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    Franklin-Gordon Wild Rivers National Park

    Australien

    Franklin-Gordon Wild Rivers National Park

    National Park

    Der Franklin-Gordon Wild Rivers Nationalpark im Westen Tasmaniens schützt die Einzugsgebiete zweier wilder Flüsse, dichte Regenwälder mit Huon-Kiefern und Kalksteinhöhlen mit Spuren eiszeitlicher Besiedlung.

    von Felix Gillen

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    Der Franklin-Gordon Wild Rivers Nationalpark im Westen Tasmaniens schützt die Einzugsgebiete zweier wilder Flüsse, dichte Regenwälder mit Huon-Kiefern und Kalksteinhöhlen mit Spuren eiszeitlicher Besiedlung. Er ist Teil des UNESCO-Welterbes Tasmanian Wilderness.Zugänglich ist der Park vor allem über kurze Wege am Lyell Highway, per Boot ab Strahan oder auf mehrtägigen Raftingtouren auf dem Franklin River.

    Sehenswürdigkeiten

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Nelson Falls

    1Nelson Falls

    Die Nelson Falls sind ein leicht zugänglicher Wasserfall im Franklin-Gordon Wild Rivers National Park in Tasmanien, Australien. Direkt am Lyell Highway gelegen, bieten sie unkomplizierten Zugang zu diesem UNESCO-Weltnaturerbe. Ein kurzer, gut ausgebauter Wanderweg führt dich durch einen uralten gemäßigten Regenwald, dessen dichte Vegetation und Artenvielfalt die lange geologische Geschichte Tasmaniens widerspiegeln.Nach etwa 20 Minuten Fußweg erreichst du eine Aussichtsplattform, von der aus du den Wasserfall bewundern kannst, wie er über eine Felskante in ein klares Becken stürzt. Die Region des Nationalparks erlangte in den 1980er Jahren durch eine erfolgreiche Umweltschutzkampagne weltweite Aufmerksamkeit, was ihre immense ökologische Bedeutung unterstreicht.Unser Tipp: Besuche die Nelson Falls idealerweise nach starken Regenfällen, um den Wasserfall mit maximalem Fluss zu erleben. Für ungestörte Fotos und um die Ruhe des Ortes voll auszukosten, empfiehlt sich ein Besuch am frühen Vormittag. Der Weg ist kurz und für die meisten Besucher gut begehbar.
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    The Confluence

    2The Confluence

    Die Confluence, der Zusammenfluss von Franklin River und Gordon River, ist ein ikonischer Ort im Herzen des Franklin-Gordon Wild Rivers National Park in Tasmanien. Hier treffen zwei der unberührtesten Flüsse Australiens aufeinander und bilden eine atemberaubende Wildnislandschaft. Dieser Punkt erlangte in den 1980er Jahren weltweite Berühmtheit durch die erfolgreiche Kampagne zur Rettung des Franklin River vor der Staudammflutung, ein entscheidender Moment für die australische Umweltbewegung. Du erlebst hier die rohe, unberührte Natur, umgeben von dichtem Regenwald und steilen Schluchten. Die Stille und Abgeschiedenheit sind tief beeindruckend. Unser Tipp: Der beste Weg, die Confluence zu erreichen, ist oft im Rahmen einer mehrtägigen Rafting-Tour auf dem Franklin River, was ein intensives Naturerlebnis garantiert. Achte auf die wechselnden Lichtverhältnisse am Morgen für besonders stimmungsvolle Fotos und plane genügend Zeit ein, um die Ruhe dieses besonderen Ortes auf dich wirken zu lassen.
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    3Bird River Track (Kelly Basin Walk)

    Der Bird River Track, auch bekannt als Kelly Basin Walk, führt dich tief in die Geschichte Tasmaniens im Franklin-Gordon Wild Rivers National Park. Du wanderst entlang der ehemaligen Eisenbahnlinie, die einst die abgelegene Bergbausiedlung East Pillinger mit dem Hafen Kelly Basin verband. Diese Siedlung war Anfang des 20. Jahrhunderts ein wichtiger Umschlagplatz für die Mount Lyell Mining and Railway Company, bevor sie aufgegeben und vom Regenwald zurückerobert wurde.Auf dem Weg entdeckst du faszinierende Überreste der Vergangenheit: verrostete Gleise, alte Maschinen und die Fundamente der einstigen Gebäude, die heute von üppiger Vegetation überwuchert sind. Es ist eine eindringliche Mischung aus menschlicher Geschichte und unberührter Wildnis. Unser Tipp: Plane deinen Besuch in den trockeneren Monaten (Sommer und Herbst), um die Wanderung angenehmer zu gestalten und bessere Sicht auf die Relikte zu haben. Festes Schuhwerk ist unerlässlich. Für beeindruckende Fotos bieten sich die von Moos bewachsenen Ruinen und die dichte Regenwaldkulisse an.
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    Restaurants in Franklin-Gordon Wild Rivers National Park

    Kultur & Geschichte

    Eiszeitliche SpurenIn der Kutikina-Höhle am Franklin River fanden Archäologen Werkzeuge und Tierknochen, die zeigen, dass Palawa hier vor über 15.000 Jahren am Rand der Gletscher lebten. Der Fund trug wesentlich zur Anerkennung des Gebiets als Kulturerbe bei.No DamsAnfang der 1980er-Jahre plante die tasmanische Regierung einen Staudamm am Franklin River. Die Blockaden der Tasmanian Wilderness Society wurden zu einer der größten Umweltkampagnen Australiens, 1983 stoppte der High Court das Projekt. Der Fluss ist bis heute frei fließend.

    Vor Ort unterwegs

    Der Lyell Highway zwischen Derwent Bridge und Queenstown führt quer durch den Norden des Parks. Entlang der Straße beginnen kurze Wege zu Wasserfällen und Aussichtspunkten.Bootstouren: Ab Strahan führen Fahrten auf den unteren Gordon River.Rafting: Der Franklin River wird nur auf geführten Touren von acht bis zehn Tagen befahren, Saison ist der Sommer.Versorgung: Tankstellen und Einkaufsmöglichkeiten gibt es in Queenstown, Strahan und Derwent Bridge.

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    In der Umgebung

    Walls of Jerusalem National Park

    Walls of Jerusalem National Park

    Der Walls of Jerusalem Nationalpark liegt auf dem Central Plateau Tasmaniens, östlich von Cradle Mountain. Doleritwände umschließen hier ein Hochplateau mit Gletscherseen, Polsterpflanzen und alten Bleistiftkiefern.Straßen führen nicht hinein. Vom Parkplatz am Fish River geht es auf einem steilen Aufstieg ins Plateau, die meisten Besucher bleiben zwei bis drei Tage und zelten.
    Cradle Mountain-Lake St Clair National Park

    Cradle Mountain-Lake St Clair National Park

    Der Cradle Mountain-Lake St Clair Nationalpark im Hochland Tasmaniens reicht vom markanten Doleritgipfel Cradle Mountain im Norden bis zum Lake St Clair, dem tiefsten See Australiens, im Süden. Dazwischen verläuft der Overland Track, eine der bekanntesten Mehrtageswanderungen des Landes.Der Park ist Teil des UNESCO-Welterbes Tasmanian Wilderness. Das Wetter schlägt schnell um, auch im Sommer kann es schneien.
    Tasmanische Wildnis

    Tasmanische Wildnis

    Die Tasmanian Wilderness World Heritage Area bedeckt rund ein Fünftel Tasmaniens und gehört zu den größten geschützten Wildnisgebieten der gemäßigten Breiten. Sie umfasst mehrere Nationalparks, darunter Cradle Mountain-Lake St Clair, Franklin-Gordon Wild Rivers, Southwest und Walls of Jerusalem.Regenwälder mit Myrtenbuchen und Huon-Kiefern, Gletscherseen, Hochmoore und wilde Flüsse prägen die Landschaft. Weite Teile sind nur zu Fuß, per Boot oder aus der Luft erreichbar.
    Southwest National Park

    Southwest National Park

    Der Southwest Nationalpark ist mit rund 6.000 km² der größte Nationalpark Tasmaniens und nahezu straßenlos. Knopfgras-Ebenen, schroffe Quarzitketten, Regenwald und eine unbewohnte Küste prägen das Gebiet.Mit dem Auto erreichst du nur die Ränder: Lake Pedder und Gordon Dam im Norden, Cockle Creek im Osten. Den Rest erschließen Fernwanderwege, Boote und Kleinflugzeuge.
    Otway Coast & Hinterland

    Otway Coast & Hinterland

    Zwischen Lorne und Princetown verlässt die Great Ocean Road die Küste und führt durch den Great Otway National Park: kühler Regenwald, Wasserfälle, Koalas und mit Apollo Bay ein guter Standort.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI