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    Ostanatolien
    Vyacheslav Argenberg / Wikimedia Commons / CC BY 4.0

    Türkei

    Ostanatolien

    Region

    Ostanatolien ist das Hochland im äußersten Osten der Türkei, mit dem 5.137 m hohen Ararat, dem Vansee und den Ruinen von Ani. Die Region liegt im Schnitt auf 2.200 m und ist die höchstgelegene des Landes.

    von Felix Gillen

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    Ostanatolien ist das Hochland im äußersten Osten der Türkei, mit dem 5.137 m hohen Ararat, dem Vansee und den Ruinen von Ani. Die Region liegt im Schnitt auf 2.200 m und ist die höchstgelegene des Landes. Wer weite Landschaften, armenische Kirchen und urartäische Burgen sucht, findet sie hier.
    ÜberblickDie Region umfasst rund ein Fünftel der Türkei, von Erzurum und Kars im Norden bis Van und Hakkari im Süden. Über allem steht der Ararat, mit 5.137 m der höchste Berg des Landes, nahe den Grenzen zu Iran, Armenien und Nachitschewan. Der Vansee ist mit rund 3.755 km² der größte See der Türkei.ReisezeitDas Kontinentalklima bringt lange, sehr kalte und schneereiche Winter und kurze Sommer. Für Wanderungen und Ausflüge an den See ist der Sommer die beste Zeit. Im Winter fährt der touristische Doğu Ekspresi durch die verschneite Landschaft nach Kars.Was dich erwartetKars und Ani: Zarenzeitliche Stadt und mittelalterliche armenische Hauptstadt, seit 2016 UNESCO-Welterbe.Van: Akdamar-Kirche im See, urartäische Festung und das berühmte Frühstück.Die Region grenzt an Armenien, Iran und den Irak. Prüfe vor der Reise die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.
    Van

    Ort 1 von 2

    Van

    Van liegt auf rund 1.700 m Höhe am Ostufer des Vansees, des größten Sees der Türkei, im Osten Anatoliens. Die Stadt ist Ausgangspunkt für die Akdamar-Kirche, die urartäische Festung und das berühmte Van-Frühstück.

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    Kars & Ani

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    Kars & Ani

    Kars liegt auf 1.768 m Höhe im äußersten Nordosten der Türkei und ist Ausgangspunkt für die Ruinenstadt Ani, seit 2016 UNESCO-Welterbe. Die Stadt mit gut 90.000 Einwohnern verbindet armenische Kirchen, eine Burg aus dem 12.

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    Essen & Trinken

    Die Küche des Hochlands ist deftig und bäuerlich geprägt. Käse, Honig und ein üppiges Frühstück spielen die Hauptrolle.

    Van Kahvaltısı

    Das Van-Frühstück mit Kräuterkäse, Murtuğa, Kavut und Honig ist als geografische Angabe geschützt.

    Kars Kaşarı

    Der Käse aus der Milch der Hochweiden trägt eine geschützte geografische Angabe.

    Kaz (Gans)

    In Kars ist gebratene Gans mit Bulgur-Pilav die klassische Winterspezialität.

    Otlu Peynir

    Der mit Hochlandkräutern gewürzte Käse gehört in Van zu jedem Frühstück.

    Kultur & Geschichte

    UrartuAb etwa 900 v. Chr. entstand rund um den Vansee das Reich Urartu mit der Hauptstadt Tuşpa, dem heutigen Van. Festungen wie Van und Çavuştepe stammen aus dieser Zeit.Armenische KönigreicheIm 10. Jahrhundert waren Kars und Ani Hauptstädte der Bagratiden, am Vansee herrschten die Artsruni. Aus dieser Zeit stammen die Kathedrale von Ani und die Heilig-Kreuz-Kirche auf Akdamar.Zwischen den ReichenSeldschuken, Mongolen, Osmanen und Russen kämpften um das Hochland. Kars gehörte von 1878 bis 1918 zum Zarenreich, wovon bis heute Bauten im baltischen Stil zeugen.

    Anreise & Unterwegs

    AnreiseDie Flughäfen Kars und Van haben tägliche Verbindungen nach Istanbul und Ankara. Der touristische Doğu Ekspresi fährt im Winter von Ankara über Erzincan und Erzurum nach Kars.UnterwegsDie Entfernungen sind groß, ein Mietwagen gibt dir die meiste Freiheit. Für Ani buchst du am besten ein Taxi für den ganzen Tag, zur Akdamar-Kirche fahren Boote vom Anleger bei Gevaş.TippPlane im Winter mit Schnee und Temperaturen weit unter null. In Kars liegt die mittlere Tiefsttemperatur im Januar bei rund minus 15 Grad.

    In der Umgebung

    Kars & Ani

    Kars & Ani

    Kars liegt auf 1.768 m Höhe im äußersten Nordosten der Türkei und ist Ausgangspunkt für die Ruinenstadt Ani, seit 2016 UNESCO-Welterbe. Die Stadt mit gut 90.000 Einwohnern verbindet armenische Kirchen, eine Burg aus dem 12. Jahrhundert und Straßenzüge aus der Zarenzeit. Das russisch geprägte Raster liegt in den Vierteln Yusufpaşa, Ortakapı und Cumhuriyet, die Altstadt Kaleiçi unter der Burg.
    Van

    Van

    Van liegt auf rund 1.700 m Höhe am Ostufer des Vansees, des größten Sees der Türkei, im Osten Anatoliens. Die Stadt ist Ausgangspunkt für die Akdamar-Kirche, die urartäische Festung und das berühmte Van-Frühstück. Die Stadt zählt gut 500.000 Einwohner, das Zentrum mit der Frühstücksstraße liegt im Viertel Şerefiye. Die Festung erhebt sich einige Kilometer westlich am Seeufer.
    Trabzon

    Trabzon

    Trabzon ist die größte Stadt an der östlichen Schwarzmeerküste und Ausgangspunkt für das Sümela-Kloster und die grünen Täler des Pontischen Gebirges. Die Hafenstadt verbindet byzantinisches Erbe mit lebendiger Schwarzmeerküche. Das Stadtgebiet zählt rund 335.000 Einwohner, Mittelpunkt ist der Platz Meydan im Bezirk Ortahisar. Die Hagia Sophia liegt einige Kilometer westlich, der Aussichtshügel Boztepe südlich über dem Zentrum.
    Mardin

    Mardin

    Mardin liegt im Südosten der Türkei an einem Hang über der mesopotamischen Ebene und ist für seine steinerne Altstadt mit Blick nach Süden bekannt. Medresen, Moscheen und syrisch-orthodoxe Klöster erzählen von Artuqiden, Akkoyunlu und alten christlichen Gemeinden. Die Stadt zählt rund 130.000 Einwohner, die Altstadt zieht sich unterhalb der Zitadelle den Südhang hinab und wird zu Fuß erkundet.
    Nemrut Dağı

    Nemrut Dağı

    Der Nemrut Dağı ist ein Berg im Anti-Taurus in Südostanatolien, auf dessen Gipfel König Antiochos I. von Kommagene sein Grabheiligtum mit kolossalen Götterstatuen errichten ließ. Seit 1987 gehört er zum UNESCO-Welterbe und ist vor allem zum Sonnenauf- und -untergang ein Ziel. Ausgangspunkte sind Kahta und das Dorf Karadut am Fuß des Bergs, rund 85 km von Adıyaman entfernt.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI