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    Kimberley

    Australien

    Kimberley

    Region

    Die Kimberley im Norden von Western Australia ist mit rund 420.000 km² größer als Deutschland, hat aber nur etwa 40.000 Einwohner.

    von Felix Gillen

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    4. Kimberley
    Die Kimberley im Norden von Western Australia ist mit rund 420.000 km² größer als Deutschland, hat aber nur etwa 40.000 Einwohner. Schluchten, Wasserfälle, die Bienenkorbkuppeln der Bungle Bungles und eine zerklüftete Küste mit extremem Tidenhub prägen die Region.Die meisten Reisenden starten in Broome im Westen oder Kununurra im Osten. Dazwischen führt die Gibb River Road durch das Hinterland.
    Die Kimberley, eine der letzten großen Wildnisse im Norden Westaustraliens, besticht durch ihre unvergleichliche Natur und uralte Landschaften. Du erlebst hier eine beeindruckende Vielfalt von roten Felsformationen, tiefen Schluchten und einer dramatischen Küstenlinie. Zu den bekanntesten Attraktionen zählen die einzigartige Bungle Bungle Range im Purnululu Nationalpark und die spektakulären Horizontal Falls. Die Region ist zudem reich an indigener Kultur, sichtbar in jahrtausendealten Felsmalereien und der spirituellen Bedeutung vieler Orte. Für eine umfassende Erkundung empfiehlt sich die Befahrung der Gibb River Road. Die ideale Reisezeit ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober, da viele Straßen in der Regenzeit unpassierbar sind. Ein Geländewagen ist für die abgelegeneren Gebiete unerlässlich, um die volle Pracht der Kimberley zu erleben.
    Broome

    Ort 1 von 3

    Broome

    Broome an der Roebuck Bay ist mit rund 14.000 Einwohnern der größte Ort der Kimberley und ihr westliches Tor. Die Stadt entstand mit der Perlenfischerei, ihr Chinatown mit Wellblechbauten, Perlengeschäften und dem Freiluftkino Sun Pictures erzählt davon.

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    Kununurra

    Ort 2 von 3

    Kununurra

    Kununurra im Osten der Kimberley entstand in den 1960er-Jahren als Zentrum des Ord River Irrigation Scheme.

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    Purnululu Nationalpark

    Ort 3 von 3

    Purnululu Nationalpark

    Der Purnululu Nationalpark im Osten der Kimberley schützt die Bungle Bungle Range, ein Feld aus gestreiften Sandsteinkuppeln, das außerhalb der Region erst 1983 bekannt wurde. Seit 2003 gehört der Park zum UNESCO-Welterbe.

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    Sehenswürdigkeiten in Kimberley

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Windjana Gorge

    Windjana Gorge

    Schlucht im Kalkstein eines urzeitlichen Riffs an der Gibb River Road, rund 145 km östlich von Derby. Am Lennard River liegen oft Dutzende Süßwasserkrokodile in der Sonne. Die Zufahrt ist unbefestigt und nur in der Trockenzeit sinnvoll.
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    Tunnel Creek

    Tunnel Creek

    Ein Bach hat hier einen rund 750 m langen Tunnel durch den Napier Range gegraben. Du watest mit Taschenlampe durch das knietiefe Wasser bis zum anderen Ende. Der Ort ist eng mit der Geschichte des Bunuba-Widerstandskämpfers Jandamarra verbunden.
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    Gibb River Road

    Gibb River Road

    Die rund 660 km lange, größtenteils unbefestigte Piste zwischen Derby und Kununurra durchquert die Kimberley. Unterwegs liegen Schluchten wie Bell Gorge, Manning Gorge und El Questro. Befahrbar nur in der Trockenzeit und mit Geländewagen, plane mindestens eine Woche ein.
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    Horizontal Falls

    Horizontal Falls

    In der Talbot Bay drückt der enorme Tidenhub das Meer durch zwei schmale Felsspalten, sodass waagerechte Wasserfälle entstehen. Erreichbar sind sie nur per Wasserflugzeug, Helikopter oder Boot, meist auf Tagestouren ab Broome oder Derby.
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    Mitchell Falls (Punamii-unpuu)

    Mitchell Falls (Punamii-unpuu)

    Vierstufiger Wasserfall auf dem abgelegenen Mitchell Plateau im Norden der Kimberley. Ein Wanderweg von rund 8,6 km hin und zurück führt an Felsmalereien vorbei zu den Fällen, alternativ geht es per Helikopter. Die Anfahrt über unbefestigte Pisten erfordert einen gut ausgerüsteten Geländewagen.
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    Restaurants in Kimberley

    Matso's Broome Brewery

    Brauerei mit Restaurant in einem historischen Gebäude in Broome, bekannt für ihr Mango-Bier und eine Karte mit Currys, Fisch und Pub-Gerichten.
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    Beste Reisezeit

    Wann ist die beste Zeit für deine Reise?

    Mai
    Juni
    Juli
    August
    September
    21–26°C·1–25 mm(wenig Regen)
    Die Trockenzeit von Mai bis September ist die einzige Zeit, in der die Gibb River Road und die meisten Parks zuverlässig offen sind. Im Mai führen die Wasserfälle noch viel Wasser, im September wird es bereits sehr heiß.
    Werte für Broome. Im Landesinneren um Kununurra ist es tagsüber heißer und in der Regenzeit feuchter.

    Saisons

    Jan
    Feb
    Mär
    Apr
    Mai
    Jun
    Jul
    Aug
    Sep
    Okt
    Nov
    Dez
    Trockenzeit, Hauptsaison
    Übergang, sehr heiß
    Regenzeit, viele Pisten gesperrt
    Beste Reisezeit
    ▶Detaillierte Monatsdaten anzeigen
    MonatTemp (°C)Regen (mm)
    Januar30.0180
    Februar30.0180
    März30.0100
    April28.025
    Mai25.025
    Juni22.020
    Juli21.07
    August23.02
    September26.01
    Oktober28.01
    November30.010
    Dezember30.060

    Kultur & Geschichte

    Aboriginal-Kulturen der KimberleyDie Kimberley ist Heimat zahlreicher Aboriginal-Gruppen, darunter Bunuba, Gija, Wunambal Gaambera und Yawuru. In den Felsen finden sich zwei berühmte Kunststile: die filigranen Gwion-Gwion-Figuren und die großen Wandjina-Geistwesen mit ihren mundlosen Gesichtern. Viele Gemeinden betreiben eigene Kunstzentren, etwa Warmun für die Gija-Kunst.Perlen und WiderstandBroome wurde ab den 1880er-Jahren Zentrum der Perlenfischerei, mit Tauchern aus Japan, Malaysia und Indonesien, deren Spuren im Stadtbild bis heute sichtbar sind. Im Landesinneren erinnern Windjana Gorge und Tunnel Creek an Jandamarra, der in den 1890er-Jahren den Widerstand der Bunuba gegen die Kolonisten anführte.

    Unterwegs in der Kimberley

    Broome und Kununurra haben Flughäfen mit Verbindungen nach Perth und Darwin. Zwischen beiden verläuft der asphaltierte Great Northern Highway, rund 1.000 km lang.Gibb River Road: Rund 660 km überwiegend Piste, nur mit Geländewagen und in der Trockenzeit. Ersatzreifen, Wasser und Vorräte für mehrere Tage sind Pflicht.Regenzeit: Von Dezember bis März sind viele Pisten gesperrt, Flüsse schwellen an. Einige Unterkünfte und Parks schließen ganz.Rundflüge: Für Horizontal Falls, Mitchell Falls und die Bungle Bungles sind Flugtouren oft die einfachste Option.Krokodile: Salzwasserkrokodile leben in Flüssen und an der Küste. Schwimm nur an ausgewiesenen Stellen.

    In der Umgebung

    Purnululu Nationalpark

    Purnululu Nationalpark

    Der Purnululu Nationalpark im Osten der Kimberley schützt die Bungle Bungle Range, ein Feld aus gestreiften Sandsteinkuppeln, das außerhalb der Region erst 1983 bekannt wurde. Seit 2003 gehört der Park zum UNESCO-Welterbe.Die Zufahrt ist eine 53 km lange Geländewagenpiste, der Park ist nur in der Trockenzeit geöffnet. Viele Besucher kommen deshalb per Rundflug ab Kununurra.
    Kununurra

    Kununurra

    Kununurra im Osten der Kimberley entstand in den 1960er-Jahren als Zentrum des Ord River Irrigation Scheme. Heute leben rund 5.000 Menschen hier, umgeben von bewässerten Feldern mit Mangos, Melonen und Sandelholz, dem Lake Kununurra und den roten Felsen des Mirima Nationalparks.Der Ort ist Ausgangspunkt für den Lake Argyle, die Bungle Bungles und das Ostende der Gibb River Road.
    Broome

    Broome

    Broome an der Roebuck Bay ist mit rund 14.000 Einwohnern der größte Ort der Kimberley und ihr westliches Tor. Die Stadt entstand mit der Perlenfischerei, ihr Chinatown mit Wellblechbauten, Perlengeschäften und dem Freiluftkino Sun Pictures erzählt davon.Cable Beach, rote Klippen am Gantheaume Point und ein Tidenhub von bis zu 10 m prägen die Umgebung. In der Trockenzeit von Mai bis Oktober ist Hochsaison.
    Darwin

    Darwin

    Darwin ist die tropische Hauptstadt des Northern Territory und das Tor zu Kakadu und Litchfield. Eine entspannte Kleinstadt am Meer mit Nachtmärkten, Sonnenuntergängen und viel Kriegsgeschichte.
    Kakadu National Park

    Kakadu National Park

    Der Kakadu Nationalpark im Norden des Northern Territory ist mit fast 20.000 km² Australiens größter Nationalpark. Er reicht von den Gezeitenflüssen an der Küste über weite Feuchtgebiete bis zur Felsstufe des Arnhem-Plateaus mit ihren Wasserfällen.Der Park steht als Natur- und Kulturerbe auf der UNESCO-Welterbeliste. Die Bininj/Mungguy leben hier seit mindestens 65.000 Jahren, ihre Felsmalereien in Ubirr und Burrunggui gehören zu den bedeutendsten der Welt.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI