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    Purnululu Nationalpark

    Australien

    Purnululu Nationalpark

    National ParkNatur

    Der Purnululu Nationalpark im Osten der Kimberley schützt die Bungle Bungle Range, ein Feld aus gestreiften Sandsteinkuppeln, das außerhalb der Region erst 1983 bekannt wurde. Seit 2003 gehört der Park zum UNESCO-Welterbe.

    von Felix Gillen

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    Der Purnululu Nationalpark im Osten der Kimberley schützt die Bungle Bungle Range, ein Feld aus gestreiften Sandsteinkuppeln, das außerhalb der Region erst 1983 bekannt wurde. Seit 2003 gehört der Park zum UNESCO-Welterbe.Die Zufahrt ist eine 53 km lange Geländewagenpiste, der Park ist nur in der Trockenzeit geöffnet. Viele Besucher kommen deshalb per Rundflug ab Kununurra.

    Sehenswürdigkeiten

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Cathedral Gorge

    1Cathedral Gorge

    Ein Weg von rund 2 km hin und zurück führt durch ein Bachbett in ein rundes Amphitheater aus überhängenden Felswänden mit saisonalem Wasserbecken. Die bekannteste Wanderung im Süden des Parks und am frühen Morgen am schönsten.
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    2Kungkalanayi Lookout

    Aussichtshügel im Süden des Parks mit Blick über die Kuppeln der Bungle Bungle Range. Der kurze Aufstieg lohnt sich vor allem zum Sonnenuntergang, wenn die Streifen in Orange und Schwarz leuchten.
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    The Bungle Bungles

    3The Bungle Bungles

    Die Bungle Bungle Range besteht aus Hunderten bienenkorbförmiger Sandsteinkuppeln mit orangefarbenen und schwarzen Streifen. Am nächsten kommst du ihnen auf dem kurzen Domes Walk im Süden, das ganze Ausmaß zeigt sich am besten aus der Luft.
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    Restaurants in Purnululu Nationalpark

    Kultur & Charakter

    Spät entdeckt, längst bekanntDie gestreiften Sandsteinkuppeln der Bungle Bungle Range wurden der Öffentlichkeit außerhalb der Region erst 1983 bekannt – einer der letzten großen Landschaftsfunde der Welt. Für die Kija und Jaru war das Gebiet nie unbekannt: Sie leben hier seit Jahrtausenden, und Kuppeln, Schluchten und Wasserlöcher sind mit Schöpfungsgeschichten verbunden. Purnululu ist das Kija-Wort für Sandstein. 1987 wurde der Nationalpark eingerichtet, 2003 kam der Welterbe-Status.Wie die Streifen entstehenDie orangefarbenen Bänder stammen von Eisen- und Manganverbindungen im Gestein, die dunklen von Cyanobakterien, die Feuchtigkeit an der Oberfläche halten. Beide Schichten wechseln sich ab, weil der Sandstein unterschiedlich dicht abgelagert wurde. Die Formation ist rund 350 Millionen Jahre alt, die heutige Form das Ergebnis von Erosion über Jahrmillionen. Geführte Touren mit indigenen Guides ordnen das Gebiet kulturell ein.

    Orientierung & Anreise

    AnfahrtDer Park liegt im Osten der Kimberley, rund 300 Kilometer südlich von Kununurra. Von der Great Northern Highway zweigt die Spur Creek Road ab: 53 Kilometer unbefestigte Piste mit mehreren Bachdurchfahrten, für die du zweieinhalb Stunden pro Richtung und zwingend ein Allradfahrzeug brauchst. Wohnwagen und Anhänger sind auf der Strecke nicht zugelassen.SaisonDer Park ist nur in der Trockenzeit geöffnet, in der Regel von April bis Oktober. In der Regenzeit steht die Zufahrt unter Wasser und der Park bleibt komplett geschlossen. Innerhalb des Parks liegen der nördliche und der südliche Wegekreis rund eine Fahrstunde auseinander – plane beide auf verschiedene Tage oder mit frühem Start. Versorgung gibt es nicht: Wasser, Treibstoff und Lebensmittel musst du mitbringen.

    Unterkünfte in Purnululu Nationalpark

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    In der Umgebung

    Kununurra

    Kununurra

    Kununurra im Osten der Kimberley entstand in den 1960er-Jahren als Zentrum des Ord River Irrigation Scheme. Heute leben rund 5.000 Menschen hier, umgeben von bewässerten Feldern mit Mangos, Melonen und Sandelholz, dem Lake Kununurra und den roten Felsen des Mirima Nationalparks.Der Ort ist Ausgangspunkt für den Lake Argyle, die Bungle Bungles und das Ostende der Gibb River Road.
    Kimberley

    Kimberley

    Die Kimberley im Norden von Western Australia ist mit rund 420.000 km² größer als Deutschland, hat aber nur etwa 40.000 Einwohner. Schluchten, Wasserfälle, die Bienenkorbkuppeln der Bungle Bungles und eine zerklüftete Küste mit extremem Tidenhub prägen die Region.Die meisten Reisenden starten in Broome im Westen oder Kununurra im Osten. Dazwischen führt die Gibb River Road durch das Hinterland.
    Darwin

    Darwin

    Darwin ist die tropische Hauptstadt des Northern Territory und das Tor zu Kakadu und Litchfield. Eine entspannte Kleinstadt am Meer mit Nachtmärkten, Sonnenuntergängen und viel Kriegsgeschichte.
    Broome

    Broome

    Broome an der Roebuck Bay ist mit rund 14.000 Einwohnern der größte Ort der Kimberley und ihr westliches Tor. Die Stadt entstand mit der Perlenfischerei, ihr Chinatown mit Wellblechbauten, Perlengeschäften und dem Freiluftkino Sun Pictures erzählt davon.Cable Beach, rote Klippen am Gantheaume Point und ein Tidenhub von bis zu 10 m prägen die Umgebung. In der Trockenzeit von Mai bis Oktober ist Hochsaison.
    Kakadu National Park

    Kakadu National Park

    Der Kakadu Nationalpark im Norden des Northern Territory ist mit fast 20.000 km² Australiens größter Nationalpark. Er reicht von den Gezeitenflüssen an der Küste über weite Feuchtgebiete bis zur Felsstufe des Arnhem-Plateaus mit ihren Wasserfällen.Der Park steht als Natur- und Kulturerbe auf der UNESCO-Welterbeliste. Die Bininj/Mungguy leben hier seit mindestens 65.000 Jahren, ihre Felsmalereien in Ubirr und Burrunggui gehören zu den bedeutendsten der Welt.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI