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    Plagwitz & Lindenau

    Deutschland

    Plagwitz & Lindenau

    Stadt

    Plagwitz und Lindenau liegen rund drei Kilometer westlich der Innenstadt, die Karl-Heine-Straße bildet die Grenze zwischen beiden.

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    Plagwitz und Lindenau liegen rund drei Kilometer westlich der Innenstadt, die Karl-Heine-Straße bildet die Grenze zwischen beiden. Ab 1854 kaufte der Unternehmer Karl Heine hier Land, ließ Kanäle und Straßen anlegen und machte die Dörfer zu Industrievororten, 1891 wurden beide nach Leipzig eingemeindet. Nach 1989 brach die Industrie weitgehend zusammen, seit etwa 2000 haben sich Start-ups, Galerien und Kreativbetriebe in den alten Fabriken angesiedelt. Mit der Spinnerei gilt Lindenau als Zentrum der Neuen Leipziger Schule.Du bummelst über die Karl-Heine-Straße, spazierst oder radelst auf dem Uferweg am Karl-Heine-Kanal, der seit 2015 bis zum Lindenauer Hafen für Boote befahrbar ist, und entdeckst Backsteinbauten wie die Konsumzentrale. Abends locken Bühnen wie die Schaubühne Lindenfels sowie Bars und Clubs in alten Industriebauten. Hin kommst du mit der S1 bis Leipzig-Plagwitz oder Leipzig-Lindenau, mit der Straßenbahnlinie 14 über die Karl-Heine-Straße oder mit den Linien 7, 8 und 15 zum Lindenauer Markt.
    Das ehemalige Industrierevier im Westen ist heute Leipzigs Kreativquartier. Zwischen Karl-Heine-Kanal, Spinnerei und Lindenauer Markt findest du Galerien, Ateliers, Theater sowie Bars und Clubs in alten Fabrikbauten. Am Wasser erkundest du die Gegend am besten zu Fuß, mit dem Rad oder vom Boot aus. S-Bahn und Straßenbahn verbinden beide Viertel direkt mit dem Zentrum.

    Sehenswürdigkeiten in Plagwitz & Lindenau

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Karl-Heine-Kanal
    Natur

    1Karl-Heine-Kanal

    Der rund 3,3 Kilometer lange Kanal, angestoßen vom Industriepionier Karl Heine, wurde ab 1856 gebaut und führt von der Weißen Elster durch Plagwitz und Lindenau bis zum Lindenauer Hafen. 15 Brücken queren ihn, am Nordufer verläuft seit 1996 ein Fuß- und Radweg, und kleine Boote dürfen ihn befahren.
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    Heilandskirche
    Kirche

    2Heilandskirche

    Die Backsteinkirche im Stil der historisierenden Gotik nach Plänen von Johannes Otzen wurde am 26. August 1888 geweiht. Ihr 86 Meter hoher Turm ist nach dem der Peterskirche der zweithöchste Kirchturm Leipzigs.
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    Lindenauer Hafen
    Sehenswürdigkeit

    3Lindenauer Hafen

    Der 1938 begonnene Hafen sollte Leipzig an das Netz der Wasserstraßen anbinden, 1943 wurden die Arbeiten eingestellt. Seit 2015 verbindet ihn ein 665 Meter langer Abschnitt mit dem Karl-Heine-Kanal, am Ufer sind ein neues Wohnviertel und eine Promenade entstanden.
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    Konsumzentrale
    Historische Stätte

    4Konsumzentrale

    Fritz Höger entwarf den 1929 bis 1932 errichteten Klinkerbau an der Industriestraße, dessen Stahlbetonskelett rund 180 Meter lang ist. Fensterbänder, gerundete Scheiben und das trichterförmige Hauptportal geben ihm ein schiffsartiges Aussehen.
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    Stelzenhaus
    Historische Stätte

    5Stelzenhaus

    Das 1937 bis 1939 als Wellblechwalzwerk und Verzinkerei der Firma Grohmann & Frosch errichtete Gebäude steht direkt am Karl-Heine-Kanal. Seit der Sanierung 2001/02 beherbergt es Büros, Wohnungen und ein Restaurant.
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    Restaurants in Plagwitz & Lindenau

    1

    Capra Sauerteigpizzeria

    Pizzeria in der Birkenstraße in Plagwitz mit Sauerteigpizza, auch vegetarisch und vegan, dazu eine Bar.
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    2

    Maza Pita

    Syrisches Lokal mit Taboulé und Falafel, Sitznischen aus Holz und niedrigen Tischen mit großen Kissen.
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    3

    Bi Ba Bo

    Restaurant-Bar mit internationaler Küche, stimmungsvoller Beleuchtung, Biergarten, Billard und Darts.
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    Nachtleben

    1

    Felsenkeller

    Der neobarocke Saalbau entstand 1890 für die Brauerei Naumann, vor 1933 sprachen hier unter anderem Rosa Luxemburg und Clara Zetkin. Heute ist er Club und Spielstätte für Konzerte, Lesungen und Partys, mit eigenem Restaurant.
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    2

    Zum Wilden Heinz

    Bar in der Hähnelstraße in Lindenau.
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    3

    Backstein West

    Bar, Bistro und Veranstaltungsort mit Livemusik in der Gießerstraße in Plagwitz.
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    Unterkünfte in Plagwitz & Lindenau

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      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Plagwitz & Lindenau-Reise

      Live
      • 1Karl-Heine-Kanal3 Tage
      • 2Heilandskirche4 Tage
      • 3Lindenauer Hafen5 Tage
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    In der Umgebung

    Waldstraßenviertel & Rosental

    Waldstraßenviertel & Rosental

    Das Waldstraßenviertel nordwestlich der Innenstadt gilt als eines der größten geschlossen erhaltenen Gründerzeitviertel Europas und steht als Flächendenkmal unter Schutz. Bebaut wurde es ab etwa 1830 und verstärkt ab 1860, Musiker wie Albert Lortzing, Gustav Mahler und Heinrich Marschner wohnten hier. Bis 1933 lebten etwa 2.500 jüdische Menschen im Viertel, viele von ihnen arbeiteten im Pelzhandel am Brühl.Nordöstlich schließt das 118 Hektar große Rosental an, ein Parkteil des Leipziger Auwalds mit großer Wiese und Aussichtsturm. An seiner Ostseite liegt der Zoo Leipzig mit der Tropenhalle Gondwanaland und der Menschenaffenanlage Pongoland, westlich des Viertels das Sportforum mit dem Zentralstadion. Durch die Waldstraße fährt die Straßenbahnlinie 4, am Waldplatz halten außerdem die Linien 3, 7, 8 und 15.
    Leipzig

    Leipzig

    Leipzig ist die einwohnerreichste Stadt Sachsens, eine Messe- und Universitätsstadt mit einer Messetradition, die bis 1190 zurückreicht. Musikalisch prägen Johann Sebastian Bach, der von 1723 bis 1750 Thomaskantor war, und Felix Mendelssohn Bartholdy die Stadt, heute getragen vom Gewandhausorchester und dem Thomanerchor.1989 gingen aus den Friedensgebeten in der Nikolaikirche die Montagsdemonstrationen hervor, die unter dem Ruf "Keine Gewalt" zum Ende der DDR beitrugen. Heute verbindet Leipzig eine kompakte Innenstadt mit Passagen und Kirchen, das Kunstareal der alten Baumwollspinnerei im Westen und lebendige Ausgehviertel im Süden.
    Südvorstadt & Connewitz

    Südvorstadt & Connewitz

    Die Südvorstadt schließt südlich an das Zentrum an. Nach 1864 entstand hier ein Raster aus Blockrandbebauung, deshalb prägen Gründerzeit- und Jugendstilbauten das Viertel, das heute zu den am besten sanierten der Stadt zählt. Seine Achse ist die Karl-Liebknecht-Straße, kurz KarLi, mit zahlreichen Kneipen, Cafés, Restaurants, kleinen Läden und Kleinkunstbühnen. Südlich folgt Connewitz, 1891 eingemeindet und überregional als Hochburg der alternativen Szene bekannt, die aus Hausbesetzungen in unsanierten Altbauten hervorging.Mehr als die Hälfte von Connewitz ist Wald: Im Connewitzer Holz, einem Teil des südlichen Auwalds, wartet ein dichtes Wegenetz, auf Pleiße und Floßgraben sind Boote unterwegs, und im Wildpark siehst du heimische Tiere bei freiem Eintritt. Im ehemaligen Gasometer zeigt das Panometer Rundbilder von Yadegar Asisi, vom Fockeberg blickst du über die Stadt. Die Straßenbahnlinien 9, 10 und 11 fahren über KarLi und Bornaische Straße, alle S-Bahn-Linien halten an der Station Leipzig MDR am Ostrand der Südvorstadt, Connewitz hat einen eigenen S-Bahnhof.
    Zentrum

    Zentrum

    Das Zentrum umfasst im Wesentlichen die Leipziger Altstadt, die einst von einer Stadtmauer umgeben war. Heute bildet der Innenstadtring mit Tröndlinring, Georgiring, Augustusplatz, Martin-Luther-Ring und Dittrichring seine Grenze, dahinter liegt der Promenadenring. Prägend sind die Messehäuser, die mit den Mustermessen ab 1895 entstanden, und die Passagen und Höfe, die wie ein zweites, autofreies Wegenetz parallel zu den Straßen verlaufen. Specks Hof gilt als älteste erhaltene Ladenpassage der Stadt, Barthels Hof als einziger erhaltener Durchgangshof aus dem 18. Jahrhundert.Du bummelst vom Markt mit dem Alten Rathaus durch die Passagen zum Augustusplatz mit Oper, Gewandhaus und dem Paulinum der Universität und besuchst das Mendelssohn-Haus in der Goldschmidtstraße. Abends kehrst du im Drallewatsch ein, der Kneipenmeile rund um das Barfußgäßchen. Alle Straßenbahnlinien berühren den Innenstadtring, im City-Tunnel halten die S-Bahnen an den unterirdischen Stationen Hauptbahnhof, Markt und Wilhelm-Leuschner-Platz.
    Gohlis

    Gohlis

    Gohlis liegt im Norden Leipzigs und grenzt im Süden an das Rosental. Im 18. Jahrhundert war das Dorf ein beliebtes Ausflugsziel des Leipziger Bürgertums. Aus dieser Zeit stammen das Rokoko-Sommerpalais Gohliser Schlösschen von 1755/56 und das Bauernhaus, in dem Friedrich Schiller im Sommer 1785 wohnte. 1890 wurde Gohlis eingemeindet, große Teile des Viertels entstanden in der Gründerzeit, dazu kommen Bauten der Moderne wie die Krochsiedlung und die Versöhnungskirche.Hier besuchst du das Schillerhaus, Deutschlands älteste Literaturgedenkstätte mit Bauerngarten, kehrst im Gohliser Schlösschen ein und spazierst durch die Gründerzeitstraßen bis ins Rosental. Die Straßenbahnlinien 4 und 12 fahren von Süden nach Norden durch Gohlis, die Linien 10 und 11 kreuzen an der Georg-Schumann-Straße, und die S-Bahn-Linien S1, S3 und S10 halten an den Stationen Gohlis und Coppiplatz.