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    • In der Umgebung
    Pai

    Thailand

    Pai

    Stadt

    Pai ist eine Kleinstadt in den Bergen Nordthailands, bekannt für ihre entspannte Atmosphäre und die Landschaft im Tal. Nordthailändischer Alltag trifft hier auf eine ausgeprägte Backpacker-Szene.

    von Felix Gillen

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    5. Pai
    Pai ist eine Kleinstadt in den Bergen Nordthailands, bekannt für ihre entspannte Atmosphäre und die Landschaft im Tal. Nordthailändischer Alltag trifft hier auf eine ausgeprägte Backpacker-Szene.Zu den bekanntesten Zielen zählen der Pai Canyon mit seinen schmalen Erdgraten und der Wat Phra That Mae Yen, zu dessen weißem Buddha 353 Stufen hinaufführen. Auch der Pam-Bok-Wasserfall und die heißen Quellen der Umgebung lassen sich gut an einem Tag verbinden.Abends wird die Hauptstraße zur Walking Street mit Garkuchen und Ständen. Die kühle Trockenzeit von November bis Februar ist die angenehmste Reisezeit. Die Umgebung erkundest Du am flexibelsten mit dem Roller, die kurvige Bergstraße nach Chiang Mai verlangt allerdings Fahrpraxis.

    Sehenswürdigkeiten in Pai

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    1Wat Sri Don Chai

    Tempel im nordthailändischen Lanna-Stil nördlich des Ortszentrums. Die Anlage ist deutlich ruhiger als der Rest von Pai und ein Gegengewicht zum Treiben auf der Walking Street. Schultern und Knie bedecken.
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    2Pai Walking Street

    Die Hauptstraße des Ortes wird am Abend für Autos gesperrt und füllt sich mit Garküchen, Schmuck- und Kleiderständen. Sie ist der gesellschaftliche Mittelpunkt von Pai und zeigt gleichzeitig, wie stark der Rucksacktourismus die Stadt prägt.
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    3Yun Lai Viewpoint

    Auf einem Hügel gelegene Dorfanlage, erreichbar per Auto oder Motorroller, mit Teeservice & Blick aufs Tal.
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    4Pai Canyon

    Erodierte Sandsteingrate südlich der Stadt, auf thailändisch Kong Lan. Die Pfade auf den Kämmen sind teils nur schuhbreit und fallen beidseitig steil ab, Geländer gibt es nicht. Beliebt zum Sonnenuntergang, dann entsprechend voll.
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    5Wat Phra That Mae Yen

    Tempel auf dem Hügel östlich des Ortes, bekannt für seinen großen weißen Buddha. Über 353 Stufen steigst Du hinauf, oben liegt das ganze Pai-Tal vor Dir. Den Aufstieg gehst Du am besten früh am Morgen oder am späten Nachmittag an.
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    6Pam Bok Wasserfall

    Wasserfall in einer engen Felsschlucht südwestlich von Pai, mit einem Becken zum Baden. Nach der Regenzeit führt er am meisten Wasser, im Frühjahr kann er fast trockenfallen.
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    Essen & Trinken

    1

    Earth Tone

    Restaurant in 81.
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    2

    Fat Cat Restaurant

    Restaurant in 7/1 Moo 1 Ban mae yen Tambon Mae Hi.
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    3

    BeBe Spice Indian Restaurant and Wok 'N Roll Thai Cooking Course

    Restaurant in 75 Moo 3.
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    Essen und Trinken

    In Pai stehen nordthailändische Garküchen und internationale Cafés unmittelbar nebeneinander. Wer thailändisch essen will, ist am Morgenmarkt und an den Ständen der Walking Street am besten aufgestellt; die Cafészene lebt vom Kaffee aus den umliegenden Bergen und ist für einen Ort dieser Größe ungewöhnlich dicht.

    Khao Soi

    Nordthailändische Currynudelsuppe mit Eiernudeln, dazu frittierte Nudeln als Auflage, Schalotten und eingelegtes Senfgemüse. Wird traditionell mittags gegessen.

    Sai Ua

    Grobe Grillwurst aus Schweinefleisch mit Zitronengras, Kaffirlimettenblatt und Currypaste. Am Morgenmarkt in Scheiben verkauft, dazu gehört Klebreis.

    Nam Prik Ong und Nam Prik Num

    Zwei nordthailändische Dips — der eine aus Tomaten und Schweinehack, der andere aus gegrillten grünen Chilis. Werden mit Klebreis, gedampftem Gemüse und Schweinekrusten gegessen.

    Kaffee aus dem Bergland

    In den Höhenlagen rund um Pai und Mae Hong Son wird Arabica angebaut, oft von Familienbetrieben in Bergdörfern. Viele Cafés im Ort rösten selbst und benennen ihre Herkunftsdörfer.

    Yunnanesische Küche in Ban Santichon

    Im chinesisch geprägten Dorf westlich der Stadt gibt es geschmorte Schweinebauch-Gerichte, Mantou-Dampfbrötchen und Nudeln nach yunnanesischer Art — eine ganz andere Küche als im Ortskern.

    Walking Street am Abend

    Zwischen frühem Abend und Mitternacht reihen sich Garküchen entlang der Hauptstraße: Grillspieße, Papayasalat, Rotis und Säfte. Günstig und schnell, aber in der Hochsaison eng.

    Kultur und Bevölkerung

    Marktort für die BergdörferIn der Stadt und im Tal leben nordthailändische Familien neben Shan (Tai Yai), Lisu, Lahu und Karen. Im Dorf Ban Santichon westlich des Ortes leben Nachkommen chinesischer Zuwanderer aus Yunnan. Die Tempel im Tal wie der Wat Sri Don Chai stehen im Lanna-Stil mit Holzbauten und gestuften Dächern; morgens sammeln Mönche Almosen entlang der Hauptstraße.Die Straße von Chiang Mai über Pai nach Mae Hong Son wurde erst Anfang bis Mitte der 1990er-Jahre durchgehend asphaltiert. Seitdem hat sich Pai zu einem Zentrum des Rucksacktourismus mit eigener Musik-, Café- und Hostelszene entwickelt.

    Vor Ort unterwegs

    Im Ort und im TalIm Ortskern brauchst Du kein Fahrzeug. Für Canyon, Wasserfälle, heiße Quellen und Ban Santichon mietest Du einen Roller. Feldwege abseits der Hauptstraßen sind teils unbefestigt und im Regen rutschig; ohne Fahrpraxis und Motorradführerschein ist ein gemieteter Wagen mit Fahrer die bessere Wahl.AnreiseAus Chiang Mai fahren mehrmals täglich Minibusse, die Fahrt über die Route 1095 mit ihren 762 Kurven dauert rund drei Stunden. Wer zu Übelkeit neigt, sitzt besser vorne. Weiter westlich führt dieselbe Straße über Soppong nach Mae Hong Son. Der Flugplatz am Ortsrand wird seit 2017 nicht mehr im Linienverkehr angeflogen.

    Unterkünfte in Pai

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Pai-Reise

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      • 1Wat Sri Don Chai3 Tage
      • 2Pai Walking Street4 Tage
      • 3Yun Lai Viewpoint5 Tage
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    3. 3
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      Pai
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    In der Umgebung

    Mae Hong Son

    Mae Hong Son

    Mae Hong Son, oft als "Stadt der drei Nebel" bezeichnet, liegt in den Bergen Nordthailands nahe der burmesischen Grenze. Du findest hier eine entspannte Atmosphäre, geprägt von der Kultur der Shan (Tai Yai), die sich in Architektur und Lebensweise widerspiegelt.Das dominierende Wahrzeichen ist der Tempel Wat Phra That Doi Kong Mu, der auf einem Hügel über der Stadt thront und einen Panoramablick über das Tal und den Jong-Kham-See bietet. Am Ufer des Sees liegen die Zwillingsklöster Wat Jong Kham und Wat Jong Klang mit ihren burmesisch inspirierten Wihans und Holzschnitzereien.Abends erwacht der Nachtmarkt am Seeufer zum Leben, wo du lokale Spezialitäten und Kunsthandwerk findest. Die kühle Jahreszeit von November bis Februar gilt als beste Reisezeit: angenehme Temperaturen und morgendliche Nebelschwaden über dem Tal. Für Ausflüge in die Umgebung eignen sich Fahrrad oder Roller, und mehrere Bergdörfer in der Nähe geben Einblick in die Lebensweise der ansässigen Bergvölker.
    Chiang Mai

    Chiang Mai

    Chiang Mai ist die größte Stadt Nordthailands und war über Jahrhunderte Hauptstadt des Lanna-Königreichs. Innerhalb des quadratischen Wassergrabens der Altstadt stehen Dutzende Tempel aus Teakholz und Ziegel, rund um die Stadt steigen die bewaldeten Berge des Doi Suthep an. Du findest hier Kochschulen, Nachtmärkte, eine lebendige Café-Szene und einen guten Ausgangspunkt für Touren in die Berge.
    Doi-Inthanon-Nationalpark

    Doi-Inthanon-Nationalpark

    Der Doi Inthanon ist mit 2.565 Metern der höchste Berg Thailands. Der gleichnamige Nationalpark wurde 1972 eingerichtet, umfasst rund 480 Quadratkilometer und liegt etwa 60 Kilometer südwestlich von Chiang Mai.Eine Straße führt bis zum Gipfel und passiert unterwegs Wasserfälle wie Mae Klang, Wachirathan und Siriphum sowie die beiden königlichen Chedis. Oben führt der Ang-Ka-Pfad auf Holzstegen durch bemoosten Nebelwald, etwas tiefer liegt der Kew-Mae-Pan-Pfad mit weitem Blick. Im Park leben Karen und Hmong in mehreren Dörfern.Am Gipfel ist es deutlich kühler als im Tal, im Januar liegt der Durchschnitt bei etwa 6 Grad, in manchen Nächten fällt die Temperatur unter null. Nimm eine warme Jacke mit.
    Nordthailand

    Nordthailand

    Nordthailand verbindet Berglandschaften, die jahrhundertealte Lanna-Kultur und eine dichte Tempellandschaft. In Klima, Küche und gesprochener Sprache unterscheidet sich die Region deutlich vom Rest des Landes – das nordthailändische Kam Mueang ist für Zentralthai nicht ohne Weiteres verständlich.Du findest hier Städte mit gewachsenen Altstädten und Klosteranlagen, dazwischen ausgedehnte Nationalparks mit Bergwald und Dörfer der Bergvölker in den Höhenlagen. Handwerk, Weberei und Märkte spielen eine größere Rolle als Strandtourismus.Die kühle Jahreszeit von November bis Februar gilt als angenehmste Reisezeit; im Hochland fallen die Temperaturen nachts merklich ab. Von März bis in den April hinein trifft die Region regelmäßig die Rauchbelastung durch landwirtschaftliche Feuer – in diesen Wochen leidet die Sicht, und die Luftqualität kann schlecht sein.
    Chiang Rai

    Chiang Rai

    Chiang Rai ist die nördlichste größere Stadt Thailands und ruhiger als Chiang Mai. Bekannt ist sie für zeitgenössische Tempelkunst: den Wat Rong Khun, den Weißen Tempel des Künstlers Chalermchai Kositpipat, den blau-goldenen Wat Rong Suea Ten und das Baan Dam Museum von Thawan Duchanee. Die Stadt ist zudem Ausgangspunkt für Fahrten ins Goldene Dreieck, nach Mae Salong und in die Bergdörfer. Am angenehmsten ist es in der kühlen Trockenzeit von November bis Februar.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI