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    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards
    GK tramrunner RU / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    USA

    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Stadt

    Die West Side zwischen Gansevoort Street und 34th Street zeigt, wie sich New York neu erfindet. Wo früher Schlachthöfe, Lagerhallen und eine Güterbahn standen, findest du heute Galerien, Designerläden und gläserne Wohntürme.

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    Die West Side zwischen Gansevoort Street und 34th Street zeigt, wie sich New York neu erfindet. Wo früher Schlachthöfe, Lagerhallen und eine Güterbahn standen, findest du heute Galerien, Designerläden und gläserne Wohntürme.Verbunden wird alles von der High Line. Auf der 2,3 Kilometer langen Hochbahntrasse fuhren ab 1933 Güterzüge, seit 2009 ist sie abschnittsweise ein Park mit Gräsern und Stauden des Niederländers Piet Oudolf. Du spazierst auf Höhe der dritten Etage zwischen den Häusern hindurch, mit Blicken in Straßenschluchten und auf den Hudson.Am Südende steht das Whitney Museum, ein paar Blocks weiter der Chelsea Market in der ehemaligen Nabisco-Fabrik, in der der Oreo-Keks erfunden wurde. In West Chelsea zwischen 10th und 11th Avenue liegen mehr als 200 Kunstgalerien. Ganz im Norden erheben sich die Türme von Hudson Yards mit dem Wabenbau Vessel und der Aussichtsplattform Edge. Im Hudson liegt außerdem Little Island, ein 2021 eröffneter Park auf 132 tulpenförmigen Betonsockeln.Laufe die High Line am besten morgens, bevor es voll wird, oder kurz vor Sonnenuntergang von Süd nach Nord. Prüf die Öffnungszeiten der Galerien vorher, viele haben nicht jeden Tag offen.

    Sehenswürdigkeiten in Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    The High Line
    Park

    1The High Line

    Der Park auf einer stillgelegten Güterbahntrasse ist rund 2,3 Kilometer lang und wurde zwischen 2009 und 2014 in drei Abschnitten eröffnet. Die Pflanzungen stammen von Piet Oudolf, die Wege führen von der Gansevoort Street bis Hudson Yards.
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    Whitney Museum of American Art
    Museum

    2Whitney Museum of American Art

    Seit 2015 steht das Museum für amerikanische Kunst in einem Bau von Renzo Piano an der Gansevoort Street, direkt am Südende der High Line. Alle zwei Jahre zeigt die Whitney Biennial hier aktuelle US-Kunst, von den Terrassen hast du Blick auf den Hudson.
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    Edge
    Sehenswürdigkeit

    3Edge

    Die Aussichtsplattform im 100. Stock eines Hudson-Yards-Turms liegt gut 335 Meter hoch und ist nach Betreiberangaben die höchste Open-Air-Plattform der westlichen Hemisphäre. Ein Teil des Bodens ist aus Glas.
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    Vessel
    Sehenswürdigkeit

    4Vessel

    Thomas Heatherwicks wabenartige Treppenskulptur von 2019 hat 154 Treppenläufe mit 2.500 Stufen. Nach mehreren Schließungen ist sie seit Oktober 2024 mit Sicherheitsnetzen wieder teilweise begehbar.
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    Little Island
    Sehenswürdigkeit

    5Little Island

    Der Park von Heatherwick Studio steht seit Mai 2021 auf 132 tulpenförmigen Betonsockeln im Hudson. Im Amphitheater an der Westseite mit 687 Plätzen finden Konzerte und Aufführungen statt.
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    Restaurants in Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    1

    Pastis

    Französisches Bistro von Keith McNally an der Gansevoort Street, mit Frühstück, Brunch am Wochenende und Abendessen bis spät.
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    2

    Lobster Place

    Fischhändler im Chelsea Market mit Theken für Austern, Sushi und Hummer, gut für einen schnellen Snack vor dem Spaziergang auf der High Line.
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    Anreise und Unterwegs

    Die High Line ist selbst die beste Verbindung durch das Viertel. Sie ist von Dezember bis März von 7 bis 20 Uhr und von April bis November von 7 bis 22 Uhr geöffnet, Aufzüge gibt es an vier Zugängen.14th Street/8th Avenue: A, C, E und L, nah am Meatpacking District und am Chelsea Market.34th Street-Hudson Yards: Linie 7, direkt an Hudson Yards und am Nordende der High Line.Little Island: Über Fußgängerbrücken an der 13th und 14th Street vom Hudson River Park aus erreichbar.

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    Campingplätze in Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

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      Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards-Reise

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      • 1The High Line3 Tage
      • 2Whitney Museum of American Art4 Tage
      • 3Edge5 Tage
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    In der Umgebung

    SoHo, Greenwich Village und West Village

    SoHo, Greenwich Village und West Village

    Zwischen Houston Street und 14th Street wird Manhattan kleinteilig. Die Straßen verlassen das Schachbrettmuster, Bäume beschatten Backsteinhäuser, und an fast jeder Ecke sitzt ein Café. Greenwich Village war jahrzehntelang das Zuhause von Künstlern, Musikern und der Gegenkultur, und auch wenn die Mieten heute hoch sind, spürst du das noch in den Jazzkellern und Comedy-Clubs.Herz des Viertels ist der Washington Square Park mit seinem Marmorbogen. Unter dem Park liegen vermutlich die Überreste von mehr als 20.000 Menschen, denn hier war von 1789 bis 1823 ein Armenfriedhof. Heute spielen hier Schachspieler, Straßenmusiker treten auf, und Studierende der New York University belagern den Brunnen.Ein paar Blocks westlich ging 1969 der Stonewall-Aufstand von der gleichnamigen Bar aus, ein Wendepunkt der LGBTQ-Bewegung. Südlich der Houston Street beginnt SoHo, kurz für South of Houston. Ab den 1960er-Jahren zogen Künstler in die leer stehenden Fabriklofts, heute füllen Boutiquen die Erdgeschosse der Gusseisenfassaden.Komm am späten Nachmittag: Bummle durch SoHo, schlendere im Abendlicht durch die Seitenstraßen des West Village und reservier dir für später einen Platz im Jazzclub oder bei der Comedy. Am Wochenende sind die Shoppingstraßen in SoHo sehr voll.
    Midtown

    Midtown

    Midtown ist das New York aus Filmen und Postkarten: Wolkenkratzer, gelbe Taxis, Leuchtreklamen. Zwischen 34th und 59th Street drängen sich die meisten Klassiker der Stadt auf wenigen Quadratkilometern, und tagsüber schieben sich Büroangestellte und Besucher gemeinsam über die Gehwege.Am Times Square, benannt 1904 nach der New York Times, fällt seit 1907 an Silvester die berühmte Kugel. Seit 2009 ist der Broadway hier Fußgängerzone, und rundherum liegt der Theater District mit den großen Musicals. Ein paar Blocks östlich steht das Rockefeller Center, ein Art-déco-Ensemble aus den 1930er-Jahren mit Eisbahn und, seit 1933, dem Weihnachtsbaum.Für den Blick von oben hast du die Wahl zwischen dem 381 Meter hohen Empire State Building von 1931 und dem Top of the Rock, von wo du das Empire State selbst im Bild hast. Am Boden lohnen sich das Grand Central Terminal mit ihrer Haupthalle, die Lesesäle der New York Public Library, der Bryant Park dahinter und das Museum of Modern Art.Morgens sind die Aussichtsplattformen am leersten, der Times Square wirkt dagegen erst nach Einbruch der Dunkelheit. Günstige Musicalkarten für denselben Abend bekommst du am TKTS-Schalter.
    Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

    Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

    Kaum ein Teil Manhattans erzählt so viel über Einwanderung wie diese Ecke. In den Mietskasernen der Lower East Side lebten ab dem 19. Jahrhundert Einwandererfamilien auf engstem Raum. Ihre Geschichte lebt in Feinkostläden und Delis weiter, die seit über hundert Jahren bestehen. Das Katz's Delicatessen von 1888 kennst du vielleicht aus der Restaurantszene in Harry und Sally.Südlich davon geht Little Italy fast nahtlos in Chinatown über. Little Italy ist heute auf wenige Blocks der Mulberry Street geschrumpft, weil Chinatown seit den späten 1960er-Jahren nach Norden gewachsen ist. In Chinatown findest du Dim-Sum-Hallen, Gemüsestände und die geknickte Doyers Street, die früher wegen der Bandenkriege den Spitznamen Bloody Angle trug.Nördlich der Houston Street beginnt das East Village mit Kneipen, kleinen Restaurants aus aller Welt und dem Tompkins Square Park. Hier wurde 1966 unter einer Ulme die Hare-Krishna-Bewegung in den USA begründet, und 1990 eröffnete im Park der erste Hundeauslauf New Yorks.Plane den Tag ums Essen herum: Dim Sum zum Mittag in Chinatown, nachmittags eine Tour im Tenement Museum, abends Bier im East Village. Für die Touren im Museum solltest du vorab buchen.
    New York City

    New York City

    New York City im gleichnamigen Bundesstaat verteilt sich auf fünf Boroughs: Manhattan, Brooklyn, Queens, die Bronx und Staten Island. Du kommst wegen der Skyline, der großen Museen und der vielen Viertel mit ganz eigenem Charakter, in denen rund 8,8 Millionen Menschen leben.Mitten in Manhattan liegt der Central Park, 341 Hektar groß und seit 1858 öffentlich zugänglich. Auf der West Side verläuft die High Line, ein Park auf einer früheren Güterbahntrasse, rund 2,3 Kilometer durch den Meatpacking District und Chelsea. Über den East River führt die 1883 eröffnete Brooklyn Bridge nach Brooklyn. Die Freiheitsstatue wurde 1886 eingeweiht.Die U-Bahn fährt rund um die Uhr, eine Fahrt kostet 3 Dollar. Du bezahlst kontaktlos mit Kreditkarte oder Smartphone direkt an der Sperre. Die Flughäfen JFK und LaGuardia liegen in Queens.
    Lower Manhattan und Financial District

    Lower Manhattan und Financial District

    An der Südspitze Manhattans liegt der älteste Teil der Stadt. Ein paar Schritte westlich von Castle Clinton entstand 1626 Fort Amsterdam, und die Stone Street wurde schon 1658 als erste gepflasterte Straße von Nieuw Amsterdam mit Kopfsteinen belegt. Heute stehen dazwischen die Bürotürme des Financial District, und unter der Woche bestimmen Pendler im Anzug das Tempo.Der emotionale Mittelpunkt ist das World Trade Center. Die beiden Becken des 9/11 Memorial liegen exakt in den Grundrissen der Twin Towers, an ihren Rändern stehen die Namen von 2.977 Opfern des 11. September 2001 und sechs Opfern des Anschlags von 1993. Direkt daneben ragt das One World Trade Center mit Antenne 541 Meter auf, das höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre. Von der Aussichtsetage im 100. Stock siehst du den ganzen Hafen.Unten am Wasser beginnt der Battery Park. Im runden Fort Castle Clinton, gebaut zwischen 1808 und 1811, sitzt heute die Ticketstelle für die Freiheitsstatue. Wer nur den Blick auf Lady Liberty will, nimmt die Staten Island Ferry: Sie ist kostenlos, fährt rund um die Uhr und braucht 25 Minuten für die Strecke.Komm am besten früh am Morgen, dann ist das Memorial noch ruhig und die Sicherheitsschlangen an der Battery sind kürzer. Abends lohnt sich eine Fährfahrt hin und zurück, wenn die Skyline zu leuchten beginnt. Am Wochenende wirken die Straßen zwischen den Hochhäusern fast leer.