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    • In der Umgebung
    Beacon Hill und Back Bay
    King of Hearts / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    USA

    Beacon Hill und Back Bay

    Stadt

    Beacon Hill und Back Bay sind die beiden klassischen Wohnviertel westlich des Boston Common: oben am Hügel Backsteinhäuser aus dem frühen 19. Jahrhundert, unten am Charles River die Stadthäuser und Boulevards der Back Bay.

    von Felix Gillen

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    5. Beacon Hill und Back Bay
    Beacon Hill und Back Bay sind die beiden klassischen Wohnviertel westlich des Boston Common: oben am Hügel Backsteinhäuser aus dem frühen 19. Jahrhundert, unten am Charles River die Stadthäuser und Boulevards der Back Bay. Du kommst hierher für die Architektur, vom goldenen Kuppeldach des State House bis zu Trinity Church und Bibliothek am Copley Square, und für einen Nachmittag zwischen Charles Street und Newbury Street.Zu Fuß brauchst du vom State House bis zum Copley Square gut 20 Minuten, am schönsten durch den Public Garden und über die Commonwealth Avenue Mall. Für beide Viertel mit zwei, drei Innenbesichtigungen reicht ein Tag. Zur Rushhour und am Wochenende ist die Newbury Street sehr voll, Beacon Hill bleibt ruhiger.

    Sehenswürdigkeiten in Beacon Hill und Back Bay

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Massachusetts State House
    Sehenswürdigkeit

    1Massachusetts State House

    Das Parlamentsgebäude an der Beacon Street 24 entwarf Charles Bulfinch, fertig war es 1798. Die Holzkuppel ließ Paul Reveres Firma 1802 mit Kupfer beschlagen, seit 1874 ist sie vergoldet, zuletzt 1997 mit 23-karätigem Blattgold. Innen gibt es kostenlose Führungen durch Doric Hall und die Sitzungssäle; Zeiten vorab auf der Website des Secretary of the Commonwealth prüfen. Gegenüber liegt der Boston Common, die Station Park Street (Red und Green Line) ist fünf Minuten entfernt.
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    Public Garden und Swan Boats
    Park

    2Public Garden und Swan Boats

    Der Botanische Garten von 1837 grenzt westlich an den Boston Common, mit Teich, Hängeweiden und der Bronzegruppe „Make Way for Ducklings“ nach dem Kinderbuch von Robert McCloskey. Von Mitte April bis Anfang September fahren die Swan Boats, Tretboote mit Schwanenfigur, 10 bis 15 Minuten über den Teich (2026: Erwachsene 4,75, Kinder 3,25 US-Dollar, Tickets am Steg, bar oder Karte). Bei Regen, starkem Wind oder großer Hitze fahren sie nicht. Nächste Station: Arlington (Green Line).
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    Trinity Church
    Kirche

    3Trinity Church

    Henry Hobson Richardson baute die Episkopalkirche am Copley Square von 1872 bis 1877, sie wurde zum Vorbild des Stils, den man heute Richardsonian Romanesque nennt. Die farbigen Wandmalereien innen stammen zu großen Teilen von John La Farge. Besichtigung 2026 Dienstag bis Samstag 10 bis 16:30 Uhr (Januar bis März ab Mittwoch), Eintritt 10 US-Dollar, Kinder unter 14 frei, mit Audio- oder Führung. Sonntags ist Gottesdienst. Nächste Station: Copley (Green Line).
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    Boston Public Library, Central Library
    Historische Stätte

    4Boston Public Library, Central Library

    Der Renaissance-Palast am Copley Square (700 Boylston Street) ist frei zugänglich: Du gehst durch das Treppenhaus mit Wandbildern von Puvis de Chavannes in den langen Lesesaal Bates Hall und weiter in den ruhigen Innenhof mit Arkaden. Im Obergeschoss liegen die Sargent-Wandgemälde. Die Bibliothek bietet kostenlose Kunst- und Architekturführungen, Termine auf bpl.org. Eintritt frei, Station Copley (Green Line) direkt vor der Tür.
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    African Meeting House und Black Heritage Trail
    Museum

    5African Meeting House und Black Heritage Trail

    Das Versammlungshaus am Smith Court gilt als älteste erhaltene Kirche einer schwarzen Gemeinde in den USA und war ein Zentrum der Abolitionisten. Heute gehört es zum Museum of African American History (Eingang 46 Joy Street; Eintritt mit Vortrag im Meeting House 15 US-Dollar, Jugendliche und Senioren 8 US-Dollar). Hier beginnt auch der rund 1,5 Meilen lange Black Heritage Trail über den Nordhang von Beacon Hill; Ranger des National Park Service führen in der Saison 2026 (23. Mai bis 27. September) Mittwoch bis Sonntag um 10 und 13 Uhr, sonst gehst du ihn mit der NPS-App.
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    Restaurants in Beacon Hill und Back Bay

    1

    Select Oyster Bar

    Kleine Austern- und Fischbar von Michael Serpa im Souterrain eines Stadthauses an der Gloucester Street 50, nahe der Newbury Street. Der Michelin Guide empfiehlt sie seit seiner ersten Bostoner Ausgabe 2025. Gut für Rohes von der Raw Bar und ein Glas Weißwein; die wenigen Tische sind abends schnell vergeben, also reservieren oder früh an die Bar.
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    2

    Mooncusser

    Fischrestaurant an der Stuart Street 304, zwischen Back Bay und Bay Village, mit einer Karte rund um Fang aus Neuengland. Der Michelin Guide führt es seit 2025 als Empfehlung. Eher für ein ruhiges, gehobenes Abendessen als für den schnellen Hunger; Tisch vorab buchen. Nächste Stationen: Arlington (Green Line) und Back Bay (Orange Line).
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    3

    La Padrona

    Großes italienisches Restaurant an der Trinity Place 38, wenige Schritte vom Copley Square. Der Michelin Guide empfiehlt es seit seiner ersten Bostoner Ausgabe 2025. Für Wochenendabende reservieren; praktisch nach einem Nachmittag an Trinity Church und Bibliothek.
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    Essen und Trinken

    Austern von der Raw Bar

    Austern von der Raw Bar

    In der Back Bay sitzt du an Marmortresen und isst Austern aus Massachusetts und Maine roh, mit Zitrone und Mignonette, dazu ein Glas Weißwein.
    Brunch an der Newbury Street

    Brunch an der Newbury Street

    Am Wochenende füllen sich Terrassen und Cafés zwischen Arlington und Massachusetts Avenue schon ab 10 Uhr; ohne Reservierung musst du mit Wartezeit rechnen.

    Geschichte und Kultur

    Beacon Hill war bis ins 18. Jahrhundert eine Weide mit drei Kuppen. Nachdem Charles Bulfinch dort 1798 das neue State House hingestellt hatte, wurde der Hügel abgetragen und mit Stadthäusern im Federal Style bebaut, in die Bostons wohlhabende Familien zogen. Am Nordhang lebte zugleich die größte schwarze Gemeinde der Stadt; um das African Meeting House organisierten sich die Gegner der Sklaverei.Die Back Bay war bis Mitte des 19. Jahrhunderts tatsächlich eine Bucht des Charles River. In mehreren Jahrzehnten wurde sie aufgefüllt und nach dem Vorbild der Pariser Boulevards im Raster angelegt, mit der Commonwealth Avenue als breiter Promenade. Am Copley Square entstanden Trinity Church und die Bibliothek, zwei Bauten, die Architekturgeschichte geschrieben haben.Heute ist Beacon Hill eines der teuersten Wohnviertel des Landes, die Newbury Street die bekannteste Einkaufsstraße Bostons. Im April endet an der Boylston Street der Boston-Marathon.

    Nachtleben

    1

    The Sevens Ale House

    Schlichter Pub an der Charles Street 77 in Beacon Hill, mit Ecknischen, Guinness und Bass vom Fass. Time Out zählt ihn zu Bostons besten einfachen Kneipen, als Pause vom Sightseeing. Station Charles/MGH (Red Line) liegt fünf Minuten entfernt.
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    2

    Bukowski Tavern

    Enge, laute Bierbar an der Dalton Street 50 hinter dem Prudential Center, mit langer Bierkarte, fairen Preisen und Essen bis spät. Laut Time Out nur Barzahlung, also Bargeld mitnehmen. Gut nach einem Spiel im nahen Fenway oder einem Abend an der Boylston Street; Station Hynes Convention Center (Green Line).
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    Anreise und Unterwegs

    Mit der TBeacon Hill: Park Street (Red und Green Line) für State House und Südhang, Charles/MGH (Red Line) für die Charles Street und den Nordhang mit dem African Meeting House.Back Bay: Arlington, Copley und Hynes Convention Center (Green Line) liegen an der Boylston Street; Back Bay (Orange Line, Commuter Rail und Amtrak) am Südrand.Zwischen beiden Vierteln gehst du am besten zu Fuß: vom State House über den Common und den Public Garden zur Commonwealth Avenue Mall und weiter zum Copley Square, rund 1,2 Meilen. Die Gehwege in Beacon Hill sind schmal, teils aus Ziegeln und steil; für Kinderwagen ist die Charles Street die bequemere Route.Auto und ParkenBeacon Hill ist fast komplett Anwohnerparken, Besucherplätze sind auf zwei Stunden begrenzt. In der Back Bay gibt es Parkuhren und größere Parkhäuser, etwa unter dem Prudential Center und dem Copley Place.Mit dem WohnmobilMit dem Wohnmobil kommst du hier nicht weit: Die Gassen von Beacon Hill sind für große Fahrzeuge zu eng, die Parkhäuser der Back Bay zu niedrig. Der Storrow Drive am Fluss ist laut Parkbehörde DCR für Lkw, Busse, Umzugswagen und andere übergroße Fahrzeuge gesperrt, die Brücken sind teils nur 9 Fuß (2,7 m) hoch. Lass das RV außerhalb stehen und komm mit der Commuter Rail, die in Back Bay hält (siehe Boston).

    Unterkünfte in Beacon Hill und Back Bay

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    Campingplätze in Beacon Hill und Back Bay

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

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      Beacon Hill und Back Bay-Reise

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      • 1Massachusetts State House3 Tage
      • 2Public Garden und Swan Boats4 Tage
      • 3Trinity Church5 Tage
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      Beacon Hill und Back Bay
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    In der Umgebung

    Boston

    Boston

    Boston, die Hauptstadt von Massachusetts, wurde 1630 von englischen Puritanern gegründet und ist eine der ältesten Städte der USA. Du fährst hin, weil sich hier die Geschichte der Amerikanischen Revolution auf einer einzigen Route ablaufen lässt: Der Freedom Trail führt auf rund 2,5 Meilen (4 km) vom Boston Common über das North End bis zum Bunker Hill Monument in Charlestown.Dazu kommen Backsteinviertel wie Beacon Hill und das italienische North End, das Museum of Fine Arts, die Universitätsstadt Cambridge auf der anderen Seite des Charles River und mit Fenway Park das älteste noch genutzte Baseballstadion der Major League.Drei Viertel stellen wir auf eigenen Seiten vor: das North End mit Paul Revere House und Old North Church, Beacon Hill und Back Bay zwischen State House und Copley Square sowie Cambridge mit Harvard Square und MIT.Boston ist kompakt und gut zu Fuß zu erkunden, für längere Wege nimmst du „The T“. Salem, Concord und Plymouth erreichst du als Tagesausflug, mit Amtrak bist du in rund vier Stunden in New York.
    North End

    North End

    Das North End ist Bostons ältestes Wohnviertel, ein dicht bebauter Halbinselzipfel zwischen Hafen und Rose Kennedy Greenway, gleich nördlich der Faneuil Hall. Du kommst wegen zweier Dinge: Hier stehen mit dem Paul Revere House und der Old North Church die Schauplätze des berühmten Ritts von 1775, und an Hanover und Salem Street reiht sich die italienisch geprägte Küche der Stadt.Das Viertel misst kaum einen Kilometer im Quadrat, du läufst es in einer Stunde ab. Für einen Besuch mit Museum, Kirche und Essen solltest du einen halben Tag einplanen. Abends zwischen 18 und 20 Uhr und an Sommerwochenenden sind die Restaurants und Bäckereien sehr voll; viele kleine Lokale nehmen keine Reservierungen.
    Cambridge: Harvard Square und MIT

    Cambridge: Harvard Square und MIT

    Cambridge ist die eigenständige Universitätsstadt am Nordufer des Charles River, gegenüber von Boston und mit der Red Line in zehn Minuten erreichbar. Hierher fährst du für die Museen von Harvard und MIT, die Buchläden und Folkclubs rund um Harvard Square und einige der besten Restaurants des Großraums zwischen Central Square und Kendall Square.Harvard Square und das MIT liegen knapp zwei Meilen auseinander, verbunden durch die Massachusetts Avenue und drei Stationen der Red Line. Für zwei Museen, einen Spaziergang über den Campus und ein Abendessen planst du einen ganzen Tag. In den ersten Septemberwochen und zur Abschlussfeier Ende Mai sind Hotels und Restaurants hier besonders voll.
    Massachusetts

    Massachusetts

    Massachusetts ist der Bundesstaat im Nordosten der USA, in dem die amerikanische Geschichte gleich mehrfach begann: In Plymouth landeten 1620 die Pilger der Mayflower, in Lexington und Concord fielen am 19. April 1775 die ersten Schüsse der Amerikanischen Revolution. Wer an der Ostküste unterwegs ist, kommt hier wegen Boston, der Dünenküste von Cape Cod und der vielen historischen Orte auf engem Raum.Die Wege sind kurz: Salem, Concord und Plymouth erreichst du von Boston aus bequem als Tagesausflug, Cape Cod mit seinen langen Atlantikstränden lohnt eher eine Übernachtung. Dazwischen liegen Kleinstädte mit weißen Holzkirchen, Hummerbuden und Leuchttürmen.Der Hexenprozess von Salem 1692, die Pilgerkolonie und die Revolution prägen bis heute, wie sich der Staat erzählt. Gleichzeitig ist Massachusetts mit Harvard und dem Großraum Boston eines der wichtigsten Universitäts- und Forschungszentren des Landes.
    Harlem

    Harlem

    Harlem gilt als kulturelles Zentrum des Schwarzen Amerika. Während der Great Migration zogen ab den 1910er Jahren Zehntausende Afroamerikaner aus dem Süden hierher, 1930 stellten sie rund 70 Prozent der Bevölkerung. In den 1920er Jahren entstand daraus die Harlem Renaissance: Langston Hughes und Zora Neale Hurston schrieben, Duke Ellington spielte im Cotton Club, der damals nur weißes Publikum einließ.Hauptachse ist die 125th Street mit dem Apollo Theater, auf dessen Bühne seit 1934 die Amateur Night läuft, und seit November 2025 dem Neubau des Studio Museum in Harlem. Weiter nördlich reihen sich Brownstones und Kirchen aneinander, etwa die Abyssinian Baptist Church, deren Pastor Adam Clayton Powell Jr. als erster Schwarzer Abgeordneter aus New York City in den Kongress einzog. Im St. Nicholas Park steht die Hamilton Grange, das Landhaus von Alexander Hamilton.Harlem ist kein Museumsviertel, sondern ein Wohnquartier. Iss Soul Food, hör abends Jazz und schau sonntags, wie sich die Nachbarschaft für den Kirchgang herausputzt. Wenn du einen Gottesdienst besuchen möchtest, informier dich vorher auf der Website der Gemeinde über die Regeln für Gäste.Am meisten erlebst du an einem Abend mit Amateur Night im Apollo oder am Sonntag mit Gospel-Brunch. Plane mindestens einen halben Tag ein.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI