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    Pennsylvania
    it:Utente:TheCadExpert / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

    USA

    Pennsylvania

    Region

    Pennsylvania liegt zwischen New York und Washington und ist der Bundesstaat, in dem die USA 1776 ihre Unabhängigkeit erklärten und 1787 ihre Verfassung schrieben.

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    Pennsylvania liegt zwischen New York und Washington und ist der Bundesstaat, in dem die USA 1776 ihre Unabhängigkeit erklärten und 1787 ihre Verfassung schrieben. Du kommst hierher wegen Philadelphia, der Schlachtfelder von Gettysburg und Valley Forge und wegen der Amish-Höfe im Lancaster County.Von Philadelphia aus liegen Valley Forge und Lancaster County nah genug für Tagesausflüge, Gettysburg ist eine gute Etappe auf dem Weg nach Washington. Ganz im Südwesten, in den Laurel Highlands, steht mit Fallingwater eines der berühmtesten Wohnhäuser der Architekturgeschichte.Der Quäker William Penn gründete die Kolonie im 17. Jahrhundert als Ort religiöser Toleranz. Das zog später auch deutschsprachige Täufer an, deren Nachfahren als Amish und Mennoniten bis heute mit Pferdekutschen über die Landstraßen fahren.
    Pennsylvania zählt rund 13 Millionen Einwohner (Zensus 2020) und hat eine Landfläche von etwa 116.000 km², knapp ein Drittel der Fläche Deutschlands. Im Osten ist Philadelphia der Ausgangspunkt, im Westen Pittsburgh, dazwischen liegen hügeliges Farmland und die bewaldeten Appalachen. Die klassische Route führt von Philadelphia ins Amish Country um Lancaster, weiter nach Hershey und Gettysburg und schließlich über die Laurel Highlands nach Pittsburgh. Für diese Runde brauchst du ein Auto und solltest gut eine Woche einplanen.

    Weitere Orte in Pennsylvania

    Philadelphia

    Philadelphia

    Philadelphia ist die größte Stadt Pennsylvanias, rund 150 km südwestlich von New York, und der Ort, an dem 1776 die Unabhängigkeitserklärung und 1787 die Verfassung der USA entstanden. Du fährst hin, weil Independence Hall und die Liberty Bell hier stehen, aber auch wegen Märkten, Wandbildern und einer der besten Sandwich-Kulturen des Landes.Die Altstadt rund um den Independence National Historical Park lässt sich an einem Tag zu Fuß erkunden. Danach lohnen das Kunstmuseum mit den Rocky-Stufen, das alte Gefängnis Eastern State Penitentiary und Viertel wie Society Hill oder Fishtown.Zwischen New York und Washington gelegen, bietet sich Philadelphia als Stopp auf jeder Ostküstenreise an.

    Sehenswürdigkeiten in Pennsylvania

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Gettysburg National Military Park
    Museum

    Gettysburg National Military Park

    Vom 1. bis 3. Juli 1863 tobte hier die blutigste Schlacht des Bürgerkriegs, am 19. November 1863 hielt Abraham Lincoln auf dem Soldatenfriedhof seine Gettysburg Address. Starte im Museum and Visitor Center mit dem Rundgemälde (Cyclorama) und fahre dann die Schauplätze mit dem Auto ab.
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    Valley Forge National Historical Park
    Historische Stätte

    Valley Forge National Historical Park

    Im Winter 1777/78 lag George Washingtons Kontinentalarmee hier im Lager. Der rund 3.500 Acres große Park nordwestlich von Philadelphia hat Wiesen, nachgebaute Hütten, Washingtons Hauptquartier und viele Rad- und Wanderwege.
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    Strasburg Rail Road
    Sehenswürdigkeit

    Strasburg Rail Road

    Die 1832 gegründete Bahn fährt mit Dampfloks in 45 Minuten eine 9 Meilen lange Runde durch das Farmland des Amish Country. Eine entspannte Art, die Höfe und Felder des Lancaster County zu sehen.
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    Lancaster Central Market
    Markt

    Lancaster Central Market

    In der beliebtesten Markthalle der Innenstadt von Lancaster kaufen Einheimische Gemüse, Backwaren und Pennsylvania-Dutch-Spezialitäten. Ein guter Startpunkt für einen Tag im Amish Country.
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    Fallingwater
    Museum

    Fallingwater

    Frank Lloyd Wright baute das Wohnhaus 1936 bis 1937 direkt über einen Wasserfall in den Laurel Highlands, rund 116 km südöstlich von Pittsburgh. Seit 2019 gehört es zum UNESCO-Welterbe. Prüfe Führungen und Tickets vorab auf der Website.
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    Pennsylvania-Dutch-Küche und Pierogi

    Auf dem Land isst du deftig und süß nach Rezepten der Pennsylvania Germans, im Westen haben Einwanderer aus Osteuropa die Küche geprägt.
    Shoofly Pie

    Shoofly Pie

    Ein Melassekuchen mit Streuseln, bekannt seit den 1880er Jahren. Beliebter ist die „Wet Bottom“-Variante mit einer klebrig-weichen Schicht unten, die „Dry Bottom“-Version ist eher kuchenartig.
    Whoopie Pie

    Whoopie Pie

    Zwei weiche, kuchenartige Kekse mit süßer Cremefüllung, klassisch in Schokolade, aber auch mit Kürbis oder Red Velvet. Der Legende nach riefen Bauern und Kinder „Whoopie!“, wenn sie einen davon in der Brotdose fanden.
    Scrapple

    Scrapple

    Ein Frühstücksklassiker aus Schweinefleisch und Gewürzen, in Scheiben geschnitten und gebraten. Dazu gibt es Ketchup oder Ahornsirup.

    Chicken Pot Pie

    Anders als der Name vermuten lässt, kommt die Pennsylvania-Dutch-Version ohne Teigdeckel: ein Eintopf aus Brühe, langsam gegartem Huhn, Karotten, Kartoffeln und quadratischen Nudeln. Dazu passt Chow-Chow, süßsauer eingelegtes Gemüse.
    Pierogi in Pittsburgh

    Pierogi in Pittsburgh

    Gefüllte Teigtaschen, die polnische und osteuropäische Einwanderer Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts mitbrachten. Sie gehören in Pittsburgh zu Familienfesten und Kirchenbasaren, und bei Heimspielen der Pirates laufen kostümierte Pierogi beim Great Pittsburgh Pierogy Race um die Wette.

    Lenape, Penn und die Pennsylvania Germans

    Vor der Ankunft der Europäer lebten im Tal des Delaware die Algonkin sprechenden Lenape, am Susquehanna die irokesischsprachigen Susquehannock. Die Susquehannock wurden durch Kriege und eingeschleppte Krankheiten bis 1675 als Volk zerstört, die Lenape wichen dem Siedlungsdruck immer weiter nach Westen aus. Ihre Nachfahren leben heute in Oklahoma und Ontario. Erste europäische Siedler waren Schweden, die 1643 auf Tinicum Island im heutigen Pennsylvania ihre Kolonialhauptstadt errichteten.Am 4. März 1681 unterzeichnete König Karl II. die Charta für William Penn und benannte die Kolonie nach dessen Vater. Die Glaubensfreiheit lockte vor allem Deutsche aus dem Rheinland an, zur Zeit der Revolution stellten sie rund ein Drittel der Bevölkerung. Sie siedelten besonders in den Countys Lancaster, Berks, Lehigh und Northampton, und ihre Nachfahren, die Pennsylvania Germans, prägen Küche und Landschaft bis heute.Wie sehr Industrie den Staat formte, siehst du in Hershey: Milton S. Hershey baute rund um seine Schokoladenfabrik eine ganze Stadt mit Häusern, Schulen, Parks und einer Straßenbahn für seine Arbeiter. Die Straßenlaternen an der Chocolate Avenue haben bis heute die Form von Hershey's Kisses.

    Anreise und Unterwegs

    FlughafenPhiladelphia International Airport ist der wichtigste Flughafen mit Verbindungen nach Europa. Für den Westen des Staates ist Pittsburgh die bessere Wahl.BahnAmtrak verbindet Philadelphia über den Northeast Corridor mit New York, Boston und Washington.AutoFür Gettysburg, das Amish Country und Fallingwater brauchst du ein Auto. Auf Landstraßen im Lancaster County fährst du langsam und mit Abstand an Pferdekutschen vorbei und überholst nur mit Blinker und freier Sicht.

    Rundreisen durch die Region

    Ostküsten-Klassiker: Boston, New York, Philadelphia, Washington

    Die Route folgt dem Nordostkorridor von Boston über New York und Philadelphia nach Washington, D.C. Am bequemsten reist du mit Amtrak: Der schnelle Acela und der günstigere Northeast Regional verbinden Boston South Station, New York (Moynihan Train Hall an der Penn Station), Philadelphia 30th Street Station und Washington Union Station. Seit August 2025 fahren auf der Acela-Linie die neuen NextGen-Acela-Züge, die nur Business und First Class anbieten. Früh gebuchte Tickets sind deutlich günstiger. Ein Mietwagen ist in allen vier Städten eher Last als Hilfe.

    13 Tage
    4 Stopps
    Gabelflug

    In der Umgebung

    Washington, D.C.

    Washington, D.C.

    Washington, D.C. ist die Hauptstadt der USA und liegt am Potomac zwischen Maryland und Virginia. Du reist hierher wegen der Regierungsbauten, der Gedenkstätten und der Museen der Smithsonian Institution, die keinen Eintritt kosten.Die National Mall erstreckt sich über rund 3 Kilometer vom Kapitol bis zum Lincoln Memorial. An ihr liegen unter anderem das Air and Space Museum, das Naturkundemuseum und das 2016 eröffnete National Museum of African American History and Culture. Das Washington Monument ragt mehr als 169 Meter auf. Am Tidal Basin blühen im Frühjahr Kirschbäume, ein Geschenk Japans aus dem Jahr 1912.Die Metro mit sechs Linien und 98 Stationen hält auch am Flughafen Reagan National. Die Sommer sind heiß und schwül, angenehmer sind Frühjahr und Herbst.
    Philadelphia

    Philadelphia

    Philadelphia ist die größte Stadt Pennsylvanias, rund 150 km südwestlich von New York, und der Ort, an dem 1776 die Unabhängigkeitserklärung und 1787 die Verfassung der USA entstanden. Du fährst hin, weil Independence Hall und die Liberty Bell hier stehen, aber auch wegen Märkten, Wandbildern und einer der besten Sandwich-Kulturen des Landes.Die Altstadt rund um den Independence National Historical Park lässt sich an einem Tag zu Fuß erkunden. Danach lohnen das Kunstmuseum mit den Rocky-Stufen, das alte Gefängnis Eastern State Penitentiary und Viertel wie Society Hill oder Fishtown.Zwischen New York und Washington gelegen, bietet sich Philadelphia als Stopp auf jeder Ostküstenreise an.
    Lower Manhattan und Financial District

    Lower Manhattan und Financial District

    An der Südspitze Manhattans liegt der älteste Teil der Stadt. Ein paar Schritte westlich von Castle Clinton entstand 1626 Fort Amsterdam, und die Stone Street wurde schon 1658 als erste gepflasterte Straße von Nieuw Amsterdam mit Kopfsteinen belegt. Heute stehen dazwischen die Bürotürme des Financial District, und unter der Woche bestimmen Pendler im Anzug das Tempo.Der emotionale Mittelpunkt ist das World Trade Center. Die beiden Becken des 9/11 Memorial liegen exakt in den Grundrissen der Twin Towers, an ihren Rändern stehen die Namen von 2.977 Opfern des 11. September 2001 und sechs Opfern des Anschlags von 1993. Direkt daneben ragt das One World Trade Center mit Antenne 541 Meter auf, das höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre. Von der Aussichtsetage im 100. Stock siehst du den ganzen Hafen.Unten am Wasser beginnt der Battery Park. Im runden Fort Castle Clinton, gebaut zwischen 1808 und 1811, sitzt heute die Ticketstelle für die Freiheitsstatue. Wer nur den Blick auf Lady Liberty will, nimmt die Staten Island Ferry: Sie ist kostenlos, fährt rund um die Uhr und braucht 25 Minuten für die Strecke.Komm am besten früh am Morgen, dann ist das Memorial noch ruhig und die Sicherheitsschlangen an der Battery sind kürzer. Abends lohnt sich eine Fährfahrt hin und zurück, wenn die Skyline zu leuchten beginnt. Am Wochenende wirken die Straßen zwischen den Hochhäusern fast leer.
    New York City

    New York City

    New York City im gleichnamigen Bundesstaat verteilt sich auf fünf Boroughs: Manhattan, Brooklyn, Queens, die Bronx und Staten Island. Du kommst wegen der Skyline, der großen Museen und der vielen Viertel mit ganz eigenem Charakter, in denen rund 8,8 Millionen Menschen leben.Mitten in Manhattan liegt der Central Park, 341 Hektar groß und seit 1858 öffentlich zugänglich. Auf der West Side verläuft die High Line, ein Park auf einer früheren Güterbahntrasse, rund 2,3 Kilometer durch den Meatpacking District und Chelsea. Über den East River führt die 1883 eröffnete Brooklyn Bridge nach Brooklyn. Die Freiheitsstatue wurde 1886 eingeweiht.Die U-Bahn fährt rund um die Uhr, eine Fahrt kostet 3 Dollar. Du bezahlst kontaktlos mit Kreditkarte oder Smartphone direkt an der Sperre. Die Flughäfen JFK und LaGuardia liegen in Queens.
    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Chelsea, Meatpacking District und Hudson Yards

    Die West Side zwischen Gansevoort Street und 34th Street zeigt, wie sich New York neu erfindet. Wo früher Schlachthöfe, Lagerhallen und eine Güterbahn standen, findest du heute Galerien, Designerläden und gläserne Wohntürme.Verbunden wird alles von der High Line. Auf der 2,3 Kilometer langen Hochbahntrasse fuhren ab 1933 Güterzüge, seit 2009 ist sie abschnittsweise ein Park mit Gräsern und Stauden des Niederländers Piet Oudolf. Du spazierst auf Höhe der dritten Etage zwischen den Häusern hindurch, mit Blicken in Straßenschluchten und auf den Hudson.Am Südende steht das Whitney Museum, ein paar Blocks weiter der Chelsea Market in der ehemaligen Nabisco-Fabrik, in der der Oreo-Keks erfunden wurde. In West Chelsea zwischen 10th und 11th Avenue liegen mehr als 200 Kunstgalerien. Ganz im Norden erheben sich die Türme von Hudson Yards mit dem Wabenbau Vessel und der Aussichtsplattform Edge. Im Hudson liegt außerdem Little Island, ein 2021 eröffneter Park auf 132 tulpenförmigen Betonsockeln.Laufe die High Line am besten morgens, bevor es voll wird, oder kurz vor Sonnenuntergang von Süd nach Nord. Prüf die Öffnungszeiten der Galerien vorher, viele haben nicht jeden Tag offen.