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    Chalkidiki
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    Chalkidiki

    Die Halbinsel Chalkidiki südöstlich von Thessaloniki läuft in drei schmale Landzungen aus: Kassandra, Sithonia und Athos. Pinienwälder reichen hier bis an Sandstrände und klare Buchten.

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    Die Halbinsel Chalkidiki südöstlich von Thessaloniki läuft in drei schmale Landzungen aus: Kassandra, Sithonia und Athos. Pinienwälder reichen hier bis an Sandstrände und klare Buchten. Dazu kommen die Mönchsrepublik am Heiligen Berg, die Tropfsteinhöhle von Petralona und Stagira, der Geburtsort des Aristoteles.
    Drei Finger, drei CharaktereChalkidiki schiebt sich südöstlich von Thessaloniki in die Ägäis und läuft in drei Landzungen aus. Kassandra im Westen ist am dichtesten bebaut und hat die meisten Hotels, Sithonia in der Mitte ist bergiger, mit Pinienwald bis an die Buchten. Der östliche Finger gehört der Mönchsrepublik Athos und ist nur mit Genehmigung zugänglich.Strände und HinterlandAn den Küsten reihen sich Sandstrände und Felsbuchten wie Karydi und Kavourotrypes, das Wasser ist meist ruhig und flach. Im Hinterland liegen Olivenhaine, Bienenstöcke und Dörfer wie Afytos mit alten Steinhäusern.Geschichte am WegrandZwischen den Badeorten stehen die Tropfsteinhöhle von Petralona, die Ruinen von Stagira, dem Geburtsort des Aristoteles, und der byzantinische Turm von Ouranoupoli. Weil die Wege zwischen den Halbinseln lang sind, planst du am besten mehrere Tage und einen Mietwagen ein.
    Die Chalkidiki gliedert sich in die drei Halbinseln Kassandra, Sithonia und Athos und das gebirgige Hinterland um Polygyros und Arnea. Jede Halbinsel hat ihre eigenen Badeorte und Strände, für den Wechsel zwischen ihnen musst du jeweils zurück aufs Festland.

    Sehenswürdigkeiten in Chalkidiki

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Halbinsel Kassandra
    Petar Milošević / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    1Halbinsel Kassandra

    Kassandra ist der westliche und am stärksten erschlossene der drei Finger der Chalkidiki und von Thessaloniki aus am schnellsten erreichbar. Am schmalen Hals bei Nea Potidea trennt ein Kanal die Halbinsel vom Festland, daneben stehen Reste der antiken und byzantinischen Stadtmauer von Potidea. Entlang der Küste reihen sich Badeorte wie Kallithea, Pefkochori und Chanioti mit langen Sandstränden und Pinienwald. Im Inneren liegen Dörfer mit Olivenhainen, die abseits der Saison ruhig bleiben.
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    Afytos
    Stafylis / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

    2Afytos

    Das Dorf an der Ostküste von Kassandra steht auf einer Steilkante rund 50 Meter über dem Golf von Toroni. Afytos ist für seine gut erhaltenen Steinhäuser und gepflasterten Gassen bekannt, von mehreren Aussichtspunkten blickst du hinüber nach Sithonia. Im Zentrum stehen die Kirche Agios Dimitrios und ein Volkskundemuseum, das seit 1980 Alltagsgegenstände aus der Region zeigt. Schon in der Antike lag hier die Stadt Aphytis, die in den Perserkriegen Schiffe stellte. Unterhalb des Dorfes führen Wege zu den Stränden.
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    Halbinsel Sithonia
    LucT / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

    3Halbinsel Sithonia

    Der mittlere Finger der Chalkidiki ist bergiger und weniger bebaut als Kassandra. Eine Ringstraße führt rund um die Halbinsel, vorbei an Pinienwäldern, Granitfelsen und zahlreichen kleinen Buchten. Größter Ort ist Neos Marmaras an der Westküste, im Süden liegen die geschützte Naturbucht Porto Koufo und das Dorf Toroni mit Resten einer antiken Festung. Für die Strände an der Ostküste, etwa Kavourotrypes, brauchst du ein eigenes Fahrzeug.
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    Strand Kavourotrypes
    kallerna / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
    Sehenswürdigkeit

    4Strand Kavourotrypes

    An der Ostküste von Sithonia reihen sich hier mehrere kleine Buchten zwischen hellen, vom Wasser geformten Granitfelsen. Der Name bedeutet Krabbenlöcher und spielt auf die ausgewaschenen Felsen an. Pinien reichen bis an den Sand, das Wasser ist meist ruhig und klar. Geparkt wird an der Küstenstraße, von dort führen kurze Pfade hinunter zu den Buchten, im Hochsommer wird es voll.
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    Strand Karydi
    Eleroja / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
    Sehenswürdigkeit

    5Strand Karydi

    Die kleine Bucht am südlichen Ende der Bucht von Vourvourou ist von glatten, hellen Felsen eingefasst. Der Sand ist fein und weiß, das Wasser so flach und türkis, dass es an ein Becken erinnert, für Kinder ist das ideal. Vor Vourvourou liegen mehrere kleine Inseln, die du mit dem Kajak oder Tretboot erreichen kannst. Der Parkplatz ist klein, im Sommer lohnt es sich, früh zu kommen.
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    Ouranoupoli und der Prosphorion-Turm
    KaiKemmann / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    6Ouranoupoli und der Prosphorion-Turm

    Ouranoupoli ist der letzte Ort vor der Grenze zur Mönchsrepublik und der Hafen für Pilger und Ausflugsboote nach Athos. Am Ufer steht der byzantinische Prosphorion-Turm aus dem 13. Jahrhundert, der ursprünglich zum Kloster Vatopedi gehörte. Ab 1928 lebte darin das australisch-schottische Ehepaar Sydney und Joice Loch, das sich um die Flüchtlinge im Ort kümmerte. Heute zeigt der Turm eine Ausstellung zur christlichen Geschichte der Chalkidiki. Entlang der Uferpromenade liegen Tavernen und Läden mit Ikonen.
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    Restaurants in Chalkidiki

    1

    Bubo (Chalkidiki, Vourvourou)

    Bubo ist das Restaurant des Ekies-Resorts in Vourvourou auf Sithonia. Küchenchef Dimitris Pamporis kocht moderne griechische Küche, die klassische Rezepte neu interpretiert. Viele Zutaten stammen aus dem eigenen Biogarten des Resorts.
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    2

    Armyra (Chalkidiki, Ouranoupoli)

    Armyra ist das Fischrestaurant des Hotels Eagles Palace bei Ouranoupoli auf der Athos-Halbinsel. Auf der Karte stehen Fisch und Meeresfrüchte. Ouranoupoli ist zugleich der Hafen für die Schiffe entlang der Küste des Heiligen Bergs.
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    3

    Sousourada (Afytos)

    Das Restaurant liegt im alten Ortskern von Afytos auf Kassandra und besteht seit über 25 Jahren. Die mediterrane Küche orientiert sich an einfachen griechischen Rezepten.
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    4

    Kritikos (Ouranoupoli)

    Das Familienrestaurant liegt eine Straße hinter der Uferpromenade von Ouranoupoli und wird seit über 40 Jahren betrieben. Auf der Karte stehen Fisch und Meeresfrüchte vom Grill, Moussaka und Salate, etwa mit Krabbenfleisch. Zum Haus gehören ein Laden mit regionalen Produkten und eine kleine Galerie.
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    Essen und Trinken

    Die Chalkidiki ist für Oliven, Honig und Wein bekannt, an der Küste kommen Fisch und Muscheln auf den Tisch.

    Grüne Chalkidiki-Oliven

    Die großen grünen Oliven der Sorte Chondrolia werden von Hand gepflückt und als geschützte Herkunftsbezeichnung in viele Länder exportiert. Zu Mezedes und Tsipouro stehen sie fast immer auf dem Tisch.

    Pinienhonig

    Rund ein Drittel des griechischen Honigs stammt von der Chalkidiki, viel davon aus den Pinienwäldern um Nikiti, Neos Marmaras und Taxiarchis. Der Honig ist dunkel, würzig und wenig süß.

    Wein von den Hängen des Meliton

    Auf Sithonia oberhalb von Neos Marmaras liegt das Weinbaugebiet Plagies Melitona, seit 1982 geschützte Herkunftsbezeichnung. Rotwein entsteht vor allem aus der alten Sorte Limnio, Weißwein aus Athiri, Roditis und Assyrtiko.

    Muscheln aus Olympiada

    Im Strymonischen Golf bei Olympiada werden große Miesmuscheln gezüchtet. Die Tavernen servieren sie gedämpft, als Saganaki mit Tomate und Feta oder mit Reis.

    Tsipouro

    Der Tresterbrand ist im Norden Griechenlands das typische Getränk zu kleinen Vorspeisen, auf der Chalkidiki wird er unter anderem im Dorf Vrastama gebrannt.

    Geschichte und Kultur

    Antike KolonienIhren Namen hat die Halbinsel von Siedlern aus Chalkis auf Euboia, die hier in der Antike Städte gründeten. In Stagira kam 384 v. Chr. Aristoteles zur Welt, die größte Stadt der Gegend war Olynth. Beide zerstörte Philipp II. von Makedonien 348 v. Chr., Stagira ließ er später wieder aufbauen.Der Heilige BergAuf Athos leben seit dem 10. Jahrhundert Mönche, heute verteilt auf 20 Großklöster. Die Mönchsrepublik verwaltet sich selbst, gehört aber zum griechischen Staat und ist seit 1988 UNESCO-Welterbe. Frauen ist das Betreten seit Jahrhunderten untersagt.FlüchtlingsdörferNach 1922 ließen sich viele Griechen aus Kleinasien auf der Chalkidiki nieder. Orte wie Nea Moudania, Nea Fokea oder Nea Roda tragen deshalb das Wort für neu im Namen und erinnern an die Städte, aus denen die Familien kamen.

    Anreise und Unterwegs

    AnreiseDie Chalkidiki hat keinen eigenen Flughafen, du landest am internationalen Flughafen Thessaloniki. Von dort fährst du mit dem Mietwagen oder Taxi weiter, oder du nimmst ein Taxi zum Busbahnhof von KTEL Chalkidiki in Pylaia, etwa zehn Minuten vom Flughafen entfernt. Von hier fahren Busse auf alle drei Halbinseln, nach Ouranoupoli sind es rund 140 Kilometer.UnterwegsFür Rundfahrten ist ein Mietwagen am praktischsten, denn die Halbinseln sind groß und viele Buchten liegen abseits der Orte. KTEL-Busse verbinden die größeren Orte, Knotenpunkte sind Polygyros, Neos Marmaras und Nea Moudania. Im Sommer fährt eine Fähre von Tripiti zur Insel Ammouliani, von Ouranoupoli legen die Schiffe nach Dafni auf Athos und die Ausflugsboote entlang der Klosterküste ab.

    Ausflüge

    Insel Ammouliani

    Die kleine Insel vor der Athos-Halbinsel erreichst du mit der Fähre von Tripiti. Sie hat ein Fischerdorf und Sandstrände mit flachem Wasser.

    Antikes Olynth

    Die Ruinen der größten antiken Stadt der Chalkidiki liegen bei Nea Olynthos im Westen. Sie zeigen ein rechtwinkliges Straßennetz mit Wohnhäusern und Kieselmosaiken aus der Zeit vor der Zerstörung durch Philipp II.

    Thessaloniki

    Die zweitgrößte Stadt Griechenlands liegt eine bis zwei Autostunden entfernt. Byzantinische Kirchen, der Weiße Turm und die Märkte im Zentrum füllen leicht einen ganzen Tag.

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      Chalkidiki-Reise

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      • 1Halbinsel Kassandra3 Tage
      • 2Afytos4 Tage
      • 3Halbinsel Sithonia5 Tage
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    In der Umgebung

    Ano Poli
    Eugene Zagidullin / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

    Ano Poli

    Die Ano Poli ist die Oberstadt von Thessaloniki, am Hang unterhalb der Akropolis und innerhalb der byzantinischen Mauern. Als einziges Viertel blieb sie vom Brand 1917 verschont, deshalb prägen gepflasterte Gassen, kleine Plätze und Häuser in griechischer und osmanischer Bauweise das Bild.
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    Willkommen in Thessaloniki, der pulsierenden Metropole Nordgriechenlands! Tauche ein in eine Stadt, die ihre reiche Geschichte – von römischen Ruinen bis zu beeindruckenden byzantinischen Kirchen – mit einem modernen, unaufgeregten Flair und einer der besten Küchen des Landes verbindet. Hier erlebst du authentisches griechisches Lebensgefühl am Meer, gepaart mit einer unvergleichlichen Gastronomieszene und einem pulsierenden Nachtleben.
    Ladadika
    Mister No / Wikimedia Commons / CC BY 3.0

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    Ladadika ist das alte Händlerviertel am Hafen von Thessaloniki, benannt nach den Ölläden, die hier früher standen. In den niedrigen Lagerhäusern aus dem 19. Jahrhundert liegen heute Tavernen, Bars und Restaurants rund um den Morichovou-Platz.
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    Die Halbinsel Pelion in Griechenland fasziniert mit ihrer einzigartigen Mischung aus dicht bewaldeten Bergen und malerischen Küsten. Du findest hier traditionelle Dörfer wie Makrinitsa, oft als "Balkon des Pelion" bezeichnet, mit seiner beeindruckenden Aussicht und charakteristischen Architektur. Weitere Highlights sind Tsagarada mit seinen uralten Platanen und Milies, bekannt für seine Fresken und den historischen Bahnhof der Pilionbahn. Die Region, die in der griechischen Mythologie als Heimat der Zentauren gilt, bietet zudem versteckte Buchten wie Mylopotamos und Fakistra. Erkunde die zahlreichen Wanderwege, die zwischen den Dörfern und zu abgelegenen Stränden führen. Ein Mietwagen ist unerlässlich, um die Vielfalt der Halbinsel zu entdecken, wobei sich Frühling und Herbst als ideale Reisezeiten anbieten, um das milde Klima und die blühende Natur zu genießen.