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    Huế

    Vietnam

    Huế

    Stadt

    Huế liegt am Parfümfluss in Zentralvietnam und war von 1802 bis 1945 die Hauptstadt des Landes unter der Nguyễn-Dynastie.

    von Felix Gillen

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    Huế liegt am Parfümfluss in Zentralvietnam und war von 1802 bis 1945 die Hauptstadt des Landes unter der Nguyễn-Dynastie. Du fährst hin wegen der Zitadelle mit der Kaiserstadt und der Kaisergräber flussaufwärts, die seit 1993 zum UNESCO-Welterbe gehören.Die Zitadelle mit Kaiserstadt und Verbotener Purpurstadt liegt am Nordufer des Flusses, am Südufer stehen Gebäude aus der französischen Kolonialzeit. Entlang des oberen Parfümflusses verteilen sich die Grabanlagen der Kaiser, dazu kommen Tempel wie die Thiên-Mụ-Pagode, das Wahrzeichen der Stadt. Für Kaiserstadt und Gräber solltest du mindestens zwei volle Tage einplanen.Huế hat eine eigene Küche, die auf die Hofküche zurückgeht: scharf gewürzt und in kleinen Portionen serviert. Bekanntestes Gericht ist Bún bò Huế, eine Rindfleisch-Nudelsuppe. Seit 2025 ist Huế eine direkt der Zentralregierung unterstellte Stadt und umfasst das Gebiet der früheren Provinz Thừa Thiên Huế.

    Sehenswürdigkeiten in Huế

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Kaiserstadt (Hoàng Thành)
    Historische Stätte

    1Kaiserstadt (Hoàng Thành)

    Der von Mauern umgebene Palastbezirk in der Zitadelle war Sitz der Nguyễn-Kaiser, betreten wird er durch das Mittagstor Ngọ Môn von 1833. Dahinter lag die Verbotene Purpurstadt mit den Wohnräumen des Kaisers. Kriege 1947 und 1968 zerstörten einen Großteil der Bauten, die erhaltenen werden seit Jahren restauriert.
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    Thiên-Mụ-Pagode
    Gotteshaus

    2Thiên-Mụ-Pagode

    Die Pagode auf dem Hà-Khê-Hügel am Nordufer des Parfümflusses wurde 1601 gegründet. Ihr 21 Meter hoher, achteckiger Phước-Duyên-Turm mit sieben Stockwerken stammt von 1844 und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Ausgestellt ist auch das Auto, mit dem der Mönch Thích Quảng Đức 1963 zu seiner Selbstverbrennung nach Saigon gefahren wurde.
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    Grabmal von Minh Mạng
    Historische Stätte

    3Grabmal von Minh Mạng

    Die Grabanlage rund zwölf Kilometer außerhalb von Huế entstand zwischen 1840 und 1843 und umfasst etwa 40 Bauwerke. Tempel, Pavillons und Höfe reihen sich entlang einer langen Achse zwischen Teichen auf.
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    Grabmal von Tự Đức
    Historische Stätte

    4Grabmal von Tự Đức

    Die Anlage entstand zwischen 1864 und 1867 und umfasst rund 50 Bauwerke innerhalb einer 1.500 Meter langen Mauer. Der Kaiser nutzte sie schon zu Lebzeiten als Rückzugsort: Auf dem See fuhr er Boot, im Xung-Khiêm-Pavillon schrieb und rezitierte er Gedichte. Die Grabstele gilt als größte ihrer Art in Vietnam.
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    Grabmal von Khải Định
    Historische Stätte

    5Grabmal von Khải Định

    Das zwischen 1920 und 1931 erbaute Grabmal am Hang des Châu-Chữ-Bergs verbindet östliche und westliche Formen und besteht weitgehend aus Beton. Im Inneren sind die Wände mit Mosaiken aus Glas- und Keramikscherben bedeckt, die Decken mit Drachen und Wolken bemalt.
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    Restaurants in Huế

    1

    Bún Bò Huế Mỹ Tâm

    Einfaches Lokal in der Trần-Cao-Vân-Straße, das sich auf Bún bò Huế spezialisiert hat, die würzige Rindfleisch-Nudelsuppe der Stadt.
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    2

    Bánh Mì Trường Tiền O Tho

    Bánh-mì-Stand in der Trần-Cao-Vân-Straße, der laut Tuổi Trẻ von 16 Uhr bis 4 Uhr morgens geöffnet hat und damit auch für den späten Hunger taugt.
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    Kaiserstadt und Eintritt

    Huế war von 1802 bis 1945 Hauptstadt des geeinten Vietnam unter der Nguyễn-Dynastie, der letzten Kaiserdynastie des Landes. Die Anlage wurde nach Prinzipien der östlichen Geomantie geplant, Parfümfluss und Ngự-Bình-Berg sind Teil der Gesamtkomposition.Eintritt (Stand 2026, Richtwerte):Kaiserstadt: 200.000 VNDGräber von Minh Mạng, Tự Đức oder Khải Định: je 150.000 VNDKombiticket Kaiserstadt plus diese drei Gräber: 530.000 VNDPreise können sich ändern, maßgeblich sind die Angaben vor Ort.Während der Tết-Offensive 1968 war Huế Schauplatz einer der längsten und verlustreichsten Schlachten des Vietnamkriegs, auch die Zitadelle wurde dabei schwer beschädigt.

    Anreise und Unterwegs

    Flugzeug: Der Flughafen Phú Bài liegt rund 15 Kilometer südöstlich des Zentrums, die Fahrt dauert 25 bis 30 Minuten. Taxis mit Taxameter kosten etwa 220.000 VND, Grab-Motorradtaxis rund 70.000 bis 80.000 VND.Bahn: Huế liegt an der Nord-Süd-Strecke des Wiedervereinigungsexpress und ist per Zug mit Hanoi, Đà Nẵng und Ho-Chi-Minh-Stadt verbunden.Von Hội An: Die beiden Städte liegen rund 120 Kilometer auseinander. Mit dem Auto dauert die Fahrt 2,5 bis 3,5 Stunden, mit dem Bus 3,5 bis 4 Stunden.Vor Ort: Die Zitadelle erkundest du zu Fuß. Die Kaisergräber liegen verstreut flussaufwärts und sind am einfachsten per Taxi, Grab, Mietroller oder mit dem Boot auf dem Parfümfluss zu erreichen.

    Unterkünfte in Huế

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Huế-Reise

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      • 1Kaiserstadt (Hoàng Thành)3 Tage
      • 2Thiên-Mụ-Pagode4 Tage
      • 3Grabmal von Minh Mạng5 Tage
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      Huế
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    In der Umgebung

    Zentralvietnam

    Zentralvietnam

    Zentralvietnam ist der schmale Mittelteil des Landes zwischen Gebirge und Südchinesischem Meer. Hier liegen die alte Kaiserstadt Huế, die Altstadt von Hội An, die Strandstadt Đà Nẵng und weiter nördlich die Höhlen des Nationalparks Phong Nha-Kẻ Bàng.Die Region hat ihren eigenen Wetterkalender: Die Regenzeit fällt hier vor allem auf Oktober bis Dezember, wenn auch Taifune die Küste treffen können. Die ersten Monate des Jahres sind meist angenehm und trocken.
    Đà Nẵng

    Đà Nẵng

    Đà Nẵng ist die größte Stadt Zentralvietnams und liegt am Hàn-Fluss zwischen Bergen und Südchinesischem Meer, rund 764 Kilometer südlich von Hanoi. Die meisten Reisenden kommen über den Flughafen mitten in der Stadt an und nutzen Đà Nẵng als Ausgangspunkt für Hội An und Huế, viele bleiben aber auch wegen des langen Stadtstrands Mỹ Khê und der Marmorberge.Der Hàn-Fluss teilt das Zentrum: Am Westufer liegen der Hàn-Markt und das Cham-Museum, über den Fluss führt die Drachenbrücke. Nördlich der Stadt ragt die bergige Halbinsel Sơn Trà ins Meer, im Süden liegen die Marmorberge, im Westen die Bergstation Bà Nà Hills mit der Goldenen Brücke. Der Hải-Vân-Pass trennt Đà Nẵng von Huế, ein 6,28 Kilometer langer Tunnel verkürzt die Fahrt seit 2005.Seit dem 1. Juli 2025 umfasst die Stadt auch die frühere Provinz Quảng Nam, zu der Hội An gehört. Mit rund drei Millionen Einwohnern ist sie heute die viertgrößte Stadt des Landes.
    Hội An

    Hội An

    Hội An ist eine kleine Hafenstadt an der Mündung des Thu-Bồn-Flusses in Zentralvietnam, rund 30 Kilometer südlich von Đà Nẵng. Du fährst hin wegen der Altstadt, eines außergewöhnlich gut erhaltenen Handelshafens aus dem 15. bis 19. Jahrhundert, der seit 1999 zum UNESCO-Welterbe gehört.In den engen Gassen stehen über 1.000 Holzhäuser, Versammlungshallen chinesischer Kaufleute, Pagoden und Ahnenhäuser, in denen sich vietnamesische, chinesische und japanische Einflüsse mischen. Wahrzeichen ist die Japanische Brücke mit ihrem kleinen Tempel. Abends beleuchten Laternen die Gassen am Fluss.Rund fünf Kilometer östlich liegt der Strand An Bàng, gut mit dem Fahrrad erreichbar. Etwa 40 bis 45 Kilometer westlich liegt die Tempelstadt Mỹ Sơn, ein beliebter Tagesausflug. Seit dem 1. Juli 2025 gehört Hội An verwaltungsmäßig zur Stadt Đà Nẵng.
    Phong Nha-Kẻ Bàng

    Phong Nha-Kẻ Bàng

    Der Nationalpark Phong Nha-Kẻ Bàng liegt im Karstgebirge Zentralvietnams an der Grenze zu Laos, nördlich von Huế. Du fährst hin wegen der Höhlen, darunter Sơn Đoòng, die größte bekannte Höhle der Welt, und mehrerer Tropfsteinhöhlen, die du ohne Expedition besuchen kannst.Der Karst ist rund 400 Millionen Jahre alt und gilt als ältestes großes Karstgebiet Asiens, mit über 220 Kilometern dokumentierter Höhlen und unterirdischer Flüsse. Seit 2003 ist der Park UNESCO-Welterbe, 2025 wurde die Stätte um den angrenzenden Nationalpark Hin Nam No in Laos erweitert.Ausgangspunkt ist der Ort Phong Nha, rund 45 Kilometer westlich der Küstenstadt Đồng Hới, mit Gästehäusern und Tourenanbietern. Für die zugänglichen Höhlen reichen zwei bis drei Tage, mehrtägige Höhlentouren müssen lange im Voraus gebucht werden. Seit dem 1. Juli 2025 gehört das Gebiet zur Provinz Quảng Trị, die mit Quảng Bình zusammengelegt wurde.
    Ubon Ratchathani

    Ubon Ratchathani

    Ubon Ratchathani ist die größte Stadt im östlichen Isan, nahe der Grenze zu Laos und am Fluss Mun gelegen. Sie ist Verwaltungs- und Universitätsstadt und lebt weniger vom Tourismus als von ihrer Rolle als regionales Zentrum.Zu den Tempeln der Stadt gehören Wat Thung Si Muang mit einer hölzernen Schriftenbibliothek, die auf Pfosten mitten in einem Teich steht, und Wat Nong Bua, dessen weißer Chedi dem Vorbild von Bodhgaya in Indien nachempfunden ist. Das Nationalmuseum im ehemaligen Residenzgebäude ordnet die Geschichte der Region ein.Bekannt ist Ubon vor allem für das Kerzenfest (Hae Thian Phansa) im Juli, zu Beginn der buddhistischen Fastenzeit: Die Tempel der Stadt lassen aus Wachs große Reliefskulpturen anfertigen, die in einer Prozession durch das Zentrum gezogen werden. Zu diesem Termin sind Unterkünfte knapp.Im Umland liegen der Nationalpark Pha Taem mit vorgeschichtlichen Felsmalereien hoch über dem Mekong und die ausgewaschenen Felsbecken von Sam Phan Bok, die bei niedrigem Wasserstand freiliegen. Die kühlere Trockenzeit von November bis Februar ist die angenehmste Reisezeit.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI