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    Zion-Nationalpark
    Diliff / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

    USA

    Zion-Nationalpark

    Sehenswürdigkeit

    Der Zion-Nationalpark im Südwesten Utahs, gut zweieinhalb Autostunden nordöstlich von Las Vegas, schützt den steilwandigen Canyon des Virgin River.

    von Felix Gillen

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    5. Zion-Nationalpark
    Der Zion-Nationalpark im Südwesten Utahs, gut zweieinhalb Autostunden nordöstlich von Las Vegas, schützt den steilwandigen Canyon des Virgin River. Du fährst wegen der Wanderungen hin: durch den Fluss in die Narrows, über die Kettenpassage auf Angels Landing oder auf kurzen Wegen zu den Emerald Pools.Fast alles spielt sich im Zion Canyon ab, den du von März bis November nur mit dem kostenlosen Shuttle befährst. Ruhiger sind die Kolob Canyons im Nordwesten des Parks, mit eigener Zufahrt von der Interstate 15, und die Strecke über den Zion-Mount Carmel Highway nach Osten.Springdale als BasisDer Ort Springdale grenzt direkt an den Südeingang. Hier liegen die meisten Hotels, Restaurants und bezahlten Parkplätze, und der Springdale-Shuttle bringt dich zum Fußgängereingang am Visitor Center. Wer in Springdale übernachtet, spart sich die morgendliche Parkplatzsuche im Park, die in der Saison oft schon am frühen Vormittag aussichtslos ist.Was du vorher wissen musstEintritt: 35 US-Dollar pro Pkw, gültig 7 Tage. Besucher ohne Wohnsitz in den USA zahlen ab 16 Jahren zusätzlich 100 US-Dollar pro Person. Mit dem America-the-Beautiful-Jahrespass für Nichtansässige (250 US-Dollar) entfällt der Zuschlag für alle Insassen des Autos.Angels Landing: nur mit Permit aus der Lotterie auf recreation.gov, siehe Sehenswürdigkeiten.The Narrows: Bei mehr als 150 Kubikfuß pro Sekunde Durchfluss oder bei einer Flash-Flood-Warnung gesperrt. Im Frühjahr ist das wegen der Schneeschmelze oft wochenlang der Fall.Wasser: Rechne mit rund vier Litern pro Person und Tag. Flusswasser nicht trinken.

    Sehenswürdigkeiten in Zion-Nationalpark

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Angels Landing
    Sehenswürdigkeit

    1Angels Landing

    Der Felsgrat mitten im Zion Canyon ist die bekannteste Wanderung des Parks. Du startest an der Shuttlehaltestelle The Grotto und steigst über die Serpentinen der Walter's Wiggles bis zum Scout Lookout. Ab dort führt der Weg eine halbe Meile über einen teils weniger als einen Meter breiten Grat mit Ketten und steilen Abbrüchen zum Gipfel. Dafür brauchst du ein Permit von recreation.gov: entweder aus der saisonalen Lotterie (für Herbst Antrag im Juli, für Winter vom 1. bis 20. Oktober) oder aus der Lotterie am Vortag, Antrag bis 15 Uhr Mountain Time, Ergebnis um 16 Uhr. Ohne Permit kannst du bis Scout Lookout gehen, der Blick ist auch dort schon weit.
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    The Narrows
    Natur

    2The Narrows

    Im engsten Teil des Zion Canyon wanderst du im Virgin River selbst, zwischen steilen, hohen Felswänden. Von der Endhaltestelle Temple of Sinawava führt der asphaltierte Riverside Walk eine Meile bis zum Einstieg, danach geht es im Wasser flussaufwärts. Ohne Permit darfst du bis Big Spring gehen, hin und zurück rund zehn Meilen, die meisten drehen deutlich früher um. Bei mehr als 150 Kubikfuß pro Sekunde Durchfluss oder bei Flash-Flood-Warnung ist der Weg gesperrt, im Frühjahr wegen der Schneeschmelze oft wochenlang. Am angenehmsten ist es im Sommer und Frühherbst, dann drohen aber nachmittags Gewitter. Geschlossene, feste Schuhe und ein Wanderstock gehören dazu, Sandalen sind ungeeignet. Spezielle Schuhe und Neoprensocken kannst du in Springdale leihen.
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    Emerald Pools

    3Emerald Pools

    Drei Becken unter Felsüberhängen, die du stufenweise von der Zion Lodge (Shuttlehaltestelle 5) aus erreichst. Zum Lower Emerald Pool sind es hin und zurück 1,2 Meilen, etwa eine Stunde. Der Middle Pool liegt auf einem Felsabsatz darüber, der Upper Pool am Fuß einer hohen Wand, der letzte Abschnitt dorthin ist sandig und steinig. Baden ist in allen Becken verboten. Die Runde ist eine gute Wahl, wenn du ohne Angels-Landing-Permit oder mit Kindern unterwegs bist. Im Winter können die Wege vereist sein.
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    Canyon Overlook Trail

    4Canyon Overlook Trail

    Kurzer Weg am Zion-Mount Carmel Highway, der keinen Shuttle braucht: Er beginnt direkt am Ostende des Zion-Tunnels, hin und zurück eine Meile mit gut 160 Fuß Anstieg, etwa eine Stunde. Über Felsstufen und kurze Abschnitte mit Geländer geht es zu einem Aussichtspunkt hoch über dem unteren Zion Canyon und den Serpentinen der Straße. Der Parkplatz hat nur wenige Plätze und ist tagsüber schnell voll. Komm früh am Morgen oder plane den Stopp auf der Fahrt Richtung Bryce Canyon ein.
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    Kolob Canyons und Timber Creek Overlook
    Sehenswürdigkeit

    5Kolob Canyons und Timber Creek Overlook

    Der ruhige Nordwesten des Parks hat eine eigene Zufahrt über Ausfahrt 40 der I-15, rund 40 Meilen nördlich des Zion Canyon und 17 Meilen südlich von Cedar City. Am Kolob Canyons Visitor Center zeigst du deinen Parkpass oder zahlst den Eintritt, dann führt eine fünf Meilen lange Straße zwischen roten Felsfingern bergauf. An ihrem Ende beginnt der Timber Creek Overlook Trail, eine Meile hin und zurück, etwa eine Stunde, mit Blick bis zu den Pine Valley Mountains. Länger ist der Taylor Creek Trail (fünf Meilen hin und zurück, etwa dreieinhalb Stunden) an zwei alten Homesteader-Hütten vorbei bis zur Double Arch Alcove. Ein Shuttle fährt hier nicht, im Winter kann die Straße wegen Schnee gesperrt sein.
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    Restaurants in Zion-Nationalpark

    1

    Oscar's Cafe

    Südwestliches Café am Zion Park Boulevard, das schon zum Frühstück öffnet: Fodor's empfiehlt die Breakfast Burritos mit Pork Verde und die Huevos Rancheros, später gibt es Burger, Tacos mit Shrimps und Quesadillas. Die Terrasse mit Blick auf die Felswände ist abends gefragt, rechne zur Hauptessenszeit mit Wartezeit. Hauptgerichte kosten grob 13 bis 30 US-Dollar.
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    2

    Spotted Dog

    Restaurant mit Bar am Zion Park Boulevard, nah am Parkeingang. Laut Fodor's mit einer gehobenen, wechselnden Karte aus frischer Pasta, Fleisch und Fisch, dazu Wein und Cocktails. Geöffnet zum Abendessen, Mittagessen gibt es nicht und Frühstück von Oktober bis Mai meist auch nicht. Eine gute Wahl, wenn du nach einem Wandertag nicht nur Burger willst.
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    3

    Bit & Spur Restaurant & Saloon

    Restaurant und Saloon am südlichen Ende von Springdale mit kreativer südwestlicher Küche. Fodor's nennt die Tamales mit Süßkartoffel und Schweinefleisch, das Chili-Ribeye und die hausgemachte Sangria. Nur abends geöffnet, die Zeiten wechseln mit der Saison, im Dezember und Januar ist von Montag bis Donnerstag zu. Hauptgerichte grob 15 bis 40 US-Dollar.
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    Geschichte

    Die Southern Paiute lebten lange vor den Siedlern im Tal des Virgin River. 1858 führte ein Paiute-Guide den Mormonen-Missionar Nephi Johnson in den Canyon, wenige Jahre später bestellten Siedler den Talboden. Isaac Behunin, der 1863 eine Blockhütte baute, gab ihm den biblischen Namen Zion.Der Geologe John Wesley Powell nannte den Canyon 1872 Mukuntuweap, weil er das für den Paiute-Namen hielt. Unter diesem Namen stellte Präsident Taft ihn 1909 als National Monument unter Schutz. Die Mormonen der Gegend lehnten den Namen ab, 1918 wurde daraus Zion National Monument und 1919 Utahs erster Nationalpark. Die Kolob Canyons kamen 1956 dazu.Die Namen vieler Felsen, etwa Court of the Patriarchs, Great White Throne oder Angels Landing, stammen aus dieser Zeit und spiegeln die religiöse Prägung der ersten Siedler.

    Anreise und Shuttle

    Der nächste große Flughafen ist Las Vegas (LAS), gut zweieinhalb Stunden Fahrt über die I-15 und St. George.Shuttle-Saison 2026Seit 7. März 2026 ist der Zion Canyon Scenic Drive für Privatautos gesperrt. Der kostenlose Shuttle startet am Zion Canyon Visitor Center und fährt etwa alle 5 bis 10 Minuten neun Haltestellen bis zum Temple of Sinawava an, die einfache Fahrt dauert rund 45 Minuten. Ein Ticket brauchst du nicht, nur den Parkeintritt.Erster Bus: 7 Uhr ab Visitor Center.Letzter Bus ab Visitor Center: bis 16. Mai 18 Uhr, vom 17. Mai bis 12. September 19 Uhr, bis 24. Oktober 18 Uhr, vom 25. Oktober bis 28. November 17 Uhr.Letzter Bus aus dem Canyon (Temple of Sinawava): jeweils 1 Stunde 15 Minuten später. Wer ihn verpasst, läuft bis zu acht Meilen zurück.Pause: vom 29. November bis 25. Dezember fährt kein Shuttle, dann darfst du mit dem eigenen Auto in den Canyon. Vom 26. Dezember bis 2. Januar fährt er wieder (8 bis 16:30 Uhr).Parken und Springdale-ShuttleDer Parkplatz am Visitor Center ist in der Saison früh am Tag voll. Dann parkst du gegen Gebühr in Springdale und nimmst den kostenlosen Springdale-Shuttle (etwa alle 10 bis 15 Minuten, ab 8 Uhr) zum Fußgängereingang. Unter der Woche ist es ruhiger als am Wochenende.Mit dem WohnmobilSeit 7. Juni 2026 gelten auf dem Zion-Mount Carmel Highway zwischen Canyon Junction und dem Osteingang feste Grenzen: Fahrzeuge über 35 Fuß 9 Zoll Länge, 11 Fuß 4 Zoll Höhe, 7 Fuß 10 Zoll Breite oder 50.000 Pfund dürfen die Strecke mit dem Tunnel nicht mehr befahren, Gespanne höchstens 50 Fuß lang. Das frühere System mit kostenpflichtigem Tunnel-Permit und einspuriger Begleitung durch den Tunnel gibt es nicht mehr, der Tunnel ist jetzt immer zweispurig. Mit einem größeren Wohnmobil fährst du über Springdale und den Südeingang zu den Campgrounds und weiter nach Bryce Canyon über die SR 20 nördlich von Cedar City, das sind rund 63 Meilen Umweg.Kolob CanyonsEigene Zufahrt über Ausfahrt 40 der I-15, rund 40 Meilen nördlich des Zion Canyon. Kein Shuttle, du fährst selbst.

    Unterkünfte in Zion-Nationalpark

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    Campingplätze in Zion-Nationalpark

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    In der Umgebung

    Bryce-Canyon-Nationalpark

    Bryce-Canyon-Nationalpark

    Der Bryce-Canyon-Nationalpark liegt im Süden Utahs, eine gute Tagesetappe nordöstlich von Zion, auf einem Hochplateau um 8.000 Fuß (2.400 m), am Rainbow Point gut 9.000 Fuß. Du fährst wegen der Hoodoos hin: Tausende orangerote Felstürme in Amphitheatern, zwischen die kurze Wanderwege vom Rand hinunterführen.Ein Canyon im eigentlichen Sinn ist Bryce nicht, sondern die zerklüftete Abbruchkante eines Plateaus. Das Herz des Parks ist das Bryce Amphitheater mit den Aussichtspunkten Sunrise, Sunset, Inspiration und Bryce Point. Von dort führt eine 18 Meilen lange Stichstraße mit 13 Aussichtspunkten nach Süden bis zum Rainbow Point.BasisDie nächsten Hotels und Restaurants liegen in Bryce Canyon City direkt vor dem Eingang, darunter das große Ruby's Inn. Ruhiger übernachtest du im Dorf Tropic unterhalb des Plateaus, etwa eine Viertelstunde Fahrt entfernt. Im Park selbst gibt es die Lodge at Bryce Canyon, geöffnet von Frühjahr bis Herbst.Was du vorher wissen musstEintritt: 35 US-Dollar pro Pkw. Besucher ohne Wohnsitz in den USA zahlen ab 16 Jahren zusätzlich 100 US-Dollar pro Person, außer sie haben den America-the-Beautiful-Jahrespass für Nichtansässige (250 US-Dollar).Höhe und Wetter: Auch im Sommer wird es nachts kühl, von Oktober bis Mai friert es fast jede Nacht, im Winter liegt oft Schnee. Nimm auch im Sommer eine warme Jacke und Regenschutz mit, das Wetter schlägt in der Höhe schnell um.Nachts: Bryce ist ein International Dark Sky Park. Ranger bieten im Sommer Sternführungen an, für die Vollmondwanderungen gibt es eine Lotterie.
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    Page ist eine Kleinstadt mit rund 7.400 Einwohnern im äußersten Norden Arizonas, direkt an der Grenze zu Utah und am Ufer des Lake Powell. Du kommst wegen drei Zielen, die auf vielen Südwest-Rundreisen ganz oben stehen: Horseshoe Bend, Antelope Canyon und der Lake Powell mit dem Glen Canyon Dam. Alle liegen weniger als eine Viertelstunde vom Ort entfernt.Von Las Vegas und Phoenix sind es jeweils rund viereinhalb bis fünf Stunden Fahrt, vom Grand Canyon South Rim etwa drei. Plane mindestens eine Übernachtung ein: Horseshoe Bend ist zum Sonnenaufgang am leersten und am Nachmittag am schönsten beleuchtet, Antelope Canyon wirkt um die Mittagszeit am stärksten, und am See lohnt ein Bootsausflug.Vorher buchenAntelope Canyon: nur mit geführter Tour eines Navajo-Anbieters. Buch im Frühjahr und Sommer Tage bis Wochen im Voraus, für Upper Antelope Canyon gibt es keine Tickets vor Ort. Rechne für Lower Antelope Canyon mit rund 100 US-Dollar pro Person inklusive Navajo-Gebühr.Horseshoe Bend: keine Buchung, aber 10 US-Dollar Parkgebühr pro Auto.Zeitzone: Page bleibt ganzjährig auf Mountain Standard Time, die Navajo Nation stellt im Sommer um. Prüf, in welcher Zeit deine Tour angegeben ist.Die Stadt selbst ist schlicht, mit Motels, Supermärkten und einer überschaubaren Auswahl an Restaurants, als Basis ist sie aber gut geeignet.
    Grand-Canyon-Nationalpark

    Grand-Canyon-Nationalpark

    Der Grand-Canyon-Nationalpark im Norden Arizonas, rund 90 Autominuten nördlich von Flagstaff, schützt die Schlucht des Colorado River. Du fährst hin, um vom South Rim aus bis zu 1.800 Meter tief in den Canyon zu schauen, am besten bei Sonnenaufgang oder -untergang, oder um ein Stück auf Bright Angel oder South Kaibab Trail hinabzusteigen.Die Schlucht ist 446 Kilometer lang und bis zu 29 Kilometer breit. Fast alle Besucher kommen an den ganzjährig geöffneten South Rim. Seit 1979 ist der Park UNESCO-Welterbe.Zentrum des South Rim ist Grand Canyon Village mit dem 1905 eröffneten Hotel El Tovar. Die Hermit Road führt rund 11 Kilometer an Aussichtspunkten entlang nach Westen, die Desert View Drive rund 40 Kilometer nach Osten zum Desert View Watchtower, den Mary Colter 1932 entwarf. Für Sonnenauf- und -untergang sind Mather Point, Yaki Point und Hopi Point die bekanntesten Plätze, entsprechend voll wird es dort.Eintritt und Regeln 2026Eintritt: 35 US-Dollar pro Auto, 30 pro Motorrad, 20 pro Person zu Fuß oder per Rad, jeweils 7 Tage gültig. Bezahlt wird nur mit Karte.Zuschlag für Besucher aus dem Ausland: Seit 2026 zahlst du ohne Wohnsitz in den USA zusätzlich 100 US-Dollar pro Person ab 16 Jahren. Mit dem America-the-Beautiful-Pass für Besucher aus dem Ausland (250 US-Dollar pro Fahrzeug) entfällt der Zuschlag.Reservierung: Für die Einfahrt nicht nötig.South Rim: Sturzflut und Wassernotstand (Stand Ende Oktober 2026)Die Sturzflut im Bright Angel Canyon am 29. August 2026 hat die Transcanyon-Wasserleitung zerstört. Seit 31. August gilt am South Rim Wassersparstufe 4. Was das für dich heißt:Übernachten: Der Park hat Ende August alle Hotels im Park für Übernachtungen geschlossen. Yavapai Lodge und Phantom Ranch sind laut NPS weiter zu, einen Termin für die Wiedereröffnung gibt es nicht. Prüf vor einer Buchung im Park den aktuellen Stand, die Hotels in Tusayan vor dem Südeingang sind nicht betroffen.Camping: Mather Campground ist offen, aber nur zum Trockencamping. Trailer Village und die Duschen und Waschmaschinen von Camper Services sind geschlossen.Essen: Viele Lokale haben zu oder verkürzte Zeiten, etwa der Speisesaal im El Tovar. Nimm Proviant mit.Wanderwege: Bright Angel Trail nur bis Mile-and-a-Half Resthouse, South Kaibab Trail nur bis Tip-Off, dazu Plateau Point Trail. Die Wege zum Colorado und Phantom Ranch sind gesperrt. Trinkwasser gibt es nur an den Trailheads.Feuer: Auf dem Mather Campground ist jedes Holzfeuer verboten.North Rim 2026Der über 2.400 Meter hohe North Rim ist 2026 nur für Tagesbesucher offen, bis 30. November oder bis zum ersten starken Schneesturm. Das Dragon Bravo Fire vom Juli 2025 zerstörte rund 70 Gebäude, darunter die Grand Canyon Lodge und das Besucherzentrum. Es gibt dort 2026 keine Unterkunft, keinen Campingplatz und kein Trinkwasser im Park, die Tankstelle hat für die Saison geschlossen. Der North Kaibab Trail ist seit der Flut vom August gesperrt, ebenso viele Wege am Rand wie Bright Angel Point und Widforss Trail. Cape Royal Road und Point Imperial Road sind vom 15. Oktober bis 3. November gesperrt und für Fahrzeuge über 22 Fuß ohnehin verboten.
    Utah

    Utah

    Utah liegt zwischen Nevada, Arizona, Colorado, Wyoming und Idaho. Die meisten Reisenden kommen wegen der fünf Nationalparks im Süden, der „Mighty Five“: Zion, Bryce Canyon, Capitol Reef, Arches und Canyonlands. Im Winter ziehen die Skigebiete der Wasatch Mountains, keine Stunde von Salt Lake City entfernt.Salt Lake City war 2002 Gastgeber der Olympischen Winterspiele und ist es 2034 erneut. Nordwestlich der Stadt liegt der Great Salt Lake, ein Rest des eiszeitlichen Lake Bonneville. Der höchste Berg ist der Kings Peak (4.120 m) in den Uinta Mountains.Im Süden liegen die Parks dicht beieinander: Zion mit den Narrows des Virgin River, Bryce Canyon mit seinen Hoodoos, Capitol Reef entlang der Waterpocket Fold sowie Arches und Canyonlands bei Moab. An der Grenze zu Arizona schließen Monument Valley und Lake Powell an.
    Downtown und Fremont Street

    Downtown und Fremont Street

    Downtown ist das alte Las Vegas: Hier standen die ersten Casinos, lange bevor am Strip die Resorts wuchsen. Das Golden Nugget eröffnete 1946, und noch heute reihen sich an der Fremont Street Casinos, die kleiner, lauter und oft günstiger sind als am Strip. Auch die Resort Fees liegen hier meist niedriger, rund 30 bis 50 US-Dollar pro Nacht.Unter dem LED-Dach der Fremont Street Experience laufen abends zur vollen Stunde Lichtshows, dazu spielen Bands. Neuester Zugang ist das 2020 eröffnete Circa, ein Hotel nur für Erwachsene mit dreistöckigem Sportsbook und dem Pool-Amphitheater Stadium Swim auf dem Dach. Östlich des Las Vegas Boulevard beginnt Fremont East mit Bars, dem Downtown Container Park und der Bar Atomic Liquors von 1954.Tagsüber lohnt das Neon Museum mit über 200 ausgemusterten Leuchtschildern, das Mob Museum zwei Blocks nördlich der Fremont Street ist auf der Seite von Las Vegas beschrieben. Komm am späten Nachmittag, schau dir eines der Museen an und bleib zum Abendessen und für die erste Lichtshow um 18 Uhr. Downtown ist kompakter als der Strip, fast alles erreichst du zu Fuß.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI