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    Gletscher und Lehmpyramiden: Huaraz und die Nordküste

    Gletscher und Lehmpyramiden: Huaraz und die Nordküste

    von Felix Gillen

    Zwölf Tage von Lima in die Cordillera Blanca nach Huaraz und weiter an die Nordküste nach Trujillo. Zwischen Lima, Huaraz und Trujillo fährst du mit Fernbussen, zurück nach Lima geht es mit dem Flugzeug.

    12 Tage / 11 Nächte
    Mai–September
    5 Stopps

    Warum diese Route?

    Diese Route zeigt dir ein Peru, das die meisten Reisenden auslassen. In der Cordillera Blanca wanderst du zwischen den höchsten tropischen Bergen der Welt, an der Nordküste besuchst du die Lehmstädte der Moche und Chimú, die viel älter sind als die Inka. Die Strecken sind überschaubar, und du bist meist weit weg von den großen Touristenströmen.

    Geheimtipps

    • Starte zur Laguna Churup früh am Morgen, dann hast du die Lagune fast für dich
    • In Huanchaco lohnt sich der Sonnenuntergang am Strand neben den aufgestellten Caballitos de Totora
    • Plane in der Huaca de la Luna Zeit für das Museum ein, das die Funde aus dem Tempel zeigt

    An- und Abreise

    Rundreise mit Rückreise zum Ausgangspunkt

    Anreise
    Flug · Lima (LIM)Vom Flughafen Jorge Chávez brauchst du je nach Verkehr eine knappe bis gut eineinhalb Stunden nach Miraflores. Nimm ein offizielles Flughafentaxi oder einen vorab gebuchten Transfer.
    Abreise
    Flug · Lima (LIM)Von Trujillo fliegst du in rund einer Stunde zurück nach Lima, wo dein Heimflug startet.

    Reiseverlauf

    Lima
    Stopp 1 • 2 Übernachtungen

    Lima

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Perus Hauptstadt liegt an der Pazifikküste und ist für die meisten Reisenden der erste Halt im Land. Francisco Pizarro gründete sie 1535, als Sitz des Vizekönigreichs wurde sie zur wichtigsten Stadt Spanisch-Südamerikas. Das historische Zentrum mit Kathedrale, Klöstern und Holzbalkonen ist seit 1988 UNESCO-Welterbe.Für Reisende sind vor allem drei Bezirke wichtig: das Centro Histórico mit der Plaza Mayor und dem Kloster San Francisco, Miraflores mit dem Malecón über den Steilklippen und der Lehmpyramide Huaca Pucllana, und Barranco, das Künstlerviertel mit Galerien, Wandbildern und der Puente de los Suspiros. Im Bezirk Pueblo Libre zeigt das Museo Larco eine der großen Sammlungen präkolumbischer Kunst des Landes.
    Ankommen, Altstadt und Barranco, Abstecher nach Caral möglich.
    1 Sehenswürdigkeit

    Kultur

    Hauptstadt der KücheIn Lima treffen spanische, indigene, afrikanische, chinesische und japanische Einflüsse aufeinander, und nirgends schmeckst du das deutlicher als auf dem Teller. Ceviche isst du hier mittags, Chifa ist die peruanisch-chinesische Küche, Nikkei die peruanisch-japanische.Koloniales ErbeDie Spanier gründeten Lima 1535 als Hauptstadt ihres Vizekönigreichs. Die Altstadt mit ihren Holzbalkonen, Klöstern und Kirchen gehört heute zum UNESCO-Welterbe.Museen und KunstDas Museo Larco zeigt präkolumbische Keramik aus mehreren Jahrtausenden, in Barranco prägen Galerien und Wandbilder das Straßenbild. Wer peruanische Musik hören will, geht abends in eine Peña.
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    Huaraz
    Stopp 2 • 4 Übernachtungen

    Huaraz

    Stadt
    Huaraz ist die Hauptstadt der Region Ancash und das Zentrum für Wanderer und Bergsteiger in der Cordillera Blanca. Die Stadt selbst ist vor allem Basis: Hier buchst du Touren, organisierst Ausrüstung und akklimatisierst dich, bevor es in den Nationalpark Huascarán geht.Von Lima erreichst du Huaraz mit dem Nachtbus in rund acht Stunden oder per Flug. Beachte, dass das Auswärtige Amt von nächtlichen Überlandfahrten abrät.Empfohlen sind zwei bis drei Tage Akklimatisierung in Huaraz vor längeren Touren in großer Höhe.Bergsteiger können sich vorab bei der peruanischen Bergrettung melden.
    Erst Laguna Churup zum Akklimatisieren, dann Laguna 69 und die Llanganuco-Seen.
    2 Sehenswürdigkeiten
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    Nationalpark Huascarán
    Stopp 3 • 1 Übernachtung

    Nationalpark Huascarán

    Sehenswürdigkeit

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Der Nationalpark Huascarán umfasst fast die gesamte Cordillera Blanca: Gletscher, Hunderte Hochgebirgsseen und den Huascarán, mit 6.768 Metern Perus höchster Berg. Der Park wurde 1975 gegründet, ist seit 1977 Biosphärenreservat und seit 1985 UNESCO-Welterbe.Laguna 69: die bekannteste Tageswanderung, ein türkisfarbener Gletschersee auf rund 4.600 Metern. Start ist Cebollapampa, für Hin- und Rückweg brauchst du etwa sechs bis sieben Stunden.Lagunas de Llanganuco: zwei Seen auf rund 3.850 Metern am Weg zur Laguna 69, auch bei Tagestouren ab Huaraz ein Halt.Laguna Churup oberhalb von Huaraz eignet sich als Wanderung zur Akklimatisierung.Für den Park brauchst du ein Ticket, erhältlich als Tages-, Drei-Tages- oder Monatspass. An der Laguna 69 ist Zelten nicht erlaubt.
    Optional: Übernachtung im Zelt oder in einem Dorf im Callejón de Huaylas.
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    Trujillo
    Stopp 4 • 3 Übernachtungen

    Trujillo

    Stadt
    Trujillo, die Hauptstadt der Region La Libertad, wurde 1534 gegründet und benannt nach der Heimatstadt Francisco Pizarros in der Extremadura. Das Zentrum ist ein Raster aus Straßen mit farbigen Kolonialhäusern und schmiedeeisernen Fenstergittern rund um die Plaza de Armas mit der Kathedrale.Die meisten Besucher kommen wegen der archäologischen Stätten am Stadtrand: Chan Chan, die Hauptstadt der Chimú, und die Tempelpyramiden Huaca del Sol und Huaca de la Luna der Moche. Im nahen Badeort Huanchaco fahren Fischer bis heute mit den traditionellen Schilfbooten, den Caballitos de Totora, aufs Meer, die Wellen ziehen Surfer an.In Trujillo gilt laut Auswärtigem Amt derzeit der Ausnahmezustand. Informiere dich vor der Reise dort über die aktuelle Lage.
    Chan Chan, die Huacas del Sol y de la Luna und Surfen in Huanchaco.
    3 Sehenswürdigkeiten
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    Lima
    Stopp 5 • 1 Übernachtung

    Lima

    Stadt

    Dieser Ort ist ein Highlight der Route

    Perus Hauptstadt liegt an der Pazifikküste und ist für die meisten Reisenden der erste Halt im Land. Francisco Pizarro gründete sie 1535, als Sitz des Vizekönigreichs wurde sie zur wichtigsten Stadt Spanisch-Südamerikas. Das historische Zentrum mit Kathedrale, Klöstern und Holzbalkonen ist seit 1988 UNESCO-Welterbe.Für Reisende sind vor allem drei Bezirke wichtig: das Centro Histórico mit der Plaza Mayor und dem Kloster San Francisco, Miraflores mit dem Malecón über den Steilklippen und der Lehmpyramide Huaca Pucllana, und Barranco, das Künstlerviertel mit Galerien, Wandbildern und der Puente de los Suspiros. Im Bezirk Pueblo Libre zeigt das Museo Larco eine der großen Sammlungen präkolumbischer Kunst des Landes.
    Rückflug nach Lima, letzter Abend in Miraflores.
    1 Sehenswürdigkeit

    Kultur

    Hauptstadt der KücheIn Lima treffen spanische, indigene, afrikanische, chinesische und japanische Einflüsse aufeinander, und nirgends schmeckst du das deutlicher als auf dem Teller. Ceviche isst du hier mittags, Chifa ist die peruanisch-chinesische Küche, Nikkei die peruanisch-japanische.Koloniales ErbeDie Spanier gründeten Lima 1535 als Hauptstadt ihres Vizekönigreichs. Die Altstadt mit ihren Holzbalkonen, Klöstern und Kirchen gehört heute zum UNESCO-Welterbe.Museen und KunstDas Museo Larco zeigt präkolumbische Keramik aus mehreren Jahrtausenden, in Barranco prägen Galerien und Wandbilder das Straßenbild. Wer peruanische Musik hören will, geht abends in eine Peña.
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    5 Stopps

    Route Zusammenfassung

    Dauer12 Tage
    Stopps5 Orte
    TypAbenteuer
    Beste ReisezeitMai–September