Langem bekanntes Lokal in der Altstadt mit Swahili-Küche, ein guter Platz, um dem Treiben im Viertel zuzusehen. Reiseführer empfehlen auch den Tamarindensaft.
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    Essen und Trinken

    Die Swahili-Küche Mombasas lebt von Kokosnuss, Tamarinde und Gewürzen wie Nelken und Kardamom, die der Handel über den Indischen Ozean an die Küste gebracht hat.

    Biryani

    Gewürzreis mit Kurkuma und goldbraun gebratenen Zwiebeln, dazu eine Soße aus Joghurt, Tomaten und Gewürzen. In der Altstadt steht er auf fast jeder Karte.

    Pilau

    Reisgericht mit Nelken und Kardamom, milder als die indische Variante und manchmal mit Kokosmilch gekocht. Dazu gibt es oft Kachumbari, einen Tomaten-Zwiebel-Salat.

    Samaki wa Kupaka

    Gegrillter Fisch, der mit einer dicken Soße aus Kokosnuss und Tamarinde bestrichen wird. Der Name bedeutet sinngemäß bestrichener Fisch.

    Mahamri

    Frittiertes Hefegebäck, ein klassisches Swahili-Frühstück. Traditionell gibt es dazu Straucherbsen, langsam in Kokosmilch gegart.

    Mishikaki

    Gegrillte Fleischspieße, die abends an Garküchen und in kleinen Lokalen der Altstadt verkauft werden.

    Kultur und Geschichte

    Fort JesusDer Mailänder Architekt Giovanni Battista Cairati entwarf die Festung, gebaut wurde sie zwischen 1593 und 1596. Von 1696 bis 1698 belagerten omanische Truppen das Fort und nahmen es schließlich ein. Unter britischer Herrschaft diente es ab 1895 als Gefängnis, 1958 wurde es Nationalmuseum, 2011 nahm die UNESCO es in die Welterbeliste auf. Verwaltet wird es von den National Museums of Kenya.AltstadtDie Altstadt (Mji wa Kale) erstreckt sich nördlich des Forts mit Moscheen, geschnitzten Holztüren und kleinen Cafés. In Cafés wie dem Jahazi Coffee House gibt es Swahili-Snacks und mit Ingwer gewürzten Kaffee.Swahili-PrägungJahrhunderte des Handels über den Indischen Ozean haben Mombasa geprägt. In Küche, Sprache und Architektur mischen sich afrikanische, arabische und indische Einflüsse, Kokosnuss, Tamarinde, Nelken und Kardamom bestimmen viele Gerichte.

    Nachtleben

    1

    Mint Lounge

    Club im Einkaufszentrum Petrocity in Bamburi, laut lokaler Presse einer der beliebtesten Treffpunkte im Nachtleben Bamburis.
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    2

    Moonshine Beach Bar

    Strandbar in Nyali, die von Reiseführern als Treffpunkt nach Sonnenuntergang empfohlen wird, mit Musik, Tanz und Partys mit Livebands und DJs.
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    Anreise und Unterwegs

    AnreiseDer Moi International Airport liegt auf dem Festland westlich der Insel.Der Madaraka Express (SGR) verbindet Nairobi und Mombasa mehrmals täglich. Der Express braucht etwa viereinhalb bis fünf Stunden, der Inter-County-Zug mit Zwischenhalten knapp sechs. Tickets gibt es bei Kenya Railways (metickets.krc.co.ke), buchbar bis zu 60 Tage im Voraus.In der StadtTaxis, Tuk-Tuks und Fahrdienst-Apps sind die praktischsten Verkehrsmittel. Nyali und Bamburi liegen nördlich der Insel, eine kurze Taxifahrt voneinander entfernt.Nach Süden Richtung Diani geht es über die Likoni-Fähre, die zu Stoßzeiten deutlich Zeit kosten kann, oder über den 2024 für den Verkehr freigegebenen Südabschnitt des Dongo-Kundu-Bypass.SicherheitAktuelle Reise- und Sicherheitshinweise findest du beim Auswärtigen Amt, verlinkt auf der Länderseite. Das Auswärtige Amt rät unter anderem, die Innenstadt von Mombasa nachts zu meiden und die Altstadt tagsüber mit einem lokalen Guide zu besuchen.

    Unterkünfte in Mombasa

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Mombasa-Reise

      Live
      • 1Haller Park3 Tage
      • 2Nyali Beach4 Tage
      • 3Fort Jesus5 Tage
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    3. 3
      9:41 Kein Netz
      Mombasa
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    In der Umgebung

    Diani Beach

    Diani Beach

    Diani Beach ist der bekannteste Badeort an Kenias Südküste, südlich von Mombasa, je nach Route und Verkehr etwa eine Autostunde vom Stadtgebiet entfernt. Ein langer weißer Sandstrand, Restaurants und Hotels liegen hier direkt neben Küstenwald, in dem die Organisation Colobus Conservation bedrohte Stummelaffen schützt.Am Südende von Diani kannst du den heiligen Wald Kaya Kinondo der Digo auf geführten Spaziergängen besuchen.
    Shimba Hills National Reserve

    Shimba Hills National Reserve

    Das Shimba Hills National Reserve ist ein bewaldetes Hügelland bei Kwale, rund 33 Kilometer von Mombasa und 15 Kilometer von der Küste entfernt. Bekannt ist es für die einzige Population von Rappenantilopen in Kenia, für Elefanten und für die Sheldrick Falls, zu denen ein Pfad durch den Küstenregenwald führt.Im Norden schließt das Mwaluganje Elephant Sanctuary an, ein Korridor, über den die Elefanten zwischen den Gebieten wandern.
    Kilifi

    Kilifi

    Kilifi liegt an einem breiten Meeresarm etwa auf halber Strecke zwischen Mombasa und Malindi. Der Kilifi Creek mit Mangroven, Segelbooten und Vogelwelt prägt den Ort, am südlichen Ufer stehen auf einer Anhöhe die Mnarani-Ruinen einer Swahili-Stadt.Zu Kilifi gehört außerdem der Bofa Beach, ein langer Sandstrand mit einigen Strandlokalen und einem Kitesurf-Zentrum.
    Küste

    Küste

    Kenias Küste am Indischen Ozean reicht von der tansanischen Grenze bis zum Lamu-Archipel und verbindet weiße Strände, Korallenriffe und eine über Jahrhunderte gewachsene Swahili-Kultur. Hier liegen mit Fort Jesus in Mombasa, der Altstadt von Lamu, den Ruinen von Gede und den heiligen Kaya-Wäldern der Mijikenda gleich mehrere UNESCO-Welterbestätten.Viele Reisende verbinden eine Safari im Landesinneren mit einigen Tagen am Meer, etwa in Diani, Watamu oder Malindi.
    Wasini Island & Kisite-Mpunguti

    Wasini Island & Kisite-Mpunguti

    Wasini Island und der Meeresnationalpark Kisite-Mpunguti liegen ganz im Süden der kenianischen Küste, rund 75 Kilometer südlich von Mombasa nahe der Grenze zu Tansania. Bootsausflüge ab Shimoni führen zu Delfinen und Korallenriffen, auf der autofreien Insel gibt es Mittagessen mit Meeresfrüchten.Auf dem Festland in Shimoni erinnern die Shimoni Slave Caves an den Sklavenhandel an der Küste.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI