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    • In der Umgebung
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    Ken Lund from Reno, Nevada, USA / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0

    USA

    Page

    Stadt

    Page ist eine Kleinstadt im äußersten Norden Arizonas, direkt an der Grenze zu Utah und am Ufer des Lake Powell.

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    Page ist eine Kleinstadt im äußersten Norden Arizonas, direkt an der Grenze zu Utah und am Ufer des Lake Powell. Du kommst hierher wegen dreier Ziele, die auf vielen Südwest-Rundreisen ganz oben stehen: Horseshoe Bend, Antelope Canyon und der Lake Powell mit dem Glen Canyon Dam.Von Las Vegas und Phoenix sind es jeweils rund viereinhalb bis fünf Stunden Fahrt, vom Grand Canyon South Rim etwa drei. Plane mindestens eine Übernachtung ein: Horseshoe Bend ist zum Sonnenuntergang am schönsten, die Touren durch den Antelope Canyon laufen den ganzen Tag, und am See lohnt ein Bootsausflug.Die Stadt selbst ist schlicht, mit Motels, Supermärkten und einer überschaubaren Auswahl an Restaurants. Als Basis ist sie trotzdem ideal, denn alle Highlights liegen weniger als eine Viertelstunde entfernt.
    Page hat rund 7.400 Einwohner (Zensus 2020) und liegt auf rund 1.300 Metern Höhe auf dem Manson Mesa über der Wahweap Bay des Lake Powell. Das kompakte Zentrum mit Hotels, Restaurants und Tankstellen erreichst du überall in wenigen Minuten, für die Ausflugsziele brauchst du aber ein Auto. Horseshoe Bend liegt etwa acht Kilometer südlich an der US 89, Lower Antelope Canyon östlich der Stadt am Highway 98, Glen Canyon Dam und Wahweap Marina nordwestlich. Achte auf die Zeitzonen: Arizona und damit Page verzichten auf die Sommerzeit, die umliegende Navajo Nation mit dem Antelope Canyon stellt dagegen um. Von März bis November ist es dort also eine Stunde später als in Page.

    Sehenswürdigkeiten in Page

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Horseshoe Bend
    Sehenswürdigkeit

    1Horseshoe Bend

    Der Colorado River beschreibt hier eine 270-Grad-Schleife rund 300 Meter unter dem Canyonrand. Ein befestigter Weg führt in etwa 2,4 Kilometern (hin und zurück) zum Aussichtspunkt; Parken kostet 10 US-Dollar pro Pkw, NPS-Pässe gelten nicht.
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    Lower Antelope Canyon
    Café

    2Lower Antelope Canyon

    Enger Slot Canyon auf Navajo-Land, den du nur mit einer geführten Tour eines Navajo-Anbieters wie Ken's Tours oder Dixie's besuchst. Über fünf Stahltreppen steigst du in den Canyon hinab, die Tour dauert 60 bis 90 Minuten.
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    Glen Canyon Dam
    Sehenswürdigkeit

    3Glen Canyon Dam

    Der 1957 bis 1964 errichtete Bogenstaudamm ragt 216 Meter über dem Felsgrund auf und staut den Colorado zum Lake Powell. Den besten Blick hast du von der Glen Canyon Dam Bridge und vom Visitor Center.
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    Carl Hayden Visitor Center
    Sehenswürdigkeit

    4Carl Hayden Visitor Center

    Besucherzentrum direkt am Staudamm, rund 210 Meter über dem Fluss, mit Ausstellung zu Bau und Geschichte des Damms und zum Lake Powell. Geöffnet täglich von 9 bis 17 Uhr Mountain Standard Time.
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    Glen Canyon Dam Overlook
    Sehenswürdigkeit

    5Glen Canyon Dam Overlook

    Aussichtspunkt am Canyonrand südlich des Damms, über einen kurzen Fußweg erreichbar. Von hier blickst du auf Staumauer, Brücke und den Colorado tief im Canyon.
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    Antelope Point Marina
    Sehenswürdigkeit

    6Antelope Point Marina

    Zweiter Hafen nahe Page, östlich der Stadt am Highway 98, mit Bootsverleih, Bootstouren und Restaurant. Von hier starten Ausflüge in die Seitencanyons des Lake Powell.
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    Restaurants in Page

    1

    Big John's Texas BBQ

    Lockeres Barbecue-Lokal in einer umgebauten Tankstelle mit Brisket, Pulled Pork, Würstchen und Rippchen. Der Sampler lässt dich alles probieren.
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    2

    Birdhouse

    Kleines Lokal mit frittiertem Hähnchen, Chicken Tenders und Mac and Cheese. Schnell, günstig und beliebt nach einem langen Tag.
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    3

    El Tapatio

    Mexikanisches Restaurant in Page mit klassischen Gerichten, eine einfache Alternative zu Burger und Barbecue.
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    Essen und Trinken

    Page ist keine Feinschmeckerstadt, doch zwischen Barbecue, Mexikanischem und Navajo-Gerichten wirst du gut satt.

    Navajo Taco

    Frittiertes Fladenbrot, belegt mit Bohnen, Hackfleisch, Salat und Käse. Das Frybread entstand laut Navajo-Überlieferung 1864 aus Mehl, Zucker, Salz und Schmalz, die die Regierung während der Zwangsumsiedlung ("Long Walk") ausgab.
    Frybread mit Honig

    Frybread mit Honig

    Dasselbe Fladenbrot, süß gegessen mit Honig oder Marmelade. Du bekommst es an Imbissständen und in Restaurants im Navajo-Land rund um Page.

    Hammelfleisch

    Schafe sind für die Navajo seit Generationen zentral, für Wolle wie für die Küche. Hammel gehört deshalb zu den wichtigsten Fleischsorten der traditionellen Navajo-Küche.
    Texas-Barbecue

    Texas-Barbecue

    Geräuchertes Brisket, Pulled Pork und Rippchen sind in Page überraschend beliebt. Bekanntestes Lokal ist Big John's Texas BBQ in einer umgebauten Tankstelle.

    Geschichte und Kultur

    Page ist eine der jüngsten Städte Arizonas. Sie entstand 1957 als Wohnlager für die Arbeiter, die den Glen Canyon Dam bauten, und hieß anfangs schlicht "Government Camp". Das Land erhielt die Regierung per Tausch von der Navajo Nation. Ihren heutigen Namen trägt die Stadt nach John C. Page, der in den 1930er und frühen 1940er Jahren das Bureau of Reclamation leitete. Offiziell zur Stadt wurde Page im März 1975.Der Staudamm wurde von 1957 bis 1964 gebaut, 1963 begann sich der Lake Powell zu füllen. Mit der Flutung verschwand der ursprüngliche Glen Canyon samt seinen Seitencanyons unter Wasser, bis heute ein Streitpunkt zwischen Naturschützern und Befürwortern des Damms.Page ist weitgehend von der Navajo Nation umgeben. Antelope Canyon und das Gelände von Horseshoe Bend südlich des Parkplatzes liegen auf Navajo-Land, viele Guides sind Navajo. Achte bei Touren auf die Zeitangaben, denn die Navajo Nation stellt im Sommer auf Sommerzeit um, der Rest von Arizona nicht.

    Anreise und Unterwegs

    FlughafenDie meisten Reisenden kommen mit dem Mietwagen über Las Vegas oder Phoenix. Der kleine Page Municipal Airport (PGA) hat nur wenige Linienflüge; prüfe Verbindungen und Mietwagenverfügbarkeit frühzeitig.AutoVon Las Vegas sind es rund 450 Kilometer, von Phoenix über Flagstaff rund 430 Kilometer, jeweils viereinhalb bis fünf Stunden. Vom Grand Canyon South Rim fährst du über Cameron und die US 89 etwa drei Stunden, von Sedona gut drei Stunden.Parken und GebührenDer Parkplatz von Horseshoe Bend gehört der Stadt Page und kostet 10 US-Dollar pro Pkw, 5 US-Dollar pro Motorrad; der America the Beautiful Pass gilt hier nicht. Für die Glen Canyon National Recreation Area mit Wahweap und dem Lake-Powell-Ufer zahlst du 30 US-Dollar pro Fahrzeug für sieben Tage, hier gilt der America the Beautiful Pass. An den Eingangsstationen wird nur mit Karte bezahlt.ZeitzonenPage folgt wie ganz Arizona das ganze Jahr der Mountain Standard Time. Die Navajo Nation, auf deren Land Antelope Canyon liegt, stellt im Sommer auf Sommerzeit um. Prüfe bei der Buchung, in welcher Zeit deine Tour angegeben ist, und plane einen Puffer ein.Vor OrtInnerhalb der Stadt sind die Wege kurz, zu allen Ausflugszielen brauchst du aber ein Auto oder eine gebuchte Tour. Lower Antelope Canyon und Upper Antelope Canyon dürfen nur mit einem zugelassenen Navajo-Guide besucht werden.

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      • 1Horseshoe Bend3 Tage
      • 2Lower Antelope Canyon4 Tage
      • 3Glen Canyon Dam5 Tage
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    In der Umgebung

    Grand-Canyon-Nationalpark

    Grand-Canyon-Nationalpark

    Der Grand-Canyon-Nationalpark in Arizona schützt die 446 Kilometer lange Schlucht des Colorado River, die bis zu 29 Kilometer breit und bis zu 1.857 Meter tief ist. Vom Südrand, rund 90 Autominuten nördlich von Flagstaff, blickst du in eine Landschaft, die seit 1979 zum UNESCO-Welterbe zählt.Zentrum des South Rim ist Grand Canyon Village mit dem 1905 eröffneten Hotel El Tovar. Die Hermit Road führt rund 11 Kilometer zu Aussichtspunkten am Rand und ist von März bis November nur mit dem Shuttlebus befahrbar. Am Desert View steht der 1932 von Mary Colter entworfene Watchtower. Am über 2.400 Meter hohen North Rim zerstörte 2025 ein Waldbrand die Grand Canyon Lodge, 2026 gibt es dort keine Unterkünfte.Der Eintritt kostet 35 US-Dollar pro Fahrzeug, Besucher ohne US-Wohnsitz ab 16 Jahren zahlen zusätzlich 100 Dollar pro Person. Mit dem America-the-Beautiful-Pass für Nichtansässige (250 Dollar) entfällt dieser Zuschlag. Eine Einfahrtsreservierung ist nicht nötig, bezahlt wird nur mit Karte.
    Utah

    Utah

    Utah liegt zwischen Nevada, Arizona, Colorado, Wyoming und Idaho im Herzen des amerikanischen Westens. Du reist hierher vor allem wegen der fünf Nationalparks im Süden, die als „Mighty Five“ bekannt sind, und wegen der Skigebiete in den Wasatch Mountains bei Salt Lake City.Die Hauptstadt Salt Lake City richtete 2002 die Olympischen Winterspiele aus, 2034 finden sie erneut in Utah statt. Nordwestlich der Stadt liegt der Great Salt Lake, ein Überrest des urzeitlichen Lake Bonneville. Der Staat ist überwiegend trocken, der höchste Gipfel ist der Kings Peak in den Uinta Mountains.Im Süden folgen die Parks dicht aufeinander: Zion mit den Narrows des Virgin River, Bryce Canyon mit Hunderten Hoodoos, Capitol Reef entlang der Waterpocket Fold sowie Arches und Canyonlands bei Moab. Im Grenzgebiet zu Arizona liegen das Monument Valley und der Lake Powell.
    Sedona

    Sedona

    Sedona ist eine Kleinstadt im Norden Arizonas, umgeben von roten Sandsteintürmen, Tafelbergen und Canyons. Du kommst wegen der Landschaft: Kaum irgendwo sonst im Südwesten der USA liegen so viele kurze, spektakuläre Wanderungen direkt vor der Haustür, von Cathedral Rock bis Devil's Bridge.Der Ort liegt rund zwei Autostunden nördlich von Phoenix und etwa eine Stunde südlich von Flagstaff. Damit ist er ein klassischer Stopp auf dem Weg zum Grand Canyon, verdient aber mindestens zwei volle Tage. Morgens wanderst du zwischen den Felsen, nachmittags kühlst du dich im Oak Creek ab, abends siehst du zu, wie die Felswände im letzten Licht glühen.Neben der Natur bietet Sedona Galerien, eine markante Felsenkapelle und eine lebendige Restaurantszene mit mexikanischer und Südwestküche. Plane früh am Tag, denn die beliebten Parkplätze an den Trailheads sind schnell voll.
    Arizona

    Arizona

    Arizona liegt im Südwesten der USA zwischen Kalifornien, Nevada, Utah, New Mexico und Mexiko. Du reist hierher wegen des Grand Canyon, der roten Felslandschaften im Norden und der Sonora-Wüste mit ihren Saguaro-Kakteen rund um Phoenix und Tucson.Die Hauptstadt Phoenix ist zugleich die größte Stadt. Im tiefer gelegenen Süden herrscht Wüstenklima mit heißen Sommern, das Colorado-Plateau im Norden ist kühler und hat im Winter Schnee. Der höchste Gipfel ist der Humphreys Peak bei Flagstaff mit 3.852 Metern. Einen großen Teil des Nordostens nimmt die Navajo Nation ein, die größte Stammesnation der USA. Zu ihrem Gebiet gehören das Monument Valley und der Antelope Canyon.Neben dem Grand Canyon hat Arizona zwei weitere Nationalparks: Petrified Forest mit rund 225 Millionen Jahre altem versteinertem Holz und Saguaro bei Tucson. Sedona ist bekannt für seine Formationen aus rotem Sandstein.
    Downtown und Fremont Street

    Downtown und Fremont Street

    Downtown ist das alte Las Vegas: Hier standen die ersten Casinos, lange bevor am Strip die Resorts wuchsen. Das Golden Nugget eröffnete 1946, und noch heute reihen sich an der Fremont Street Casinos aneinander, die kleiner, lauter und günstiger wirken als ihre Konkurrenz im Süden.Seit 1995 überspannt ein rund 420 Meter langes und 27 Meter hohes Tonnendach vier Blocks der Straße. Die Fremont Street Experience wurde 2019 mit über 49 Millionen LEDs erneuert, abends laufen darauf Licht- und Musikshows, dazu spielen Bands auf drei Bühnen. Unter dem Dach sausen Leute an der Seilrutsche SlotZilla vorbei. Neuester Zugang ist das 2020 eröffnete Circa, ein Hotel nur für Erwachsene mit riesigem Sportsbook und Pool-Amphitheater auf dem Dach. Östlich des Las Vegas Boulevard beginnt Fremont East mit Bars, dem Downtown Container Park und der Neonbar Atomic Liquors.Tagsüber lohnen zwei Museen: Das Mob Museum erzählt im ehemaligen Bundesgericht von 1933 die Geschichte des organisierten Verbrechens, im Neon Museum stehen über 200 ausgemusterte Leuchtschilder der Stadt.Komm am späten Nachmittag, schau dir eines der Museen an und bleib zum Abendessen und für die erste Lichtshow. Downtown ist kompakter als der Strip, fast alles erreichst du zu Fuß.