Namaqualand ist eine karge Halbwüste im Nordwesten Südafrikas zwischen dem Atlantik und der Grenze zu Namibia, rund fünf Autostunden nördlich von Kapstadt.
Namaqualand ist eine karge Halbwüste im Nordwesten Südafrikas zwischen dem Atlantik und der Grenze zu Namibia, rund fünf Autostunden nördlich von Kapstadt. Nach ausreichenden Winterregen verwandelt sich die Landschaft im Frühling, meist von Mitte August bis Mitte September, in ein Meer aus orangefarbenen, gelben und weißen Wildblumen.
Wie stark die Blüte ausfällt und wann sie ihren Höhepunkt erreicht, hängt vom Regen ab und wechselt von Jahr zu Jahr. Die Blüten öffnen sich meist erst ab dem späten Vormittag und nur bei Sonne, fahre am besten mit der Sonne im Rücken. Die bekanntesten Gebiete sind der Namaqua-Nationalpark mit dem Abschnitt Skilpad bei Kamieskroon und das Goegap-Reservat bei Springbok. Hauptort ist Springbok, an der Küste liegt Port Nolloth. Früher prägten Kupfer- und Diamantenabbau die Region, heute leben viele Nama von Viehzucht. In der Blütezeit sind Unterkünfte knapp, buche früh.
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Port Nolloth
Port Nolloth ist ein kleiner Hafenort an der kalten Atlantikküste des Namaqualands, rund zwei Autostunden westlich von Springbok. Früher wurde hier Kupfer verschifft, später prägte die Diamantensuche vor der Küste den Ort.
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
Nationalpark
Namaqua-Nationalpark
Der Nationalpark westlich von Kamieskroon ist das bekannteste Ziel der Wildblumenblüte. Im Abschnitt Skilpad führt eine Rundstrecke durch die Blumenfelder, ein Teil des Parks reicht bis an die Atlantikküste. In der Blütezeit ist er stark besucht, außerhalb davon sehr ruhig.