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    Drake Bay

    Costa Rica

    Drake Bay

    Stadt

    Drake Bay (Bahía Drake) ist eine kleine Bucht an der Nordwestküste der Halbinsel Osa im Südpazifik Costa Ricas.

    von Felix Gillen

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    Drake Bay (Bahía Drake) ist eine kleine Bucht an der Nordwestküste der Halbinsel Osa im Südpazifik Costa Ricas. Du kommst hierher, um mit dem Boot in den Nationalpark Corcovado und zur Isla del Caño zu fahren, und für einen Ort, an dem Regenwald und Meer unmittelbar aufeinandertreffen.Der Hauptort heißt Agujitas und hat rund 1.000 Einwohner. Unterkünfte, kleine Sodas und Touranbieter verteilen sich entlang der Bucht und an den Hängen darüber. Der Name geht der Überlieferung nach auf den englischen Seefahrer Francis Drake zurück, der die Bucht im 16. Jahrhundert angelaufen haben soll.Die meisten Besucher bleiben mehrere Nächte und buchen geführte Touren: Tagesausflüge per Boot zur Station Sirena oder nach San Pedrillo im Corcovado, Schnorchel- und Tauchfahrten zur Isla del Caño und Wanderungen durch den Wald. Beachte, dass die Station Sirena jedes Jahr im Oktober für Besucher geschlossen ist.Ein Küstenpfad führt von Agujitas nach Süden an mehreren Buchten vorbei bis zum Playa San Josecito, unterwegs durchquerst du das Wildschutzgebiet Punta Río Claro. Für die gesamte Strecke solltest du einen halben Tag einplanen.

    Sehenswürdigkeiten in Drake Bay

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Reserva Biológica Isla del Caño

    1Reserva Biológica Isla del Caño

    Die Insel liegt rund 16 Kilometer vor der Westküste der Halbinsel Osa und steht seit 1976 als biologisches Reservat unter Schutz, das neben der Insel selbst eine größere Meeresfläche umfasst. Von Drake Bay aus erreichst du sie in mindestens einer Stunde mit dem Boot, meist im Rahmen einer geführten Schnorchel- oder Tauchtour. Die Besucherzahl ist pro Tag begrenzt, getaucht wird nur an den mit Bojen markierten Stellen, übernachten darfst du auf der Insel nicht. Auf einem kurzen Weg siehst du präkolumbische Steinkugeln.
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    Playa San Josecito
    Strand

    2Playa San Josecito

    Ein Strand rund sechs Kilometer südlich von Agujitas, den du über den Küstenpfad in etwa zweieinhalb Stunden pro Richtung erreichst. Unterwegs querst du den Río Claro, bei Niedrigwasser zu Fuß, sonst mit einem kleinen Boot. Felsen vor dem Ufer bilden eine ruhige Bucht zum Schnorcheln. Es gibt keinerlei Einrichtungen, nimm genug Wasser mit und plane den Rückweg vor Einbruch der Dunkelheit.
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    Refugio de Vida Silvestre Punta Río Claro

    3Refugio de Vida Silvestre Punta Río Claro

    Das 1997 eingerichtete Wildschutzgebiet umfasst gut drei Quadratkilometer Küstenwald zwischen Drake Bay und Playa San Josecito und wird von der Naturschutzbehörde SINAC verwaltet. Der Küstenpfad von Agujitas nach Süden führt durch das Schutzgebiet, an der Mündung des Río Claro hängt die Querung von den Gezeiten ab.
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    Restaurants in Drake Bay

    1

    Kalaluna Bistro

    Bistro gegenüber der Bootsanlegestelle mit italienisch geprägter Küche, auf der Karte stehen frische Pasta und Meeresfrüchte. Eine der gehobeneren Adressen im Ort.
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    2

    Marea Alta

    Offenes Restaurant mit Blick in den Wald, das traditionelle costa-ricanische Küche serviert, darunter Ceviche und Casado.
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    Leben in Drake Bay

    Ein Dorf am Ende der StraßeAgujitas ist ein kleines Dorf, in dem Tourismus, Fischerei und Landwirtschaft den Alltag bestimmen. Viele Guides stammen aus der Region und kennen den Corcovado seit Jahren. Restaurants gibt es nur wenige, viele Gäste essen in ihrer Unterkunft, in den Sodas im Ort bekommst du lokale Gerichte und frischen Fisch.Leben mit dem BootWeil die Bucht keinen Anleger hat, landen die Boote direkt am Strand. Rechne damit, beim Ein- und Aussteigen bis zu den Knien nass zu werden, und packe dein Gepäck entsprechend. Touren starten meist früh am Morgen, der Tagesrhythmus richtet sich nach Licht und Gezeiten.

    Anreise und unterwegs in Drake Bay

    AnreiseDer übliche Weg führt per Boot ab Sierpe: Die Fahrt dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden, zuerst durch Mangrovenkanäle auf dem Río Sierpe, dann an der Küste entlang. Boote fahren täglich zu festen Zeiten, bezahlt wird meist bar, in Sierpe gibt es bewachte Parkplätze für Mietwagen. Alternativ fliegt Sansa in etwa 45 Minuten von San José nach Drake Bay. Die Straße nach Agujitas ist nur mit einem Allradwagen mit Bodenfreiheit befahrbar und in der Regenzeit schwierig.Vor OrtIn Drake Bay bist du vor allem zu Fuß unterwegs. Für Touren holen dich die Anbieter meist mit dem Boot am Strand ab, für kürzere Wege im Ort kannst du nach einem Sammeltaxi fragen. Der Küstenpfad nach Süden beginnt an der Hängebrücke über den Río Agujitas.

    Unterkünfte in Drake Bay

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Drake Bay-Reise

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      • 1Reserva Biológica Isla del Caño3 Tage
      • 2Playa San Josecito4 Tage
      • 3Refugio de Vida Silvestre Punta Río Claro5 Tage
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      Drake Bay
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    In der Umgebung

    Südpazifik und Osa

    Südpazifik und Osa

    Der Südpazifik ist der abgelegenste Küstenabschnitt Costa Ricas: Zwischen Uvita und der Halbinsel Osa reicht der Regenwald bis an die Strände, und im Nationalpark Corcovado liegt eines der artenreichsten Schutzgebiete des Landes. Hierher fährst du für Tierbeobachtungen im Primärwald, Walbeobachtung vor der Küste und eine Infrastruktur, die bewusst einfach geblieben ist.Die Region gliedert sich in zwei Teile. Im Norden liegt die Küste um Uvita mit dem Meeresnationalpark Marino Ballena, über die Küstenstraße Costanera Sur (Route 34) von San José aus in rund vier Stunden erreichbar. Im Süden folgt die Halbinsel Osa mit Drake Bay an der Westseite und Puerto Jiménez am Golfo Dulce, beide Ausgangspunkte für Touren in den Corcovado.Plane mehr Zeit ein als auf der Karte nötig erscheint. Drake Bay erreichst du meist per Boot ab Sierpe oder per Kleinflugzeug, die Straße dorthin verlangt einen Allradwagen, und in den Corcovado darfst du nur mit zertifiziertem Guide. In der Regenzeit sind Wege und Pisten deutlich beschwerlicher, die Station Sirena bleibt im Oktober geschlossen.
    Nationalpark Corcovado

    Nationalpark Corcovado

    Der Nationalpark Corcovado nimmt rund ein Drittel der Halbinsel Osa im Südpazifik Costa Ricas ein und schützt auf gut 420 Quadratkilometern Regenwald, Küste und Lagunen. Du kommst hierher, um Tapire, Affen, Nasenbären und Hellrote Aras in einem Wald zu sehen, der seit 1975 unter Schutz steht.Zum Tierbestand gehören Baird-Tapire, Weißbüschelpekaris, Agutis und mehrere Katzenarten, darunter der Jaguar, den du allerdings selten zu Gesicht bekommst. Der Park beherbergt die größte Population von Hellroten Aras im Land, besonders entlang der Küste. An den Flussmündungen leben Krokodile.Den Park betrittst du nur mit einem zertifizierten Guide, auch bei Tagestouren. Der Guide kümmert sich in der Regel um die Reservierung beim Naturschutzsystem SINAC, die Besucherzahl ist für jede Station pro Tag begrenzt. Die meisten Touren starten in Drake Bay oder Puerto Jiménez.Herzstück ist die biologische Station Sirena mit einfacher Unterkunft und Campingmöglichkeit, die du per Boot oder auf langen Wanderwegen erreichst. Weitere Zugänge sind La Leona bei Carate, San Pedrillo an der Nordwestküste sowie Los Patos und El Tigre im Landesinneren. Sirena, Los Patos und El Tigre sind jedes Jahr im Oktober für Besucher geschlossen, San Pedrillo und La Leona bleiben geöffnet.Die Trockenzeit von Dezember bis April bietet die einfachsten Bedingungen. In der Regenzeit sind die Wege schlammig, und Bootsfahrten können bei hohem Seegang ausfallen.
    Puerto Jiménez

    Puerto Jiménez

    Puerto Jiménez ist der größte Ort der Halbinsel Osa und liegt an deren Ostseite am Golfo Dulce im Südpazifik Costa Ricas. Du kommst hierher als Ausgangspunkt für den Nationalpark Corcovado und für Bootstouren auf dem Golf, auf dem Delfine leben und Buckelwale ihre Jungen zur Welt bringen.Der Ort ist kein Ziel für sich, sondern ein praktischer Versorgungsort mit Supermärkten, Sodas, Touranbietern und einem kleinen Flugplatz. Anfang des 20. Jahrhunderts zogen Landwirte und Goldsucher hierher, mit der Gründung des Nationalparks Corcovado wandelte sich Puerto Jiménez zu einem Zentrum für naturnahen Tourismus.Von hier aus starten Touren zu den Parkzugängen La Leona und El Tigre sowie Bootsfahrten nach Sirena. Auf dem Golfo Dulce kannst du Delfine beobachten, im Kajak durch Mangroven paddeln oder nachts zu Touren mit biolumineszentem Plankton aufbrechen.An der Südspitze der Halbinsel, etwa eine Autostunde entfernt, liegt Cabo Matapalo mit mehreren Surfspots für Erfahrene. Der ruhige Strand Playa Platanares südlich des Flugplatzes eignet sich zum Baden.
    Uvita

    Uvita

    Uvita ist ein kleiner Ort an der südlichen Pazifikküste Costa Ricas und der wichtigste Ausgangspunkt für den Meeresnationalpark Marino Ballena. Hierher fährst du für den Walschwanz-Strand von Punta Uvita und für Bootstouren zur Walbeobachtung, von San José aus bist du über die Costanera Sur in etwa dreieinhalb bis vier Stunden da.Der Ort selbst liegt an der Küstenstraße und zieht sich von der Hauptstraße ins hügelige Hinterland. Supermärkte, Cafés, Restaurants und Touranbieter liegen nah beieinander, wer zentral wohnt, erreicht vieles zu Fuß. Zum Strand und in den Nationalpark sind es wenige Minuten.Das Meer vor Uvita ist Teil des Nationalparks Marino Ballena. Buckelwale ziehen etwa von Juli bis Oktober und von Dezember bis April vor der Küste vorbei, Touren buchst du bei den Anbietern im Ort. Den Tombolo von Punta Uvita betrittst du nur bei Ebbe, die Gezeiten bestimmen hier den Tagesablauf.Uvita eignet sich auch als Basis für Ausflüge entlang der Costa Ballena, etwa zu Stränden wie Playa Ventanas oder zu den Wasserfällen von Nauyaca, die etwa eine Autostunde entfernt liegen.
    Manuel Antonio

    Manuel Antonio

    Manuel Antonio ist der kleine Ort an der Zentralpazifikküste südlich von Quepos, an dem der gleichnamige Nationalpark beginnt, rund 157 Straßenkilometer von San José entfernt. Du kommst wegen des Parks, in dem Regenwald direkt an helle Sandbuchten grenzt und Faultiere, Kapuzineraffen und Totenkopfaffen oft aus nächster Nähe zu sehen sind.Der 1972 gegründete Nationalpark umfasst knapp 2.000 Hektar Land und eine deutlich größere Meeresfläche. Obwohl er zu den kleinsten Nationalparks des Landes gehört, zählt er die meisten Besucher: Zwischen 2012 und 2022 kamen rund 4,4 Millionen Menschen. Vier Strände liegen im Park, darunter Playa Manuel Antonio und Playa Espadilla Sur, getrennt durch eine Landbrücke zur Felsnase Punta Catedral.Der Ort selbst besteht aus Hotels, Restaurants und Tourveranstaltern entlang der kurvigen Straße, die von Quepos über den Hügel zur Playa Espadilla hinunterführt. Die öffentliche Playa Espadilla vor dem Parkeingang kannst du ohne Ticket besuchen.Wichtig für die Planung: Der Park ist dienstags geschlossen und sonst von 7 bis 16 Uhr geöffnet, die Strände im Park schließen eine Stunde früher. Tickets gibt es ausschließlich online über das System der Nationalparkbehörde SINAC und nicht am Eingang; sie sind kontingentiert und an vielen Tagen früh ausverkauft.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Pexels, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI