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    Canyonlands-Nationalpark (Island in the Sky)
    Myrabella / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    USA

    Canyonlands-Nationalpark (Island in the Sky)

    Sehenswürdigkeit

    Island in the Sky ist der nördliche und am leichtesten erreichbare Teil des Canyonlands-Nationalparks in Utah, gut 30 Meilen (51 km) westlich von Moab.

    von Felix Gillen

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    5. Canyonlands-Nationalpark (Island in the Sky)
    Island in the Sky ist der nördliche und am leichtesten erreichbare Teil des Canyonlands-Nationalparks in Utah, gut 30 Meilen (51 km) westlich von Moab. Du fährst wegen der Aussicht hin: Von einer Hochfläche schaust du rund 2.200 Fuß (670 m) tief auf die Canyons von Colorado und Green River, und die besten Punkte erreichst du in wenigen Minuten zu Fuß.Der Park ist in drei Bezirke geteilt, die keine Straße im Park verbindet. Die Needles im Süden und der Maze im Westen sind ein eigener Ausflug, Island in the Sky passt als Tagestour zu einem Aufenthalt in Moab. Eine Straße führt vom Visitor Center über die Mesa bis zum Grand View Point, eine Abzweigung zum Upheaval Dome.Was du vorher wissen musstEintritt: 30 US-Dollar pro Pkw. Einen Zuschlag für Besucher ohne US-Wohnsitz gibt es nicht. Der Southeast Utah Parks Pass (55 US-Dollar) gilt auch für Arches.Versorgung: Im Park gibt es kein Restaurant und keine Tankstelle. Trinkwasser bekommst du nur von Frühjahr bis Herbst am Visitor Center, an den Wanderwegen gibt es keins. Tank in Moab voll und nimm Proviant mit.Visitor Center: März bis Dezember täglich ab 9 Uhr, im Sommer länger.Kombinieren: Auf dem Weg liegt der Dead Horse Point State Park mit eigenem Eintritt, der Blick auf die Flussschleife des Colorado lohnt den Abstecher.

    Sehenswürdigkeiten in Canyonlands-Nationalpark (Island in the Sky)

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Mesa Arch
    Sehenswürdigkeit

    1Mesa Arch

    Ein kurzer Pfad führt zu diesem Felsbogen direkt an der Klippenkante, 0,6 Meilen hin und zurück, etwa eine halbe Stunde. Durch den Bogen blickst du auf die Canyons und die Felsnadel Washer Woman. Bei Sonnenaufgang leuchtet seine Unterseite rot, entsprechend voll ist es dann mit Fotografen. Wer das Foto ohne Menschen will, kommt deutlich vor Sonnenaufgang oder wählt einen späteren Zeitpunkt am Vormittag. Bleib hinter dem Bogen, davor geht es senkrecht nach unten.
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    Grand View Point
    Sehenswürdigkeit

    2Grand View Point

    Der Aussichtspunkt an der Südspitze der Mesa, am Ende der Parkstraße. Unter dir liegen das Monument Basin mit seinen Felstürmen, die Schotterpiste White Rim Road und dahinter die Canyons von Colorado und Green River. Wenn du nur einen Punkt in Island in the Sky anfährst, nimm diesen. Der Grand View Trail führt vom Parkplatz weiter an der Kante entlang bis zur äußersten Spitze, 1,8 Meilen hin und zurück, etwa anderthalb Stunden, fast ohne Steigung. Schatten gibt es keinen.
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    Upheaval Dome
    Sehenswürdigkeit

    3Upheaval Dome

    Ein runder Krater aus verbogenen, grau-grünen und roten Gesteinsschichten am Westrand der Mesa. Lange hielten Geologen ihn für einen Salzdom, Funde von geschocktem Quarz sprechen inzwischen für einen Meteoriteneinschlag. Vom Parkplatz am Ende der Abzweigung erreichst du den ersten Aussichtspunkt in 0,6 Meilen hin und zurück, den zweiten in 1,2 Meilen, mit Auf und Ab über Felsstufen. Der zweite Punkt gibt den besseren Blick in den Krater.
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    Green River Overlook
    Sehenswürdigkeit

    4Green River Overlook

    Aussichtspunkt am Westrand der Mesa, über eine kurze Stichstraße neben dem Willow Flat Campground erreichbar. Der Blick geht über die Windungen des Green River hinüber zum Maze-Bezirk und ist am späten Nachmittag und zum Sonnenuntergang am schönsten, wenn das Licht von Westen in die Canyons fällt. Weniger besucht als Grand View Point, oft hast du die Kante fast für dich.
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    Shafer Canyon Overlook
    Sehenswürdigkeit

    5Shafer Canyon Overlook

    Gleich hinter dem Visitor Center blickst du hier auf die Serpentinen des Shafer Trail, einer Schotterpiste, die sich in engen Kehren von der Mesa hinunter zur White Rim Road windet. Für die Abfahrt brauchst du einen Geländewagen mit hoher Bodenfreiheit, bei Nässe ist sie gefährlich, und für eine Tagestour auf der White Rim Road ein Day-Use-Permit. Der Blick vom Overlook reicht den meisten, er ist der erste Stopp der Parkstraße.
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    Dead Horse Point State Park
    Sehenswürdigkeit

    6Dead Horse Point State Park

    Der State Park liegt an der Zufahrtsstraße nach Island in the Sky, kurz vor der Nationalparkgrenze, und gehört nicht zum Nationalpark: Er hat einen eigenen Eintritt, der Nationalparkpass gilt hier nicht. Vom Aussichtspunkt am Ende einer schmalen Landzunge blickst du auf eine enge Schleife des Colorado River tief unten im Canyon. Lohnt sich als Abstecher von einer halben bis einer Stunde auf dem Hin- oder Rückweg, besonders am späten Nachmittag.
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    Restaurants in Canyonlands-Nationalpark (Island in the Sky)

    Geschichte

    Ancestral Puebloans und ältere Jäger- und Sammlerkulturen hinterließen in der Gegend Speicherbauten und Felsbilder, die bekanntesten liegen im abgelegenen Horseshoe Canyon und bei Newspaper Rock nahe dem Needles-Bezirk.Treibende Kraft hinter dem Park war Bates Wilson, damals Superintendent von Arches. Er führte Politiker im Jeep durch die Canyons und warb jahrelang für einen Schutz der Landschaft am Zusammenfluss von Green River und Colorado. Am 12. September 1964 unterschrieb Präsident Lyndon B. Johnson das Gesetz, Wilson wurde erster Superintendent und gilt als „Vater von Canyonlands“.Der Park ist mit rund 337.000 Acres der größte in Utah und wird durch die beiden Flüsse in Island in the Sky, Needles und Maze geteilt.

    Anreise und Unterwegs

    Von Moab fährst du auf der US 191 nach Norden und biegst auf die SR 313 ab, bis zum Visitor Center sind es 32 Meilen, rund 40 Minuten. Unterwegs zweigt die Straße zum Dead Horse Point State Park ab. Im Park gibt es weder Unterkünfte außer dem Campground noch Läden, deshalb ist Moab die Basis für den Besuch, mit Hotels, Restaurants, Supermärkten und RV-Parks.Im ParkParkstraße: Vom Visitor Center führt die asphaltierte Straße rund 12 Meilen nach Süden bis zum Grand View Point, eine Abzweigung führt zum Green River Overlook und zum Upheaval Dome. Einen Shuttle gibt es nicht.Shafer Trail: Die Schotterpiste windet sich in engen Serpentinen von der Mesa hinunter. Ohne Geländewagen mit hoher Bodenfreiheit und Erfahrung fahr sie nicht, bei Nässe ist sie gefährlich. Viele schauen sie sich nur vom Shafer Canyon Overlook nahe dem Eingang an.White Rim Road: Die rund 100 Meilen lange Piste unterhalb der Mesa verlangt Allrad mit Untersetzung und hohe Bodenfreiheit. Für Tagestouren brauchst du ein Day-Use-Permit, für Übernachtungen ein Overnight-Permit, beides über recreation.gov.Zeitplan: Für die Aussichtspunkte und zwei, drei kurze Wege reicht ein halber Tag. Mesa Arch lohnt sich zum Sonnenaufgang, Green River Overlook zum Sonnenuntergang.

    Unterkünfte in Canyonlands-Nationalpark (Island in the Sky)

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    Campingplätze in Canyonlands-Nationalpark (Island in the Sky)

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    Stellplätze & Camping

    In der Umgebung

    Moab

    Moab

    Moab ist eine Kleinstadt mit rund 5.000 Einwohnern im Osten Utahs, am Colorado River und an der US 191, knapp vier Autostunden südöstlich von Salt Lake City. Du übernachtest hier, weil der Arches-Nationalpark fünf Autominuten und Canyonlands (Island in the Sky) rund 45 Minuten entfernt liegen.Die Main Street ist zugleich die US 191: Motels, Outdoor-Anbieter, Supermärkte und die meisten Restaurants liegen an ihr oder ein, zwei Blocks daneben. Von hier starten Jeep-, Rafting- und Mountainbike-Touren, abends sitzen die meisten Besucher nach dem Wandern auf den Terrassen an der Main Street.Gut zu wissenHochsaison: März bis Oktober, besonders um Ostern (Jeep Safari) und an Feiertagswochenenden. Zimmer und Campingplätze buchst du dann Wochen bis Monate vorher.Hitze: Im Juli und August werden oft über 100 °F (38 °C) erreicht. Plane Wanderungen für den frühen Morgen und den Abend.Einkaufen: City Market an der Main Street ist der größte Supermarkt der Gegend, füll hier Wasser und Vorräte auf, bevor du in die Parks fährst.
    Arches-Nationalpark

    Arches-Nationalpark

    Der Arches-Nationalpark liegt im Osten Utahs direkt nördlich der Kleinstadt Moab, rund vier Autostunden südöstlich von Salt Lake City. Du fährst wegen der mehr als 2.000 Sandsteinbögen hin, von denen du die bekanntesten, darunter Delicate Arch und Landscape Arch, auf kurzen bis mittleren Wanderungen erreichst.Eine 19 Meilen lange Stichstraße erschließt den Park, an ihr liegen die Parkplätze der Windows Section, von Balanced Rock, Wolfe Ranch und am Ende Devils Garden. Viele Bögen siehst du schon nach einer Viertelstunde zu Fuß, Schatten gibt es unterwegs kaum.Moab als BasisMoab liegt fünf Autominuten vom Parkeingang entfernt und ist auch die Basis für den Canyonlands-Nationalpark und den Dead Horse Point State Park. Hier findest du Hotels in allen Preisklassen, Supermärkte, Tankstellen und Outdoor-Anbieter für Jeep-, Rafting- und Canyoning-Touren. In der Hochsaison von März bis Oktober sind Zimmer früh ausgebucht.Was du 2026 wissen musstKein Timed Entry: 2026 brauchst du keine Reservierung für die Einfahrt. Rechne an Wochenenden und Feiertagen trotzdem mit Schlangen am Eingang und mit Parkplätzen, die das Personal zeitweise sperrt, wenn sie voll sind.Reservieren musst du weiterhin: den Devils Garden Campground (März bis Oktober) und jede Tour in den Fiery Furnace, ob selbst geführt oder mit Ranger.Eintritt: 30 US-Dollar pro Pkw. Einen Zuschlag für Besucher ohne US-Wohnsitz gibt es in Arches nicht. Der Southeast Utah Parks Pass (55 US-Dollar, ein Jahr) gilt für Arches, Canyonlands und zwei National Monuments.Hitze: Im Juli und August oft über 100 °F (38 °C). Wandere früh am Morgen oder am Abend und nimm mindestens zwei Liter Wasser pro Person mit, Wasser gibt es nur am Visitor Center.
    Utah

    Utah

    Utah liegt zwischen Nevada, Arizona, Colorado, Wyoming und Idaho. Die meisten Reisenden kommen wegen der fünf Nationalparks im Süden, der „Mighty Five“: Zion, Bryce Canyon, Capitol Reef, Arches und Canyonlands. Im Winter ziehen die Skigebiete der Wasatch Mountains, keine Stunde von Salt Lake City entfernt.Salt Lake City war 2002 Gastgeber der Olympischen Winterspiele und ist es 2034 erneut. Nordwestlich der Stadt liegt der Great Salt Lake, ein Rest des eiszeitlichen Lake Bonneville. Der höchste Berg ist der Kings Peak (4.120 m) in den Uinta Mountains.Im Süden liegen die Parks dicht beieinander: Zion mit den Narrows des Virgin River, Bryce Canyon mit seinen Hoodoos, Capitol Reef entlang der Waterpocket Fold sowie Arches und Canyonlands bei Moab. An der Grenze zu Arizona schließen Monument Valley und Lake Powell an.
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    Page ist eine Kleinstadt mit rund 7.400 Einwohnern im äußersten Norden Arizonas, direkt an der Grenze zu Utah und am Ufer des Lake Powell. Du kommst wegen drei Zielen, die auf vielen Südwest-Rundreisen ganz oben stehen: Horseshoe Bend, Antelope Canyon und der Lake Powell mit dem Glen Canyon Dam. Alle liegen weniger als eine Viertelstunde vom Ort entfernt.Von Las Vegas und Phoenix sind es jeweils rund viereinhalb bis fünf Stunden Fahrt, vom Grand Canyon South Rim etwa drei. Plane mindestens eine Übernachtung ein: Horseshoe Bend ist zum Sonnenaufgang am leersten und am Nachmittag am schönsten beleuchtet, Antelope Canyon wirkt um die Mittagszeit am stärksten, und am See lohnt ein Bootsausflug.Vorher buchenAntelope Canyon: nur mit geführter Tour eines Navajo-Anbieters. Buch im Frühjahr und Sommer Tage bis Wochen im Voraus, für Upper Antelope Canyon gibt es keine Tickets vor Ort. Rechne für Lower Antelope Canyon mit rund 100 US-Dollar pro Person inklusive Navajo-Gebühr.Horseshoe Bend: keine Buchung, aber 10 US-Dollar Parkgebühr pro Auto.Zeitzone: Page bleibt ganzjährig auf Mountain Standard Time, die Navajo Nation stellt im Sommer um. Prüf, in welcher Zeit deine Tour angegeben ist.Die Stadt selbst ist schlicht, mit Motels, Supermärkten und einer überschaubaren Auswahl an Restaurants, als Basis ist sie aber gut geeignet.
    Bryce-Canyon-Nationalpark

    Bryce-Canyon-Nationalpark

    Der Bryce-Canyon-Nationalpark liegt im Süden Utahs, eine gute Tagesetappe nordöstlich von Zion, auf einem Hochplateau um 8.000 Fuß (2.400 m), am Rainbow Point gut 9.000 Fuß. Du fährst wegen der Hoodoos hin: Tausende orangerote Felstürme in Amphitheatern, zwischen die kurze Wanderwege vom Rand hinunterführen.Ein Canyon im eigentlichen Sinn ist Bryce nicht, sondern die zerklüftete Abbruchkante eines Plateaus. Das Herz des Parks ist das Bryce Amphitheater mit den Aussichtspunkten Sunrise, Sunset, Inspiration und Bryce Point. Von dort führt eine 18 Meilen lange Stichstraße mit 13 Aussichtspunkten nach Süden bis zum Rainbow Point.BasisDie nächsten Hotels und Restaurants liegen in Bryce Canyon City direkt vor dem Eingang, darunter das große Ruby's Inn. Ruhiger übernachtest du im Dorf Tropic unterhalb des Plateaus, etwa eine Viertelstunde Fahrt entfernt. Im Park selbst gibt es die Lodge at Bryce Canyon, geöffnet von Frühjahr bis Herbst.Was du vorher wissen musstEintritt: 35 US-Dollar pro Pkw. Besucher ohne Wohnsitz in den USA zahlen ab 16 Jahren zusätzlich 100 US-Dollar pro Person, außer sie haben den America-the-Beautiful-Jahrespass für Nichtansässige (250 US-Dollar).Höhe und Wetter: Auch im Sommer wird es nachts kühl, von Oktober bis Mai friert es fast jede Nacht, im Winter liegt oft Schnee. Nimm auch im Sommer eine warme Jacke und Regenschutz mit, das Wetter schlägt in der Höhe schnell um.Nachts: Bryce ist ein International Dark Sky Park. Ranger bieten im Sommer Sternführungen an, für die Vollmondwanderungen gibt es eine Lotterie.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI