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    • In der Umgebung
    Tasmanische Wildnis

    Australien

    Tasmanische Wildnis

    Region

    Die Tasmanian Wilderness World Heritage Area bedeckt rund ein Fünftel Tasmaniens und gehört zu den größten geschützten Wildnisgebieten der gemäßigten Breiten.

    von Felix Gillen

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    4. Tasmanische Wildnis
    Die Tasmanian Wilderness World Heritage Area bedeckt rund ein Fünftel Tasmaniens und gehört zu den größten geschützten Wildnisgebieten der gemäßigten Breiten. Sie umfasst mehrere Nationalparks, darunter Cradle Mountain-Lake St Clair, Franklin-Gordon Wild Rivers, Southwest und Walls of Jerusalem.Regenwälder mit Myrtenbuchen und Huon-Kiefern, Gletscherseen, Hochmoore und wilde Flüsse prägen die Landschaft. Weite Teile sind nur zu Fuß, per Boot oder aus der Luft erreichbar.
    Die Tasmanische Wildnis, ein weitläufiges UNESCO-Weltnaturerbe, umfasst unberührte Regenwälder, alpine Hochebenen und reißende Flüsse im Westen Tasmaniens.Du findest hier ikonische Ziele wie den Cradle Mountain-Lake St Clair Nationalpark und den Franklin-Gordon Wild Rivers Nationalpark.Dieses Gebiet birgt eine reiche Geschichte der Aborigines und ist ein Zentrum bedeutender Naturschutzbewegungen.Es bietet sich für ausgedehnte Wanderungen, etwa auf dem Overland Track, und Bootsfahrten auf dem Gordon River an.Die beste Reisezeit ist von November bis April, wenn die Witterung stabiler und die Zugänglichkeit der Wege gewährleistet ist.
    Cradle Mountain-Lake St Clair National Park

    Ort 1 von 4

    Cradle Mountain-Lake St Clair National Park

    Der Cradle Mountain-Lake St Clair Nationalpark im Hochland Tasmaniens reicht vom markanten Doleritgipfel Cradle Mountain im Norden bis zum Lake St Clair, dem tiefsten See Australiens, im Süden.

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    Franklin-Gordon Wild Rivers National Park

    Ort 2 von 4

    Franklin-Gordon Wild Rivers National Park

    Der Franklin-Gordon Wild Rivers Nationalpark im Westen Tasmaniens schützt die Einzugsgebiete zweier wilder Flüsse, dichte Regenwälder mit Huon-Kiefern und Kalksteinhöhlen mit Spuren eiszeitlicher Besiedlung.

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    Southwest National Park

    Ort 3 von 4

    Southwest National Park

    Der Southwest Nationalpark ist mit rund 6.000 km² der größte Nationalpark Tasmaniens und nahezu straßenlos. Knopfgras-Ebenen, schroffe Quarzitketten, Regenwald und eine unbewohnte Küste prägen das Gebiet.

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    Walls of Jerusalem National Park

    Ort 4 von 4

    Walls of Jerusalem National Park

    Der Walls of Jerusalem Nationalpark liegt auf dem Central Plateau Tasmaniens, östlich von Cradle Mountain. Doleritwände umschließen hier ein Hochplateau mit Gletscherseen, Polsterpflanzen und alten Bleistiftkiefern.

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    Sehenswürdigkeiten in Tasmanische Wildnis

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Lake St Clair

    Lake St Clair

    Der Gletschersee am Südende des Overland Track ist mit rund 160 bis 200 m Tiefe der tiefste See Australiens. Am Besucherzentrum Cynthia Bay beginnen Uferwege durch Eukalyptus- und Regenwald, eine Fähre bringt Wanderer ans Nordende.
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    Gordon River

    Gordon River

    Der Fluss fließt durch unberührten Regenwald in den Macquarie Harbour bei Strahan. Bootsfahrten führen stromaufwärts bis zu einem Steg im Wald, wo ein kurzer Weg zu Huon-Kiefern führt, die mehrere Jahrhunderte alt sind.
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    Essen & Trinken

    Highland Restaurant

    Restaurant in 4038 Cradle Mountain Rd.
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    Altitude Restaurant + Lounge Bar

    Bar in 3718 Cradle Mountain Rd.
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    Beste Reisezeit

    Wann ist die beste Zeit für deine Reise?

    Dezember
    Januar
    Februar
    März
    10–12°C·120–190 mm(viel Regen)
    Von Dezember bis März sind die Tage lang und am wärmsten, die beste Zeit für Mehrtageswanderungen. Im April färbt sich die Fagus, Australiens einzige laubabwerfende Baumart, goldgelb. Im Winter liegt im Hochland oft Schnee.
    Werte für das Hochland am Cradle Mountain. An der Westküste bei Strahan ist es milder, in Hobart deutlich trockener.

    Saisons

    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Sommer, Wandersaison
    Übergang, wechselhaft
    Winter, kalt und nass
    Beste Reisezeit
    ▶Detaillierte Monatsdaten anzeigen
    MonatTemp (°C)Regen (mm)
    Januar12.0150
    Februar12.0120
    März10.0160
    April8.0210
    Mai6.0260
    Juni4.0270
    Juli3.0320
    August3.0320
    September5.0280
    Oktober7.0250
    November9.0190
    Dezember11.0190

    Kultur & Geschichte

    Palawa und EiszeitHöhlen im Südwesten zeigen, dass Menschen hier schon in der letzten Eiszeit lebten, einige Fundstätten sind über 30.000 Jahre alt. Die Palawa, die Aboriginal-Bevölkerung Tasmaniens, wurden im 19. Jahrhundert gewaltsam von ihrem Land vertrieben. Ihre Nachfahren setzen sich heute für die Anerkennung und Pflege der Kulturstätten ein.Geburtsort der UmweltbewegungDie Überflutung des Lake Pedder durch einen Staudamm in den 1970er-Jahren und der Streit um den geplanten Franklin-Damm Anfang der 1980er-Jahre machten Tasmanien zum Ausgangspunkt der australischen Umweltbewegung. 1983 stoppte ein Urteil des obersten Gerichts den Franklin-Damm, die Flüsse blieben frei.

    Unterwegs in der Wildnis

    Ohne Auto ist das Gebiet kaum zu erkunden. Die wichtigsten Zugänge sind Cradle Mountain im Norden, der Lyell Highway zwischen Hobart und Queenstown mit dem Lake St Clair und Strahan an der Westküste für Bootsfahrten auf dem Gordon River.Parkpass: Für alle tasmanischen Nationalparks nötig, als Tages- oder Zweimonatspass.Wetter: Der Westen gehört zu den regenreichsten Gebieten Australiens. Auch im Sommer sind Schnee und Sturm möglich.Mehrtageswanderungen: Registriere dich vor dem Start und nimm bei abgelegenen Touren ein Notfallsignal mit.

    In der Umgebung

    Cradle Mountain-Lake St Clair National Park

    Cradle Mountain-Lake St Clair National Park

    Der Cradle Mountain-Lake St Clair Nationalpark im Hochland Tasmaniens reicht vom markanten Doleritgipfel Cradle Mountain im Norden bis zum Lake St Clair, dem tiefsten See Australiens, im Süden. Dazwischen verläuft der Overland Track, eine der bekanntesten Mehrtageswanderungen des Landes.Der Park ist Teil des UNESCO-Welterbes Tasmanian Wilderness. Das Wetter schlägt schnell um, auch im Sommer kann es schneien.
    Walls of Jerusalem National Park

    Walls of Jerusalem National Park

    Der Walls of Jerusalem Nationalpark liegt auf dem Central Plateau Tasmaniens, östlich von Cradle Mountain. Doleritwände umschließen hier ein Hochplateau mit Gletscherseen, Polsterpflanzen und alten Bleistiftkiefern.Straßen führen nicht hinein. Vom Parkplatz am Fish River geht es auf einem steilen Aufstieg ins Plateau, die meisten Besucher bleiben zwei bis drei Tage und zelten.
    Franklin-Gordon Wild Rivers National Park

    Franklin-Gordon Wild Rivers National Park

    Der Franklin-Gordon Wild Rivers Nationalpark im Westen Tasmaniens schützt die Einzugsgebiete zweier wilder Flüsse, dichte Regenwälder mit Huon-Kiefern und Kalksteinhöhlen mit Spuren eiszeitlicher Besiedlung. Er ist Teil des UNESCO-Welterbes Tasmanian Wilderness.Zugänglich ist der Park vor allem über kurze Wege am Lyell Highway, per Boot ab Strahan oder auf mehrtägigen Raftingtouren auf dem Franklin River.
    Southwest National Park

    Southwest National Park

    Der Southwest Nationalpark ist mit rund 6.000 km² der größte Nationalpark Tasmaniens und nahezu straßenlos. Knopfgras-Ebenen, schroffe Quarzitketten, Regenwald und eine unbewohnte Küste prägen das Gebiet.Mit dem Auto erreichst du nur die Ränder: Lake Pedder und Gordon Dam im Norden, Cockle Creek im Osten. Den Rest erschließen Fernwanderwege, Boote und Kleinflugzeuge.
    Otway Coast & Hinterland

    Otway Coast & Hinterland

    Zwischen Lorne und Princetown verlässt die Great Ocean Road die Küste und führt durch den Great Otway National Park: kühler Regenwald, Wasserfälle, Koalas und mit Apollo Bay ein guter Standort.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI