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    Michoacán

    Mexiko

    Michoacán

    Region

    Michoacán liegt im Westen des zentralmexikanischen Hochlands und ist das Kernland der Purépecha. Die Hauptstadt Morelia besitzt eines der geschlossensten Kolonialzentren des Landes, das seit 1991 zum UNESCO-Welterbe gehört.

    von Felix Gillen

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    Michoacán liegt im Westen des zentralmexikanischen Hochlands und ist das Kernland der Purépecha. Die Hauptstadt Morelia besitzt eines der geschlossensten Kolonialzentren des Landes, das seit 1991 zum UNESCO-Welterbe gehört.Rund um den Pátzcuaro-See prägen Kupferschmiede, Lackkunst und Holzschnitzerei die Dörfer. Im Osten überwintern von November bis März Millionen Monarchfalter in den Bergwäldern des Biosphärenreservats Mariposa Monarca.
    Michoacán reicht vom zentralen Hochland bis an die Pazifikküste und ist das Kernland der Purépecha, deren Reich bei Ankunft der Spanier 1522 von Tzintzuntzan aus regiert wurde. Die Hauptstadt Morelia besitzt ein seit 1991 geschütztes Kolonialzentrum aus rosafarbenem Stein. Rund um den Pátzcuaro-See liegen das Kolonialstädtchen Pátzcuaro, die Insel Janitzio und die Yácatas von Tzintzuntzan. Im Westen zeugen die Kirchenruine von San Juan Parangaricutiro und der Vulkan Paricútin vom Ausbruch 1943. Im Osten überwintern von November bis März die Monarchfalter in den Bergwäldern.

    Weitere Orte in Michoacán

    Morelia

    Morelia

    Morelia, die Hauptstadt von Michoacán, liegt auf rund 1.920 Metern im westlichen Hochland, drei bis vier Autostunden westlich von Mexiko-Stadt. Ihr Zentrum mit über 200 historischen Bauten aus rosafarbenem Cantera-Stein ist seit 1991 UNESCO-Welterbe, prägend sind die Kathedrale, die Arkaden um die Plaza de Armas und der Aquädukt mit 253 Bögen.Die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt für den Pátzcuaro-See, die Purépecha-Dörfer der Umgebung und von November bis März für die Überwinterungsgebiete der Monarchfalter.

    Sehenswürdigkeiten in Michoacán

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Isla de Janitzio
    Sehenswürdigkeit

    Isla de Janitzio

    Die größte Insel im Pátzcuaro-See erreichst du in rund 25 Minuten per Boot vom Anleger in Pátzcuaro. Auf dem Gipfel steht eine 40 Meter hohe Morelos-Statue, in der eine Wendeltreppe an Wandbildern vorbei bis in die erhobene Faust führt. Bekannt ist Janitzio für die nächtliche Totenwache zum Día de Muertos.
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    Zona Arqueológica de Tzintzuntzan
    Sehenswürdigkeit

    Zona Arqueológica de Tzintzuntzan

    Tzintzuntzan am Nordostufer des Pátzcuaro-Sees war bei Ankunft der Spanier 1522 die Hauptstadt des Purépecha-Reichs. Auf einer großen Plattform am Hang stehen fünf Yácatas, die für die Purépecha typischen Pyramiden mit gerundetem Grundriss, mit Blick über den See.
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    Sehenswürdigkeit

    Santuario de la Mariposa Monarca El Rosario

    El Rosario in der Gemeinde Ocampo ist eines der beiden für Besucher geöffneten Schutzgebiete des Biosphärenreservats Mariposa Monarca, seit 2008 UNESCO-Welterbe. Von November bis März hängen die Monarchfalter in dichten Trauben an den Tannen; der Weg zu den Kolonien führt bergauf durch den Wald.
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    Sehenswürdigkeit

    Plaza Vasco de Quiroga (Pátzcuaro)

    Der weite Hauptplatz von Pátzcuaro ist von alten Eschen und Kolonialhäusern gesäumt; in der Mitte steht seit 1964 ein Brunnen mit der Bronzestatue des Bischofs Vasco de Quiroga von Francisco Zúñiga. Wenige Gehminuten entfernt liegen die Basílica de Nuestra Señora de la Salud und die Casa de los Once Patios mit Kunsthandwerksläden.
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    Kirchenruine San Juan Parangaricutiro (Paricutín)
    Sehenswürdigkeit

    Kirchenruine San Juan Parangaricutiro (Paricutín)

    Der Vulkan Paricutín entstand 1943 in einem Maisfeld und begrub bis 1952 zwei Dörfer unter Lava und Asche. Aus dem erstarrten Lavafeld ragen nur noch Teile der Kirche von San Juan Parangaricutiro. Ausgangspunkt ist das Dorf Angahuan, rund 30 Kilometer westlich von Uruapan, wo Führer und Pferde bereitstehen.
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    Essen und Trinken

    Die traditionelle mexikanische Küche wurde 2010 mit Michoacán als Beispielregion in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Typisch sind Gerichte aus Mais, Bohnen und Schweinefleisch sowie Fisch aus dem Pátzcuaro-See.

    Carnitas

    In Schmalz geschmortes Schweinefleisch, verkauft als Taco oder nach Gewicht; in vielen Orten der Region eine Wochenendtradition.

    Corundas und Uchepos

    Corundas sind dreieckige Tamales in Maisblättern, Uchepos werden aus jungem Mais gemacht und oft süß gegessen.

    Sopa tarasca

    Bohnensuppe mit Tomate und Pasilla-Chili, serviert mit Tortillastreifen, Käse und Sahne.

    Gaspacho moreliano

    Becher mit gewürfeltem Obst und Jícama, Zitrussaft, Käse und Chilipulver, eine Spezialität aus Morelia.

    Beste Reisezeit

    Wann ist die beste Zeit für deine Reise?

    November
    Dezember
    Januar
    Februar
    März
    15–18°C·6–19 mm(wenig Regen)
    Von November bis März ist es trocken und sonnig, und in den Reservaten im Osten überwintern die Monarchfalter. Anfang November fällt zudem der Día de Muertos am Pátzcuaro-See in diese Zeit. Im Hochland werden die Nächte im Winter kühl.
    Die Werte gelten für Morelia auf rund 1.920 Metern. Im Hochland um Pátzcuaro ist es ähnlich mild, an der Pazifikküste und im heißen Tiefland der Tierra Caliente deutlich wärmer. Die Regenzeit von Juni bis September bringt meist nachmittägliche Schauer.

    Saisons

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    MonatTemp (°C)Regen (mm)Sonne (h)
    Januar14.5197.6
    Februar15.898.7
    März18.1109.1
    April20.3148.8
    Mai21.5468.4
    Juni20.91426.9
    Juli19.41836.3
    August19.41676.5
    September19.11416.1
    Oktober18.0557.1
    November16.5127.8
    Dezember15.067.5

    Kultur und Traditionen

    Purépecha und HandwerkDie Purépecha prägen Michoacán bis heute, ihre Sprache wird in vielen Dörfern um den Pátzcuaro-See und auf der Meseta gesprochen. Nach der Eroberung organisierte Bischof Vasco de Quiroga im 16. Jahrhundert die Dörfer nach Handwerken; bis heute stehen viele Orte für ein Gewerbe, etwa Santa Clara del Cobre für Kupferarbeiten.Día de MuertosEnde Oktober und Anfang November halten Familien am Pátzcuaro-See nächtliche Totenwachen auf den Friedhöfen ab, besonders bekannt ist die Feier auf der Insel Janitzio.AusflügePátzcuaro und Janitzio: Kolonialstädtchen und Bootsfahrt zur Insel mit der Morelos-Statue.Tzintzuntzan: fünf Yácatas der einstigen Purépecha-Hauptstadt am Seeufer.Monarchfalter: Schutzgebiete El Rosario und Sierra Chincua im Osten, geöffnet von November bis März.Paricútin: Ritt oder Wanderung von Angahuan zur Kirchenruine im Lavafeld.

    Unterwegs in Michoacán

    Drehscheibe ist Morelia mit dem Flughafen General Francisco J. Mujica rund 27 Kilometer nordöstlich der Stadt und einem Busbahnhof mit Verbindungen in die ganze Region. Nach Pátzcuaro fahren häufig Busse, die Fahrt dauert gut eine Stunde; von dort erreichst du Tzintzuntzan und den Bootsanleger nach Janitzio mit Combis oder Taxi. Für die Monarchfalter-Reservate und Angahuan sind geführte Touren oder ein Mietwagen am praktischsten.Plane Überlandfahrten bei Tageslicht und informiere dich vorab über die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts, die auf der Länderseite verlinkt sind; sie enthalten auch Angaben zu einzelnen Landesteilen.

    In der Umgebung

    Morelia

    Morelia

    Morelia, die Hauptstadt von Michoacán, liegt auf rund 1.920 Metern im westlichen Hochland, drei bis vier Autostunden westlich von Mexiko-Stadt. Ihr Zentrum mit über 200 historischen Bauten aus rosafarbenem Cantera-Stein ist seit 1991 UNESCO-Welterbe, prägend sind die Kathedrale, die Arkaden um die Plaza de Armas und der Aquädukt mit 253 Bögen.Die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt für den Pátzcuaro-See, die Purépecha-Dörfer der Umgebung und von November bis März für die Überwinterungsgebiete der Monarchfalter.
    Santiago de Querétaro

    Santiago de Querétaro

    Santiago de Querétaro wurde 1531 gegründet und liegt rund 220 km nordwestlich von Mexiko-Stadt auf etwa 1.820 m Höhe. Die Altstadt mit ihren Plätzen, Barockkirchen und dem Aquädukt mit 74 Bögen ist seit 1996 UNESCO-Welterbe.Hier begann 1810 die Verschwörung, die den Unabhängigkeitskrieg auslöste, und 1917 wurde im Teatro de la República die heutige Verfassung Mexikos verkündet.
    San Miguel de Allende

    San Miguel de Allende

    San Miguel de Allende liegt auf rund 1.900 Metern im Bundesstaat Guanajuato, etwa vier Busstunden nördlich von Mexiko-Stadt. Die Altstadt mit steilen Pflastergassen, ockerfarbenen Häusern und der rosafarbenen Parroquia gehört seit 2008 zusammen mit dem Heiligtum von Atotonilco zum UNESCO-Welterbe. Seit Jahrzehnten leben hier viele Ausländer, vor allem aus den USA und Kanada.
    Barrio de la Presa

    Barrio de la Presa

    La Presa liegt südöstlich der Altstadt entlang des Paseo de la Presa, der zum Stausee Presa de la Olla hinaufführt. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert entstanden hier Landhäuser wohlhabender Familien im Stil italienischer Villen oder Schweizer Chalets, viele dienen heute als Schulen, Ämter oder Hotels. Das Viertel ist grüner und ruhiger als das Zentrum, am oberen Ende liegen der Stausee und der Parque Florencio Antillón.
    Barrio de Pastita

    Barrio de Pastita

    Pastita ist ein Wohnviertel am östlichen Rand von Guanajuato, durch das sich ein alter Aquädukt zieht. Touristen kommen selten her, du siehst Alltag zwischen bunten Häusern, kleinen Tiendas und Treppengassen. Wichtigster Anlaufpunkt ist das Museum im ehemaligen Haus von Olga Costa und José Chávez Morado. Hin kommst du mit jedem Stadtbus, der am Ostende des Zentrums mit „Pastita“ beschildert ist.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Pexels. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI