Das Zentrum umfasst im Wesentlichen die Leipziger Altstadt, die einst von einer Stadtmauer umgeben war.
Das Zentrum umfasst im Wesentlichen die Leipziger Altstadt, die einst von einer Stadtmauer umgeben war. Heute bildet der Innenstadtring mit Tröndlinring, Georgiring, Augustusplatz, Martin-Luther-Ring und Dittrichring seine Grenze, dahinter liegt der Promenadenring. Prägend sind die Messehäuser, die mit den Mustermessen ab 1895 entstanden, und die Passagen und Höfe, die wie ein zweites, autofreies Wegenetz parallel zu den Straßen verlaufen. Specks Hof gilt als älteste erhaltene Ladenpassage der Stadt, Barthels Hof als einziger erhaltener Durchgangshof aus dem 18. Jahrhundert.Du bummelst vom Markt mit dem Alten Rathaus durch die Passagen zum Augustusplatz mit Oper, Gewandhaus und dem Paulinum der Universität und besuchst das Mendelssohn-Haus in der Goldschmidtstraße. Abends kehrst du im Drallewatsch ein, der Kneipenmeile rund um das Barfußgäßchen. Alle Straßenbahnlinien berühren den Innenstadtring, im City-Tunnel halten die S-Bahnen an den unterirdischen Stationen Hauptbahnhof, Markt und Wilhelm-Leuschner-Platz.
Die kompakte Altstadt innerhalb des Innenstadtrings erkundest du am besten zu Fuß. Zwischen Markt und Augustusplatz verbinden Passagen und Messehöfe wie Specks Hof und die Mädler-Passage die Straßen, am Augustusplatz stehen Oper, Gewandhaus und das Paulinum. Abends trifft man sich in den Kneipen rund um das Barfußgäßchen. S-Bahn und Straßenbahn halten direkt am Markt und am Ring.
Sehenswürdigkeiten in Zentrum
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Einkaufszentrum
1Specks Hof
Die älteste erhaltene Ladenpassage Leipzigs entstand ab 1908 in drei Bauabschnitten bis 1929 zwischen Reichsstraße und Nikolaistraße. In ihren drei glasüberdachten Lichthöfen findest du Terrakottatafeln von Peter Makolies, einen Wandfries von Moritz Götze aus über 20.000 Keramikplatten und Emaille-Medaillons von Johannes Grützke.
Der Barockbau am Naschmarkt neben dem Alten Rathaus wurde ab Mai 1678 errichtet und diente den Kaufleuten ab 1679 als Versammlungsort. Nach dem Brand 1943 wurde er bis 1962 außen wiederhergestellt, heute finden hier Lesungen, Konzerte und Ausstellungen statt.
Das Opernhaus am Augustusplatz, direkt gegenüber dem Gewandhaus, wurde am 8. Oktober 1960 eröffnet und bietet seit der Sanierung 2007 1.264 Plätze. Die Operntradition der Stadt reicht bis zu Singspielaufführungen ab 1693 zurück.
Am Augustusplatz wurde am 30. Mai 1968 aus politischen Gründen die Universitätskirche St. Pauli gesprengt. Der Neubau des Architekten Erick van Egeraat wurde im Dezember 2017 eingeweiht und vereint Aula und Universitätskirche. Im Altarraum sind rund 30 gerettete Epitaphe und der spätgotische Paulineraltar zu sehen, Gottesdienste finden sonn- und feiertags um 11 Uhr statt.
In diesem Haus in der Goldschmidtstraße lebte Felix Mendelssohn Bartholdy ab 1845 mit seiner Familie und starb hier am 4. November 1847. Seit 1997 ist es Museum, im Erdgeschoss dirigierst du interaktiv ein virtuelles Orchester, und sonntags gibt es Matineekonzerte im Musiksalon.