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    Grand-Canyon-Nationalpark

    USA

    Grand-Canyon-Nationalpark

    Sehenswürdigkeit

    Der Grand-Canyon-Nationalpark in Arizona schützt die 446 Kilometer lange Schlucht des Colorado River, die bis zu 29 Kilometer breit und bis zu 1.857 Meter tief ist.

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    Der Grand-Canyon-Nationalpark in Arizona schützt die 446 Kilometer lange Schlucht des Colorado River, die bis zu 29 Kilometer breit und bis zu 1.857 Meter tief ist. Vom Südrand, rund 90 Autominuten nördlich von Flagstaff, blickst du in eine Landschaft, die seit 1979 zum UNESCO-Welterbe zählt.Zentrum des South Rim ist Grand Canyon Village mit dem 1905 eröffneten Hotel El Tovar. Die Hermit Road führt rund 11 Kilometer zu Aussichtspunkten am Rand und ist von März bis November nur mit dem Shuttlebus befahrbar. Am Desert View steht der 1932 von Mary Colter entworfene Watchtower. Am über 2.400 Meter hohen North Rim zerstörte 2025 ein Waldbrand die Grand Canyon Lodge, 2026 gibt es dort keine Unterkünfte.Der Eintritt kostet 35 US-Dollar pro Fahrzeug, Besucher ohne US-Wohnsitz ab 16 Jahren zahlen zusätzlich 100 Dollar pro Person. Mit dem America-the-Beautiful-Pass für Nichtansässige (250 Dollar) entfällt dieser Zuschlag. Eine Einfahrtsreservierung ist nicht nötig, bezahlt wird nur mit Karte.

    Sehenswürdigkeiten in Grand-Canyon-Nationalpark

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Mather Point
    Sehenswürdigkeit

    1Mather Point

    Der Aussichtspunkt liegt nahe dem Grand Canyon Visitor Center und wird ebenso wie das Yavapai Geology Museum von der Kaibab Rim Route (Orange) angefahren. Der Bus fährt ab 6 Uhr bis eine Stunde nach Sonnenuntergang.
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    Bright Angel Trail
    Sehenswürdigkeit

    2Bright Angel Trail

    Der Weg beginnt in Grand Canyon Village und führt 12,9 km bis zum River Resthouse am Colorado, mit 1.340 m Höhenunterschied. Stand Oktober 2026 ist der Trail bis River Resthouse offen, das Wasser an den Resthouses und in Havasupai Gardens ist aber abgestellt. Für Tageswanderungen brauchst du kein Permit.
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    South Kaibab Trail (Cedar Ridge)
    Sehenswürdigkeit

    3South Kaibab Trail (Cedar Ridge)

    Der Trail ist 11,4 km lang und überwindet 1.460 m Höhe vom Rand bis zum Colorado. Ooh Aah Point liegt nach 1,4 km, Cedar Ridge nach 2,4 km, Wasser gibt es nur am Trailhead. Stand Oktober 2026 ist der Abschnitt unterhalb von Tip-Off gesperrt.
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    Hermit Road und Hermits Rest
    Historische Stätte

    4Hermit Road und Hermits Rest

    Die rund 11 km lange Panoramastraße führt von Grand Canyon Village zu mehreren Aussichtspunkten bis Hermits Rest, einem Rasthaus von Mary Colter aus dem Jahr 1914. Vom 1. März bis 30. November 2026 kommst du nur mit dem roten Shuttle hinaus, er fährt alle 12 Minuten.
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    Grand Canyon Village Historic District
    Historische Stätte

    5Grand Canyon Village Historic District

    Das historische Dorf am South Rim ist als National Historic Landmark District mit 257 Gebäuden geschützt. Dazu gehören El Tovar (1905), das Hopi House (1905) von Mary Colter nach dem Vorbild des Hopi-Dorfes Old Oraibi, das Lookout Studio (1914) und die Bright Angel Lodge (1935).
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    Yavapai Geology Museum
    Museum

    6Yavapai Geology Museum

    Das kleine Museum am South Rim erklärt die Entstehung des Canyons, unter anderem mit einem topografischen Reliefmodell. Es liegt an der Kaibab Rim Route (Orange) des Shuttlebusses, nahe Mather Point.
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    Restaurants in Grand-Canyon-Nationalpark

    Kultur und Geschichte

    Der Grand Canyon ist seit Jahrtausenden Heimat indigener Völker, Menschen sind hier seit bis zu 12.000 Jahren nachweisbar. Heute sind elf staatlich anerkannte Stämme traditionell mit dem Park verbunden, darunter Havasupai, Hualapai, Hopi, Navajo (Diné), Zuni (A:shiwi), mehrere Paiute-Gruppen und die Yavapai-Apache Nation. Die Havasupai legten den oberen Teil des späteren Bright Angel Trail an, der Rastplatz Indian Garden heißt seit 2022 Havasupai Gardens.1908 wurde das Gebiet National Monument, 1919 Nationalpark. Mit der ersten Eisenbahn 1901 wuchs Grand Canyon Village. Die Architektin Mary Colter prägte von 1902 bis 1948 für die Fred Harvey Company das Bild des South Rim:Hopi House (1905), nach dem Vorbild des Hopi-Dorfes Old OraibiLookout Studio und Hermit's Rest (beide 1914)Desert View Watchtower (1932), mit Wandmalereien von Fred KabotieBright Angel Lodge (1935)Das Hotel El Tovar entstand 1905 nach Plänen von Charles Whittlesey für die Santa-Fe-Bahn.

    Anreise und Unterwegs im Park

    Der South Rim ist ganzjährig geöffnet. Der Südeingang liegt rund 90 Minuten von Flagstaff und etwa 60 Minuten von Williams entfernt, von Phoenix mit seinem großen Flughafen fährst du rund vier Stunden. Die Grand Canyon Railway fährt täglich um 9.30 Uhr in Williams ab, erreicht den Canyon nach etwa 2 Stunden 15 Minuten und lässt dir gut drei Stunden Aufenthalt.Shuttles: Village Route (Blau), Kaibab Rim Route (Orange) zu Mather Point, Yavapai und South Kaibab Trailhead, Hikers' Express ab Bright Angel Lodge um 6, 7 und 8 Uhr.Die Hermit Road ist vom 1. März bis 30. November 2026 nur per Shuttle (Rot) befahrbar.Zwischen South und North Rim liegen rund 340 km Straße, etwa 4,5 Stunden Fahrt.North Rim 2026: geöffnet bis 30. November oder bis zum ersten starken Schneefall, ohne Übernachtung im Park. Die Tankstelle dort ist seit 19. September geschlossen, Benzin gibt es in Jacob Lake.Der Eintritt wird nur mit Karte bezahlt. Unterkünfte im Park solltest du weit im Voraus buchen.

    Unterkünfte in Grand-Canyon-Nationalpark

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    Campingplätze in Grand-Canyon-Nationalpark

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    Stellplätze & Camping

    In der Umgebung

    Arizona

    Arizona

    Arizona liegt im Südwesten der USA zwischen Kalifornien, Nevada, Utah, New Mexico und Mexiko. Du reist hierher wegen des Grand Canyon, der roten Felslandschaften im Norden und der Sonora-Wüste mit ihren Saguaro-Kakteen rund um Phoenix und Tucson.Die Hauptstadt Phoenix ist zugleich die größte Stadt. Im tiefer gelegenen Süden herrscht Wüstenklima mit heißen Sommern, das Colorado-Plateau im Norden ist kühler und hat im Winter Schnee. Der höchste Gipfel ist der Humphreys Peak bei Flagstaff mit 3.852 Metern. Einen großen Teil des Nordostens nimmt die Navajo Nation ein, die größte Stammesnation der USA. Zu ihrem Gebiet gehören das Monument Valley und der Antelope Canyon.Neben dem Grand Canyon hat Arizona zwei weitere Nationalparks: Petrified Forest mit rund 225 Millionen Jahre altem versteinertem Holz und Saguaro bei Tucson. Sedona ist bekannt für seine Formationen aus rotem Sandstein.
    Downtown und Fremont Street

    Downtown und Fremont Street

    Downtown ist das alte Las Vegas: Hier standen die ersten Casinos, lange bevor am Strip die Resorts wuchsen. Das Golden Nugget eröffnete 1946, und noch heute reihen sich an der Fremont Street Casinos aneinander, die kleiner, lauter und günstiger wirken als ihre Konkurrenz im Süden.Seit 1995 überspannt ein rund 420 Meter langes und 27 Meter hohes Tonnendach vier Blocks der Straße. Die Fremont Street Experience wurde 2019 mit über 49 Millionen LEDs erneuert, abends laufen darauf Licht- und Musikshows, dazu spielen Bands auf drei Bühnen. Unter dem Dach sausen Leute an der Seilrutsche SlotZilla vorbei. Neuester Zugang ist das 2020 eröffnete Circa, ein Hotel nur für Erwachsene mit riesigem Sportsbook und Pool-Amphitheater auf dem Dach. Östlich des Las Vegas Boulevard beginnt Fremont East mit Bars, dem Downtown Container Park und der Neonbar Atomic Liquors.Tagsüber lohnen zwei Museen: Das Mob Museum erzählt im ehemaligen Bundesgericht von 1933 die Geschichte des organisierten Verbrechens, im Neon Museum stehen über 200 ausgemusterte Leuchtschilder der Stadt.Komm am späten Nachmittag, schau dir eines der Museen an und bleib zum Abendessen und für die erste Lichtshow. Downtown ist kompakter als der Strip, fast alles erreichst du zu Fuß.
    Las Vegas

    Las Vegas

    Las Vegas liegt in einem Becken der Mojave-Wüste in Nevada und ist über die Interstate 15 mit Los Angeles verbunden. Die 1905 gegründete Stadt ist bekannt für ihre Casinoresorts, außerdem starten hier Rundflüge über den Grand Canyon.Der rund 6,8 Kilometer lange Strip liegt außerhalb der Stadtgrenzen in Paradise und Winchester. Dort reihen sich Resorts wie Bellagio mit seinen frei zugänglichen Wasserfontänen, Caesars Palace und The Venetian, 2023 eröffnete die Sphere. Ein Fotomotiv ist das Schild „Welcome to Fabulous Las Vegas“ von 1959. In Downtown überdacht die Fremont Street Experience seit 1995 fünf Blocks mit Casinos, das Neon Museum zeigt Leuchtreklamen unter freiem Himmel im Neon Boneyard.Der Flughafen Harry Reid International liegt gut drei Kilometer vom Strip entfernt. Entlang der Resorts fahren die Monorail mit sieben Stationen und der Bus Deuce, Taxis nimmst du an Hotelständen. Im Juli erreichen die Tageshöchstwerte im Schnitt 40 Grad, die Winter sind kurz und mild.
    Arts District

    Arts District

    Zwischen Downtown und Strip liegt das Viertel, in dem Las Vegas am wenigsten nach Las Vegas aussieht: flache Gewerbebauten, Wandbilder, Galerien, Vintageläden und Brauereien statt Casinos. Offiziell heißt es 18b The Las Vegas Arts District, nach den ursprünglich 18 Blocks. Die East Charleston Boulevard teilt es in der Mitte, die meisten Läden und Bars findest du an der Main Street und der Commerce Street.Angefangen hat es 1997 mit der Arts Factory, in die Künstler in leerstehende Räume zogen. 2002 startete die Antiquitätenhändlerin Cindy Funkhouser den First Friday, ein monatliches Kunstfest, das bis heute Tausende anzieht. Seitdem kamen Theater, Restaurants und mit Hop Nuts Brewing 2014 die erste von inzwischen vielen Brauereien dazu.Tagsüber stöberst du durch die Läden von Antique Alley an der Main Street mit Tiki-Deko, Comics und alten Las-Vegas-Souvenirs, schaust in die Ateliers der Arts Factory und bei Recycled Propaganda vorbei. Abends wird es zum Ausgehviertel: Brauereien, kleine Cocktailbars, ein Indie-Theater und Livemusik im Swan Dive.Am meisten los ist am ersten Freitag im Monat. Nach einem tödlichen Zwischenfall beim First Friday im Oktober 2026 wird über die Zukunft des Fests diskutiert, prüf also vorab auf 18b.org, ob und wie es stattfindet. Ruhiger und entspannter ist das Viertel an Nachmittagen unter der Woche.
    Center und North Strip

    Center und North Strip

    Nördlich der Flamingo Road verdichtet sich der Strip zu seiner bekanntesten Postkartenansicht: der römische Prunk des Caesars Palace von 1966, das 167 Meter hohe Riesenrad High Roller an der LINQ, die Kanäle und der Glockenturm des Venetian. Weiter nördlich wird es luftiger, die Abstände zwischen den Resorts größer, bis am Ende der 350 Meter hohe Turm der STRAT den Strip abschließt.Hier liegt auch die Keimzelle des modernen Las Vegas. Das Flamingo eröffnete 1946 unter Regie von Bugsy Siegel, das Wynn entstand 2005 auf dem Gelände des legendären Desert Inn. Der North Strip ist das Gebiet der Neuanfänge: Resorts World eröffnete 2021 auf dem Grundstück des früheren Stardust, das Fontainebleau nach jahrelangem Baustopp erst im Dezember 2023. Seit September 2023 leuchtet östlich des Venetian die Sphere, deren LED-Außenhaut du von weiten Teilen der Stadt aus siehst.Vieles kostet hier nichts: die Flamingos im Garten des Flamingo, die Gondeln und der Markusplatz im Venetian, die Lichtshow am Lake of Dreams im Wynn. Für Geld fährst du Riesenrad, steigst auf die Aussichtsplattform der STRAT oder siehst in der Sphere einen der immersiven Filme.Die schönste Zeit ist die Dämmerung: Dann wechselt die Sphere ihre Motive, und von der High Roller oder der STRAT siehst du, wie unter dir der Strip angeht.