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    • In der Umgebung
    Puerto Jiménez
    Editorofthewiki / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Costa Rica

    Puerto Jiménez

    Stadt

    Puerto Jiménez ist der größte Ort der Halbinsel Osa und liegt an deren Ostseite am Golfo Dulce im Südpazifik Costa Ricas.

    von Felix Gillen

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    5. Puerto Jiménez
    Puerto Jiménez ist der größte Ort der Halbinsel Osa und liegt an deren Ostseite am Golfo Dulce im Südpazifik Costa Ricas. Du kommst hierher als Ausgangspunkt für den Nationalpark Corcovado und für Bootstouren auf dem Golf, auf dem Delfine leben und Buckelwale ihre Jungen zur Welt bringen.Der Ort ist kein Ziel für sich, sondern ein praktischer Versorgungsort mit Supermärkten, Sodas, Touranbietern und einem kleinen Flugplatz. Anfang des 20. Jahrhunderts zogen Landwirte und Goldsucher hierher, mit der Gründung des Nationalparks Corcovado wandelte sich Puerto Jiménez zu einem Zentrum für naturnahen Tourismus.Von hier aus starten Touren zu den Parkzugängen La Leona und El Tigre sowie Bootsfahrten nach Sirena. Auf dem Golfo Dulce kannst du Delfine beobachten, im Kajak durch Mangroven paddeln oder nachts zu Touren mit biolumineszentem Plankton aufbrechen.An der Südspitze der Halbinsel, etwa eine Autostunde entfernt, liegt Cabo Matapalo mit mehreren Surfspots für Erfahrene. Der ruhige Strand Playa Platanares südlich des Flugplatzes eignet sich zum Baden.

    Sehenswürdigkeiten in Puerto Jiménez

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Playa Platanares
    Strand

    1Playa Platanares

    Ein langer, ruhiger Strand am Golfo Dulce, wenige Kilometer südlich des Flugplatzes von Puerto Jiménez. Das Wasser ist meist ruhig und eignet sich zum Baden, am Ufer gibt es kaum Bebauung. Bring Wasser und Schatten selbst mit.
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    Cabo Matapalo

    2Cabo Matapalo

    Das Kap an der äußersten Südspitze der Halbinsel Osa liegt südlich von Puerto Jiménez, für die Piste dorthin brauchst du ein Allradfahrzeug. Mehrere Strände verteilen sich über einige Kilometer, die bekannteste Welle heißt Pan Dulce. Die Wellen sind unregelmäßig, aber kräftig und eher etwas für Erfahrene. In der Nähe liegt der Wasserfall King Louis, an dem Anbieter Abseiltouren organisieren.
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    Sendero El Tigre (Dos Brazos)

    3Sendero El Tigre (Dos Brazos)

    Der Zugang El Tigre liegt an der Ostseite des Nationalparks Corcovado, rund 25 Autominuten von Puerto Jiménez, die flache Schotterstraße führt über das Dorf Dos Brazos de Río Tigre. Der Rundweg ist etwa sieben Kilometer lang, anfangs steil und dauert mehrere Stunden. Touren mit dem vorgeschriebenen Guide vermittelt die Naturschutzvereinigung des Dorfes, die auch Ausflüge zur Goldwäsche am Río Tigre anbietet. Die Station El Tigre ist jedes Jahr im Oktober geschlossen.
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    Restaurants in Puerto Jiménez

    1

    Marisquería Corcovado

    Offenes Restaurant am Uferboulevard gegenüber dem Golf, auf der Karte stehen Fisch und Meeresfrüchte, dazu ein eigenes vegetarisches und veganes Angebot.
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    2

    Aventuras Café

    Café südöstlich des Flugplatzes mit Kaffee, Smoothies, Burgern, Salaten und Kuchen. Geeignet für ein Frühstück vor oder nach einer Tour.
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    Leben am Golfo Dulce

    Vom Goldsucherort zum TourenzentrumDie Lage am geschützten Golfo Dulce machte Puerto Jiménez Anfang des 20. Jahrhunderts zum Stützpunkt für Bauern und Goldsucher. Heute lebt der Ort vor allem von Touren in den Corcovado und auf den Golf. In der Gemeinde Dos Brazos am Rand des Nationalparks zeigen Bewohner, wie früher Gold gewaschen wurde.Alltag im OrtPuerto Jiménez ist ein einfacher, funktionaler Ort. Sodas mit Casado, Fischrestaurants und Cafés liegen nah beieinander. Am Ufer kannst du Hellrote Aras beobachten, die hier regelmäßig vorbeifliegen, und abends den Sonnenuntergang über dem Golf sehen.

    Anreise und unterwegs in Puerto Jiménez

    AnreiseMit dem Auto fährst du von San José etwa sechs bis sieben Stunden, über die Küstenstraße. Busse ab San José fahren täglich und brauchen deutlich länger. Der kleine Flugplatz wird von San José aus mit Kleinflugzeugen bedient. Von Golfito auf der anderen Seite des Golfs fährt ein Passagierboot, die Überfahrt dauert etwa anderthalb Stunden, der Fahrplan wechselt.Vor Ort und zum CorcovadoDen Ort erkundest du zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Nach Carate, dem Ausgangspunkt für die Station La Leona, fährt zweimal täglich ein Sammeltaxi, ein Pick-up mit Sitzbänken, Abfahrt ist im Ortszentrum. Für Fahrten nach Cabo Matapalo und Carate brauchst du mit eigenem Wagen ein Allradfahrzeug.

    Unterkünfte in Puerto Jiménez

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Puerto Jiménez-Reise

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      • 1Playa Platanares3 Tage
      • 2Cabo Matapalo4 Tage
      • 3Sendero El Tigre (Dos Brazos)5 Tage
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      Puerto Jiménez
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    In der Umgebung

    Nationalpark Corcovado

    Nationalpark Corcovado

    Der Nationalpark Corcovado nimmt rund ein Drittel der Halbinsel Osa im Südpazifik Costa Ricas ein und schützt auf gut 420 Quadratkilometern Regenwald, Küste und Lagunen. Du kommst hierher, um Tapire, Affen, Nasenbären und Hellrote Aras in einem Wald zu sehen, der seit 1975 unter Schutz steht.Zum Tierbestand gehören Baird-Tapire, Weißbüschelpekaris, Agutis und mehrere Katzenarten, darunter der Jaguar, den du allerdings selten zu Gesicht bekommst. Der Park beherbergt die größte Population von Hellroten Aras im Land, besonders entlang der Küste. An den Flussmündungen leben Krokodile.Den Park betrittst du nur mit einem zertifizierten Guide, auch bei Tagestouren. Der Guide kümmert sich in der Regel um die Reservierung beim Naturschutzsystem SINAC, die Besucherzahl ist für jede Station pro Tag begrenzt. Die meisten Touren starten in Drake Bay oder Puerto Jiménez.Herzstück ist die biologische Station Sirena mit einfacher Unterkunft und Campingmöglichkeit, die du per Boot oder auf langen Wanderwegen erreichst. Weitere Zugänge sind La Leona bei Carate, San Pedrillo an der Nordwestküste sowie Los Patos und El Tigre im Landesinneren. Sirena, Los Patos und El Tigre sind jedes Jahr im Oktober für Besucher geschlossen, San Pedrillo und La Leona bleiben geöffnet.Die Trockenzeit von Dezember bis April bietet die einfachsten Bedingungen. In der Regenzeit sind die Wege schlammig, und Bootsfahrten können bei hohem Seegang ausfallen.
    Südpazifik und Osa

    Südpazifik und Osa

    Der Südpazifik ist der abgelegenste Küstenabschnitt Costa Ricas: Zwischen Uvita und der Halbinsel Osa reicht der Regenwald bis an die Strände, und im Nationalpark Corcovado liegt eines der artenreichsten Schutzgebiete des Landes. Hierher fährst du für Tierbeobachtungen im Primärwald, Walbeobachtung vor der Küste und eine Infrastruktur, die bewusst einfach geblieben ist.Die Region gliedert sich in zwei Teile. Im Norden liegt die Küste um Uvita mit dem Meeresnationalpark Marino Ballena, über die Küstenstraße Costanera Sur (Route 34) von San José aus in rund vier Stunden erreichbar. Im Süden folgt die Halbinsel Osa mit Drake Bay an der Westseite und Puerto Jiménez am Golfo Dulce, beide Ausgangspunkte für Touren in den Corcovado.Plane mehr Zeit ein als auf der Karte nötig erscheint. Drake Bay erreichst du meist per Boot ab Sierpe oder per Kleinflugzeug, die Straße dorthin verlangt einen Allradwagen, und in den Corcovado darfst du nur mit zertifiziertem Guide. In der Regenzeit sind Wege und Pisten deutlich beschwerlicher, die Station Sirena bleibt im Oktober geschlossen.
    Drake Bay

    Drake Bay

    Drake Bay (Bahía Drake) ist eine kleine Bucht an der Nordwestküste der Halbinsel Osa im Südpazifik Costa Ricas. Du kommst hierher, um mit dem Boot in den Nationalpark Corcovado und zur Isla del Caño zu fahren, und für einen Ort, an dem Regenwald und Meer unmittelbar aufeinandertreffen.Der Hauptort heißt Agujitas und hat rund 1.000 Einwohner. Unterkünfte, kleine Sodas und Touranbieter verteilen sich entlang der Bucht und an den Hängen darüber. Der Name geht der Überlieferung nach auf den englischen Seefahrer Francis Drake zurück, der die Bucht im 16. Jahrhundert angelaufen haben soll.Die meisten Besucher bleiben mehrere Nächte und buchen geführte Touren: Tagesausflüge per Boot zur Station Sirena oder nach San Pedrillo im Corcovado, Schnorchel- und Tauchfahrten zur Isla del Caño und Wanderungen durch den Wald. Beachte, dass die Station Sirena jedes Jahr im Oktober für Besucher geschlossen ist.Ein Küstenpfad führt von Agujitas nach Süden an mehreren Buchten vorbei bis zum Playa San Josecito, unterwegs durchquerst du das Wildschutzgebiet Punta Río Claro. Für die gesamte Strecke solltest du einen halben Tag einplanen.
    Uvita

    Uvita

    Uvita ist ein kleiner Ort an der südlichen Pazifikküste Costa Ricas und der wichtigste Ausgangspunkt für den Meeresnationalpark Marino Ballena. Hierher fährst du für den Walschwanz-Strand von Punta Uvita und für Bootstouren zur Walbeobachtung, von San José aus bist du über die Costanera Sur in etwa dreieinhalb bis vier Stunden da.Der Ort selbst liegt an der Küstenstraße und zieht sich von der Hauptstraße ins hügelige Hinterland. Supermärkte, Cafés, Restaurants und Touranbieter liegen nah beieinander, wer zentral wohnt, erreicht vieles zu Fuß. Zum Strand und in den Nationalpark sind es wenige Minuten.Das Meer vor Uvita ist Teil des Nationalparks Marino Ballena. Buckelwale ziehen etwa von Juli bis Oktober und von Dezember bis April vor der Küste vorbei, Touren buchst du bei den Anbietern im Ort. Den Tombolo von Punta Uvita betrittst du nur bei Ebbe, die Gezeiten bestimmen hier den Tagesablauf.Uvita eignet sich auch als Basis für Ausflüge entlang der Costa Ballena, etwa zu Stränden wie Playa Ventanas oder zu den Wasserfällen von Nauyaca, die etwa eine Autostunde entfernt liegen.
    Manuel Antonio

    Manuel Antonio

    Manuel Antonio ist der kleine Ort an der Zentralpazifikküste südlich von Quepos, an dem der gleichnamige Nationalpark beginnt, rund 157 Straßenkilometer von San José entfernt. Du kommst wegen des Parks, in dem Regenwald direkt an helle Sandbuchten grenzt und Faultiere, Kapuzineraffen und Totenkopfaffen oft aus nächster Nähe zu sehen sind.Der 1972 gegründete Nationalpark umfasst knapp 2.000 Hektar Land und eine deutlich größere Meeresfläche. Obwohl er zu den kleinsten Nationalparks des Landes gehört, zählt er die meisten Besucher: Zwischen 2012 und 2022 kamen rund 4,4 Millionen Menschen. Vier Strände liegen im Park, darunter Playa Manuel Antonio und Playa Espadilla Sur, getrennt durch eine Landbrücke zur Felsnase Punta Catedral.Der Ort selbst besteht aus Hotels, Restaurants und Tourveranstaltern entlang der kurvigen Straße, die von Quepos über den Hügel zur Playa Espadilla hinunterführt. Die öffentliche Playa Espadilla vor dem Parkeingang kannst du ohne Ticket besuchen.Wichtig für die Planung: Der Park ist dienstags geschlossen und sonst von 7 bis 16 Uhr geöffnet, die Strände im Park schließen eine Stunde früher. Tickets gibt es ausschließlich online über das System der Nationalparkbehörde SINAC und nicht am Eingang; sie sind kontingentiert und an vielen Tagen früh ausverkauft.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
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