Washington, D.C. ist die Hauptstadt der USA und liegt am Potomac zwischen Maryland und Virginia. Du reist hierher wegen der Regierungsbauten, der Gedenkstätten und der Museen der Smithsonian Institution, die keinen Eintritt kosten.Die National Mall erstreckt sich über rund 3 Kilometer vom Kapitol bis zum Lincoln Memorial. An ihr liegen unter anderem das Air and Space Museum, das Naturkundemuseum und das 2016 eröffnete National Museum of African American History and Culture. Das Washington Monument ragt mehr als 169 Meter auf. Am Tidal Basin blühen im Frühjahr Kirschbäume, ein Geschenk Japans aus dem Jahr 1912.Die Metro mit sechs Linien und 98 Stationen hält auch am Flughafen Reagan National. Die Sommer sind heiß und schwül, angenehmer sind Frühjahr und Herbst.
Washington, D.C. liegt am Potomac und lässt sich als kompakte Hauptstadt gut mit Metro, Bus und zu Fuß erkunden. Im Zentrum liegt die rund drei Kilometer lange National Mall zwischen Kapitol und Lincoln Memorial, an der sich die meisten Smithsonian-Museen mit freiem Eintritt aufreihen. Für mehrere Häuser und Monumente brauchst du kostenlose Timed-Entry-Pässe, die du am besten vorab reservierst. Jenseits der Monumente lohnen die U Street und Shaw mit ihrer afroamerikanischen Musikgeschichte und äthiopischen Restaurants sowie Georgetown mit dem C&O Canal. Am Wasser liegt der Maine Avenue Fish Market im Südwesten der Stadt.
Sehenswürdigkeiten in Washington, D.C.
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
Sehenswürdigkeit
1U.S. Capitol
Die Räume des Kapitols siehst du nur bei kostenlosen Führungen durch Crypt, Rotunda und National Statuary Hall. Eine Reservierung wird empfohlen, ohne Reservierung solltest du bis 14.30 Uhr am Capitol Visitor Center auf der Ostseite sein.
Der 1922 eingeweihte Tempel von Henry Bacon hat 36 dorische Säulen, eine für jeden Bundesstaat zu Lincolns Tod, die 5,8 Meter hohe Statue schuf Daniel Chester French. Auf den Stufen hielt Martin Luther King 1963 seine Rede „I Have a Dream“, das Memorial ist rund um die Uhr zugänglich.
Für den Eintritt brauchst du kostenlose Timed-Entry-Pässe, die Aufenthaltsdauer ist nicht begrenzt. Der östliche Teil des Gebäudes wird noch renoviert, geöffnet ist täglich von 10 bis 17.30 Uhr.
4National Museum of African American History and Culture
Alle Besucher benötigen einen kostenlosen Timed-Entry-Pass, Kontingente werden 30 Tage vorab freigegeben, Same-Day-Pässe gibt es ab 8.15 Uhr online. Allein die History Galleries erfordern rund zwei Stunden, montags öffnet das Museum erst um 12 Uhr.
Der Eintritt ist frei, Pässe sind nicht nötig. Im zweiten Stock liegt der Hope Diamond, in der Fossil Hall stehen unter anderem T. rex und Triceratops, geöffnet ist täglich von 10 bis 17.30 Uhr.
Ein Aufzug bringt dich in rund 70 Sekunden auf die Aussichtsebene in etwa 152 Metern Höhe. Zeitgebundene Tickets gibt es online bei recreation.gov ab 30 Tage vorher gegen 1 US-Dollar Gebühr oder kostenlos ab 8.45 Uhr an der Monument Lodge, geöffnet ist täglich von 9 bis 17 Uhr.
Die Küche der Hauptstadt spiegelt ihre Gemeinschaften, von der Imbisskultur an der U Street bis zur äthiopischen Küche in Shaw.
Half-smoke bei Ben's Chili Bowl
Das 1958 von Ben und Virginia Ali eröffnete Lokal an der U Street ist für Chili Dogs, Half-smokes und Milkshakes bekannt. 1968 blieb es während der Unruhen nach der Ermordung Martin Luther Kings geöffnet.
Äthiopische Küche
In der Region lebt die größte äthiopische Gemeinschaft der USA. Typisch sind Injera, Wat, Shiro und Gomen, dazu Kaffee.
Mumbo Sauce
Die süßliche, an Barbecue-Sauce erinnernde Sauce gehört in Washingtons Carry-outs zu frittierten Chicken Wings, Pommes, Garnelen und gebratenem Reis.
Maine Avenue Fish Market
Der 1805 gegründete Markt an der Southwest Waterfront gilt als ältester durchgehend betriebener Fischmarkt der USA. Die Stände liegen auf Barken entlang der Water Street.
Hauptstadt, Museen und Go-go
Washington ist Regierungssitz und Museumsstadt zugleich. Die Smithsonian-Häuser an der National Mall verlangen keinen Eintritt, darunter das 2016 eröffnete National Museum of African American History and Culture. Georgetown ist älter als die Hauptstadt, der Ort wurde 1751 in der damaligen Provinz Maryland gegründet.Go-go: Die funkige, perkussionslastige Musik entstand ab den 1960er Jahren in afroamerikanischen Szenen der Stadt. Chuck Brown und die Soul Searchers landeten 1978 mit „Bustin' Loose“ den ersten Hit. Seit Februar 2020 ist Go-go offiziell die Musik des District of Columbia.U Street: In der Blütezeit des Viertels verkehrten Jazzmusiker wie Duke Ellington und Miles Davis in Ben's Chili Bowl.Äthiopische Gemeinschaft: Die Region Washington hat die größte äthiopische Gemeinschaft der USA, Restaurants und Cafés prägen vor allem U Street und Shaw.
Die Metro verbindet Innenstadt, Vororte und zwei der drei Flughäfen. Du zahlst an den Schranken per SmarTrip-Karte oder kontaktloser Kredit- oder Debitkarte, beim Ein- und Ausstieg wird getappt.Reagan National (DCA): Die Station der Blue und Yellow Line ist über zwei Fußgängerbrücken mit Terminal 2 verbunden.Dulles (IAD): Seit November 2022 hält die Silver Line am Flughafen, ein Tunnel mit Laufbändern führt zum Hauptterminal.BWI: Von der BWI Rail Station fahren MARC-Züge der Penn Line und Amtrak zur Union Station.Fahrpreise: Metro werktags von 5 bis 21.30 Uhr je nach Strecke 2,25 bis 6,75 US-Dollar, abends und am Wochenende 2,25 bis 2,50 US-Dollar. Metrobus 2,25 US-Dollar, Expresslinien 4,80 US-Dollar.Capital Bikeshare: Einzelfahrt 1 US-Dollar plus 0,15 US-Dollar pro Minute (E-Bike 0,35), Tagespass 10 US-Dollar mit beliebig vielen 45-Minuten-Fahrten.