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    • In der Umgebung
    Brooklyn
    Christian David / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    USA

    Brooklyn

    Stadt

    Auf der anderen Seite des East River hat Brooklyn längst eigene Anziehungskraft. Der schönste Weg hinüber führt zu Fuß über die Brooklyn Bridge, die 1883 eröffnet wurde und damals die längste Hängebrücke der Welt war.

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    Auf der anderen Seite des East River hat Brooklyn längst eigene Anziehungskraft. Der schönste Weg hinüber führt zu Fuß über die Brooklyn Bridge, die 1883 eröffnet wurde und damals die längste Hängebrücke der Welt war. Seit 2021 gehört der Fußweg allein den Fußgängern, Radfahrer haben eine eigene Spur.Am anderen Ende liegt DUMBO, kurz für Down Under the Manhattan Bridge Overpass. Die alten Lagerhäuser, in denen früher Maschinen, Gewürze und Brillo-Schwämme hergestellt wurden, beherbergen heute Büros und Läden. Davor erstreckt sich der Brooklyn Bridge Park am East River. Gleich südlich liegt Brooklyn Heights, 1965 das erste Denkmalschutzviertel der Stadt, mit Brownstones und der Promenade über der Autobahn. Im Park dreht sich Jane's Carousel von 1922 in einem gläsernen Pavillon.Weiter nördlich ist Williamsburg das Viertel für Bars, Konzerte und den Domino Park auf dem Gelände einer alten Zuckerraffinerie. Im Süden liegt der Prospect Park, ebenfalls von Olmsted und Vaux entworfen, und gleich daneben das Brooklyn Museum.Kombiniere DUMBO und Brooklyn Heights an einem Nachmittag und bleib bis zum Sonnenuntergang, wenn die Skyline von Manhattan gegenüber zu leuchten beginnt. Für Williamsburg oder Prospect Park nimmst du dir am besten einen eigenen Tag.

    Sehenswürdigkeiten in Brooklyn

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Brooklyn Bridge
    Sehenswürdigkeit

    1Brooklyn Bridge

    Die von John A. und Washington Roebling geplante Brücke wurde am 24. Mai 1883 eröffnet, ihre Hauptspannweite misst 486 Meter. Der erhöhte Fußweg verläuft über den Fahrbahnen, für das beste Licht gehst du am frühen Morgen von Manhattan nach Brooklyn.
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    Brooklyn Bridge Park
    Park

    2Brooklyn Bridge Park

    34 Hektar Uferpark auf alten Piers, rund 2 Kilometer lang von der Atlantic Avenue bis hinter die Manhattan Bridge und täglich von 6 bis 1 Uhr geöffnet. Hier dreht sich auch Jane's Carousel von 1922 in einem Glaspavillon von Jean Nouvel.
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    Washington Street
    Sehenswürdigkeit

    3Washington Street

    Von der Ecke Washington und Water Street in DUMBO blickst du durch die Häuserzeile direkt auf die Manhattan Bridge. Die Perspektive kennst du vom Plakat zu Sergio Leones Es war einmal in Amerika.
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    Brooklyn Heights Promenade
    Park

    4Brooklyn Heights Promenade

    Der 557 Meter lange Fußweg wurde 1950 und 1951 über der Stadtautobahn gebaut und bietet einen der klassischen Blicke auf Lower Manhattan und den Hafen.
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    Prospect Park
    Park

    5Prospect Park

    Olmsted und Vaux entwarfen nach dem Central Park auch diesen 213 Hektar großen Park, der 1867 eröffnet wurde. Herzstück ist die 36 Hektar große Wiese Long Meadow.
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    Brooklyn Museum
    Museum

    6Brooklyn Museum

    Das zweitgrößte Museum der Stadt am Eastern Parkway besitzt rund 500.000 Objekte, darunter eine große ägyptische Sammlung. Dauerhaft zu sehen ist Judy Chicagos Installation The Dinner Party.
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    Restaurants in Brooklyn

    1

    Peter Luger Steak House

    Das Steakhaus am Fuß der Williamsburg Bridge gibt es seit 1887, berühmt ist es für Porterhouse für zwei bis vier Personen. Kreditkarten werden in Brooklyn nicht akzeptiert, bezahlt wird bar oder mit US-Debitkarte.
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    2

    Juliana's

    Pizzeria an der Old Fulton Street in DUMBO, die Pizzen kommen aus dem Kohleofen. Ideal nach dem Weg über die Brooklyn Bridge.
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    Nachtleben

    1

    Brooklyn Bowl

    Bowlingbahn mit 16 Bahnen und Konzertsaal für 600 Leute in einer alten Eisengießerei an der Wythe Avenue in Williamsburg. Fast jeden Abend gibt es Livemusik.
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    Anreise und Unterwegs

    Die einzelnen Viertel liegen weit auseinander, zwischen ihnen nimmst du Subway oder Fähre.DUMBO: York Street (F) oder High Street (A, C), die Brooklyn Bridge überquerst du alternativ zu Fuß.Brooklyn Heights: Clark Street (2 und 3).Williamsburg: Bedford Avenue (L).Prospect Park und Brooklyn Museum: Eastern Parkway-Brooklyn Museum (2 und 3).NYC Ferry: Die East River Route verbindet Wall St/Pier 11 mit DUMBO/Fulton Ferry und Williamsburg, eine schöne Alternative mit Blick auf die Skyline.

    Unterkünfte in Brooklyn

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    Campingplätze in Brooklyn

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    Stellplätze & Camping

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    2. 2

      Brooklyn-Reise

      Live
      • 1Brooklyn Bridge3 Tage
      • 2Brooklyn Bridge Park4 Tage
      • 3Washington Street5 Tage
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    In der Umgebung

    Lower Manhattan und Financial District

    Lower Manhattan und Financial District

    An der Südspitze Manhattans liegt der älteste Teil der Stadt. Ein paar Schritte westlich von Castle Clinton entstand 1626 Fort Amsterdam, und die Stone Street wurde schon 1658 als erste gepflasterte Straße von Nieuw Amsterdam mit Kopfsteinen belegt. Heute stehen dazwischen die Bürotürme des Financial District, und unter der Woche bestimmen Pendler im Anzug das Tempo.Der emotionale Mittelpunkt ist das World Trade Center. Die beiden Becken des 9/11 Memorial liegen exakt in den Grundrissen der Twin Towers, an ihren Rändern stehen die Namen von 2.977 Opfern des 11. September 2001 und sechs Opfern des Anschlags von 1993. Direkt daneben ragt das One World Trade Center mit Antenne 541 Meter auf, das höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre. Von der Aussichtsetage im 100. Stock siehst du den ganzen Hafen.Unten am Wasser beginnt der Battery Park. Im runden Fort Castle Clinton, gebaut zwischen 1808 und 1811, sitzt heute die Ticketstelle für die Freiheitsstatue. Wer nur den Blick auf Lady Liberty will, nimmt die Staten Island Ferry: Sie ist kostenlos, fährt rund um die Uhr und braucht 25 Minuten für die Strecke.Komm am besten früh am Morgen, dann ist das Memorial noch ruhig und die Sicherheitsschlangen an der Battery sind kürzer. Abends lohnt sich eine Fährfahrt hin und zurück, wenn die Skyline zu leuchten beginnt. Am Wochenende wirken die Straßen zwischen den Hochhäusern fast leer.
    Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

    Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

    Kaum ein Teil Manhattans erzählt so viel über Einwanderung wie diese Ecke. In den Mietskasernen der Lower East Side lebten ab dem 19. Jahrhundert Einwandererfamilien auf engstem Raum. Ihre Geschichte lebt in Feinkostläden und Delis weiter, die seit über hundert Jahren bestehen. Das Katz's Delicatessen von 1888 kennst du vielleicht aus der Restaurantszene in Harry und Sally.Südlich davon geht Little Italy fast nahtlos in Chinatown über. Little Italy ist heute auf wenige Blocks der Mulberry Street geschrumpft, weil Chinatown seit den späten 1960er-Jahren nach Norden gewachsen ist. In Chinatown findest du Dim-Sum-Hallen, Gemüsestände und die geknickte Doyers Street, die früher wegen der Bandenkriege den Spitznamen Bloody Angle trug.Nördlich der Houston Street beginnt das East Village mit Kneipen, kleinen Restaurants aus aller Welt und dem Tompkins Square Park. Hier wurde 1966 unter einer Ulme die Hare-Krishna-Bewegung in den USA begründet, und 1990 eröffnete im Park der erste Hundeauslauf New Yorks.Plane den Tag ums Essen herum: Dim Sum zum Mittag in Chinatown, nachmittags eine Tour im Tenement Museum, abends Bier im East Village. Für die Touren im Museum solltest du vorab buchen.
    New York City

    New York City

    New York City im gleichnamigen Bundesstaat verteilt sich auf fünf Boroughs: Manhattan, Brooklyn, Queens, die Bronx und Staten Island. Du kommst wegen der Skyline, der großen Museen und der vielen Viertel mit ganz eigenem Charakter, in denen rund 8,8 Millionen Menschen leben.Mitten in Manhattan liegt der Central Park, 341 Hektar groß und seit 1858 öffentlich zugänglich. Auf der West Side verläuft die High Line, ein Park auf einer früheren Güterbahntrasse, rund 2,3 Kilometer durch den Meatpacking District und Chelsea. Über den East River führt die 1883 eröffnete Brooklyn Bridge nach Brooklyn. Die Freiheitsstatue wurde 1886 eingeweiht.Die U-Bahn fährt rund um die Uhr, eine Fahrt kostet 3 Dollar. Du bezahlst kontaktlos mit Kreditkarte oder Smartphone direkt an der Sperre. Die Flughäfen JFK und LaGuardia liegen in Queens.
    SoHo, Greenwich Village und West Village

    SoHo, Greenwich Village und West Village

    Zwischen Houston Street und 14th Street wird Manhattan kleinteilig. Die Straßen verlassen das Schachbrettmuster, Bäume beschatten Backsteinhäuser, und an fast jeder Ecke sitzt ein Café. Greenwich Village war jahrzehntelang das Zuhause von Künstlern, Musikern und der Gegenkultur, und auch wenn die Mieten heute hoch sind, spürst du das noch in den Jazzkellern und Comedy-Clubs.Herz des Viertels ist der Washington Square Park mit seinem Marmorbogen. Unter dem Park liegen vermutlich die Überreste von mehr als 20.000 Menschen, denn hier war von 1789 bis 1823 ein Armenfriedhof. Heute spielen hier Schachspieler, Straßenmusiker treten auf, und Studierende der New York University belagern den Brunnen.Ein paar Blocks westlich ging 1969 der Stonewall-Aufstand von der gleichnamigen Bar aus, ein Wendepunkt der LGBTQ-Bewegung. Südlich der Houston Street beginnt SoHo, kurz für South of Houston. Ab den 1960er-Jahren zogen Künstler in die leer stehenden Fabriklofts, heute füllen Boutiquen die Erdgeschosse der Gusseisenfassaden.Komm am späten Nachmittag: Bummle durch SoHo, schlendere im Abendlicht durch die Seitenstraßen des West Village und reservier dir für später einen Platz im Jazzclub oder bei der Comedy. Am Wochenende sind die Shoppingstraßen in SoHo sehr voll.
    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Die West Side zwischen Gansevoort Street und 34th Street zeigt, wie sich New York neu erfindet. Wo früher Schlachthöfe, Lagerhallen und eine Güterbahn standen, findest du heute Galerien, Designerläden und gläserne Wohntürme.Verbunden wird alles von der High Line. Auf der 2,3 Kilometer langen Hochbahntrasse fuhren ab 1933 Güterzüge, seit 2009 ist sie abschnittsweise ein Park mit Gräsern und Stauden des Niederländers Piet Oudolf. Du spazierst auf Höhe der dritten Etage zwischen den Häusern hindurch, mit Blicken in Straßenschluchten und auf den Hudson.Am Südende steht das Whitney Museum, ein paar Blocks weiter der Chelsea Market in der ehemaligen Nabisco-Fabrik, in der der Oreo-Keks erfunden wurde. In West Chelsea zwischen 10th und 11th Avenue liegen mehr als 200 Kunstgalerien. Ganz im Norden erheben sich die Türme von Hudson Yards mit dem Wabenbau Vessel und der Aussichtsplattform Edge. Im Hudson liegt außerdem Little Island, ein 2021 eröffneter Park auf 132 tulpenförmigen Betonsockeln.Laufe die High Line am besten morgens, bevor es voll wird, oder kurz vor Sonnenuntergang von Süd nach Nord. Prüf die Öffnungszeiten der Galerien vorher, viele haben nicht jeden Tag offen.