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    New York City

    USA

    New York City

    Stadt

    New York City im gleichnamigen Bundesstaat verteilt sich auf fünf Boroughs: Manhattan, Brooklyn, Queens, die Bronx und Staten Island.

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    5. New York City
    New York City im gleichnamigen Bundesstaat verteilt sich auf fünf Boroughs: Manhattan, Brooklyn, Queens, die Bronx und Staten Island. Du kommst wegen der Skyline, der großen Museen und der vielen Viertel mit ganz eigenem Charakter, in denen rund 8,8 Millionen Menschen leben.Mitten in Manhattan liegt der Central Park, 341 Hektar groß und seit 1858 öffentlich zugänglich. Auf der West Side verläuft die High Line, ein Park auf einer früheren Güterbahntrasse, rund 2,3 Kilometer durch den Meatpacking District und Chelsea. Über den East River führt die 1883 eröffnete Brooklyn Bridge nach Brooklyn. Die Freiheitsstatue wurde 1886 eingeweiht.Die U-Bahn fährt rund um die Uhr, eine Fahrt kostet 3 Dollar. Du bezahlst kontaktlos mit Kreditkarte oder Smartphone direkt an der Sperre. Die Flughäfen JFK und LaGuardia liegen in Queens.
    New York City verteilt rund 8,6 Millionen Einwohner auf fünf Boroughs und knapp 780 Quadratkilometer Landfläche, keine andere Stadt der USA hat mehr Einwohner. Unterwegs bist du hier mit U-Bahn, Bus und Fähre, bezahlt wird kontaktlos per OMNY. Geprägt wird die Stadt von ihrer Dichte und ihrer Vielfalt: Schätzungen zufolge werden hier rund 800 Sprachen gesprochen, und viele Viertel zeigen bis heute die Spuren der Einwanderung. In Manhattan lohnen Midtown mit Times Square und Grand Central, die Lower East Side mit ihren traditionsreichen Delis und Harlem, das Zentrum der Harlem Renaissance. Brooklyn reicht bis an den Strand von Coney Island, und die Bronx gilt als Geburtsort des Hip-Hop.
    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards
    GK tramrunner RU / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Stadtteil 1 von 4

    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Die West Side zwischen Gansevoort Street und 34th Street zeigt, wie sich New York neu erfindet. Wo früher Schlachthöfe, Lagerhallen und eine Güterbahn standen, findest du heute Galerien, Designerläden und gläserne Wohntürme.

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    Lower Manhattan und Financial District
    Rhododendrites / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Stadtteil 2 von 4

    Lower Manhattan und Financial District

    An der Südspitze Manhattans liegt der älteste Teil der Stadt. Ein paar Schritte westlich von Castle Clinton entstand 1626 Fort Amsterdam, und die Stone Street wurde schon 1658 als erste gepflasterte Straße von Nieuw Amsterdam mit Kopfsteinen belegt.

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    Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

    Stadtteil 3 von 4

    Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

    Kaum ein Teil Manhattans erzählt so viel über Einwanderung wie diese Ecke. In den Mietskasernen der Lower East Side lebten ab dem 19.

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    SoHo, Greenwich Village und West Village
    Mikaela Falk / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Stadtteil 4 von 4

    SoHo, Greenwich Village und West Village

    Zwischen Houston Street und 14th Street wird Manhattan kleinteilig. Die Straßen verlassen das Schachbrettmuster, Bäume beschatten Backsteinhäuser, und an fast jeder Ecke sitzt ein Café.

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    Weitere Stadtteile in New York City

    Midtown

    Midtown

    Midtown ist das New York aus Filmen und Postkarten: Wolkenkratzer, gelbe Taxis, Leuchtreklamen. Zwischen 34th und 59th Street drängen sich die meisten Klassiker der Stadt auf wenigen Quadratkilometern, und tagsüber schieben sich Büroangestellte und Besucher gemeinsam über die Gehwege.Am Times Square, benannt 1904 nach der New York Times, fällt seit 1907 an Silvester die berühmte Kugel. Seit 2009 ist der Broadway hier Fußgängerzone, und rundherum liegt der Theater District mit den großen Musicals. Ein paar Blocks östlich steht das Rockefeller Center, ein Art-déco-Ensemble aus den 1930er-Jahren mit Eisbahn und, seit 1933, dem Weihnachtsbaum.Für den Blick von oben hast du die Wahl zwischen dem 381 Meter hohen Empire State Building von 1931 und dem Top of the Rock, von wo du das Empire State selbst im Bild hast. Am Boden lohnen sich das Grand Central Terminal mit ihrer Haupthalle, die Lesesäle der New York Public Library, der Bryant Park dahinter und das Museum of Modern Art.Morgens sind die Aussichtsplattformen am leersten, der Times Square wirkt dagegen erst nach Einbruch der Dunkelheit. Günstige Musicalkarten für denselben Abend bekommst du am TKTS-Schalter.
    Central Park, Upper West Side und Upper East Side

    Central Park, Upper West Side und Upper East Side

    Der Central Park teilt den Norden Manhattans in zwei Welten. Westlich liegt die Upper West Side mit Brownstones, Delis und einem eher entspannten, intellektuellen Ruf, östlich die Upper East Side mit Stadtpalais und den großen Museen an der Fifth Avenue.Der Park selbst ist rund 4 Kilometer lang und 341 Hektar groß. Frederick Law Olmsted und Calvert Vaux gewannen 1858 mit ihrem Greensward-Plan den Wettbewerb, 1876 war die Anlage fertig. Hinter der scheinbar natürlichen Landschaft steckt komplett geplantes Design. Spaziere über die Mall zur Bethesda Terrace, weiter zur Bow Bridge über den See und hinüber nach Strawberry Fields mit dem Imagine-Mosaik für John Lennon.Auf der Ostseite reihen sich an der Museum Mile zwischen 82nd und 110th Street neun Museen, darunter das Metropolitan Museum of Art und das Guggenheim. Auf der Westseite wartet das American Museum of Natural History mit seinem lebensgroßen Blauwal. Seit April 2025 ist auch die Frick Collection in der Villa des Stahlmagnaten Henry Clay Frick nach ihrer Renovierung wieder geöffnet.Nimm dir für Park und ein Museum einen ganzen Tag. Morgens ist es im Park am ruhigsten, das Met hat freitags und samstags bis 21 Uhr geöffnet.

    Sehenswürdigkeiten in New York City

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Freiheitsstatue und Ellis Island
    Historische Stätte

    1Freiheitsstatue und Ellis Island

    Die Fähren von Statue City Cruises, dem einzigen zugelassenen Anbieter, legen in The Battery und im Liberty State Park ab. Das Standardticket umfasst beide Inseln mit dem Statue of Liberty Museum und dem Ellis Island National Museum of Immigration. Für Sockel und Krone gibt es nur begrenzte Online-Kontingente, zur Krone führen 162 Stufen ohne Aufzug.
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    Empire State Building
    Museum

    2Empire State Building

    Der 1931 eröffnete Wolkenkratzer mit 102 Stockwerken war bis 1970 das höchste Gebäude der Welt. Aussichtsplattformen gibt es im 80., 86. und 102. Stock.
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    The Metropolitan Museum of Art
    Museum

    3The Metropolitan Museum of Art

    Das Museum an der Fifth Avenue ist von Sonntag bis Dienstag und am Donnerstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, freitags und samstags bis 21 Uhr, mittwochs geschlossen. Erwachsene zahlen 30 $, das Ticket gilt am selben Tag auch für The Met Cloisters im Norden Manhattans.
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    The Museum of Modern Art (MoMA)
    Museum

    4The Museum of Modern Art (MoMA)

    Das Museum an der West 53rd Street hat täglich ab 10.30 Uhr geöffnet, freitags bis 20.30 Uhr. Der Eintritt kostet 30 $, freitags ab 17.30 Uhr ist er nur für Einwohner des Bundesstaats New York frei.
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    National September 11 Memorial & Museum
    Historische Stätte

    5National September 11 Memorial & Museum

    Die beiden Wasserbecken in den Grundrissen der Twin Towers tragen die Namen von 2.983 Opfern der Anschläge von 2001 und 1993. Das Memorial ist täglich von 8 bis 20 Uhr frei zugänglich, für das 2014 eröffnete Museum brauchst du ein vorab gekauftes Ticket.
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    Times Square
    Sehenswürdigkeit

    6Times Square

    Der Platz an der Kreuzung von Broadway, Seventh Avenue und 42nd Street trägt seit 1904 den Namen der New York Times und ist das Zentrum des Theater District. Seit 2009 ist der Broadway zwischen 42nd und 47th Street Fußgängerzone, an Silvester sinkt hier seit 1907 der Ball.
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    Restaurants in New York City

    1

    Rubirosa

    Italienisch-amerikanisches Lokal mit neu interpretierten Klassikern und Pizza in gedämpftem Ambiente.
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    2

    Au Cheval

    New Yorker Ableger des gleichnamigen Lokals aus Chicago, bekannt für Burger und amerikanische Küche.
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    3

    Katz's Delicatessen

    Jüdischer Deli an der East Houston Street auf der Lower East Side, seit 1888 bekannt für sein Pastrami-Sandwich auf Roggenbrot. Am Eingang bekommst du ein Ticket, auf dem die Bestellung notiert wird.
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    4

    Junior's Restaurant & Bakery

    Klassisches Diner in Brooklyn, 1950 gegründet und bis heute bekannt für seinen Cheesecake nach New Yorker Art.
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    Essen und Trinken

    Viele Klassiker der New Yorker Küche gehen auf italienische und jüdische Einwanderer zurück.
    New York Pizza Slice

    New York Pizza Slice

    Der große, dünne Boden ist am Rand knusprig und in der Mitte weich genug zum Falten, belegt mit Tomatensauce und geriebenem Mozzarella. Der Stil entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts aus der neapolitanischen Pizza, verkauft wird er meist stückweise.
    Bagel mit Lox

    Bagel mit Lox

    Jüdische Einwanderer aus Polen brachten den Bagel nach New York, wo der Teig vor dem Backen in Wasser gekocht wird. Klassisch kommt er mit Räucherlachs (Lox), Frischkäse, Kapern, Tomate und roten Zwiebeln.
    Pastrami on Rye

    Pastrami on Rye

    Das Pastrami-Sandwich auf Roggenbrot ist der Klassiker der jüdischen Delis. Bei Katz's Delicatessen an der East Houston Street auf der Lower East Side wird es seit der Gründung 1888 serviert.
    New York Cheesecake

    New York Cheesecake

    Die New Yorker Variante basiert auf Frischkäse und wurde in den 1930er Jahren in jüdischen Lokalen wie Reuben's und Lindy's bekannt. Junior's in Brooklyn, 1950 gegründet, ist bis heute für seinen Cheesecake bekannt.
    Hot Dog

    Hot Dog

    Nathan Handwerker eröffnete 1916 auf Coney Island einen Hot-Dog-Stand. Nathan's Famous steht noch immer an der Ecke Surf und Stillwell Avenue, dort findet jedes Jahr am 4. Juli ein Hot-Dog-Wettessen statt.

    Museen, Bühnen und Einwanderungsgeschichte

    Das Metropolitan Museum of Art an der Fifth Avenue kostet für Erwachsene 30 $, das Ticket gilt am selben Tag auch für The Met Cloisters im Norden Manhattans. Den Preis frei wählen dürfen nur Einwohner des Bundesstaats New York sowie Studierende aus New York, New Jersey und Connecticut, jeweils mit Nachweis. Mittwochs ist das Haus geschlossen. Das MoMA verlangt ebenfalls 30 $, freitags von 17.30 bis 20.30 Uhr ist der Eintritt nur für Einwohner des Bundesstaats New York frei. MoMA PS1 in Queens ist für alle kostenlos.Broadway: 41 Theater mit mindestens 500 Plätzen im Theater District und am Lincoln Center. Die TKTS-Stände verkaufen Karten für denselben Tag mit 20 bis 50 Prozent Rabatt.Musik: Die Bronx gilt als Geburtsort des Hip-Hop, Harlem war das Zentrum der Harlem Renaissance.Einwanderung: Über Ellis Island kamen von 1892 bis 1954 rund 12 Millionen Menschen ins Land. Das Hauptgebäude ist seit 1990 ein Einwanderungsmuseum.

    Nachtleben

    1

    Comedy Cellar

    Comedyclub mit mehreren Shows pro Abend, in denen häufig bekannte Comedians auftreten.
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    2

    McSorley's Old Ale House

    Historischer Pub mit Sägemehl auf dem Boden, ausgeschenkt werden nur zwei Biersorten, hell und dunkel.
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    3

    The Dead Rabbit

    Irish Pub und Cocktailbar an der Water Street, mit Livemusik und Gastropub-Küche.
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    Unterwegs in New York

    Eine Fahrt mit U-Bahn oder Bus kostet 3 $. Seit 1. Januar 2026 werden keine MetroCards mehr verkauft, du zahlst per OMNY mit kontaktloser Karte oder Smartphone. Nutzt du immer dasselbe Zahlungsmittel, sind U-Bahn und Lokalbusse innerhalb von sieben Tagen ab 35 $ kostenlos.JFK: Der AirTrain fährt zu den Stationen Jamaica (U-Bahn, Long Island Rail Road) und Howard Beach und kostet 8,75 $.Newark: Der AirTrain fährt zum Bahnhof des Flughafens mit Anschluss an NJ Transit und Amtrak. Ohne Bahnticket kostet er 8,75 $. Wegen der Modernisierung fahren zeitweise Ersatzbusse.LaGuardia: Der Bus Q70 LaGuardia Link ist kostenlos und fährt von Terminal B und C zu den U-Bahn-Knoten Jackson Heights-Roosevelt Av und 74 St-Broadway.Fähren: Die Staten Island Ferry zwischen Whitehall Terminal und St. George ist kostenlos und fährt rund um die Uhr. Die NYC Ferry kostet ab 19. Oktober 2026 5 $ pro Fahrt.Citi Bike: Einzelfahrt 4,99 $ für 30 Minuten, Tagespass 25 $, E-Bikes 0,41 $ pro Minute.Auto: In Manhattan bis einschließlich 60th Street wird eine Congestion-Maut fällig, tagsüber 9 $ mit E-ZPass, ohne E-ZPass 50 Prozent mehr.

    Unterkünfte in New York City

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    Stellplätze & Camping

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    2. 2

      New York City-Reise

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      • 1Freiheitsstatue und Ellis Island3 Tage
      • 2Empire State Building4 Tage
      • 3The Metropolitan Museum of Art5 Tage
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    In der Umgebung

    Lower Manhattan und Financial District

    Lower Manhattan und Financial District

    An der Südspitze Manhattans liegt der älteste Teil der Stadt. Ein paar Schritte westlich von Castle Clinton entstand 1626 Fort Amsterdam, und die Stone Street wurde schon 1658 als erste gepflasterte Straße von Nieuw Amsterdam mit Kopfsteinen belegt. Heute stehen dazwischen die Bürotürme des Financial District, und unter der Woche bestimmen Pendler im Anzug das Tempo.Der emotionale Mittelpunkt ist das World Trade Center. Die beiden Becken des 9/11 Memorial liegen exakt in den Grundrissen der Twin Towers, an ihren Rändern stehen die Namen von 2.977 Opfern des 11. September 2001 und sechs Opfern des Anschlags von 1993. Direkt daneben ragt das One World Trade Center mit Antenne 541 Meter auf, das höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre. Von der Aussichtsetage im 100. Stock siehst du den ganzen Hafen.Unten am Wasser beginnt der Battery Park. Im runden Fort Castle Clinton, gebaut zwischen 1808 und 1811, sitzt heute die Ticketstelle für die Freiheitsstatue. Wer nur den Blick auf Lady Liberty will, nimmt die Staten Island Ferry: Sie ist kostenlos, fährt rund um die Uhr und braucht 25 Minuten für die Strecke.Komm am besten früh am Morgen, dann ist das Memorial noch ruhig und die Sicherheitsschlangen an der Battery sind kürzer. Abends lohnt sich eine Fährfahrt hin und zurück, wenn die Skyline zu leuchten beginnt. Am Wochenende wirken die Straßen zwischen den Hochhäusern fast leer.
    Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

    Lower East Side, East Village, Chinatown und Little Italy

    Kaum ein Teil Manhattans erzählt so viel über Einwanderung wie diese Ecke. In den Mietskasernen der Lower East Side lebten ab dem 19. Jahrhundert Einwandererfamilien auf engstem Raum. Ihre Geschichte lebt in Feinkostläden und Delis weiter, die seit über hundert Jahren bestehen. Das Katz's Delicatessen von 1888 kennst du vielleicht aus der Restaurantszene in Harry und Sally.Südlich davon geht Little Italy fast nahtlos in Chinatown über. Little Italy ist heute auf wenige Blocks der Mulberry Street geschrumpft, weil Chinatown seit den späten 1960er-Jahren nach Norden gewachsen ist. In Chinatown findest du Dim-Sum-Hallen, Gemüsestände und die geknickte Doyers Street, die früher wegen der Bandenkriege den Spitznamen Bloody Angle trug.Nördlich der Houston Street beginnt das East Village mit Kneipen, kleinen Restaurants aus aller Welt und dem Tompkins Square Park. Hier wurde 1966 unter einer Ulme die Hare-Krishna-Bewegung in den USA begründet, und 1990 eröffnete im Park der erste Hundeauslauf New Yorks.Plane den Tag ums Essen herum: Dim Sum zum Mittag in Chinatown, nachmittags eine Tour im Tenement Museum, abends Bier im East Village. Für die Touren im Museum solltest du vorab buchen.
    SoHo, Greenwich Village und West Village

    SoHo, Greenwich Village und West Village

    Zwischen Houston Street und 14th Street wird Manhattan kleinteilig. Die Straßen verlassen das Schachbrettmuster, Bäume beschatten Backsteinhäuser, und an fast jeder Ecke sitzt ein Café. Greenwich Village war jahrzehntelang das Zuhause von Künstlern, Musikern und der Gegenkultur, und auch wenn die Mieten heute hoch sind, spürst du das noch in den Jazzkellern und Comedy-Clubs.Herz des Viertels ist der Washington Square Park mit seinem Marmorbogen. Unter dem Park liegen vermutlich die Überreste von mehr als 20.000 Menschen, denn hier war von 1789 bis 1823 ein Armenfriedhof. Heute spielen hier Schachspieler, Straßenmusiker treten auf, und Studierende der New York University belagern den Brunnen.Ein paar Blocks westlich ging 1969 der Stonewall-Aufstand von der gleichnamigen Bar aus, ein Wendepunkt der LGBTQ-Bewegung. Südlich der Houston Street beginnt SoHo, kurz für South of Houston. Ab den 1960er-Jahren zogen Künstler in die leer stehenden Fabriklofts, heute füllen Boutiquen die Erdgeschosse der Gusseisenfassaden.Komm am späten Nachmittag: Bummle durch SoHo, schlendere im Abendlicht durch die Seitenstraßen des West Village und reservier dir für später einen Platz im Jazzclub oder bei der Comedy. Am Wochenende sind die Shoppingstraßen in SoHo sehr voll.
    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Die West Side zwischen Gansevoort Street und 34th Street zeigt, wie sich New York neu erfindet. Wo früher Schlachthöfe, Lagerhallen und eine Güterbahn standen, findest du heute Galerien, Designerläden und gläserne Wohntürme.Verbunden wird alles von der High Line. Auf der 2,3 Kilometer langen Hochbahntrasse fuhren ab 1933 Güterzüge, seit 2009 ist sie abschnittsweise ein Park mit Gräsern und Stauden des Niederländers Piet Oudolf. Du spazierst auf Höhe der dritten Etage zwischen den Häusern hindurch, mit Blicken in Straßenschluchten und auf den Hudson.Am Südende steht das Whitney Museum, ein paar Blocks weiter der Chelsea Market in der ehemaligen Nabisco-Fabrik, in der der Oreo-Keks erfunden wurde. In West Chelsea zwischen 10th und 11th Avenue liegen mehr als 200 Kunstgalerien. Ganz im Norden erheben sich die Türme von Hudson Yards mit dem Wabenbau Vessel und der Aussichtsplattform Edge. Im Hudson liegt außerdem Little Island, ein 2021 eröffneter Park auf 132 tulpenförmigen Betonsockeln.Laufe die High Line am besten morgens, bevor es voll wird, oder kurz vor Sonnenuntergang von Süd nach Nord. Prüf die Öffnungszeiten der Galerien vorher, viele haben nicht jeden Tag offen.
    Midtown

    Midtown

    Midtown ist das New York aus Filmen und Postkarten: Wolkenkratzer, gelbe Taxis, Leuchtreklamen. Zwischen 34th und 59th Street drängen sich die meisten Klassiker der Stadt auf wenigen Quadratkilometern, und tagsüber schieben sich Büroangestellte und Besucher gemeinsam über die Gehwege.Am Times Square, benannt 1904 nach der New York Times, fällt seit 1907 an Silvester die berühmte Kugel. Seit 2009 ist der Broadway hier Fußgängerzone, und rundherum liegt der Theater District mit den großen Musicals. Ein paar Blocks östlich steht das Rockefeller Center, ein Art-déco-Ensemble aus den 1930er-Jahren mit Eisbahn und, seit 1933, dem Weihnachtsbaum.Für den Blick von oben hast du die Wahl zwischen dem 381 Meter hohen Empire State Building von 1931 und dem Top of the Rock, von wo du das Empire State selbst im Bild hast. Am Boden lohnen sich das Grand Central Terminal mit ihrer Haupthalle, die Lesesäle der New York Public Library, der Bryant Park dahinter und das Museum of Modern Art.Morgens sind die Aussichtsplattformen am leersten, der Times Square wirkt dagegen erst nach Einbruch der Dunkelheit. Günstige Musicalkarten für denselben Abend bekommst du am TKTS-Schalter.