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    Utah

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    Utah

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    Utah liegt zwischen Nevada, Arizona, Colorado, Wyoming und Idaho im Herzen des amerikanischen Westens.

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    Utah liegt zwischen Nevada, Arizona, Colorado, Wyoming und Idaho im Herzen des amerikanischen Westens. Du reist hierher vor allem wegen der fünf Nationalparks im Süden, die als „Mighty Five“ bekannt sind, und wegen der Skigebiete in den Wasatch Mountains bei Salt Lake City.Die Hauptstadt Salt Lake City richtete 2002 die Olympischen Winterspiele aus, 2034 finden sie erneut in Utah statt. Nordwestlich der Stadt liegt der Great Salt Lake, ein Überrest des urzeitlichen Lake Bonneville. Der Staat ist überwiegend trocken, der höchste Gipfel ist der Kings Peak in den Uinta Mountains.Im Süden folgen die Parks dicht aufeinander: Zion mit den Narrows des Virgin River, Bryce Canyon mit Hunderten Hoodoos, Capitol Reef entlang der Waterpocket Fold sowie Arches und Canyonlands bei Moab. Im Grenzgebiet zu Arizona liegen das Monument Valley und der Lake Powell.

    Sehenswürdigkeiten in Utah

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Bryce Canyon National Park
    Nationalpark

    Bryce Canyon National Park

    Kein Canyon im eigentlichen Sinn, sondern eine Reihe natürlicher Amphitheater voller orangeroter Felstürme, der Hoodoos. Der Navajo Loop und der Queen's Garden Trail führen hinunter mitten zwischen die Säulen. Wegen der Höhe von über 2.400 m sind die Nächte auch im Sommer kühl.
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    Delicate Arch (Arches National Park)
    Sehenswürdigkeit

    Delicate Arch (Arches National Park)

    Der freistehende Sandsteinbogen ist das Wahrzeichen Utahs und der bekannteste der über 2.000 Bögen im Arches National Park bei Moab. Der Wanderweg dorthin ist rund 5 km lang (hin und zurück) und ohne Schatten, geh früh oder zum Sonnenuntergang.
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    Mesa Arch (Canyonlands National Park)
    Sehenswürdigkeit

    Mesa Arch (Canyonlands National Park)

    Ein kurzer Pfad im Bereich Island in the Sky führt zu diesem Felsbogen direkt an der Klippenkante. Bei Sonnenaufgang leuchtet seine Unterseite rot über den Canyons, entsprechend voll ist es dann mit Fotografen.
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    Capitol Reef National Park
    Nationalpark

    Capitol Reef National Park

    Der am wenigsten überlaufene der fünf Nationalparks Utahs, geprägt von der rund 160 km langen Felsfalte Waterpocket Fold. Im Tal von Fruita darfst du in der Saison Obst aus den historischen Obstgärten der Mormonensiedler pflücken.
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    Zion National Park
    Nationalpark

    Zion National Park

    Utahs meistbesuchter Nationalpark mit dem steilwandigen Zion Canyon des Virgin River. Den größten Teil des Jahres fährst du die Scenic Drive nur mit dem kostenlosen Park-Shuttle. Für Angels Landing brauchst du eine Genehmigung aus der Lotterie, The Narrows durchwatest du im Fluss.
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    Anreise und Unterwegs

    Für die Nationalparks im Süden bist du auf einen Mietwagen angewiesen. Viele kombinieren die Route mit Las Vegas oder dem Grand Canyon.Flughäfen: Salt Lake City International (SLC). Für Zion und Bryce Canyon liegt Las Vegas (LAS) oft günstiger.Salt Lake City: In der Stadt fährt die Stadtbahn TRAX, die für die Winterspiele 2002 gebaut wurde.Reisezeit: Frühjahr und Herbst für die Parks. Im Juli steigen die Höchstwerte oft auf 29 bis 38 °C. Salt Lake City bekommt im Winter rund 150 Zentimeter Schnee pro Saison.

    In der Umgebung

    Grand-Canyon-Nationalpark

    Grand-Canyon-Nationalpark

    Der Grand-Canyon-Nationalpark in Arizona schützt die 446 Kilometer lange Schlucht des Colorado River, die bis zu 29 Kilometer breit und bis zu 1.857 Meter tief ist. Vom Südrand, rund 90 Autominuten nördlich von Flagstaff, blickst du in eine Landschaft, die seit 1979 zum UNESCO-Welterbe zählt.Zentrum des South Rim ist Grand Canyon Village mit dem 1905 eröffneten Hotel El Tovar. Die Hermit Road führt rund 11 Kilometer zu Aussichtspunkten am Rand und ist von März bis November nur mit dem Shuttlebus befahrbar. Am Desert View steht der 1932 von Mary Colter entworfene Watchtower. Am über 2.400 Meter hohen North Rim zerstörte 2025 ein Waldbrand die Grand Canyon Lodge, 2026 gibt es dort keine Unterkünfte.Der Eintritt kostet 35 US-Dollar pro Fahrzeug, Besucher ohne US-Wohnsitz ab 16 Jahren zahlen zusätzlich 100 Dollar pro Person. Mit dem America-the-Beautiful-Pass für Nichtansässige (250 Dollar) entfällt dieser Zuschlag. Eine Einfahrtsreservierung ist nicht nötig, bezahlt wird nur mit Karte.
    Downtown und Fremont Street

    Downtown und Fremont Street

    Downtown ist das alte Las Vegas: Hier standen die ersten Casinos, lange bevor am Strip die Resorts wuchsen. Das Golden Nugget eröffnete 1946, und noch heute reihen sich an der Fremont Street Casinos aneinander, die kleiner, lauter und günstiger wirken als ihre Konkurrenz im Süden.Seit 1995 überspannt ein rund 420 Meter langes und 27 Meter hohes Tonnendach vier Blocks der Straße. Die Fremont Street Experience wurde 2019 mit über 49 Millionen LEDs erneuert, abends laufen darauf Licht- und Musikshows, dazu spielen Bands auf drei Bühnen. Unter dem Dach sausen Leute an der Seilrutsche SlotZilla vorbei. Neuester Zugang ist das 2020 eröffnete Circa, ein Hotel nur für Erwachsene mit riesigem Sportsbook und Pool-Amphitheater auf dem Dach. Östlich des Las Vegas Boulevard beginnt Fremont East mit Bars, dem Downtown Container Park und der Neonbar Atomic Liquors.Tagsüber lohnen zwei Museen: Das Mob Museum erzählt im ehemaligen Bundesgericht von 1933 die Geschichte des organisierten Verbrechens, im Neon Museum stehen über 200 ausgemusterte Leuchtschilder der Stadt.Komm am späten Nachmittag, schau dir eines der Museen an und bleib zum Abendessen und für die erste Lichtshow. Downtown ist kompakter als der Strip, fast alles erreichst du zu Fuß.
    Las Vegas

    Las Vegas

    Las Vegas liegt in einem Becken der Mojave-Wüste in Nevada und ist über die Interstate 15 mit Los Angeles verbunden. Die 1905 gegründete Stadt ist bekannt für ihre Casinoresorts, außerdem starten hier Rundflüge über den Grand Canyon.Der rund 6,8 Kilometer lange Strip liegt außerhalb der Stadtgrenzen in Paradise und Winchester. Dort reihen sich Resorts wie Bellagio mit seinen frei zugänglichen Wasserfontänen, Caesars Palace und The Venetian, 2023 eröffnete die Sphere. Ein Fotomotiv ist das Schild „Welcome to Fabulous Las Vegas“ von 1959. In Downtown überdacht die Fremont Street Experience seit 1995 fünf Blocks mit Casinos, das Neon Museum zeigt Leuchtreklamen unter freiem Himmel im Neon Boneyard.Der Flughafen Harry Reid International liegt gut drei Kilometer vom Strip entfernt. Entlang der Resorts fahren die Monorail mit sieben Stationen und der Bus Deuce, Taxis nimmst du an Hotelständen. Im Juli erreichen die Tageshöchstwerte im Schnitt 40 Grad, die Winter sind kurz und mild.
    Arts District

    Arts District

    Zwischen Downtown und Strip liegt das Viertel, in dem Las Vegas am wenigsten nach Las Vegas aussieht: flache Gewerbebauten, Wandbilder, Galerien, Vintageläden und Brauereien statt Casinos. Offiziell heißt es 18b The Las Vegas Arts District, nach den ursprünglich 18 Blocks. Die East Charleston Boulevard teilt es in der Mitte, die meisten Läden und Bars findest du an der Main Street und der Commerce Street.Angefangen hat es 1997 mit der Arts Factory, in die Künstler in leerstehende Räume zogen. 2002 startete die Antiquitätenhändlerin Cindy Funkhouser den First Friday, ein monatliches Kunstfest, das bis heute Tausende anzieht. Seitdem kamen Theater, Restaurants und mit Hop Nuts Brewing 2014 die erste von inzwischen vielen Brauereien dazu.Tagsüber stöberst du durch die Läden von Antique Alley an der Main Street mit Tiki-Deko, Comics und alten Las-Vegas-Souvenirs, schaust in die Ateliers der Arts Factory und bei Recycled Propaganda vorbei. Abends wird es zum Ausgehviertel: Brauereien, kleine Cocktailbars, ein Indie-Theater und Livemusik im Swan Dive.Am meisten los ist am ersten Freitag im Monat. Nach einem tödlichen Zwischenfall beim First Friday im Oktober 2026 wird über die Zukunft des Fests diskutiert, prüf also vorab auf 18b.org, ob und wie es stattfindet. Ruhiger und entspannter ist das Viertel an Nachmittagen unter der Woche.
    Center und North Strip

    Center und North Strip

    Nördlich der Flamingo Road verdichtet sich der Strip zu seiner bekanntesten Postkartenansicht: der römische Prunk des Caesars Palace von 1966, das 167 Meter hohe Riesenrad High Roller an der LINQ, die Kanäle und der Glockenturm des Venetian. Weiter nördlich wird es luftiger, die Abstände zwischen den Resorts größer, bis am Ende der 350 Meter hohe Turm der STRAT den Strip abschließt.Hier liegt auch die Keimzelle des modernen Las Vegas. Das Flamingo eröffnete 1946 unter Regie von Bugsy Siegel, das Wynn entstand 2005 auf dem Gelände des legendären Desert Inn. Der North Strip ist das Gebiet der Neuanfänge: Resorts World eröffnete 2021 auf dem Grundstück des früheren Stardust, das Fontainebleau nach jahrelangem Baustopp erst im Dezember 2023. Seit September 2023 leuchtet östlich des Venetian die Sphere, deren LED-Außenhaut du von weiten Teilen der Stadt aus siehst.Vieles kostet hier nichts: die Flamingos im Garten des Flamingo, die Gondeln und der Markusplatz im Venetian, die Lichtshow am Lake of Dreams im Wynn. Für Geld fährst du Riesenrad, steigst auf die Aussichtsplattform der STRAT oder siehst in der Sphere einen der immersiven Filme.Die schönste Zeit ist die Dämmerung: Dann wechselt die Sphere ihre Motive, und von der High Roller oder der STRAT siehst du, wie unter dir der Strip angeht.