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    SoHo, Greenwich Village und West Village
    Mikaela Falk / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    USA

    SoHo, Greenwich Village und West Village

    Stadt

    Zwischen Houston Street und 14th Street wird Manhattan kleinteilig. Die Straßen verlassen das Schachbrettmuster, Bäume beschatten Backsteinhäuser, und an fast jeder Ecke sitzt ein Café.

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    Zwischen Houston Street und 14th Street wird Manhattan kleinteilig. Die Straßen verlassen das Schachbrettmuster, Bäume beschatten Backsteinhäuser, und an fast jeder Ecke sitzt ein Café. Greenwich Village war jahrzehntelang das Zuhause von Künstlern, Musikern und der Gegenkultur, und auch wenn die Mieten heute hoch sind, spürst du das noch in den Jazzkellern und Comedy-Clubs.Herz des Viertels ist der Washington Square Park mit seinem Marmorbogen. Unter dem Park liegen vermutlich die Überreste von mehr als 20.000 Menschen, denn hier war von 1789 bis 1823 ein Armenfriedhof. Heute spielen hier Schachspieler, Straßenmusiker treten auf, und Studierende der New York University belagern den Brunnen.Ein paar Blocks westlich ging 1969 der Stonewall-Aufstand von der gleichnamigen Bar aus, ein Wendepunkt der LGBTQ-Bewegung. Südlich der Houston Street beginnt SoHo, kurz für South of Houston. Ab den 1960er-Jahren zogen Künstler in die leer stehenden Fabriklofts, heute füllen Boutiquen die Erdgeschosse der Gusseisenfassaden.Komm am späten Nachmittag: Bummle durch SoHo, schlendere im Abendlicht durch die Seitenstraßen des West Village und reservier dir für später einen Platz im Jazzclub oder bei der Comedy. Am Wochenende sind die Shoppingstraßen in SoHo sehr voll.

    Sehenswürdigkeiten in SoHo, Greenwich Village und West Village

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Washington Square Park
    Park

    1Washington Square Park

    Rund 4 Hektar Park mit dem Marmorbogen von Stanford White, errichtet zum 100. Jahrestag der Amtseinführung George Washingtons. Rund um den Tisch Fountain treffen sich Straßenmusiker, Schachspieler und Studierende.
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    Stonewall National Monument
    Park

    2Stonewall National Monument

    Barack Obama erklärte den Ort 2016 zum ersten Nationalmonument der USA, das der LGBTQ-Geschichte gewidmet ist. Es erinnert an den Aufstand vom 28. Juni 1969 rund um die Stonewall Inn und den Christopher Park, seit Juni 2024 gibt es ein eigenes Besucherzentrum.
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    Restaurants in SoHo, Greenwich Village und West Village

    1

    Joe's Pizza

    Seit 1975 verkauft die Pizzeria in der Carmine Street klassische New Yorker Slices. Gegründet hat sie Joe Pozzuoli aus Neapel, gegessen wird meist im Stehen oder auf die Hand.
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    2

    Minetta Tavern

    Traditionslokal von 1937 in der MacDougal Street, seit 2009 von Gastronom Keith McNally betrieben. Reservier rechtzeitig.
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    Nachtleben

    1

    Village Vanguard

    Der älteste noch aktive Jazzclub New Yorks spielt seit 1935 in einem Keller an der Seventh Avenue South. Unzählige Livealben wurden hier aufgenommen, jede Woche tritt eine andere Band auf.
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    2

    Comedy Cellar

    Kellerclub in der MacDougal Street, seit Anfang der 1980er-Jahre eine der wichtigsten Stand-up-Bühnen der Stadt. Pro Abend treten fünf bis sieben Comedians mit kurzen Sets auf, oft auch bekannte Namen.
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    Anreise und Unterwegs

    Das Viertel erkundest du am besten zu Fuß. Die Straßen im West Village folgen alten Wegen statt dem Raster, ein Stadtplan auf dem Handy hilft.West 4th Street-Washington Square: Die wichtigste Station der Gegend, bedient von A, C, E, B, D, F und M (B und M nur werktags tagsüber).SoHo: Erreichst du von Canal Street (J, N, Q, R, W, Z und 6) aus in wenigen Minuten zu Fuß.Auto: Parkplätze sind knapp, nimm lieber die Subway.

    Unterkünfte in SoHo, Greenwich Village und West Village

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    Campingplätze in SoHo, Greenwich Village und West Village

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      SoHo, Greenwich Village und West Village-Reise

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      • 1Washington Square Park3 Tage
      • 2Stonewall National Monument4 Tage
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    In der Umgebung

    Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

    Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

    Kaum ein Teil Manhattans erzählt so viel über Einwanderung wie diese Ecke. In den Mietskasernen der Lower East Side lebten ab dem 19. Jahrhundert Einwandererfamilien auf engstem Raum. Ihre Geschichte lebt in Feinkostläden und Delis weiter, die seit über hundert Jahren bestehen. Das Katz's Delicatessen von 1888 kennst du vielleicht aus der Restaurantszene in Harry und Sally.Südlich davon geht Little Italy fast nahtlos in Chinatown über. Little Italy ist heute auf wenige Blocks der Mulberry Street geschrumpft, weil Chinatown seit den späten 1960er-Jahren nach Norden gewachsen ist. In Chinatown findest du Dim-Sum-Hallen, Gemüsestände und die geknickte Doyers Street, die früher wegen der Bandenkriege den Spitznamen Bloody Angle trug.Nördlich der Houston Street beginnt das East Village mit Kneipen, kleinen Restaurants aus aller Welt und dem Tompkins Square Park. Hier wurde 1966 unter einer Ulme die Hare-Krishna-Bewegung in den USA begründet, und 1990 eröffnete im Park der erste Hundeauslauf New Yorks.Plane den Tag ums Essen herum: Dim Sum zum Mittag in Chinatown, nachmittags eine Tour im Tenement Museum, abends Bier im East Village. Für die Touren im Museum solltest du vorab buchen.
    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Die West Side zwischen Gansevoort Street und 34th Street zeigt, wie sich New York neu erfindet. Wo früher Schlachthöfe, Lagerhallen und eine Güterbahn standen, findest du heute Galerien, Designerläden und gläserne Wohntürme.Verbunden wird alles von der High Line. Auf der 2,3 Kilometer langen Hochbahntrasse fuhren ab 1933 Güterzüge, seit 2009 ist sie abschnittsweise ein Park mit Gräsern und Stauden des Niederländers Piet Oudolf. Du spazierst auf Höhe der dritten Etage zwischen den Häusern hindurch, mit Blicken in Straßenschluchten und auf den Hudson.Am Südende steht das Whitney Museum, ein paar Blocks weiter der Chelsea Market in der ehemaligen Nabisco-Fabrik, in der der Oreo-Keks erfunden wurde. In West Chelsea zwischen 10th und 11th Avenue liegen mehr als 200 Kunstgalerien. Ganz im Norden erheben sich die Türme von Hudson Yards mit dem Wabenbau Vessel und der Aussichtsplattform Edge. Im Hudson liegt außerdem Little Island, ein 2021 eröffneter Park auf 132 tulpenförmigen Betonsockeln.Laufe die High Line am besten morgens, bevor es voll wird, oder kurz vor Sonnenuntergang von Süd nach Nord. Prüf die Öffnungszeiten der Galerien vorher, viele haben nicht jeden Tag offen.
    New York City

    New York City

    New York City im gleichnamigen Bundesstaat verteilt sich auf fünf Boroughs: Manhattan, Brooklyn, Queens, die Bronx und Staten Island. Du kommst wegen der Skyline, der großen Museen und der vielen Viertel mit ganz eigenem Charakter, in denen rund 8,8 Millionen Menschen leben.Mitten in Manhattan liegt der Central Park, 341 Hektar groß und seit 1858 öffentlich zugänglich. Auf der West Side verläuft die High Line, ein Park auf einer früheren Güterbahntrasse, rund 2,3 Kilometer durch den Meatpacking District und Chelsea. Über den East River führt die 1883 eröffnete Brooklyn Bridge nach Brooklyn. Die Freiheitsstatue wurde 1886 eingeweiht.Die U-Bahn fährt rund um die Uhr, eine Fahrt kostet 3 Dollar. Du bezahlst kontaktlos mit Kreditkarte oder Smartphone direkt an der Sperre. Die Flughäfen JFK und LaGuardia liegen in Queens.
    Lower Manhattan und Financial District

    Lower Manhattan und Financial District

    An der Südspitze Manhattans liegt der älteste Teil der Stadt. Ein paar Schritte westlich von Castle Clinton entstand 1626 Fort Amsterdam, und die Stone Street wurde schon 1658 als erste gepflasterte Straße von Nieuw Amsterdam mit Kopfsteinen belegt. Heute stehen dazwischen die Bürotürme des Financial District, und unter der Woche bestimmen Pendler im Anzug das Tempo.Der emotionale Mittelpunkt ist das World Trade Center. Die beiden Becken des 9/11 Memorial liegen exakt in den Grundrissen der Twin Towers, an ihren Rändern stehen die Namen von 2.977 Opfern des 11. September 2001 und sechs Opfern des Anschlags von 1993. Direkt daneben ragt das One World Trade Center mit Antenne 541 Meter auf, das höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre. Von der Aussichtsetage im 100. Stock siehst du den ganzen Hafen.Unten am Wasser beginnt der Battery Park. Im runden Fort Castle Clinton, gebaut zwischen 1808 und 1811, sitzt heute die Ticketstelle für die Freiheitsstatue. Wer nur den Blick auf Lady Liberty will, nimmt die Staten Island Ferry: Sie ist kostenlos, fährt rund um die Uhr und braucht 25 Minuten für die Strecke.Komm am besten früh am Morgen, dann ist das Memorial noch ruhig und die Sicherheitsschlangen an der Battery sind kürzer. Abends lohnt sich eine Fährfahrt hin und zurück, wenn die Skyline zu leuchten beginnt. Am Wochenende wirken die Straßen zwischen den Hochhäusern fast leer.
    Midtown

    Midtown

    Midtown ist das New York aus Filmen und Postkarten: Wolkenkratzer, gelbe Taxis, Leuchtreklamen. Zwischen 34th und 59th Street drängen sich die meisten Klassiker der Stadt auf wenigen Quadratkilometern, und tagsüber schieben sich Büroangestellte und Besucher gemeinsam über die Gehwege.Am Times Square, benannt 1904 nach der New York Times, fällt seit 1907 an Silvester die berühmte Kugel. Seit 2009 ist der Broadway hier Fußgängerzone, und rundherum liegt der Theater District mit den großen Musicals. Ein paar Blocks östlich steht das Rockefeller Center, ein Art-déco-Ensemble aus den 1930er-Jahren mit Eisbahn und, seit 1933, dem Weihnachtsbaum.Für den Blick von oben hast du die Wahl zwischen dem 381 Meter hohen Empire State Building von 1931 und dem Top of the Rock, von wo du das Empire State selbst im Bild hast. Am Boden lohnen sich das Grand Central Terminal mit ihrer Haupthalle, die Lesesäle der New York Public Library, der Bryant Park dahinter und das Museum of Modern Art.Morgens sind die Aussichtsplattformen am leersten, der Times Square wirkt dagegen erst nach Einbruch der Dunkelheit. Günstige Musicalkarten für denselben Abend bekommst du am TKTS-Schalter.