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    Route des Grandes Alpes
    Florian Pépellin / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

    Route des Grandes Alpes

    von Felix Gillen

    Von Annecy fährst du nach Albertville und am nächsten Tag über den Col de l'Iseran auf 2.764 Metern nach Briançon. Die letzte Etappe führt über den Col de la Bonette hinunter nach Nizza und dauert mit Pausen einen ganzen Tag. Die hohen Pässe sind meist nur von Juni oder Juli bis Oktober geöffnet.

    9 Tage / 8 Nächte
    Juli–September
    Wohnmobil-geeignet
    4 Stopps

    Warum diese Route?

    Für Roadtrip-Fans und Motorradfahrer, die im Sommer die französischen Alpen über Passstraßen durchqueren wollen.

    Geheimtipps

    • Lac du Chevril bei Tignes an der Auffahrt zum Col de l'Iseran
    • Pont d'Asfeld über die Durance-Schlucht in Briançon
    • Cime de la Bonette, ein kurzer Fußweg vom Pass zum Gipfel auf 2.860 Metern

    Reiseverlauf

    Annecy
    Stopp 1 • 2 Übernachtungen

    Annecy

    Stadt

    Perfekt zum Abschalten und Entspannen. Perfekt für einen spannenden Städtetrip und Reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten und historischen Stätten.

    Annecy, oft als 'Venedig der Alpen' bezeichnet, fasziniert mit seiner mittelalterlichen Altstadt und dem klaren Lac d'Annecy. Die Vieille Ville ist geprägt von verwinkelten Gassen, pastellfarbenen Häusern und den Kanälen des Flusses Thiou. Das markante Palais de l'Isle, ein ehemaliges Gefängnis, liegt malerisch inmitten eines Kanals und zeugt von der reichen Geschichte der Stadt. Oberhalb der Dächer thront das Château d'Annecy, einst Residenz savoyischer Fürsten, das heute ein Museum beherbergt. Der Lac d'Annecy bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Bootsfahrten oder Schwimmen. Um die Atmosphäre ohne große Menschenmassen zu erleben, empfiehlt sich ein Besuch im Frühling oder Herbst. Erkunde die lokalen Märkte, um regionale Käsesorten und andere Spezialitäten zu probieren.
    4 Sehenswürdigkeiten
    5 Restaurants

    Annecys Historie und Architektonisches Erbe

    Annecy, oft als "Venedig der Alpen" bezeichnet, besitzt eine reiche und vielschichtige Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Strategisch an der Schnittstelle wichtiger Handelswege gelegen, entwickelte sich die Stadt im Mittelalter zum bedeutenden Sitz der Grafen von Genf.Im Anschluss wurde Annecy zum Zentrum der savoyischen Herzöge, die es nach der Reformation als wichtiges katholisches Gegengewicht zum protestantischen Genf etablierten. Diese Epochen prägten das architektonische und kulturelle Antlitz der Stadt maßgeblich.Die Altstadt, bekannt als Vieille Ville, ist ein lebendiges Zeugnis dieser Zeit mit ihren engen Gassen, malerischen Arkaden und den durchfließenden Kanälen. Markante Bauwerke wie das imposante Château d'Annecy, einst Residenz der Grafen und Herzöge, sowie das ikonische Palais de l'Isle, das aus dem 12. Jahrhundert stammt und einst Gefängnis und Gericht war, prägen das Stadtbild und erzählen von vergangenen Machtverhältnissen und dem täglichen Leben.Erst 1860, mit der Annexion Savoyens an Frankreich, wurde Annecy endgültig Teil der französischen Nation, bewahrt aber bis heute sein einzigartiges savoyisches Erbe in Bräuchen und regionaler Identität.
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    Albertville
    Stopp 2 • 1 Übernachtung

    Albertville

    Stadt

    Ideal für Abenteuerlustige und Aktivurlauber. Perfekt für entspannte Reisen ohne Hektik und Ideal für Familien mit Kindern.

    Albertville liegt am Zusammenfluss von Arly und Isère in Savoyen und war 1992 Gastgeber der Olympischen Winterspiele. Über der Stadt thront auf einem Felssporn die mittelalterliche Cité de Conflans mit gepflasterten Gassen und Blick ins Tal. Für die Skigebiete der Tarentaise und des Beaufortain ist die Stadt ein Durchgangs- und Ausgangsort.
    4 Sehenswürdigkeiten
    3 Restaurants

    Albertville: Kultur, Kunst & Geschichte

    Albertville, gelegen am Zusammenfluss von Arly und Isère, ist ein Ort mit einer reichen Geschichte, die tief in der savoyischen Alpenregion verwurzelt ist. Die Stadt entstand 1836 durch die Vereinigung der mittelalterlichen Stadt Conflans mit L'Hôpital und wurde nach König Karl Albert von Sardinien-Piemont benannt. Diese Fusion markierte einen wichtigen Schritt in ihrer Entwicklung als Handelszentrum.Das architektonische Erbe Albertvilles ist zweigeteilt: Der obere Teil, Conflans, präsentiert sich als charmante mittelalterliche Stadt mit engen Gassen, Steinhäusern und Lauben, die die typische Baukunst Savoyens widerspiegeln. Hier lassen sich Spuren der jahrhundertelangen Geschichte als Handelsposten und Grenzstadt entdecken. Der untere, neuere Teil, ursprünglich L'Hôpital, zeigt eher das Stadtbild des 19. Jahrhunderts und wurde maßgeblich durch die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 1992 modernisiert und erweitert.Kulturell ist Albertville stark von seiner alpinen Lage und der savoyischen Identität geprägt. Traditionen manifestieren sich in regionalen Festen und dem Bewusstsein für das lokale Erbe, das in Museen und durch die Erhaltung historischer Gebäude gepflegt wird. Kunst und Handwerk sind oft mit der Bergwelt verbunden, wenngleich es keine spezifische Kunstrichtung gibt, die Albertville prominent hervorbringt. Die Winterspiele haben jedoch auch eine bleibende kulturelle Wirkung hinterlassen, die sich in modernen Sportstätten und einem internationalen Flair zeigt.
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    Briançon
    Stopp 3 • 2 Übernachtungen

    Briançon

    Stadt

    Berglandschaften mit atemberaubenden Aussichten. Reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten und historischen Stätten und Beeindruckende Naturlandschaften und Outdoor-Möglichkeiten.

    Briançon liegt auf rund 1.300 Metern in den Hautes-Alpes und gilt als höchstgelegene Stadt Frankreichs. Die von Vauban geplanten Befestigungen der Altstadt und der umliegenden Forts gehören seit 2008 zum UNESCO-Welterbe. Du spazierst durch steile Gassen der Cité Vauban und hast von den Bastionen den Blick auf die Gipfel ringsum. Im Sommer ist Briançon Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren, im Winter für das Skigebiet Serre Chevalier.
    5 Sehenswürdigkeiten
    5 Restaurants

    Kultur, Kunst & Geschichte Briançons

    Briançon, einst als Brigantio bekannt, blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis in die Römerzeit reicht. Seine strategisch wichtige Lage an einem Alpenpass prägte die Entwicklung über Jahrhunderte. Die bedeutendste Ära begann jedoch im späten 17. Jahrhundert unter Ludwig XIV., als der Militäringenieur Sébastien Le Prestre de Vauban beauftragt wurde, die Stadt umfassend zu befestigen.Diese Anlagen, die die Altstadt und umliegende Anhöhen umfassen, sind heute ein herausragendes Beispiel militärischer Architektur und gehören seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Cité Vauban innerhalb der Stadtmauern zeichnet sich durch ihre engen Gassen, steilen Aufstiege und gut erhaltenen Barockbauten aus. Charakteristisch sind auch die zahlreichen Sonnenuhren an den Fassaden, die die Verbindung zur Sonne und den Bergen symbolisieren.Kulturell spiegelt Briançon das Leben in den Hochalpen wider, geprägt von den Herausforderungen und Schönheiten der Bergwelt. Dies äußert sich in einer robusten regionalen Identität und einer Wertschätzung für Handwerk und Traditionen, die an die Lebensweise in dieser einzigartigen Umgebung angepasst sind.
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    Nizza
    Stopp 4 • 3 Übernachtungen

    Nizza

    Stadt

    Perfekt für einen spannenden Städtetrip. Reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten und historischen Stätten und Perfekt zum Abschalten und Entspannen.

    Nizza ist die größte Stadt an der Côte d'Azur und liegt an der Baie des Anges, rund 30 Kilometer von der italienischen Grenze entfernt. Entlang der Promenade des Anglais spazierst du am Meer, in der Altstadt Vieux Nice findest du barocke Gassen und den Blumenmarkt am Cours Saleya. Vom Colline du Château blickst du über Altstadt, Hafen und Bucht. Die Stadt ist erst seit 1860 französisch und hat eine italienische Prägung in Küche und Kultur bewahrt; probiere Socca und besuche das Musée Matisse oder das Musée Marc Chagall. Für mildes Wetter und weniger Andrang eignen sich April bis Juni sowie September und Oktober.
    6 Sehenswürdigkeiten
    10 Restaurants

    Kultur, Kunst und Geschichte

    Nizza wurde als griechische Siedlung Nikaia gegründet, auf dem Hügel von Cimiez lag die römische Stadt Cemenelum. Ab 1388 gehörte Nizza zum Haus Savoyen, später zum Königreich Sardinien-Piemont, bevor es 1860 an Frankreich angegliedert wurde.Diese Geschichte prägt bis heute Stadtbild und Traditionen. Die Altstadt Vieux Nice zeigt mit barocken Kirchen und engen Gassen deutlich italienische Züge. Die Belle Époque hinterließ entlang der Promenade des Anglais und in Cimiez große Hotels und Villen, die den Aufschwung des Tourismus im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert spiegeln. Nizza hat eine eigene Identität bewahrt, hörbar im Niçois (Nissart) und sichtbar in Festen wie dem Karneval im Februar. Seit Langem zieht die Stadt Künstler an, Museen erinnern an Henri Matisse und Marc Chagall, die hier lebten und arbeiteten.
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    4 Stopps

    Route Zusammenfassung

    Dauer9 Tage
    Stopps4 Orte
    TypAbenteuer
    Beste ReisezeitJuli–September