Gohlis liegt im Norden Leipzigs und grenzt im Süden an das Rosental. Im 18.
Gohlis liegt im Norden Leipzigs und grenzt im Süden an das Rosental. Im 18. Jahrhundert war das Dorf ein beliebtes Ausflugsziel des Leipziger Bürgertums. Aus dieser Zeit stammen das Rokoko-Sommerpalais Gohliser Schlösschen von 1755/56 und das Bauernhaus, in dem Friedrich Schiller im Sommer 1785 wohnte. 1890 wurde Gohlis eingemeindet, große Teile des Viertels entstanden in der Gründerzeit, dazu kommen Bauten der Moderne wie die Krochsiedlung und die Versöhnungskirche.Hier besuchst du das Schillerhaus, Deutschlands älteste Literaturgedenkstätte mit Bauerngarten, kehrst im Gohliser Schlösschen ein und spazierst durch die Gründerzeitstraßen bis ins Rosental. Die Straßenbahnlinien 4 und 12 fahren von Süden nach Norden durch Gohlis, die Linien 10 und 11 kreuzen an der Georg-Schumann-Straße, und die S-Bahn-Linien S1, S3 und S10 halten an den Stationen Gohlis und Coppiplatz.
Gohlis im Norden ist ein großes Wohnviertel mit Gründerzeitstraßen und zwei kulturellen Kleinoden des 18. Jahrhunderts: dem Schillerhaus und dem Gohliser Schlösschen. Das Rosental schließt direkt im Süden an. Mit den Straßenbahnlinien 4 und 12 oder der S-Bahn kommst du ohne Umweg hierher.
Sehenswürdigkeiten in Gohlis
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
Museum
1Schillerhaus
Das Bauernhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert in der Menckestraße 42 ist das älteste erhaltene Haus von Gohlis. Friedrich Schiller wohnte hier im Sommer 1785 und schrieb dabei sein Gedicht „An die Freude“. Heute gilt es als Deutschlands älteste Literaturgedenkstätte, Ausstellung und Bauerngarten sind von März bis Oktober bei freiem Eintritt geöffnet.
Ratsbaumeister Johann Caspar Richter ließ das Rokoko-Sommerpalais 1755/56 errichten. Im Festsaal des Obergeschosses zeigt ein Deckengemälde von Adam Friedrich Oeser den Lebensweg der Psyche. Heute gibt es hier Konzerte, Theater, Ausstellungen, ein Café und einen Barockgarten mit Zierbrunnen.
Die neugotische Emporenhalle mit Backstein-Außenbau entstand nach einem Entwurf von Hugo Altendorff und wurde am 31. Oktober 1873 eingeweiht. Sie steht nahe dem historischen Dorfanger an der Menckestraße.
Gosenschenke mit Biergarten am Poetenweg in Gohlis, wenige Schritte vom Gohliser Schlösschen. Der Biergarten öffnet mittags, die Schenke erst am Nachmittag.