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    Sedona

    USA

    Sedona

    Stadt

    Sedona ist eine Kleinstadt im Norden Arizonas, umgeben von roten Sandsteintürmen, Tafelbergen und Canyons.

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    Sedona ist eine Kleinstadt im Norden Arizonas, umgeben von roten Sandsteintürmen, Tafelbergen und Canyons. Du kommst wegen der Landschaft: Kaum irgendwo sonst im Südwesten der USA liegen so viele kurze, spektakuläre Wanderungen direkt vor der Haustür, von Cathedral Rock bis Devil's Bridge.Der Ort liegt rund zwei Autostunden nördlich von Phoenix und etwa eine Stunde südlich von Flagstaff. Damit ist er ein klassischer Stopp auf dem Weg zum Grand Canyon, verdient aber mindestens zwei volle Tage. Morgens wanderst du zwischen den Felsen, nachmittags kühlst du dich im Oak Creek ab, abends siehst du zu, wie die Felswände im letzten Licht glühen.Neben der Natur bietet Sedona Galerien, eine markante Felsenkapelle und eine lebendige Restaurantszene mit mexikanischer und Südwestküche. Plane früh am Tag, denn die beliebten Parkplätze an den Trailheads sind schnell voll.
    Sedona hat knapp 10.000 Einwohner (Zensus 2020) und liegt auf rund 1.330 Metern Höhe. Der Ort zieht sich entlang zweier Highways: Die SR 89A verbindet Uptown Sedona mit dem Einkaufs- und Wohngebiet West Sedona, die SR 179 führt vorbei an Tlaquepaque, Chapel of the Holy Cross und Bell Rock nach Süden ins Village of Oak Creek. Ohne Auto kommst du kaum aus, doch der kostenlose Sedona Shuttle bringt dich an ausgewählten Tagen zu den beliebtesten Trailheads und erspart dir die Parkplatzsuche. Uptown ist der touristische Kern mit Läden, Restaurants und Aussicht auf die Felsen, Tlaquepaque das Kunst- und Galerienviertel am Oak Creek. Nördlich der Stadt beginnt der Oak Creek Canyon, eine der schönsten Panoramastraßen Arizonas.

    Sehenswürdigkeiten in Sedona

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Cathedral Rock
    Sehenswürdigkeit

    1Cathedral Rock

    Sedonas bekanntester Felsen. Der Trail ist zwar nur knapp zwei Kilometer lang (hin und zurück), aber steil und führt über glatte Felsstufen, auf denen du teilweise die Hände brauchst. Zum Parken brauchst du einen Red Rock Pass, alternativ fährt der kostenlose Shuttle.
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    Bell Rock
    Sehenswürdigkeit

    2Bell Rock

    Glockenförmiger Felsen direkt an der SR 179 südlich der Stadt. Vom Parkplatz Courthouse Vista führen der Bell Rock Pathway und der Courthouse Butte Loop um den Felsen und die benachbarte Courthouse Butte.
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    Devil's Bridge
    Sehenswürdigkeit

    3Devil's Bridge

    Der größte natürliche Sandsteinbogen der Gegend, etwa 15 Meter hoch, und du kannst über ihn hinweglaufen. Mit normalem Auto parkst du am Mescal Trailhead (rund 6,4 Kilometer hin und zurück) oder am Dry Creek Vista Trailhead, da die direkte Zufahrt nur für Geländewagen taugt.
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    Chapel of the Holy Cross
    Kirche

    4Chapel of the Holy Cross

    Die katholische Kapelle wurde 1956 zwischen zwei rote Felsnadeln gebaut, mit einem 27 Meter hohen Kreuz als Fassade. Auch wenn du nicht religiös bist, lohnen sich Architektur und Aussicht ins Tal.
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    Tlaquepaque Arts & Shopping Village
    Sehenswürdigkeit

    5Tlaquepaque Arts & Shopping Village

    Ensemble aus Innenhöfen, Brunnen und Gassen im mexikanischen Stil unter alten Platanen am Oak Creek. Hier findest du Galerien, Kunsthandwerk, eine kleine Kapelle und mehrere Restaurants.
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    Oak Creek Vista
    Sehenswürdigkeit

    6Oak Creek Vista

    Aussichtspunkt am oberen Ende des Oak Creek Canyon, kurz hinter den Serpentinen der SR 89A. Von hier blickst du tief in den Canyon; die Panoramastraße von Sedona nach Flagstaff ist rund 24 Kilometer lang, im Oktober färbt sich das Laub.
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    Restaurants in Sedona

    1

    Elote Cafe

    Modern mexikanische Küche von Chef Jeff Smedstad, inspiriert von den Märkten Mexikos. Der Namensgeber, gerösteter Mais mit Chili und Limette, ist Pflicht.
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    2

    Mariposa Latin Inspired Grill

    Lateinamerikanisch inspiriertes Grillrestaurant von Lisa Dahl auf einer Anhöhe mit weitem Blick über die roten Felsen. Ideal zum Sonnenuntergang, reserviere vorher.
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    3

    Coffee Pot Restaurant

    Familiengeführtes Frühstückslokal in West Sedona, benannt nach dem gleichnamigen Felsen dahinter. Solide Diner-Küche für einen frühen Start vor der Wanderung.
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    4

    Tamaliza

    Kleines mexikanisches Lokal von Claudia Gonzalez mit Tamales nach Familienrezepten aus Morelos und Michoacán. Günstig und ideal für die Mittagspause.
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    Essen und Trinken

    Sedonas Küche ist stark mexikanisch und vom Südwesten geprägt, mit Mais, Chilis und Kaktusfeigen. Dazu kommen Weine aus dem nahen Verde Valley.
    Elote

    Elote

    Gegrillter Maiskolben oder Maisgericht nach mexikanischer Art, mit Limette, Chili, Mayonnaise und Käse. Das bekannteste Restaurant der Stadt, das Elote Cafe, trägt das Gericht im Namen.
    Prickly-Pear-Margarita

    Prickly-Pear-Margarita

    Margarita mit dem pinkfarbenen Sirup der Kaktusfeige. Der Feigenkaktus wächst überall im Südwesten, entsprechend findest du die Frucht auch in Limonade, Eis und Süßigkeiten.

    Wein aus dem Verde Valley

    Zwischen Jerome und Sedona verläuft der Verde Valley Wine Trail. Viele Weingüter liegen in Page Springs und Cornville am Oak Creek, nur eine kurze Fahrt westlich der Stadt.

    Navajo Taco

    Frittiertes Fladenbrot (Frybread), belegt mit Bohnen, Hackfleisch, Salat, Käse und Salsa. Ein Gericht der Navajo, das du in ganz Nordarizona auf Speisekarten findest.

    Craft Beer aus Sedona

    In Tlaquepaque braut Oak Creek Brewery & Grill eigene Biere, die du auf der Terrasse zwischen den Platanen trinkst.

    Geschichte und Kultur

    Lange vor den ersten Siedlern lebten Menschen zwischen den roten Felsen: Die Klippenwohnungen von Palatki westlich der Stadt stammen aus der Zeit um 1150 bis 1350, Felsbilder in der Umgebung zeugen von noch älterer Nutzung. Ihren Namen verdankt die Stadt Sedona Schnebly, deren Mann Theodore 1902 das erste Postamt eröffnete; damals lebten hier 55 Menschen. Erst 1988 wurde Sedona offiziell zur Stadt.Von den 1920er bis in die 1970er Jahre diente die Gegend als Kulisse für mehr als sechzig Hollywood-Produktionen, viele davon Western wie "Broken Arrow" oder "3:10 to Yuma". Oft spielten die roten Felsen dabei Texas oder Nevada.Heute prägen Kunst und Spiritualität das Bild: Galerien in Tlaquepaque und Uptown, dazu Kristallläden und Anbieter von Energiearbeit, die Sedona den Ruf eines New-Age-Zentrums eingebracht haben. Architektonisches Wahrzeichen ist die 1956 fertiggestellte Chapel of the Holy Cross, die die Bildhauerin Marguerite Brunswig Staude in die Felsen bauen ließ.

    Nachtleben

    1

    Oak Creek Brewery & Grill

    Brauereigaststätte in Tlaquepaque mit eigenen Bieren und großer Terrasse. Guter Ort für ein Bier nach der Wanderung.
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    Anreise und Unterwegs

    FlughafenNächster großer Flughafen ist Phoenix Sky Harbor (PHX), rund 190 Kilometer südlich. Von dort fährst du gut zwei Stunden über die Interstate 17. Groome Transportation verbindet den Flughafen mehrmals täglich per Shuttlebus mit Sedona, Village of Oak Creek und Cottonwood; Plätze vorher reservieren. Der kleinere Flughafen Flagstaff Pulliam liegt etwa 40 Kilometer nördlich.Auto und ParkenEin Mietwagen ist für Sedona fast unverzichtbar. Wer an Trailheads im Coconino National Forest parkt, braucht einen Red Rock Pass: 5 US-Dollar pro Tag, 15 US-Dollar pro Woche oder 20 US-Dollar im Jahr, erhältlich an Automaten vor Ort, im Visitor Center oder online über recreation.gov. Der America the Beautiful Pass wird ebenfalls akzeptiert. Für einen kurzen Fotostopp von etwa einer Viertelstunde brauchst du keinen Pass. Die Parkplätze an Cathedral Rock und Devil's Bridge sind oft schon am frühen Morgen voll.Sedona ShuttleDer kostenlose Sedona Shuttle fährt von Park-and-Ride-Plätzen (unter anderem Posse Grounds Park) zu den Trailheads Cathedral Rock, Little Horse, Soldier Pass, Dry Creek Vista und Mescal. Die beiden letzten sind die Ausgangspunkte für Devil's Bridge. Die Betriebstage wechseln je nach Saison; aktuelle Fahrpläne findest du auf sedonashuttle.com.Vor OrtUptown und Tlaquepaque erkundest du zu Fuß. Für Slide Rock State Park und den Oak Creek Canyon nimmst du die SR 89A nach Norden; die Straße ist durchgehend asphaltiert. Die Zufahrt zum Devil's Bridge Trailhead über die Forststraße FR 152 ist sehr rau und nur für Geländewagen mit hoher Bodenfreiheit geeignet.

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      Sedona-Reise

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      • 1Cathedral Rock3 Tage
      • 2Bell Rock4 Tage
      • 3Devil's Bridge5 Tage
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    In der Umgebung

    Arizona

    Arizona

    Arizona liegt im Südwesten der USA zwischen Kalifornien, Nevada, Utah, New Mexico und Mexiko. Du reist hierher wegen des Grand Canyon, der roten Felslandschaften im Norden und der Sonora-Wüste mit ihren Saguaro-Kakteen rund um Phoenix und Tucson.Die Hauptstadt Phoenix ist zugleich die größte Stadt. Im tiefer gelegenen Süden herrscht Wüstenklima mit heißen Sommern, das Colorado-Plateau im Norden ist kühler und hat im Winter Schnee. Der höchste Gipfel ist der Humphreys Peak bei Flagstaff mit 3.852 Metern. Einen großen Teil des Nordostens nimmt die Navajo Nation ein, die größte Stammesnation der USA. Zu ihrem Gebiet gehören das Monument Valley und der Antelope Canyon.Neben dem Grand Canyon hat Arizona zwei weitere Nationalparks: Petrified Forest mit rund 225 Millionen Jahre altem versteinertem Holz und Saguaro bei Tucson. Sedona ist bekannt für seine Formationen aus rotem Sandstein.
    Grand-Canyon-Nationalpark

    Grand-Canyon-Nationalpark

    Der Grand-Canyon-Nationalpark in Arizona schützt die 446 Kilometer lange Schlucht des Colorado River, die bis zu 29 Kilometer breit und bis zu 1.857 Meter tief ist. Vom Südrand, rund 90 Autominuten nördlich von Flagstaff, blickst du in eine Landschaft, die seit 1979 zum UNESCO-Welterbe zählt.Zentrum des South Rim ist Grand Canyon Village mit dem 1905 eröffneten Hotel El Tovar. Die Hermit Road führt rund 11 Kilometer zu Aussichtspunkten am Rand und ist von März bis November nur mit dem Shuttlebus befahrbar. Am Desert View steht der 1932 von Mary Colter entworfene Watchtower. Am über 2.400 Meter hohen North Rim zerstörte 2025 ein Waldbrand die Grand Canyon Lodge, 2026 gibt es dort keine Unterkünfte.Der Eintritt kostet 35 US-Dollar pro Fahrzeug, Besucher ohne US-Wohnsitz ab 16 Jahren zahlen zusätzlich 100 Dollar pro Person. Mit dem America-the-Beautiful-Pass für Nichtansässige (250 Dollar) entfällt dieser Zuschlag. Eine Einfahrtsreservierung ist nicht nötig, bezahlt wird nur mit Karte.
    Page

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    Page ist eine Kleinstadt im äußersten Norden Arizonas, direkt an der Grenze zu Utah und am Ufer des Lake Powell. Du kommst hierher wegen dreier Ziele, die auf vielen Südwest-Rundreisen ganz oben stehen: Horseshoe Bend, Antelope Canyon und der Lake Powell mit dem Glen Canyon Dam.Von Las Vegas und Phoenix sind es jeweils rund viereinhalb bis fünf Stunden Fahrt, vom Grand Canyon South Rim etwa drei. Plane mindestens eine Übernachtung ein: Horseshoe Bend ist zum Sonnenuntergang am schönsten, die Touren durch den Antelope Canyon laufen den ganzen Tag, und am See lohnt ein Bootsausflug.Die Stadt selbst ist schlicht, mit Motels, Supermärkten und einer überschaubaren Auswahl an Restaurants. Als Basis ist sie trotzdem ideal, denn alle Highlights liegen weniger als eine Viertelstunde entfernt.
    South Strip

    South Strip

    Der südliche Abschnitt des Las Vegas Boulevard ist das Las Vegas der großen Kulissen: eine schwarze Glaspyramide, eine Märchenburg, eine geschrumpfte Skyline von Manhattan und am Ende der künstliche See des Bellagio. Zwischen dem Mandalay Bay im Süden und dem Bellagio liegen einige der größten Hotelkomplexe der Stadt, verbunden durch Fußgängerbrücken, Einkaufspassagen und kostenlose Trams.Die Themenhotels erzählen die Geschichte des Strips: Das Excalibur eröffnete 1990, das Luxor 1993, das New York-New York 1997, das Bellagio 1998. Neuer ist das Viertel rund um die T-Mobile Arena, die 2016 eröffnete und seit 2017 Heimat des NHL-Teams Vegas Golden Knights ist. Das benachbarte Park MGM hieß bis 2018 Monte Carlo und ist seit 2020 das einzige komplett rauchfreie Casino-Resort am Strip.Tagsüber lohnt das Shark Reef Aquarium im Mandalay Bay, im Sommer der Sandstrand mit Wellenbad am Mandalay Bay Beach. Kostenlos sind die Wasserspiele vor dem Bellagio und die Blumenschauen im Conservatory. Abends hast du die Wahl zwischen Konzerten in der Arena und Cirque-du-Soleil-Shows: O im Bellagio, KÀ im MGM Grand und Michael Jackson ONE im Mandalay Bay.Die Entfernungen täuschen: Was von Hotel zu Hotel nah aussieht, ist oft ein langer Fußweg durch klimatisierte Casinos. Im Sommer erkundest du den Strip am besten am frühen Morgen oder nach Sonnenuntergang, wenn die Fassaden leuchten und die Fontänen vor dem Bellagio im Dunkeln am stärksten wirken.
    Downtown und Fremont Street

    Downtown und Fremont Street

    Downtown ist das alte Las Vegas: Hier standen die ersten Casinos, lange bevor am Strip die Resorts wuchsen. Das Golden Nugget eröffnete 1946, und noch heute reihen sich an der Fremont Street Casinos aneinander, die kleiner, lauter und günstiger wirken als ihre Konkurrenz im Süden.Seit 1995 überspannt ein rund 420 Meter langes und 27 Meter hohes Tonnendach vier Blocks der Straße. Die Fremont Street Experience wurde 2019 mit über 49 Millionen LEDs erneuert, abends laufen darauf Licht- und Musikshows, dazu spielen Bands auf drei Bühnen. Unter dem Dach sausen Leute an der Seilrutsche SlotZilla vorbei. Neuester Zugang ist das 2020 eröffnete Circa, ein Hotel nur für Erwachsene mit riesigem Sportsbook und Pool-Amphitheater auf dem Dach. Östlich des Las Vegas Boulevard beginnt Fremont East mit Bars, dem Downtown Container Park und der Neonbar Atomic Liquors.Tagsüber lohnen zwei Museen: Das Mob Museum erzählt im ehemaligen Bundesgericht von 1933 die Geschichte des organisierten Verbrechens, im Neon Museum stehen über 200 ausgemusterte Leuchtschilder der Stadt.Komm am späten Nachmittag, schau dir eines der Museen an und bleib zum Abendessen und für die erste Lichtshow. Downtown ist kompakter als der Strip, fast alles erreichst du zu Fuß.