Willkommen auf Shikoku, der kleinsten der vier japanischen Hauptinseln, einem Ort, der dich mit seiner rauen Natur, tief verwurzelten Spiritualität und einer unvergleichlichen Ruhe in seinen Bann ziehen wird.
Willkommen auf Shikoku, der kleinsten der vier japanischen Hauptinseln, einem Ort, der dich mit seiner rauen Natur, tief verwurzelten Spiritualität und einer unvergleichlichen Ruhe in seinen Bann ziehen wird. Hier kannst du den berühmten 88-Tempel-Pilgerweg erleben, abgelegene Täler erkunden oder die einzigartige Kulinarik, insbesondere die Udon-Nudeln, genießen.
Shikoku, die kleinste der vier japanischen Hauptinseln, präsentiert sich als Region von ursprünglicher Natur und tief verwurzelter Spiritualität. Hier kannst du den historischen Shikoku Henro, einen 88-Tempel-Pilgerweg, begehen, der dich durch vielfältige Landschaften zu bedeutenden buddhistischen Stätten führt. Die abgelegenen Täler, wie das Iya-Tal in Tokushima, sind berühmt für ihre traditionellen strohgedeckten Häuser und die beeindruckenden Lianenbrücken. Kulinarisch prägt die Insel besonders die Sanuki Udon aus Kagawa, deren einzigartige Zubereitung du in zahlreichen lokalen Lokalen entdecken kannst. Ein Besuch der Ritsurin-Gärten in Takamatsu, einer der schönsten traditionellen Gartenanlagen Japans, ist ebenfalls empfehlenswert. Für eine optimale Reiseerfahrung bieten sich der Frühling oder Herbst an, wenn das milde Klima und die Farben der Natur besonders reizvoll sind.
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Uchiko
Uchiko ist eine wunderschöne Stadt, die dich mit ihrer makellos erhaltenen Atmosphäre des späten 19. und frühen 20.
Dieses abgelegene Tal tief in den Bergen von Tokushima ist bekannt für seine historischen Rankenbrücken aus Pflanzenfasern und seine tiefen Schluchten, die dich in eine andere Zeit versetzen.
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
Gotteshaus
Kotohira-gū (Konpira-san)
Der Schrein am Berg Zōzu in der Präfektur Kagawa ist der Schutzgottheit der Seefahrer geweiht und seit Jahrhunderten ein beliebtes Pilgerziel. Er liegt rund eine Stunde mit dem Zug von Takamatsu.Bis zur Haupthalle steigst du 785 Steinstufen hinauf, bis zum inneren Schrein sind es insgesamt 1368. Unterwegs liegen Läden, Teehäuser und das Shoin mit Wandmalereien von Maruyama Ōkyo. Von oben blickst du über die Sanuki-Ebene bis zum Fuji-ähnlichen Berg Iino.
In der Naruto-Meerenge zwischen Shikoku und der Insel Awaji drückt der Gezeitenwechsel das Wasser mit großer Geschwindigkeit durch den engen Kanal. Dabei entstehen Strudel, die bei Springflut bis zu 20 Meter Durchmesser erreichen können.Du siehst sie von Ausflugsbooten aus oder vom Uzu-no-michi, einem Steg mit Glasboden unter der Ōnaruto-Brücke. Die Strudel sind nur rund um den Gezeitenwechsel ausgeprägt; die Tageszeiten stehen in den Gezeitentabellen, die vor Ort und online veröffentlicht werden.
Die Burg im Zentrum von Kōchi gehört zu den zwölf Burgen Japans, deren Hauptturm aus der Edo-Zeit erhalten ist. Als einzige von ihnen hat sie zudem den Palast des Fürsten, den Kaitokukan, bewahrt.Vom Turm blickst du über die Stadt bis zu den Bergen. Am Fuß des Burgbergs findet jeden Sonntag der Ōtesuji-Markt statt, ein über einen Kilometer langer Straßenmarkt mit Obst, Gemüse und Handwerk. Gleich gegenüber liegt das Burgmuseum für Geschichte.
Der Shimanto im Westen der Präfektur Kōchi gilt als einer der letzten weitgehend unverbauten Flüsse Japans. Über ihn führen 47 Chinkabashi: schmale Betonbrücken ohne Geländer, die bei Hochwasser einfach überflutet werden, statt dem Wasser Widerstand zu bieten.Die längste und am weitesten flussabwärts gelegene ist die rund 290 Meter lange Sada-Sinkbrücke, etwa zehn Taximinuten vom Bahnhof Nakamura in der Stadt Shimanto entfernt; etwas weiter flussaufwärts liegt die Sanri-Sinkbrücke. Am Fluss kannst du Fahrräder oder Kanus leihen und an Ausflugsfahrten mit traditionellen Holzbooten teilnehmen.
Die Präfektur Kagawa, das alte Sanuki, ist für ihre festen, glatten Udon bekannt. In einfachen Selbstbedienungsläden wählst du Portion und Beilagen selbst und zahlst nur wenige Hundert Yen.
Katsuo no Tataki
In Kōchi wird Bonito kurz über brennendem Stroh angeflammt, in dicke Scheiben geschnitten und mit Knoblauch und Salz oder Ponzu gegessen.
Tai-meshi
Reis mit Meerbrasse ist die Spezialität von Ehime. In Matsuyama wird der Fisch mit dem Reis gegart, in Uwajima roh mit Ei und Sauce über heißen Reis gegeben.
Zitrusfrüchte
Ehime ist Japans bekanntestes Mandarinen-Gebiet, Kōchi liefert den größten Teil der Yuzu, und in Tokushima wächst die kleine grüne Sudachi, die über Fisch und Nudeln geträufelt wird.
Iya-Soba
Im abgelegenen Iya-Tal werden kurze, dicke Buchweizennudeln fast ohne Weizenmehl hergestellt. Sie werden in einer einfachen Brühe serviert.
Shikokus kulturelles Erbe: Pilgerwege, Burgen und Künste
Shikoku ist tief in einer Geschichte verwurzelt, die vom Wirken des auf der Insel geborenen Mönchs Kūkai (Kōbō Daishi) und der Entwicklung des berühmten Shikoku Henro, einer rund 1.200 Kilometer langen Pilgerreise zu 88 Tempeln, geprägt ist. Diese spirituelle Tradition, deren Ursprünge der Überlieferung nach rund 1.200 Jahre zurückreichen, hat die kulturelle Landschaft der Insel nachhaltig geformt und zahlreiche Tempelarchitekturen sowie lokale Bräuche hervorgebracht.Die Insel beherbergt zudem bemerkenswerte architektonische Zeugnisse aus der Feudalzeit, darunter die Burgen von Matsuyama, Kōchi, Marugame und Uwajima, deren Haupttürme zu den zwölf original erhaltenen Japans zählen. Diese Festungsanlagen bieten Einblicke in die Militärarchitektur und Lebensweise der Samurai-Epoche. Kulturelle Besonderheiten manifestieren sich auch in traditionellen Handwerken wie der Aizome-Indigofärberei in Tokushima oder der Herstellung von Tosa-Washi-Papier in Kōchi, die das künstlerische Erbe der Region widerspiegeln.Das lebendige Kulturleben zeigt sich im jährlichen Awa Odori Festival in Tokushima, einem der größten Tanzfeste Japans, das mit seinen spezifischen Rhythmen und traditionellen Kostümen Besucher anzieht und eine jahrhundertealte Tradition fortführt.
Unterwegs auf Shikoku
AnreiseBahn: Shikoku hat keinen Shinkansen. Die wichtigste Verbindung führt von Okayama über die Seto-Ōhashi-Brücke; der Marine Liner erreicht Takamatsu in rund einer Stunde.Bus: Von Kobe und Osaka fahren Fernbusse über die Akashi-Kaikyō- und die Naruto-Brücke nach Tokushima.Shimanami Kaidō: Die Brückenkette zwischen Onomichi und Imabari ist auch als Radroute über sechs Inseln bekannt.Flug: Matsuyama, Takamatsu, Kōchi und Tokushima haben Flughäfen mit Verbindungen nach Tokio.Auf der InselExpresszüge verbinden die vier Präfekturhauptstädte: von Okayama nach Matsuyama und Kōchi brauchst du jeweils rund zweieinhalb bis drei Stunden. Quer durch das bergige Innere geht es deutlich langsamer.MietwagenFür das Iya-Tal, den Shimanto-Fluss und die Kaps im Süden ist ein Auto die praktischste Lösung. Die Bergstraßen sind oft eng und kurvig – rechne mit längeren Fahrzeiten, als die Entfernung vermuten lässt.