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    Abisko Nationalpark

    Schweden

    Abisko Nationalpark

    National ParkFür Familien

    Der Abisko Nationalpark in Schwedisch Lappland wurde 1909 gegründet und umfasst rund 77 Quadratkilometer zwischen dem Ufer des Torneträsk und dem Fjäll im Südwesten.

    von Felix Gillen

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    5. Abisko Nationalpark
    Der Abisko Nationalpark in Schwedisch Lappland wurde 1909 gegründet und umfasst rund 77 Quadratkilometer zwischen dem Ufer des Torneträsk und dem Fjäll im Südwesten. Er liegt etwa 195 Kilometer nördlich des Polarkreises und gilt dank des oft wolkenarmen Himmels als einer der besten Orte für die Beobachtung der Nordlichter, besonders von der Aurora Sky Station am Berg Nuolja aus. Tagsüber lädt der Kungsleden zu Wanderungen ein, oder du folgst dem Canyon des Abiskojåkka. Das Naturum Abisko informiert über Flora, Fauna und Geschichte der Region. Polarlichter siehst du in der dunklen Jahreszeit von etwa September bis März, die Mitternachtssonne von Ende Mai bis Mitte Juli.

    Sehenswürdigkeiten

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Stornabben

    1Stornabben

    Der Stornabben ist eine Erhebung im Abisko Nationalpark, südlich von Abisko Östra. Von oben blickst du über den Torneträsk und das Fjäll des Nationalparks. Seine Form verdankt die Landschaft den Gletschern der letzten Eiszeit. Der Aufstieg ist auf Wegen möglich und belohnt im Sommer unter der Mitternachtssonne und im Winter mit Chancen auf Nordlicht. Tipp: Plane den Besuch früh am Morgen oder am späten Nachmittag, dann ist das Licht am schönsten und es sind weniger Menschen unterwegs.
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    Sehenswürdigkeit

    2Aurora Sky Station

    Die Aurora Sky Station liegt auf rund 900 Metern Höhe am Berg Nuolja (Njullá) im Abisko Nationalpark und gilt als einer der bekanntesten Orte der Welt für die Beobachtung der Nordlichter. Dazu trägt das sogenannte „Blue Hole“ bei: Über dem Torneträsk ist der Himmel oft klarer als in der Umgebung. Hinauf kommst du mit einem Sessellift, die Fahrt dauert etwa 30 Minuten. Oben warten eine Aussichtsterrasse, ein Aussichtsturm, ein Café, ein Shop und eine Ausstellung über die Nordlichter.Die Station ist in zwei Saisons geöffnet: in der dunklen Winterzeit für die Nordlichter und im Sommer zur Mitternachtssonne, dazwischen bleibt sie geschlossen. Prüfe die aktuellen Öffnungszeiten und buche dein Liftticket möglichst vorab.
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    Essen & Trinken

    Abisko: Samisches Erbe und Forschungstradition

    SápmiDer Abisko Nationalpark liegt in Sápmi, dem traditionellen Siedlungsgebiet der Sámi. Schon lange vor der Gründung des Parks nutzten samische Gemeinschaften das Gebiet für Rentierhaltung, Jagd und Fischerei, und die Rentierwirtschaft prägt die Region bis heute.Erzbahn und WissenschaftDie Erzbahn erreichte Kiruna 1899 und führte ab 1903 bis Narvik. Sie erschloss die Gegend um Abisko für Forschung und frühen Tourismus. Die naturwissenschaftliche Station wurde 1903 im nahen Vassijaure gegründet und zog 1913 nach Abisko; seit 1935 gehört sie zur Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Der Nationalpark selbst sollte von Beginn an Fjällnatur bewahren und der Forschung dienen.TraditionenZu den lebendigen samischen Traditionen gehören das Kunsthandwerk Duodji und der Gesang Joik. Neben samischen Koten prägen die funktionalen Bauten der Forschungsstation und der Abisko Turiststation das Bild.

    Unterwegs vor Ort

    AnreiseAbisko liegt an der Erzbahn zwischen Kiruna und Narvik. Die Bahnhöfe Abisko Östra und Abisko Turiststation werden von Regionalzügen und vom Nachtzug aus Stockholm bedient. Mit dem Auto erreichst du den Park über die E10, an der Turiststation gibt es Parkplätze.Im ParkDer Nationalpark ist ein Ziel für Wanderer: Markierte Wege, darunter der Kungsleden, beginnen direkt an der Abisko Turiststation. Zwischen Abisko Östra und der Turiststation liegen rund vier Kilometer. Taxis aus Kiruna musst du vorab bestellen. Im Winter sind Langlauf, Schneeschuhwandern und Hundeschlittentouren gängige Fortbewegungsarten, informiere dich vorab über Wetter und Lawinenlage.

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    Stellplätze & Camping

    In der Umgebung

    Abisko

    Abisko

    Abisko liegt am Südufer des Torneträsk, rund 195 Kilometer nördlich des Polarkreises, und ist einer der bekanntesten Orte Schwedens für die Beobachtung der Polarlichter. Das kleine Dorf ist Ausgangspunkt für den Abisko Nationalpark, die Aurora Sky Station am Berg Nuolja und den Fernwanderweg Kungsleden. Im Sommer geht die Sonne wochenlang nicht unter, im Winter prägen lange Nächte und Schnee die Landschaft.
    Torneträsk

    Torneträsk

    Der Torneträsk (samisch Duortnosjávri) ist mit rund 330 Quadratkilometern Schwedens sechstgrößter See und gilt als größter Fjällsee Skandinaviens. Der etwa 69 Kilometer lange See ist bis zu 168 Meter tief und liegt zwischen den Bergen nördlich von Kiruna. Am Südufer reihen sich Abisko, Björkliden und der Blick auf die Lapporten. Im Winter beobachtest du hier Polarlichter, im Sommer wanderst du unter der Mitternachtssonne.
    Kiruna

    Kiruna

    Kiruna liegt weit nördlich des Polarkreises und ist untrennbar mit dem Eisenerz verbunden: Die Mine des Staatskonzerns LKAB im Berg Kiirunavaara gilt als größte und modernste unterirdische Eisenerzmine der Welt. Weil sich der Abbau unter die Stadt vorschiebt, entsteht rund drei Kilometer östlich der alten Innenstadt ein neues Zentrum, in das auch historische Gebäude umziehen. Im Sommer erlebst du hier die Mitternachtssonne, im Winter stehen die Chancen auf Nordlicht gut, und das ICEHOTEL in Jukkasjärvi liegt nur eine kurze Fahrt entfernt.
    Schwedisch Lappland (Lappland)

    Schwedisch Lappland (Lappland)

    Schwedisch Lappland ist der arktische Teil Schwedens: weite Wälder, Fjäll und Seen, dazu die Kultur der Sámi. Im Winter stehen die Chancen auf Nordlicht von September bis März gut, im Sommer geht die Sonne von Ende Mai bis Mitte Juli nicht unter. Bekannte Ziele sind das ICEHOTEL, das Treehotel, der Kungsleden und das UNESCO-Welterbe Laponia.
    Gällivare

    Gällivare

    Gällivare liegt nördlich des Polarkreises in Schwedisch Lappland und ist seit dem Bau der Erzbahn Ende des 19. Jahrhunderts eine Bergbaustadt. Hier erlebst du die Natur des Fjälls, die Kultur der Sámi und eine Gemeinde im Wandel: Der Nachbarort Malmberget wird wegen des Erzabbaus großteils aufgegeben. Vom Hausberg Dundret aus siehst du im Sommer die Mitternachtssonne, im Winter stehen die Chancen auf Nordlicht gut.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI