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    Hội An

    Vietnam

    Hội An

    Stadt

    Hội An ist eine kleine Hafenstadt an der Mündung des Thu-Bồn-Flusses in Zentralvietnam, rund 30 Kilometer südlich von Đà Nẵng. Du fährst hin wegen der Altstadt, eines außergewöhnlich gut erhaltenen Handelshafens aus dem 15.

    von Felix Gillen

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    5. Hội An
    Hội An ist eine kleine Hafenstadt an der Mündung des Thu-Bồn-Flusses in Zentralvietnam, rund 30 Kilometer südlich von Đà Nẵng. Du fährst hin wegen der Altstadt, eines außergewöhnlich gut erhaltenen Handelshafens aus dem 15. bis 19. Jahrhundert, der seit 1999 zum UNESCO-Welterbe gehört.In den engen Gassen stehen über 1.000 Holzhäuser, Versammlungshallen chinesischer Kaufleute, Pagoden und Ahnenhäuser, in denen sich vietnamesische, chinesische und japanische Einflüsse mischen. Wahrzeichen ist die Japanische Brücke mit ihrem kleinen Tempel. Abends beleuchten Laternen die Gassen am Fluss.Rund fünf Kilometer östlich liegt der Strand An Bàng, gut mit dem Fahrrad erreichbar. Etwa 40 bis 45 Kilometer westlich liegt die Tempelstadt Mỹ Sơn, ein beliebter Tagesausflug. Seit dem 1. Juli 2025 gehört Hội An verwaltungsmäßig zur Stadt Đà Nẵng.

    Sehenswürdigkeiten in Hội An

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Japanische Brücke (Chùa Cầu)
    Historische Stätte

    1Japanische Brücke (Chùa Cầu)

    Die überdachte Holzbrücke mit kleinem Tempel stammt aus dem 17. Jahrhundert, als sich in Hội An eine japanische Gemeinde niederließ, und ist das Wahrzeichen der Stadt. 1719 gab ihr Fürst Nguyễn Phúc Chu den Namen Lai Viễn Kiều, Brücke der Gäste aus der Ferne. Nach einer Restaurierung von rund 19 Monaten wurde sie im August 2024 wieder eingeweiht.
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    Tempelstadt Mỹ Sơn
    Historische Stätte

    2Tempelstadt Mỹ Sơn

    Die Könige des Champa-Reichs ließen hier zwischen dem 4. und 13. Jahrhundert hinduistische Tempel aus rotem Backstein errichten, seit 1999 ist die Stätte UNESCO-Welterbe. Erhalten sind über 70 Tempel und Gräber, ein großer Teil der Anlage wurde im Vietnamkrieg durch Bombardierungen zerstört. Mỹ Sơn liegt rund 40 Kilometer westlich von Hội An und ist ein klassischer Halbtagesausflug.
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    Versammlungshalle Phúc Kiến
    Gotteshaus

    3Versammlungshalle Phúc Kiến

    Die Versammlungshalle der Kaufleute aus der chinesischen Provinz Fujian gehört zu den chinesischen Gemeindehallen der Altstadt. Im Hauptraum wird Thiên Hậu verehrt, die Schutzgöttin der Seefahrer und Händler, daneben Göttinnen der Geburt.
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    Altes Haus Tấn Ký
    Historische Stätte

    4Altes Haus Tấn Ký

    Das über 200 Jahre alte Kaufmannshaus verbindet chinesische und japanische Bauformen, mit zwei Stockwerken, drei Raumabschnitten und einem Dach aus Yin-Yang-Ziegeln. Die Familie Lê bewohnt es seit sieben Generationen. Das Haus ist ein gutes Beispiel für die Wohn- und Geschäftshäuser, die mit der Rückseite zum Fluss gebaut wurden.
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    Strand An Bàng
    Strand

    5Strand An Bàng

    Der Sandstrand liegt rund fünf Kilometer östlich der Altstadt und ist mit dem Fahrrad in 15 bis 20 Minuten über flache Straßen erreichbar. Mit dem Grab-Auto kostet die Fahrt etwa 80.000 VND.
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    Restaurants in Hội An

    1

    Cao Lầu Thanh

    Kleines Lokal für Cao lầu, die Nudelspezialität von Hội An: dicke Nudeln mit Xá xíu, knuspriger Schweinehaut und kräftiger Bratensauce.
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    2

    Cơm Gà Bà Buội

    Bekanntes Lokal für Cơm gà, den Hühnerreis von Hội An. Das Huhn wird vor dem Kochen mit Ingwer und Erdnussöl mariniert und zu gelbem Reis serviert.
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    Altstadt-Ticket, Laternenfest und Regenzeit

    Ticket: Für die Altstadt brauchst du ein Ticket, das bis zu drei Tage gilt. Es gibt zwei Varianten (Stand Januar 2026):80.000 VND: Altstadt, Japanische Brücke oder Quan-Công-Tempel und zwei weitere Stätten120.000 VND: Altstadt, Japanische Brücke oder Quan-Công-Tempel, ein Museum und drei weitere StättenKinder unter 16 Jahren sind befreit. Im Ticket enthalten sind auch traditionelle Musik- und Tanzvorführungen sowie die abendlichen Kulturprogramme. Die Altstadt ist Fußgängerzone von 9 bis 21.30 Uhr im Sommer und bis 21 Uhr im Winter.Laternenfest: Am 14. Tag jedes Mondmonats, dem Vollmondabend, wird in der Altstadt etwa von 18 bis 21 Uhr das elektrische Licht gedimmt. Die Gassen leuchten dann im Schein von Papierlaternen, auf dem Thu Bồn werden Laternen zum Gedenken an die Ahnen ausgesetzt.Regenzeit: Von September bis Januar ist Regenzeit, das höchste Hochwasserrisiko besteht im Oktober und November. Die tief gelegene Altstadt kann dann innerhalb weniger Stunden überflutet werden. Informiere dich vor der Reise in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts.

    Anreise und Unterwegs

    Vom Flughafen Đà Nẵng: Hội An liegt rund 30 Kilometer entfernt, die Fahrt dauert 45 bis 60 Minuten. Ein Grab-Auto kostet etwa 250.000 bis 350.000 VND, ein Taxi 300.000 bis 400.000 VND. Buslinie 1 fährt für 30.000 VND in 60 bis 90 Minuten zum Busbahnhof Hội An, nicht in die Altstadt.Bahn: Der nächste Bahnhof ist Đà Nẵng, rund 30 Kilometer entfernt.Von Huế: rund 120 Kilometer, mit dem Auto 2,5 bis 3,5 Stunden, mit dem Bus 3,5 bis 4 Stunden.Vor Ort: Die Altstadt durchquerst du zu Fuß in 20 bis 30 Minuten. Fahrräder kosten etwa 30.000 bis 50.000 VND pro Tag, damit erreichst du An Bàng in 15 bis 20 Minuten. Für Mỹ Sơn (rund 45 Kilometer) bietet sich ein Mietwagen mit Fahrer oder eine Tour an.

    Unterkünfte in Hội An

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    1. 1
      Sonnenaufgang über Alpengipfeln und einem Wolkenmeer
      1234

      Rundreise

      12 Tage · 4 Stopps

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    2. 2

      Hội An-Reise

      Live
      • 1Japanische Brücke (Chùa Cầu)3 Tage
      • 2Tempelstadt Mỹ Sơn4 Tage
      • 3Versammlungshalle Phúc Kiến5 Tage
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      Hội An
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    In der Umgebung

    Đà Nẵng

    Đà Nẵng

    Đà Nẵng ist die größte Stadt Zentralvietnams und liegt am Hàn-Fluss zwischen Bergen und Südchinesischem Meer, rund 764 Kilometer südlich von Hanoi. Die meisten Reisenden kommen über den Flughafen mitten in der Stadt an und nutzen Đà Nẵng als Ausgangspunkt für Hội An und Huế, viele bleiben aber auch wegen des langen Stadtstrands Mỹ Khê und der Marmorberge.Der Hàn-Fluss teilt das Zentrum: Am Westufer liegen der Hàn-Markt und das Cham-Museum, über den Fluss führt die Drachenbrücke. Nördlich der Stadt ragt die bergige Halbinsel Sơn Trà ins Meer, im Süden liegen die Marmorberge, im Westen die Bergstation Bà Nà Hills mit der Goldenen Brücke. Der Hải-Vân-Pass trennt Đà Nẵng von Huế, ein 6,28 Kilometer langer Tunnel verkürzt die Fahrt seit 2005.Seit dem 1. Juli 2025 umfasst die Stadt auch die frühere Provinz Quảng Nam, zu der Hội An gehört. Mit rund drei Millionen Einwohnern ist sie heute die viertgrößte Stadt des Landes.
    Zentralvietnam

    Zentralvietnam

    Zentralvietnam ist der schmale Mittelteil des Landes zwischen Gebirge und Südchinesischem Meer. Hier liegen die alte Kaiserstadt Huế, die Altstadt von Hội An, die Strandstadt Đà Nẵng und weiter nördlich die Höhlen des Nationalparks Phong Nha-Kẻ Bàng.Die Region hat ihren eigenen Wetterkalender: Die Regenzeit fällt hier vor allem auf Oktober bis Dezember, wenn auch Taifune die Küste treffen können. Die ersten Monate des Jahres sind meist angenehm und trocken.
    Huế

    Huế

    Huế liegt am Parfümfluss in Zentralvietnam und war von 1802 bis 1945 die Hauptstadt des Landes unter der Nguyễn-Dynastie. Du fährst hin wegen der Zitadelle mit der Kaiserstadt und der Kaisergräber flussaufwärts, die seit 1993 zum UNESCO-Welterbe gehören.Die Zitadelle mit Kaiserstadt und Verbotener Purpurstadt liegt am Nordufer des Flusses, am Südufer stehen Gebäude aus der französischen Kolonialzeit. Entlang des oberen Parfümflusses verteilen sich die Grabanlagen der Kaiser, dazu kommen Tempel wie die Thiên-Mụ-Pagode, das Wahrzeichen der Stadt. Für Kaiserstadt und Gräber solltest du mindestens zwei volle Tage einplanen.Huế hat eine eigene Küche, die auf die Hofküche zurückgeht: scharf gewürzt und in kleinen Portionen serviert. Bekanntestes Gericht ist Bún bò Huế, eine Rindfleisch-Nudelsuppe. Seit 2025 ist Huế eine direkt der Zentralregierung unterstellte Stadt und umfasst das Gebiet der früheren Provinz Thừa Thiên Huế.
    Phong Nha-Kẻ Bàng

    Phong Nha-Kẻ Bàng

    Der Nationalpark Phong Nha-Kẻ Bàng liegt im Karstgebirge Zentralvietnams an der Grenze zu Laos, nördlich von Huế. Du fährst hin wegen der Höhlen, darunter Sơn Đoòng, die größte bekannte Höhle der Welt, und mehrerer Tropfsteinhöhlen, die du ohne Expedition besuchen kannst.Der Karst ist rund 400 Millionen Jahre alt und gilt als ältestes großes Karstgebiet Asiens, mit über 220 Kilometern dokumentierter Höhlen und unterirdischer Flüsse. Seit 2003 ist der Park UNESCO-Welterbe, 2025 wurde die Stätte um den angrenzenden Nationalpark Hin Nam No in Laos erweitert.Ausgangspunkt ist der Ort Phong Nha, rund 45 Kilometer westlich der Küstenstadt Đồng Hới, mit Gästehäusern und Tourenanbietern. Für die zugänglichen Höhlen reichen zwei bis drei Tage, mehrtägige Höhlentouren müssen lange im Voraus gebucht werden. Seit dem 1. Juli 2025 gehört das Gebiet zur Provinz Quảng Trị, die mit Quảng Bình zusammengelegt wurde.
    Ubon Ratchathani

    Ubon Ratchathani

    Ubon Ratchathani ist die größte Stadt im östlichen Isan, nahe der Grenze zu Laos und am Fluss Mun gelegen. Sie ist Verwaltungs- und Universitätsstadt und lebt weniger vom Tourismus als von ihrer Rolle als regionales Zentrum.Zu den Tempeln der Stadt gehören Wat Thung Si Muang mit einer hölzernen Schriftenbibliothek, die auf Pfosten mitten in einem Teich steht, und Wat Nong Bua, dessen weißer Chedi dem Vorbild von Bodhgaya in Indien nachempfunden ist. Das Nationalmuseum im ehemaligen Residenzgebäude ordnet die Geschichte der Region ein.Bekannt ist Ubon vor allem für das Kerzenfest (Hae Thian Phansa) im Juli, zu Beginn der buddhistischen Fastenzeit: Die Tempel der Stadt lassen aus Wachs große Reliefskulpturen anfertigen, die in einer Prozession durch das Zentrum gezogen werden. Zu diesem Termin sind Unterkünfte knapp.Im Umland liegen der Nationalpark Pha Taem mit vorgeschichtlichen Felsmalereien hoch über dem Mekong und die ausgewaschenen Felsbecken von Sam Phan Bok, die bei niedrigem Wasserstand freiliegen. Die kühlere Trockenzeit von November bis Februar ist die angenehmste Reisezeit.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Pexels, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI