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    Arizona

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    Arizona

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    Arizona liegt im Südwesten der USA zwischen Kalifornien, Nevada, Utah, New Mexico und Mexiko.

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    Arizona liegt im Südwesten der USA zwischen Kalifornien, Nevada, Utah, New Mexico und Mexiko. Du reist hierher wegen des Grand Canyon, der roten Felslandschaften im Norden und der Sonora-Wüste mit ihren Saguaro-Kakteen rund um Phoenix und Tucson.Die Hauptstadt Phoenix ist zugleich die größte Stadt. Im tiefer gelegenen Süden herrscht Wüstenklima mit heißen Sommern, das Colorado-Plateau im Norden ist kühler und hat im Winter Schnee. Der höchste Gipfel ist der Humphreys Peak bei Flagstaff mit 3.852 Metern. Einen großen Teil des Nordostens nimmt die Navajo Nation ein, die größte Stammesnation der USA. Zu ihrem Gebiet gehören das Monument Valley und der Antelope Canyon.Neben dem Grand Canyon hat Arizona zwei weitere Nationalparks: Petrified Forest mit rund 225 Millionen Jahre altem versteinertem Holz und Saguaro bei Tucson. Sedona ist bekannt für seine Formationen aus rotem Sandstein.

    Weitere Orte in Arizona

    Grand-Canyon-Nationalpark

    Grand-Canyon-Nationalpark

    Der Grand-Canyon-Nationalpark in Arizona schützt die 446 Kilometer lange Schlucht des Colorado River, die bis zu 29 Kilometer breit und bis zu 1.857 Meter tief ist. Vom Südrand, rund 90 Autominuten nördlich von Flagstaff, blickst du in eine Landschaft, die seit 1979 zum UNESCO-Welterbe zählt.Zentrum des South Rim ist Grand Canyon Village mit dem 1905 eröffneten Hotel El Tovar. Die Hermit Road führt rund 11 Kilometer zu Aussichtspunkten am Rand und ist von März bis November nur mit dem Shuttlebus befahrbar. Am Desert View steht der 1932 von Mary Colter entworfene Watchtower. Am über 2.400 Meter hohen North Rim zerstörte 2025 ein Waldbrand die Grand Canyon Lodge, 2026 gibt es dort keine Unterkünfte.Der Eintritt kostet 35 US-Dollar pro Fahrzeug, Besucher ohne US-Wohnsitz ab 16 Jahren zahlen zusätzlich 100 Dollar pro Person. Mit dem America-the-Beautiful-Pass für Nichtansässige (250 Dollar) entfällt dieser Zuschlag. Eine Einfahrtsreservierung ist nicht nötig, bezahlt wird nur mit Karte.

    Sehenswürdigkeiten in Arizona

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Desert View Watchtower
    Historische Stätte

    Desert View Watchtower

    Am Ostende des South Rim im Grand-Canyon-Nationalpark entwarf Mary Colter den rund 21 m hohen Turm, der 1932 fertig wurde. Seine Spitze liegt auf 2.293 m und ist der höchste Punkt am South Rim, innen zeigen Wandmalereien von Fred Kabotie Motive der Region.
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    Monument Valley Navajo Tribal Park
    Sehenswürdigkeit

    Monument Valley Navajo Tribal Park

    Die roten Tafelberge an der Grenze zu Utah liegen auf dem Gebiet der Navajo Nation und sind seit John Fords Western weltbekannt. Vom Besucherzentrum führt eine unbefestigte Rundstrecke von rund 27 km durch das Tal. Tiefer hinein kommst du nur mit Navajo-Guides.
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    Upper Antelope Canyon
    Sehenswürdigkeit

    Upper Antelope Canyon

    Enger Slot Canyon bei Page, in dem das Licht den rot geschliffenen Sandstein zum Leuchten bringt. Er liegt auf Navajo-Land und ist nur mit gebuchter Führung zugänglich, die Touren sind oft Wochen vorher ausgebucht.
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    Cathedral Rock (Sedona)
    Sehenswürdigkeit

    Cathedral Rock (Sedona)

    Die markanteste der roten Felsformationen rund um Sedona. Ein kurzer, steiler Kletterpfad führt vom Trailhead an der Back O' Beyond Road in einen Sattel mit weitem Blick über das Red-Rock-Land.
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    Petrified Forest National Park
    Nationalpark

    Petrified Forest National Park

    Versteinerte Baumstämme, über 200 Millionen Jahre alt, liegen hier verstreut zwischen den bunten Hügeln der Painted Desert. Eine Parkstraße verbindet beide Eingänge, kurze Pfade führen zu den schönsten Stellen.
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    Saguaro National Park
    Nationalpark

    Saguaro National Park

    Zwei Parkteile östlich und westlich von Tucson schützen Wälder aus Saguaro-Kakteen, den größten Kakteen der USA. Die Rundfahrten im Westteil sind zum Sonnenuntergang besonders stimmungsvoll.
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    Anreise und Unterwegs

    Der wichtigste Flughafen ist Phoenix Sky Harbor (PHX). Viele Reisende kommen auch über Las Vegas. Für die Rundreise brauchst du einen Mietwagen.Distanzen: Sedona liegt rund 192 Kilometer vom Flughafen Phoenix und 42 Kilometer vom Flughafen Flagstaff entfernt.Zeitzone: Arizona stellt nicht auf Sommerzeit um, die Navajo Nation aber schon. Im Sommer gelten dort also unterschiedliche Uhrzeiten.Navajo-Gebiet: Den Antelope Canyon kannst du nur mit Führung betreten, für die Piste im Monument Valley zahlst du eine Gebühr.Reisezeit: Für den Süden Herbst bis Frühjahr, für den Norden Frühjahr bis Herbst. Im Sommer bringt der Monsun Gewitter.

    In der Umgebung

    Grand-Canyon-Nationalpark

    Grand-Canyon-Nationalpark

    Der Grand-Canyon-Nationalpark in Arizona schützt die 446 Kilometer lange Schlucht des Colorado River, die bis zu 29 Kilometer breit und bis zu 1.857 Meter tief ist. Vom Südrand, rund 90 Autominuten nördlich von Flagstaff, blickst du in eine Landschaft, die seit 1979 zum UNESCO-Welterbe zählt.Zentrum des South Rim ist Grand Canyon Village mit dem 1905 eröffneten Hotel El Tovar. Die Hermit Road führt rund 11 Kilometer zu Aussichtspunkten am Rand und ist von März bis November nur mit dem Shuttlebus befahrbar. Am Desert View steht der 1932 von Mary Colter entworfene Watchtower. Am über 2.400 Meter hohen North Rim zerstörte 2025 ein Waldbrand die Grand Canyon Lodge, 2026 gibt es dort keine Unterkünfte.Der Eintritt kostet 35 US-Dollar pro Fahrzeug, Besucher ohne US-Wohnsitz ab 16 Jahren zahlen zusätzlich 100 Dollar pro Person. Mit dem America-the-Beautiful-Pass für Nichtansässige (250 Dollar) entfällt dieser Zuschlag. Eine Einfahrtsreservierung ist nicht nötig, bezahlt wird nur mit Karte.
    South Strip

    South Strip

    Der südliche Abschnitt des Las Vegas Boulevard ist das Las Vegas der großen Kulissen: eine schwarze Glaspyramide, eine Märchenburg, eine geschrumpfte Skyline von Manhattan und am Ende der künstliche See des Bellagio. Zwischen dem Mandalay Bay im Süden und dem Bellagio liegen einige der größten Hotelkomplexe der Stadt, verbunden durch Fußgängerbrücken, Einkaufspassagen und kostenlose Trams.Die Themenhotels erzählen die Geschichte des Strips: Das Excalibur eröffnete 1990, das Luxor 1993, das New York-New York 1997, das Bellagio 1998. Neuer ist das Viertel rund um die T-Mobile Arena, die 2016 eröffnete und seit 2017 Heimat des NHL-Teams Vegas Golden Knights ist. Das benachbarte Park MGM hieß bis 2018 Monte Carlo und ist seit 2020 das einzige komplett rauchfreie Casino-Resort am Strip.Tagsüber lohnt das Shark Reef Aquarium im Mandalay Bay, im Sommer der Sandstrand mit Wellenbad am Mandalay Bay Beach. Kostenlos sind die Wasserspiele vor dem Bellagio und die Blumenschauen im Conservatory. Abends hast du die Wahl zwischen Konzerten in der Arena und Cirque-du-Soleil-Shows: O im Bellagio, KÀ im MGM Grand und Michael Jackson ONE im Mandalay Bay.Die Entfernungen täuschen: Was von Hotel zu Hotel nah aussieht, ist oft ein langer Fußweg durch klimatisierte Casinos. Im Sommer erkundest du den Strip am besten am frühen Morgen oder nach Sonnenuntergang, wenn die Fassaden leuchten und die Fontänen vor dem Bellagio im Dunkeln am stärksten wirken.
    Center und North Strip

    Center und North Strip

    Nördlich der Flamingo Road verdichtet sich der Strip zu seiner bekanntesten Postkartenansicht: der römische Prunk des Caesars Palace von 1966, das 167 Meter hohe Riesenrad High Roller an der LINQ, die Kanäle und der Glockenturm des Venetian. Weiter nördlich wird es luftiger, die Abstände zwischen den Resorts größer, bis am Ende der 350 Meter hohe Turm der STRAT den Strip abschließt.Hier liegt auch die Keimzelle des modernen Las Vegas. Das Flamingo eröffnete 1946 unter Regie von Bugsy Siegel, das Wynn entstand 2005 auf dem Gelände des legendären Desert Inn. Der North Strip ist das Gebiet der Neuanfänge: Resorts World eröffnete 2021 auf dem Grundstück des früheren Stardust, das Fontainebleau nach jahrelangem Baustopp erst im Dezember 2023. Seit September 2023 leuchtet östlich des Venetian die Sphere, deren LED-Außenhaut du von weiten Teilen der Stadt aus siehst.Vieles kostet hier nichts: die Flamingos im Garten des Flamingo, die Gondeln und der Markusplatz im Venetian, die Lichtshow am Lake of Dreams im Wynn. Für Geld fährst du Riesenrad, steigst auf die Aussichtsplattform der STRAT oder siehst in der Sphere einen der immersiven Filme.Die schönste Zeit ist die Dämmerung: Dann wechselt die Sphere ihre Motive, und von der High Roller oder der STRAT siehst du, wie unter dir der Strip angeht.
    Downtown und Fremont Street

    Downtown und Fremont Street

    Downtown ist das alte Las Vegas: Hier standen die ersten Casinos, lange bevor am Strip die Resorts wuchsen. Das Golden Nugget eröffnete 1946, und noch heute reihen sich an der Fremont Street Casinos aneinander, die kleiner, lauter und günstiger wirken als ihre Konkurrenz im Süden.Seit 1995 überspannt ein rund 420 Meter langes und 27 Meter hohes Tonnendach vier Blocks der Straße. Die Fremont Street Experience wurde 2019 mit über 49 Millionen LEDs erneuert, abends laufen darauf Licht- und Musikshows, dazu spielen Bands auf drei Bühnen. Unter dem Dach sausen Leute an der Seilrutsche SlotZilla vorbei. Neuester Zugang ist das 2020 eröffnete Circa, ein Hotel nur für Erwachsene mit riesigem Sportsbook und Pool-Amphitheater auf dem Dach. Östlich des Las Vegas Boulevard beginnt Fremont East mit Bars, dem Downtown Container Park und der Neonbar Atomic Liquors.Tagsüber lohnen zwei Museen: Das Mob Museum erzählt im ehemaligen Bundesgericht von 1933 die Geschichte des organisierten Verbrechens, im Neon Museum stehen über 200 ausgemusterte Leuchtschilder der Stadt.Komm am späten Nachmittag, schau dir eines der Museen an und bleib zum Abendessen und für die erste Lichtshow. Downtown ist kompakter als der Strip, fast alles erreichst du zu Fuß.
    Arts District

    Arts District

    Zwischen Downtown und Strip liegt das Viertel, in dem Las Vegas am wenigsten nach Las Vegas aussieht: flache Gewerbebauten, Wandbilder, Galerien, Vintageläden und Brauereien statt Casinos. Offiziell heißt es 18b The Las Vegas Arts District, nach den ursprünglich 18 Blocks. Die East Charleston Boulevard teilt es in der Mitte, die meisten Läden und Bars findest du an der Main Street und der Commerce Street.Angefangen hat es 1997 mit der Arts Factory, in die Künstler in leerstehende Räume zogen. 2002 startete die Antiquitätenhändlerin Cindy Funkhouser den First Friday, ein monatliches Kunstfest, das bis heute Tausende anzieht. Seitdem kamen Theater, Restaurants und mit Hop Nuts Brewing 2014 die erste von inzwischen vielen Brauereien dazu.Tagsüber stöberst du durch die Läden von Antique Alley an der Main Street mit Tiki-Deko, Comics und alten Las-Vegas-Souvenirs, schaust in die Ateliers der Arts Factory und bei Recycled Propaganda vorbei. Abends wird es zum Ausgehviertel: Brauereien, kleine Cocktailbars, ein Indie-Theater und Livemusik im Swan Dive.Am meisten los ist am ersten Freitag im Monat. Nach einem tödlichen Zwischenfall beim First Friday im Oktober 2026 wird über die Zukunft des Fests diskutiert, prüf also vorab auf 18b.org, ob und wie es stattfindet. Ruhiger und entspannter ist das Viertel an Nachmittagen unter der Woche.