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    Boston

    USA

    Boston

    Stadt

    Boston ist die Hauptstadt von Massachusetts und eine der ältesten Städte der USA, gegründet 1630 von englischen Puritanern.

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    Boston ist die Hauptstadt von Massachusetts und eine der ältesten Städte der USA, gegründet 1630 von englischen Puritanern. Du fährst hin, weil sich hier auf wenigen Kilometern die Geschichte der Amerikanischen Revolution ablaufen lässt, vom Boston Common bis zum Bunker Hill.Dazu kommen Backsteinviertel wie Beacon Hill und das italienische North End, Weltklasse-Museen, die Universitätsstadt Cambridge auf der anderen Seite des Charles River und mit Fenway Park das älteste noch genutzte Baseballstadion der Major League.Boston ist kompakt und gut zu Fuß zu erkunden. Von hier aus erreichst du Salem, Concord und Plymouth als Tagesausflug, mit Amtrak bist du schnell in New York.
    Boston hat rund 675.000 Einwohner und gehört zu den kompaktesten Großstädten der USA. Die meisten Sehenswürdigkeiten erreichst du zu Fuß, für längere Wege nimmst du die U-Bahn der MBTA, bei der du direkt mit Kreditkarte oder Smartphone zahlen kannst. Besonders ist die Dichte an Geschichte und Hochschulen: Allein in Boston und Cambridge studieren rund 250.000 Menschen. Lohnend sind Beacon Hill mit Gaslaternen und Kopfsteinpflaster, das North End mit Bäckereien und Trattorien, die Back Bay mit ihren Stadthäusern und der moderne Seaport District am Hafen.

    Sehenswürdigkeiten in Boston

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Freedom Trail
    Historische Stätte

    1Freedom Trail

    Die 1951 angelegte, rund 4 km lange Route verbindet 16 historische Stätten der Revolution, vom Boston Common bis zum Bunker Hill Monument in Charlestown. Folge einfach der Backsteinlinie im Gehweg.
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    Faneuil Hall
    Einkaufszentrum

    2Faneuil Hall

    Die 1742 eröffnete Markt- und Versammlungshalle mit der goldenen Heuschrecke auf dem Dach war Bühne der Revolutionsredner. Daneben liegt die Quincy Market Halle mit Essensständen.
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    Boston Common
    Park

    3Boston Common

    Seit 1634 gibt es den Boston Common, er gilt als ältester Stadtpark der USA. Im Winter läufst du auf dem Frog Pond Schlittschuh, gleich nebenan liegt der Public Garden.
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    Fenway Park
    Stadion

    4Fenway Park

    Das 1912 eröffnete Stadion der Red Sox ist der älteste noch genutzte Ballpark der Major League. Berühmt ist die gut 11 m hohe Wand im linken Feld, das Green Monster.
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    Harvard Yard
    Park

    5Harvard Yard

    Der historische Kern der Harvard University in Cambridge, des 1636 gegründeten ersten Colleges der Kolonien. Vor der University Hall steht die John-Harvard-Statue, am Rand die Widener Library.
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    Museum of Fine Arts, Boston
    Museum

    6Museum of Fine Arts, Boston

    Mit über 450.000 Werken eines der großen Kunstmuseen der USA. Besonders stark ist die Japan-Sammlung, die größte außerhalb Japans.
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    Restaurants in Boston

    1

    Neptune Oyster

    Kleine, stets volle Austernbar im North End, bekannt für ihre Lobster Roll und die Raw Bar. Plane Wartezeit ein.
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    2

    Union Oyster House

    Seit 1826 in Betrieb und damit das älteste durchgehend geöffnete Restaurant der USA. Klassiker sind Clam Chowder und Austern an der alten Bar.
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    3

    Regina Pizzeria

    Die Pizzeria in der Thacher Street backt seit 1926 im North End dünne Pizzen aus dem Steinofen, ohne Schnickschnack.
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    Essen und Trinken

    Boston isst Meer: Muscheln, Austern und Hummer aus Neuengland stehen auf fast jeder Karte, im North End kommt die italienische Küche dazu.
    New England Clam Chowder

    New England Clam Chowder

    Die cremige Muschelsuppe mit Kartoffeln und Speck ist das Gericht der Stadt. Dazu gibt es kleine Oyster Crackers zum Hineinbröseln.
    Lobster Roll

    Lobster Roll

    Hummerfleisch in einem gebutterten, getoasteten Brötchen, entweder kalt mit Mayonnaise oder warm mit geschmolzener Butter.
    Boston Cream Pie

    Boston Cream Pie

    Trotz des Namens ein Kuchen: Biskuit mit Vanillecreme und Schokoladenglasur. Er stammt der Überlieferung nach aus dem Parker House Hotel und ist seit 1996 offizielles Dessert von Massachusetts.
    Austern

    Austern

    Frische Austern aus Neuengland isst du roh an der Raw Bar mit Zitrone und Mignonette.
    Cannoli

    Cannoli

    Die frittierten Teigröllchen mit Ricotta-Füllung gehören zum North End, wo italienische Bäckereien sie in vielen Varianten verkaufen.

    Geschichte und Kultur

    Puritaner aus England gründeten Boston 1630 und benannten es nach der Stadt Boston in Lincolnshire. Im 18. Jahrhundert wurde die Hafenstadt zum Zentrum des Widerstands gegen die britische Krone: 1773 kippten Kolonisten bei der Boston Tea Party die Teeladung der East India Company ins Hafenbecken, Redner wie Samuel Adams sprachen in der Faneuil Hall, die deshalb den Spitznamen Cradle of Liberty trägt.1636 entstand in Cambridge mit Harvard das erste College der amerikanischen Kolonien. Heute hat der Großraum über 50 Hochschulen, was man an Buchläden, Cafés und jungen Leuten überall merkt. Am Nordhang von Beacon Hill lebte im 19. Jahrhundert eine große schwarze Gemeinde; das African Meeting House dort war ein Zentrum der Abolitionisten.Sport ist in Boston fast Religion: Die Red Sox spielen seit 1912 im Fenway Park, und Fans der Celtics, Bruins und Patriots füllen die Bars an Spieltagen bis auf den letzten Platz.

    Nachtleben

    1

    Wally's Cafe Jazz Club

    Den kleinen Jazzclub im South End gibt es seit 1947, hier spielt regelmäßig Livejazz in sehr kleinem Rahmen.
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    2

    Bell in Hand Tavern

    Die Taverne nahe der Faneuil Hall geht auf 1795 zurück und ist eine der ältesten der USA. Heute ein lebhafter Pub, gut für ein Bier nach dem Freedom Trail.
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    Anreise und Unterwegs

    FlughafenBoston Logan International Airport liegt im Stadtteil East Boston direkt am Hafen. Die Silver Line SL1 hält an allen Terminals und fährt ab dem Flughafen kostenlos bis South Station. Alternativ bringt dich ein kostenloser Shuttlebus zur Blue Line (Station Airport), für die U-Bahn zahlst du dann den normalen Fahrpreis.Bahn und BusAmtrak-Züge aus New York, Philadelphia und Washington kommen in South Station an, Züge Richtung Norden fahren ab North Station. Die MBTA Commuter Rail verbindet beide Bahnhöfe mit den Vororten, zum Beispiel mit Salem.Auto und ParkenIn der Innenstadt ist Autofahren mühsam und Parken teuer. Miete einen Wagen erst für Ausflüge nach Cape Cod oder ins Hinterland.Vor OrtDie U-Bahn (die Einheimischen sagen „the T“) hat Red, Orange, Blue und Green Line. Seit 2024 kannst du an den Lesegeräten kontaktlos mit Kreditkarte oder Smartphone zahlen. Zum Fenway Park fährst du mit den Zügen B, C oder D der Green Line bis Kenmore. Die Innenstadt, Beacon Hill und das North End erkundest du am besten zu Fuß.

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    Campingplätze in Boston

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    Campingplätze im 15km Radius
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    Stellplätze & Camping

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      Boston-Reise

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      • 1Freedom Trail3 Tage
      • 2Faneuil Hall4 Tage
      • 3Boston Common5 Tage
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    In der Umgebung

    Massachusetts

    Massachusetts

    Massachusetts ist der Bundesstaat im Nordosten der USA, in dem die amerikanische Geschichte gleich mehrfach begann: In Plymouth landeten 1620 die Pilger der Mayflower, in Lexington und Concord fielen am 19. April 1775 die ersten Schüsse der Amerikanischen Revolution. Wer an der Ostküste unterwegs ist, kommt hier wegen Boston, der Dünenküste von Cape Cod und der vielen historischen Orte auf engem Raum.Die Wege sind kurz: Salem, Concord und Plymouth erreichst du von Boston aus bequem als Tagesausflug, Cape Cod mit seinen langen Atlantikstränden lohnt eher eine Übernachtung. Dazwischen liegen Kleinstädte mit weißen Holzkirchen, Hummerbuden und Leuchttürmen.Der Hexenprozess von Salem 1692, die Pilgerkolonie und die Revolution prägen bis heute, wie sich der Staat erzählt. Gleichzeitig ist Massachusetts mit Harvard und dem Großraum Boston eines der wichtigsten Universitäts- und Forschungszentren des Landes.
    Harlem

    Harlem

    Harlem gilt als kulturelles Zentrum des Schwarzen Amerika. Während der Great Migration zogen hier mehr Afroamerikaner aus dem Süden hin als irgendwo sonst, dazu kamen Einwanderer aus der Karibik. In den 1920er-Jahren entstand daraus die Harlem Renaissance: Langston Hughes und Zora Neale Hurston schrieben, Duke Ellington spielte im Cotton Club.Die Hauptachse ist die 125th Street mit dem Apollo Theater, auf dessen Bühne seit 1934 jeden Mittwoch die Amateur Night läuft. Seit November 2025 hat auch das Studio Museum in Harlem dort einen Neubau. Weiter nördlich reihen sich Brownstones und Kirchen aneinander, etwa die Abyssinian Baptist Church, deren Pastor Adam Clayton Powell Jr. als erster Schwarzer Abgeordneter New York Citys in den Kongress einzog. Im St. Nicholas Park steht außerdem die Hamilton Grange, das Landhaus von Alexander Hamilton.Harlem ist kein Museumsviertel, sondern ein lebendiges Wohnquartier. Iss Soul Food, hör abends Jazz und schau sonntags, wie sich die Nachbarschaft für den Kirchgang herausputzt. Wenn du einen Gottesdienst besuchen möchtest, informiere dich vorher bei der Gemeinde über die Regeln für Gäste.Am meisten erlebst du am Mittwochabend zur Amateur Night oder am Sonntag. Plane mindestens einen halben Tag ein.
    Central Park, Upper West Side und Upper East Side

    Central Park, Upper West Side und Upper East Side

    Der Central Park teilt den Norden Manhattans in zwei Welten. Westlich liegt die Upper West Side mit Brownstones, Delis und einem eher entspannten, intellektuellen Ruf, östlich die Upper East Side mit Stadtpalais und den großen Museen an der Fifth Avenue.Der Park selbst ist rund 4 Kilometer lang und 341 Hektar groß. Frederick Law Olmsted und Calvert Vaux gewannen 1858 mit ihrem Greensward-Plan den Wettbewerb, 1876 war die Anlage fertig. Hinter der scheinbar natürlichen Landschaft steckt komplett geplantes Design. Spaziere über die Mall zur Bethesda Terrace, weiter zur Bow Bridge über den See und hinüber nach Strawberry Fields mit dem Imagine-Mosaik für John Lennon.Auf der Ostseite reihen sich an der Museum Mile zwischen 82nd und 110th Street neun Museen, darunter das Metropolitan Museum of Art und das Guggenheim. Auf der Westseite wartet das American Museum of Natural History mit seinem lebensgroßen Blauwal. Seit April 2025 ist auch die Frick Collection in der Villa des Stahlmagnaten Henry Clay Frick nach ihrer Renovierung wieder geöffnet.Nimm dir für Park und ein Museum einen ganzen Tag. Morgens ist es im Park am ruhigsten, das Met hat freitags und samstags bis 21 Uhr geöffnet.
    Midtown

    Midtown

    Midtown ist das New York aus Filmen und Postkarten: Wolkenkratzer, gelbe Taxis, Leuchtreklamen. Zwischen 34th und 59th Street drängen sich die meisten Klassiker der Stadt auf wenigen Quadratkilometern, und tagsüber schieben sich Büroangestellte und Besucher gemeinsam über die Gehwege.Am Times Square, benannt 1904 nach der New York Times, fällt seit 1907 an Silvester die berühmte Kugel. Seit 2009 ist der Broadway hier Fußgängerzone, und rundherum liegt der Theater District mit den großen Musicals. Ein paar Blocks östlich steht das Rockefeller Center, ein Art-déco-Ensemble aus den 1930er-Jahren mit Eisbahn und, seit 1933, dem Weihnachtsbaum.Für den Blick von oben hast du die Wahl zwischen dem 381 Meter hohen Empire State Building von 1931 und dem Top of the Rock, von wo du das Empire State selbst im Bild hast. Am Boden lohnen sich das Grand Central Terminal mit ihrer Haupthalle, die Lesesäle der New York Public Library, der Bryant Park dahinter und das Museum of Modern Art.Morgens sind die Aussichtsplattformen am leersten, der Times Square wirkt dagegen erst nach Einbruch der Dunkelheit. Günstige Musicalkarten für denselben Abend bekommst du am TKTS-Schalter.
    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Die West Side zwischen Gansevoort Street und 34th Street zeigt, wie sich New York neu erfindet. Wo früher Schlachthöfe, Lagerhallen und eine Güterbahn standen, findest du heute Galerien, Designerläden und gläserne Wohntürme.Verbunden wird alles von der High Line. Auf der 2,3 Kilometer langen Hochbahntrasse fuhren ab 1933 Güterzüge, seit 2009 ist sie abschnittsweise ein Park mit Gräsern und Stauden des Niederländers Piet Oudolf. Du spazierst auf Höhe der dritten Etage zwischen den Häusern hindurch, mit Blicken in Straßenschluchten und auf den Hudson.Am Südende steht das Whitney Museum, ein paar Blocks weiter der Chelsea Market in der ehemaligen Nabisco-Fabrik, in der der Oreo-Keks erfunden wurde. In West Chelsea zwischen 10th und 11th Avenue liegen mehr als 200 Kunstgalerien. Ganz im Norden erheben sich die Türme von Hudson Yards mit dem Wabenbau Vessel und der Aussichtsplattform Edge. Im Hudson liegt außerdem Little Island, ein 2021 eröffneter Park auf 132 tulpenförmigen Betonsockeln.Laufe die High Line am besten morgens, bevor es voll wird, oder kurz vor Sonnenuntergang von Süd nach Nord. Prüf die Öffnungszeiten der Galerien vorher, viele haben nicht jeden Tag offen.