Die Region Setouchi, um das sanfte Seto-Binnenmeer gelegen, verzaubert dich mit ihrer einzigartigen Mischung aus atemberaubender Natur, pulsierender Kunstszene und reicher kulinarischer Tradition.
Die Region Setouchi, um das sanfte Seto-Binnenmeer gelegen, verzaubert dich mit ihrer einzigartigen Mischung aus atemberaubender Natur, pulsierender Kunstszene und reicher kulinarischer Tradition. Entdecke eine Welt aus mehreren hundert Inseln, von denen viele Heimat von Kunstinstallationen und traditionellen Fischerdörfern sind.Genieße das milde Klima, die frische Meeresbrise und die exquisite lokale Küche, die die Seele dieses besonderen Ortes widerspiegelt.
Die Region Setouchi, am Seto-Binnenmeer gelegen, umfasst mehrere hundert Inseln und vereint maritime Kultur mit zeitgenössischer Kunst. Auf Inseln wie Naoshima und Teshima findest du international renommierte Museen und Kunstinstallationen, darunter das Benesse Art Site. Traditionelle Fischerdörfer und einzigartige Landschaften, etwa Olivenhaine auf Shodoshima, prägen zudem die Inselwelt. Die beeindruckende Shimanami Kaido ermöglicht dir, mehrere Inseln aktiv mit dem Fahrrad zu erkunden. Kulinarisch überzeugt die Region mit exzellenten, frischen Meeresfrüchten in lokalen Gasthäusern. Für eine angenehme Reise sind Frühling oder Herbst ideal, da das milde Klima die Erkundung per Fähre begünstigt. Während der Setouchi Triennale empfiehlt es sich, Unterkünfte und Fährpassagen frühzeitig zu buchen.
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Naoshima
Tauche ein in eine einzigartige Welt, wo zeitgenössische Kunst und atemberaubende Architektur harmonisch mit der friedvollen Natur einer japanischen Insel verschmelzen.
Die Insel Itsukushima, meist Miyajima genannt, liegt eine kurze Fährfahrt vor Hiroshima. Ihr Wahrzeichen ist das große rote Torii des Itsukushima-Schreins, das bei Flut im Meer zu schweben scheint.
Shodoshima, die zweitgrößte Insel in der Seto-Inlandsee, ist bekannt für ihre mediterrane Atmosphäre und die einzigartige Verbindung von Natur und traditionellem Handwerk.
Takamatsu ist ein bedeutendes Tor zu den Kunstinseln der Seto-Inlandsee und bietet selbst eine reiche Geschichte sowie grüne Oasen. Das herausragende Highlight ist der Ritsurin-kōen, ein weitläufiger Landschaftsgarten aus der Edo-Zeit, der als einer der schönsten Japans gilt. Hier kannst du sorgfältig gestaltete Teiche, Hügel und traditionelle Teehäuser erkunden, die zu jeder Jahreszeit ihren Reiz haben. Die Ruinen der ehemaligen Takamatsu-Burg, heute der Tamamo-Park, gewähren Einblicke in die feudale Vergangenheit der Stadt. Vom Hafen aus erreichst du bequem die berühmten Kunstinseln wie Naoshima und Teshima, besonders relevant während der Setouchi Triennale. Für einen authentischen Einblick in das Stadtleben bieten sich die belebten Einkaufsarkaden, wie die Marugamemachi Arcade, für Spaziergänge und lokale Spezialitäten an. Plane für den Ritsurin-Garten den frühen Morgen ein, um die friedliche Atmosphäre voll auszukosten, und reserviere genügend Zeit für Fährverbindungen zu den Inseln.
Sehenswürdigkeiten in Setouchi
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
Historische Stätte
Altstadt Kurashiki (Bikan-Viertel)
Im Bikan-Viertel von Kurashiki, rund 15 Minuten mit dem Zug von Okayama, säumen weiß verputzte Lagerhäuser mit schwarzen Ziegelmustern einen von Weiden gesäumten Kanal. In der Edo-Zeit wurde hier Reis umgeschlagen; heute beherbergen die Speicher Läden, Cafés und Museen.Das Ōhara-Kunstmuseum von 1930 war das erste Museum für westliche Kunst in Japan und zeigt unter anderem Werke von El Greco und Monet. Auf dem Kanal kannst du dich in kleinen Booten fahren lassen.
Der Landschaftsgarten in Okayama wurde um 1700 für die Fürsten der Ikeda-Familie angelegt und gilt als einer der drei berühmtesten Gärten Japans. Er liegt auf einer Insel im Asahi-Fluss gegenüber der schwarzen Burg Okayama.Weite Rasenflächen, Teiche, ein künstlicher Hügel, Teefelder und ein kleiner Reisfeldbereich wechseln sich ab. Vom Hügel Yuishinzan überblickst du die Anlage mit der Burg im Hintergrund. Vom Bahnhof Okayama fährt ein Bus in rund 15 Minuten.
Der Tempel aus dem 9. Jahrhundert steht am Hang des Senkō-ji-Bergs über der Hafenstadt Onomichi in der Präfektur Hiroshima. Seine rote Haupthalle ragt auf einem Felsvorsprung über die Stadt hinaus.Eine Seilbahn fährt zum Gipfelpark mit Aussichtsplattform; von dort blickst du über die Meerenge zu den Inseln der Seto-Inlandsee. Zurück gehst du am besten zu Fuß über den „Tempelweg“ mit Steintreppen, kleinen Schreinen und engen Gassen.
Die Shimanami Kaidō verbindet Onomichi auf Honshū über sechs Inseln und sieben Brücken mit Imabari auf Shikoku. Neben der Schnellstraße verläuft ein eigener Rad- und Fußweg von rund 70 Kilometern, eine der bekanntesten Radstrecken Japans.Fahrräder kannst du an beiden Enden und auf den Inseln leihen und an anderen Stationen zurückgeben. Die Tatara-Brücke zwischen Ikuchi-jima und Ōmi-shima ist eine der markantesten Schrägseilbrücken der Route. Für die ganze Strecke solltest du einen Tag einplanen.
Takamatsu ist die Hauptstadt der Udon. Die festen Nudeln aus Kagawa werden in einfachen Selbstbedienungsläden schon zum Frühstück gegessen.
Austern und Anago
Die Bucht von Hiroshima ist Japans wichtigstes Austerngebiet, die Saison reicht vom Spätherbst bis ins Frühjahr. Eine weitere Spezialität der Küste ist gegrillter Meeraal auf Reis.
Okonomiyaki nach Hiroshima-Art
Anders als in Osaka werden die Zutaten geschichtet: dünner Teig, viel Kohl, Schweinefleisch, gebratene Nudeln und ein Ei.
Oliven, Sojasauce und Sōmen
Shōdoshima ist die Wiege des japanischen Olivenanbaus und hat eine lange Tradition der Sojasaucenherstellung in Holzfässern. Auch handgezogene, dünne Sōmen-Nudeln kommen von der Insel.
Setouchi-Zitronen
Das milde, trockene Klima der Inlandsee eignet sich für Zitrusfrüchte. Zitronen von den Inseln finden sich in Kuchen, Limonade und als Würze zu Fisch.
Kultur, Kunst und Geschichte Setouchis
Setouchi, die malerische Inselregion Japans, ist tief in maritimer Geschichte und einem einzigartigen kulturellen Erbe verwurzelt. Seit Jahrhunderten dienten die Inseln und das Meer als wichtige Handelswege, was zu einer vielfältigen Mischung aus Traditionen führte. Die Architektur der Region reicht von den schlichten, funktionalen Fischerhäusern in alten Dörfern bis hin zu traditionellen Residenzen, die oft aus lokalen Materialien gebaut wurden.Eine prägende Besonderheit ist die Fusion von Natur, traditioneller Lebensweise und zeitgenössischer Kunst. Dies zeigt sich besonders auf Inseln wie Naoshima, Teshima und Inujima, wo architektonisch bedeutende Museen und Installationen (z.B. das Benesse House Museum) in die Landschaft integriert sind. Diese Entwicklung begann in den 1980er Jahren und hat die Region zu einem globalen Zentrum für Kunsttourismus gemacht. Lokale Feste und die Bewahrung des Handwerks, wie etwa spezielle Töpfereien oder Textilien, spiegeln weiterhin die tiefe Verbundenheit mit der Inselumwelt und der Gemeinschaft wider. Die Setouchi Triennale, ein alle drei Jahre stattfindendes internationales Kunstfestival, zelebriert diese Synthese und bindet die lokale Bevölkerung aktiv ein.
Unterwegs in Setouchi
AnreiseShinkansen: Der Sanyō-Shinkansen verläuft entlang der Nordküste der Inlandsee mit Halten in Okayama, Fukuyama und Hiroshima.Nach Shikoku: Von Okayama fährt der Marine Liner über die Seto-Ōhashi-Brücke in rund einer Stunde nach Takamatsu.Fähren zu den InselnNaoshima: Fähren ab Takamatsu (rund 50 Minuten) und ab dem Hafen Uno bei Okayama (rund 20 Minuten).Shōdoshima: Fähren und Schnellboote ab Takamatsu, außerdem Verbindungen ab Okayama und Himeji.Teshima und kleinere Inseln: wenige Abfahrten am Tag – prüfe die letzte Rückfahrt, bevor du übersetzt.Auf den InselnBusse fahren selten, Leihfahrräder und E-Bikes sind auf Naoshima und Teshima die übliche Wahl; auf Shōdoshima lohnt sich wegen der Größe ein Mietwagen. Viele Kunstorte haben einen festen Ruhetag in der Woche und verlangen teils eine Online-Reservierung. Die Radroute Shimanami Kaidō verbindet Onomichi über sechs Inseln mit Imabari.