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    • In der Umgebung
    Cambridge: Harvard Square und MIT
    Sdkb / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    USA

    Cambridge: Harvard Square und MIT

    Stadt

    Cambridge ist die eigenständige Universitätsstadt am Nordufer des Charles River, gegenüber von Boston und mit der Red Line in zehn Minuten erreichbar.

    von Felix Gillen

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    Cambridge ist die eigenständige Universitätsstadt am Nordufer des Charles River, gegenüber von Boston und mit der Red Line in zehn Minuten erreichbar. Hierher fährst du für die Museen von Harvard und MIT, die Buchläden und Folkclubs rund um Harvard Square und einige der besten Restaurants des Großraums zwischen Central Square und Kendall Square.Harvard Square und das MIT liegen knapp zwei Meilen auseinander, verbunden durch die Massachusetts Avenue und drei Stationen der Red Line. Für zwei Museen, einen Spaziergang über den Campus und ein Abendessen planst du einen ganzen Tag. In den ersten Septemberwochen und zur Abschlussfeier Ende Mai sind Hotels und Restaurants hier besonders voll.

    Sehenswürdigkeiten in Cambridge: Harvard Square und MIT

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Harvard Art Museums
    Museum

    1Harvard Art Museums

    Drei Harvard-Sammlungen unter einem Glasdach von Renzo Piano, gleich östlich des Harvard Yard: europäische und amerikanische Malerei, asiatische und antike Kunst sowie das Busch-Reisinger Museum mit Kunst aus Mitteleuropa. Eintritt für alle frei, geöffnet Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr, montags und an großen Feiertagen geschlossen. Für einen Rundgang reichen zwei Stunden. Station Harvard (Red Line).
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    Harvard Museum of Natural History
    Museum

    2Harvard Museum of Natural History

    Das Naturkundemuseum an der Oxford Street 26 ist bekannt für die Glass Flowers: über tausend botanische Modelle aus Glas, so detailgetreu, dass man sie für echte Pflanzen hält. Dazu kommen Säle mit Mineralien, Dinosauriern und präparierten Tieren. Täglich 9 bis 17 Uhr, Erwachsene 20, Jugendliche 15 US-Dollar, die Glass Flowers sind inklusive. Mit Wohnsitz in Massachusetts kommst du sonntags 9 bis 12 Uhr und mittwochs 15 bis 17 Uhr kostenlos hinein. Zehn Minuten zu Fuß von Harvard Square.
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    MIT Museum
    Museum

    3MIT Museum

    Das Museum des Massachusetts Institute of Technology an der Main Street 314 am Kendall Square zeigt Robotik, Hologramme, kinetische Skulpturen und Forschung aus den Labors des MIT zum Anfassen. Täglich 10 bis 17 Uhr, letzter Einlass 16:30 Uhr; Erwachsene 18, Jugendliche bis 18 Jahre 10 US-Dollar. Die Station Kendall/MIT (Red Line) liegt direkt daneben; kombiniere den Besuch mit einem Gang über den Campus zum Great Dome am Ufer.
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    Mount Auburn Cemetery
    Sehenswürdigkeit

    4Mount Auburn Cemetery

    Der 1831 geweihte Friedhof an der Mount Auburn Street 580 gilt als erster Parkfriedhof der USA: rund 174 Acres Hügel, Teiche und alte Bäume, auf denen seit 1958 über 220 Vogelarten beobachtet wurden. Vom 62 Fuß hohen Washington Tower siehst du über Cambridge bis zur Bostoner Skyline. Das Gelände ist täglich ab 8 Uhr offen, der Turm bis 17 Uhr; Eintritt frei. Picknick, Joggen, Fahrräder und Hunde sind nicht erlaubt. Mit dem Bus 71 oder 73 ab Harvard etwa zehn Minuten, zu Fuß rund 25 Minuten.
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    Restaurants in Cambridge: Harvard Square und MIT

    1

    Oleana

    Restaurant mit türkisch und nahöstlich geprägter Küche an der Hampshire Street 134 zwischen Inman und Central Square, mit kleinen Tellern und Gemüse von der eigenen Farm. Der Michelin Guide empfiehlt es seit 2025. Täglich ab 17 Uhr; reservieren kannst du bis 30 Tage im Voraus, ein Teil der Tische bleibt jeden Abend für Gäste ohne Reservierung frei. Station Central (Red Line), gut 15 Minuten zu Fuß.
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    2

    Sumiao Hunan Kitchen

    Scharfe Küche aus der chinesischen Provinz Hunan an der Third Street 270 am Kendall Square, wenige Minuten vom MIT Museum. Eines von nur drei Bib-Gourmand-Restaurants in Cambridge im Michelin Guide 2025, also gutes Essen zu moderaten Preisen. Praktisch für ein Mittag- oder Abendessen nach dem Museum; Station Kendall/MIT (Red Line).
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    3

    Pammy's

    Gemütliches Restaurant mit italienisch geprägter Küche und hausgemachter Pasta an der Massachusetts Avenue zwischen Central und Harvard Square. Der Michelin Guide führt es seit 2025 als Empfehlung. Gut für ein längeres Abendessen nach einem Museumstag; am Wochenende vorab reservieren.
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    Essen und Trinken

    Mezze und Gerichte aus dem Nahen Osten

    Mezze und Gerichte aus dem Nahen Osten

    Cambridge hat eine starke Szene für türkische, levantinische und armenische Küche, von gehobenen Restaurants wie dem Oleana bis zu Bäckereien und Imbissen. Bestell mehrere kleine Teller zum Teilen.
    Scharfe chinesische Küche

    Scharfe chinesische Küche

    Rund um Kendall und Central Square kochen mehrere Restaurants regionale Küche aus Hunan und Sichuan, mit viel Chili und eingelegtem Gemüse. Wenn du es milder willst, sag es bei der Bestellung.

    Geschichte und Kultur

    Cambridge wurde 1630 als Newtowne gegründet und 1638 nach der englischen Universitätsstadt umbenannt, zwei Jahre nachdem hier das erste College der Kolonien entstanden war. Es trägt seit 1639 den Namen seines Stifters John Harvard. 1916 zog das Massachusetts Institute of Technology von der Back Bay an das Cambridger Flussufer.Die beiden Hochschulen prägen die Stadt bis heute: Rund um Kendall Square sitzen Biotech- und Softwarefirmen, rund um Harvard Square Buchläden und Cafés. In den 1950er und 1960er Jahren war Harvard Square ein Zentrum der Folkszene; im Club 47, dem heutigen Club Passim, traten Joan Baez und Bob Dylan auf.Den Campus und den Harvard Yard kannst du frei betreten, in viele Gebäude und Bibliotheken kommst du nur mit Führung oder Hochschulausweis.

    Nachtleben

    1

    Club Passim

    Der Folkclub an der Palmer Street 47 mitten am Harvard Square wurde 1958 als Club 47 gegründet; Joan Baez trat hier als Studentin auf, Bob Dylan spielte 1961. Heute ein gemeinnütziger Musikclub mit Konzerten an fast allen Abenden der Woche, dienstags offene Bühne. Tickets kosten meist 25 bis 35 US-Dollar, viele Abende sind ausverkauft, also vorher online buchen. Es gibt eine kleine Küche.
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    2

    The Sinclair

    Konzertsaal für Indie-, Rock- und Elektro-Acts an der Church Street 52, zwei Minuten von der Station Harvard. Viele Shows sind für alle Altersgruppen offen, Clubnächte ab 18 oder 21 Jahren; Tickets online, manche nur an der Abendkasse. Vorne im Haus liegt die Bar 52 Church mit eigenen Abenden.
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    Anreise und Unterwegs

    Mit der Red LineVon Park Street in Boston fährst du mit der Red Line Richtung Alewife über den Charles River. Die wichtigsten Stationen:Kendall/MIT: MIT Museum, Campus, Restaurants am Kendall Square.Central: Central Square mit Bars und Restaurants, zu Fuß etwa 15 Minuten zum Oleana in Inman Square.Harvard: Harvard Square, Harvard Yard, Art Museums, Club Passim.Von Harvard nach Kendall/MIT sind es drei Stationen, rund zehn Minuten. Zu Fuß läufst du die knapp zwei Meilen über die Massachusetts Avenue in gut 40 Minuten. Zum Mount Auburn Cemetery fahren ab Harvard die Busse 71 und 73.Auto und ParkenRund um Harvard Square gibt es wenige Parkuhren mit kurzen Zeitlimits, viele Seitenstraßen sind Anwohnern vorbehalten. Wenn du mit dem Auto kommst, nutze ein Parkhaus am Harvard Square oder am Kendall Square.Mit dem WohnmobilFür ein Wohnmobil gibt es in Cambridge keine sinnvollen Stellplätze: Parkhäuser sind zu niedrig, Straßenparkplätze zu kurz und meist Anwohnern vorbehalten. Wenn du nordwestlich von Boston campst, etwa in Littleton (siehe Boston), fährst du mit der Commuter Rail der Fitchburg Line bis Porter und steigst dort in die Red Line um, eine Station bis Harvard.

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      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
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      Cambridge: Harvard Square und MIT-Reise

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      • 1Harvard Art Museums3 Tage
      • 2Harvard Museum of Natural History4 Tage
      • 3MIT Museum5 Tage
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    In der Umgebung

    Beacon Hill und Back Bay

    Beacon Hill und Back Bay

    Beacon Hill und Back Bay sind die beiden klassischen Wohnviertel westlich des Boston Common: oben am Hügel Backsteinhäuser aus dem frühen 19. Jahrhundert, unten am Charles River die Stadthäuser und Boulevards der Back Bay. Du kommst hierher für die Architektur, vom goldenen Kuppeldach des State House bis zu Trinity Church und Bibliothek am Copley Square, und für einen Nachmittag zwischen Charles Street und Newbury Street.Zu Fuß brauchst du vom State House bis zum Copley Square gut 20 Minuten, am schönsten durch den Public Garden und über die Commonwealth Avenue Mall. Für beide Viertel mit zwei, drei Innenbesichtigungen reicht ein Tag. Zur Rushhour und am Wochenende ist die Newbury Street sehr voll, Beacon Hill bleibt ruhiger.
    Boston

    Boston

    Boston, die Hauptstadt von Massachusetts, wurde 1630 von englischen Puritanern gegründet und ist eine der ältesten Städte der USA. Du fährst hin, weil sich hier die Geschichte der Amerikanischen Revolution auf einer einzigen Route ablaufen lässt: Der Freedom Trail führt auf rund 2,5 Meilen (4 km) vom Boston Common über das North End bis zum Bunker Hill Monument in Charlestown.Dazu kommen Backsteinviertel wie Beacon Hill und das italienische North End, das Museum of Fine Arts, die Universitätsstadt Cambridge auf der anderen Seite des Charles River und mit Fenway Park das älteste noch genutzte Baseballstadion der Major League.Drei Viertel stellen wir auf eigenen Seiten vor: das North End mit Paul Revere House und Old North Church, Beacon Hill und Back Bay zwischen State House und Copley Square sowie Cambridge mit Harvard Square und MIT.Boston ist kompakt und gut zu Fuß zu erkunden, für längere Wege nimmst du „The T“. Salem, Concord und Plymouth erreichst du als Tagesausflug, mit Amtrak bist du in rund vier Stunden in New York.
    North End

    North End

    Das North End ist Bostons ältestes Wohnviertel, ein dicht bebauter Halbinselzipfel zwischen Hafen und Rose Kennedy Greenway, gleich nördlich der Faneuil Hall. Du kommst wegen zweier Dinge: Hier stehen mit dem Paul Revere House und der Old North Church die Schauplätze des berühmten Ritts von 1775, und an Hanover und Salem Street reiht sich die italienisch geprägte Küche der Stadt.Das Viertel misst kaum einen Kilometer im Quadrat, du läufst es in einer Stunde ab. Für einen Besuch mit Museum, Kirche und Essen solltest du einen halben Tag einplanen. Abends zwischen 18 und 20 Uhr und an Sommerwochenenden sind die Restaurants und Bäckereien sehr voll; viele kleine Lokale nehmen keine Reservierungen.
    Massachusetts

    Massachusetts

    Massachusetts ist der Bundesstaat im Nordosten der USA, in dem die amerikanische Geschichte gleich mehrfach begann: In Plymouth landeten 1620 die Pilger der Mayflower, in Lexington und Concord fielen am 19. April 1775 die ersten Schüsse der Amerikanischen Revolution. Wer an der Ostküste unterwegs ist, kommt hier wegen Boston, der Dünenküste von Cape Cod und der vielen historischen Orte auf engem Raum.Die Wege sind kurz: Salem, Concord und Plymouth erreichst du von Boston aus bequem als Tagesausflug, Cape Cod mit seinen langen Atlantikstränden lohnt eher eine Übernachtung. Dazwischen liegen Kleinstädte mit weißen Holzkirchen, Hummerbuden und Leuchttürmen.Der Hexenprozess von Salem 1692, die Pilgerkolonie und die Revolution prägen bis heute, wie sich der Staat erzählt. Gleichzeitig ist Massachusetts mit Harvard und dem Großraum Boston eines der wichtigsten Universitäts- und Forschungszentren des Landes.
    Harlem

    Harlem

    Harlem gilt als kulturelles Zentrum des Schwarzen Amerika. Während der Great Migration zogen ab den 1910er Jahren Zehntausende Afroamerikaner aus dem Süden hierher, 1930 stellten sie rund 70 Prozent der Bevölkerung. In den 1920er Jahren entstand daraus die Harlem Renaissance: Langston Hughes und Zora Neale Hurston schrieben, Duke Ellington spielte im Cotton Club, der damals nur weißes Publikum einließ.Hauptachse ist die 125th Street mit dem Apollo Theater, auf dessen Bühne seit 1934 die Amateur Night läuft, und seit November 2025 dem Neubau des Studio Museum in Harlem. Weiter nördlich reihen sich Brownstones und Kirchen aneinander, etwa die Abyssinian Baptist Church, deren Pastor Adam Clayton Powell Jr. als erster Schwarzer Abgeordneter aus New York City in den Kongress einzog. Im St. Nicholas Park steht die Hamilton Grange, das Landhaus von Alexander Hamilton.Harlem ist kein Museumsviertel, sondern ein Wohnquartier. Iss Soul Food, hör abends Jazz und schau sonntags, wie sich die Nachbarschaft für den Kirchgang herausputzt. Wenn du einen Gottesdienst besuchen möchtest, informier dich vorher auf der Website der Gemeinde über die Regeln für Gäste.Am meisten erlebst du an einem Abend mit Amateur Night im Apollo oder am Sonntag mit Gospel-Brunch. Plane mindestens einen halben Tag ein.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI