Uvita ist ein kleiner Ort an der südlichen Pazifikküste Costa Ricas und der wichtigste Ausgangspunkt für den Meeresnationalpark Marino Ballena. Hierher fährst du für den Walschwanz-Strand von Punta Uvita und für Bootstouren zur Walbeobachtung, von San José aus bist du über die Costanera Sur in etwa dreieinhalb bis vier Stunden da.Der Ort selbst liegt an der Küstenstraße und zieht sich von der Hauptstraße ins hügelige Hinterland. Supermärkte, Cafés, Restaurants und Touranbieter liegen nah beieinander, wer zentral wohnt, erreicht vieles zu Fuß. Zum Strand und in den Nationalpark sind es wenige Minuten.Das Meer vor Uvita ist Teil des Nationalparks Marino Ballena. Buckelwale ziehen etwa von Juli bis Oktober und von Dezember bis April vor der Küste vorbei, Touren buchst du bei den Anbietern im Ort. Den Tombolo von Punta Uvita betrittst du nur bei Ebbe, die Gezeiten bestimmen hier den Tagesablauf.Uvita eignet sich auch als Basis für Ausflüge entlang der Costa Ballena, etwa zu Stränden wie Playa Ventanas oder zu den Wasserfällen von Nauyaca, die etwa eine Autostunde entfernt liegen.
Sehenswürdigkeiten in Uvita
Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen
Sehenswürdigkeit
1Parque Nacional Marino Ballena
Der 1990 gegründete Meeresnationalpark schützt vor allem Meeresfläche vor der Küste von Uvita und gliedert sich in die Sektoren Uvita, Colonia, Ballena und Piñuela. Ein Tagesticket gilt für alle vier Sektoren, geöffnet ist täglich von 7 bis 18 Uhr. Buckelwale ziehen etwa von Juli bis Oktober und von Dezember bis April vor der Küste vorbei, Bootstouren starten in Uvita.
Die Landzunge am Playa Uvita ist das bekannteste Motiv des Nationalparks Marino Ballena: Eine Sandbank, ein sogenannter Tombolo, verbindet bei Ebbe den Strand mit einem vorgelagerten Felsen und bildet aus der Luft die Form einer Walschwanzflosse. Begehbar ist sie nur bei Niedrigwasser, wirf also vorher einen Blick in den Gezeitenkalender. Der Zugang liegt im Sektor Uvita, es gilt das Parkticket.
Ein kleiner Wasserfall oberhalb des Ortskerns, von der Hauptstraße aus ausgeschildert. Das Wasser fällt in mehrere natürliche Becken, über eine glatte Felsrinne kannst du ins Becken rutschen. Der Eintritt ist gering, der Parkplatz kostenlos, geöffnet ist tagsüber.
Eine kleine Bucht mit dunklem Sand zwischen Uvita und Ojochal, gesäumt von Palmen und Felsen. Am Nordende liegen zwei Meereshöhlen, in die größere kannst du bei Niedrigwasser hineinlaufen, bei steigender Flut ist der Zugang abgeschnitten. Der Strand liegt außerhalb des Nationalparks, für den bewachten Parkplatz zahlst du eine kleine Tagesgebühr.
Ein Ort im WandelUvita ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Neben kleinen Sodas, in denen du Casado und Fisch isst, gibt es Cafés mit vegetarischer und veganer Küche, die vor allem Reisende und Zugezogene ansprechen. Der Alltag richtet sich nach Wetter und Gezeiten, viele Touren starten früh am Morgen.Nationalpark und MeeresschutzDer Nationalpark Marino Ballena wurde 1990 eingerichtet und umfasst vor allem Meeresfläche. Die Walbeobachtung ist ein wichtiger Erwerbszweig im Ort. Halte dich an die Parkregeln, nimm deinen Müll wieder mit und bringe Getränke und Snacks selbst an den Strand, denn am Playa Uvita gibt es keine Strandbars.
Anreise und unterwegs in Uvita
AnreiseMit dem Auto fährst du von San José über die Route 34 (Costanera Sur) via Jacó und Dominical, ein Allradwagen ist dafür nicht nötig. Tracopa-Busse fahren ab San José etwa stündlich, die Fahrt dauert vier bis fünf Stunden, Tickets zahlst du bar. Etwas teurer sind geteilte Minibusse, die dich auch am Flughafen abholen.Vor OrtDen Ortskern erkundest du zu Fuß. Für die Strände entlang der Costa Ballena und für Ausflüge ins Hinterland ist ein Mietwagen am flexibelsten. Für den letzten Abschnitt zu den Wasserfällen von Nauyaca empfiehlt sich wegen der Schotterpiste ein Allradfahrzeug.