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    Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

    USA

    Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

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    Kaum ein Teil Manhattans erzählt so viel über Einwanderung wie diese Ecke. In den Mietskasernen der Lower East Side lebten ab dem 19.

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    Kaum ein Teil Manhattans erzählt so viel über Einwanderung wie diese Ecke. In den Mietskasernen der Lower East Side lebten ab dem 19. Jahrhundert Einwandererfamilien auf engstem Raum. Ihre Geschichte lebt in Feinkostläden und Delis weiter, die seit über hundert Jahren bestehen. Das Katz's Delicatessen von 1888 kennst du vielleicht aus der Restaurantszene in Harry und Sally.Südlich davon geht Little Italy fast nahtlos in Chinatown über. Little Italy ist heute auf wenige Blocks der Mulberry Street geschrumpft, weil Chinatown seit den späten 1960er-Jahren nach Norden gewachsen ist. In Chinatown findest du Dim-Sum-Hallen, Gemüsestände und die geknickte Doyers Street, die früher wegen der Bandenkriege den Spitznamen Bloody Angle trug.Nördlich der Houston Street beginnt das East Village mit Kneipen, kleinen Restaurants aus aller Welt und dem Tompkins Square Park. Hier wurde 1966 unter einer Ulme die Hare-Krishna-Bewegung in den USA begründet, und 1990 eröffnete im Park der erste Hundeauslauf New Yorks.Plane den Tag ums Essen herum: Dim Sum zum Mittag in Chinatown, nachmittags eine Tour im Tenement Museum, abends Bier im East Village. Für die Touren im Museum solltest du vorab buchen.

    Sehenswürdigkeiten in Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Tenement Museum
    Museum

    1Tenement Museum

    In der Orchard Street zeigt das Museum, wie Einwandererfamilien in den Mietshäusern lebten und arbeiteten. Die Wohnungen in Nummer 97 siehst du nur auf geführten Touren, Tickets buchst du am besten online, Treffpunkt ist das Besucherzentrum in Nummer 103.
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    Mulberry Street
    Sehenswürdigkeit

    2Mulberry Street

    Auf fünf Blocks nördlich der Canal Street ist vom alten Little Italy noch etwas zu spüren. Hier findet jährlich das elftägige Straßenfest Feast of San Gennaro statt, das 1926 als eintägiges Fest neapolitanischer Einwanderer begann.
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    Restaurants in Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

    1

    Katz's Delicatessen

    Das Deli an der Houston Street gibt es seit 1888, berühmt ist es für Pastrami auf Roggenbrot. Am Eingang bekommst du einen Zettel, auf dem alles notiert wird, verlier ihn nicht, sonst kostet es 50 Dollar.
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    2

    Russ & Daughters

    Seit 1914 in Familienbesitz und seit 1920 an der East Houston Street: Räucherfisch, Kaviar, Bagels und Babka zum Mitnehmen.
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    3

    Nom Wah Tea Parlor

    Das älteste durchgehend betriebene Restaurant in Manhattans Chinatown serviert seit 1920 Dim Sum, seit 1968 in der Doyers Street 13.
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    4

    Veselka

    Ukrainisches Restaurant von 1954 an der Second Avenue im East Village, bekannt für handgemachte Pierogi und Borschtsch.
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    Nachtleben

    1

    McSorley's Old Ale House

    Traditionskneipe in der East 7th Street mit Sägespänen auf dem Boden, die ihre Gründung selbst auf 1854 datiert. Frauen dürfen erst seit 1970 hinein, bezahlt wird nur bar.
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    Anreise und Unterwegs

    Die drei Viertel liegen dicht beieinander, zu Fuß gehst du von Chinatown bis zum Tompkins Square Park etwa eine halbe Stunde.Delancey Street/Essex Street: F, J und M (Z nur zur Hauptverkehrszeit), ideal für Tenement Museum und Katz's.Canal Street: J, N, Q, R, W, Z und 6 für Chinatown und Little Italy.Astor Place: Linie 6 für den westlichen Rand des East Village.

    Unterkünfte in Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

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    Campingplätze in Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

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    Stellplätze & Camping

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      Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy-Reise

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      • 1Tenement Museum3 Tage
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    In der Umgebung

    SoHo, Greenwich Village und West Village

    SoHo, Greenwich Village und West Village

    Zwischen Houston Street und 14th Street wird Manhattan kleinteilig. Die Straßen verlassen das Schachbrettmuster, Bäume beschatten Backsteinhäuser, und an fast jeder Ecke sitzt ein Café. Greenwich Village war jahrzehntelang das Zuhause von Künstlern, Musikern und der Gegenkultur, und auch wenn die Mieten heute hoch sind, spürst du das noch in den Jazzkellern und Comedy-Clubs.Herz des Viertels ist der Washington Square Park mit seinem Marmorbogen. Unter dem Park liegen vermutlich die Überreste von mehr als 20.000 Menschen, denn hier war von 1789 bis 1823 ein Armenfriedhof. Heute spielen hier Schachspieler, Straßenmusiker treten auf, und Studierende der New York University belagern den Brunnen.Ein paar Blocks westlich ging 1969 der Stonewall-Aufstand von der gleichnamigen Bar aus, ein Wendepunkt der LGBTQ-Bewegung. Südlich der Houston Street beginnt SoHo, kurz für South of Houston. Ab den 1960er-Jahren zogen Künstler in die leer stehenden Fabriklofts, heute füllen Boutiquen die Erdgeschosse der Gusseisenfassaden.Komm am späten Nachmittag: Bummle durch SoHo, schlendere im Abendlicht durch die Seitenstraßen des West Village und reservier dir für später einen Platz im Jazzclub oder bei der Comedy. Am Wochenende sind die Shoppingstraßen in SoHo sehr voll.
    New York City

    New York City

    New York City im gleichnamigen Bundesstaat verteilt sich auf fünf Boroughs: Manhattan, Brooklyn, Queens, die Bronx und Staten Island. Du kommst wegen der Skyline, der großen Museen und der vielen Viertel mit ganz eigenem Charakter, in denen rund 8,8 Millionen Menschen leben.Mitten in Manhattan liegt der Central Park, 341 Hektar groß und seit 1858 öffentlich zugänglich. Auf der West Side verläuft die High Line, ein Park auf einer früheren Güterbahntrasse, rund 2,3 Kilometer durch den Meatpacking District und Chelsea. Über den East River führt die 1883 eröffnete Brooklyn Bridge nach Brooklyn. Die Freiheitsstatue wurde 1886 eingeweiht.Die U-Bahn fährt rund um die Uhr, eine Fahrt kostet 3 Dollar. Du bezahlst kontaktlos mit Kreditkarte oder Smartphone direkt an der Sperre. Die Flughäfen JFK und LaGuardia liegen in Queens.
    Lower Manhattan und Financial District

    Lower Manhattan und Financial District

    An der Südspitze Manhattans liegt der älteste Teil der Stadt. Ein paar Schritte westlich von Castle Clinton entstand 1626 Fort Amsterdam, und die Stone Street wurde schon 1658 als erste gepflasterte Straße von Nieuw Amsterdam mit Kopfsteinen belegt. Heute stehen dazwischen die Bürotürme des Financial District, und unter der Woche bestimmen Pendler im Anzug das Tempo.Der emotionale Mittelpunkt ist das World Trade Center. Die beiden Becken des 9/11 Memorial liegen exakt in den Grundrissen der Twin Towers, an ihren Rändern stehen die Namen von 2.977 Opfern des 11. September 2001 und sechs Opfern des Anschlags von 1993. Direkt daneben ragt das One World Trade Center mit Antenne 541 Meter auf, das höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre. Von der Aussichtsetage im 100. Stock siehst du den ganzen Hafen.Unten am Wasser beginnt der Battery Park. Im runden Fort Castle Clinton, gebaut zwischen 1808 und 1811, sitzt heute die Ticketstelle für die Freiheitsstatue. Wer nur den Blick auf Lady Liberty will, nimmt die Staten Island Ferry: Sie ist kostenlos, fährt rund um die Uhr und braucht 25 Minuten für die Strecke.Komm am besten früh am Morgen, dann ist das Memorial noch ruhig und die Sicherheitsschlangen an der Battery sind kürzer. Abends lohnt sich eine Fährfahrt hin und zurück, wenn die Skyline zu leuchten beginnt. Am Wochenende wirken die Straßen zwischen den Hochhäusern fast leer.
    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Die West Side zwischen Gansevoort Street und 34th Street zeigt, wie sich New York neu erfindet. Wo früher Schlachthöfe, Lagerhallen und eine Güterbahn standen, findest du heute Galerien, Designerläden und gläserne Wohntürme.Verbunden wird alles von der High Line. Auf der 2,3 Kilometer langen Hochbahntrasse fuhren ab 1933 Güterzüge, seit 2009 ist sie abschnittsweise ein Park mit Gräsern und Stauden des Niederländers Piet Oudolf. Du spazierst auf Höhe der dritten Etage zwischen den Häusern hindurch, mit Blicken in Straßenschluchten und auf den Hudson.Am Südende steht das Whitney Museum, ein paar Blocks weiter der Chelsea Market in der ehemaligen Nabisco-Fabrik, in der der Oreo-Keks erfunden wurde. In West Chelsea zwischen 10th und 11th Avenue liegen mehr als 200 Kunstgalerien. Ganz im Norden erheben sich die Türme von Hudson Yards mit dem Wabenbau Vessel und der Aussichtsplattform Edge. Im Hudson liegt außerdem Little Island, ein 2021 eröffneter Park auf 132 tulpenförmigen Betonsockeln.Laufe die High Line am besten morgens, bevor es voll wird, oder kurz vor Sonnenuntergang von Süd nach Nord. Prüf die Öffnungszeiten der Galerien vorher, viele haben nicht jeden Tag offen.
    Brooklyn

    Brooklyn

    Auf der anderen Seite des East River hat Brooklyn längst eigene Anziehungskraft. Der schönste Weg hinüber führt zu Fuß über die Brooklyn Bridge, die 1883 eröffnet wurde und damals die längste Hängebrücke der Welt war. Seit 2021 gehört der Fußweg allein den Fußgängern, Radfahrer haben eine eigene Spur.Am anderen Ende liegt DUMBO, kurz für Down Under the Manhattan Bridge Overpass. Die alten Lagerhäuser, in denen früher Maschinen, Gewürze und Brillo-Schwämme hergestellt wurden, beherbergen heute Büros und Läden. Davor erstreckt sich der Brooklyn Bridge Park am East River. Gleich südlich liegt Brooklyn Heights, 1965 das erste Denkmalschutzviertel der Stadt, mit Brownstones und der Promenade über der Autobahn. Im Park dreht sich Jane's Carousel von 1922 in einem gläsernen Pavillon.Weiter nördlich ist Williamsburg das Viertel für Bars, Konzerte und den Domino Park auf dem Gelände einer alten Zuckerraffinerie. Im Süden liegt der Prospect Park, ebenfalls von Olmsted und Vaux entworfen, und gleich daneben das Brooklyn Museum.Kombiniere DUMBO und Brooklyn Heights an einem Nachmittag und bleib bis zum Sonnenuntergang, wenn die Skyline von Manhattan gegenüber zu leuchten beginnt. Für Williamsburg oder Prospect Park nimmst du dir am besten einen eigenen Tag.