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    Kerkennah-Inseln
    Atef Ouni / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Tunesien

    Kerkennah-Inseln

    Sehenswürdigkeit

    Die Kerkennah-Inseln liegen im Golf von Gabès vor Sfax und mit der Fähre ab Sfax erreichbar.

    von Felix Gillen

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    5. Kerkennah-Inseln
    Die Kerkennah-Inseln liegen im Golf von Gabès vor Sfax und mit der Fähre ab Sfax erreichbar. Das flache Archipel ist ein ruhiges Ziel abseits der großen Badeorte und bekannt für die Charfia-Fischerei, die seit 2020 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gehört.Die beiden Hauptinseln Gharbi und Chergui umfassen zusammen rund 160 Quadratkilometer, auf ihnen leben rund 15.400 Menschen (Zensus 2024). Größter Ort ist Remla auf Chergui, Sandstrände gibt es vor allem um Sidi Fredj.

    Sehenswürdigkeiten in Kerkennah-Inseln

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Borj el Hassar
    Historische Stätte

    1Borj el Hassar

    Archäologische Stätte mit Festung an der Küste nahe Sidi Fredj. Neben Resten einer römerzeitlichen Siedlung steht ein Fort, das die Osmanen im 18. Jahrhundert zurückeroberten.
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    Restaurants in Kerkennah-Inseln

    1

    Restaurant La Sirène

    Günstiges Fischrestaurant auf Chergui, das Gäste als feste Adresse der Inseln beschreiben.
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    Kultur und Fischerei

    Charfia-FischereiDie Fischer stecken Palmwedel in den flachen Meeresboden, die eine dreieckige Sperre bilden. Bei Ebbe leitet sie die Fische in Fangkammern, wo sie lebend bleiben, bis sie herausgeholt werden.Saison: von der Herbst-Tagundnachtgleiche bis Juni, danach ruht das MeerUNESCO: seit Dezember 2020 auf der Repräsentativen Liste des immateriellen KulturerbesGeschichteAn der Westküste bei Sidi Fredj liegt Borj el Hassar, eine archäologische Stätte mit Festung, die im 18. Jahrhundert von den Osmanen zurückerobert wurde. In El Abassia auf Gharbi eröffnete 2004 ein privates Inselmuseum.InselkücheAuf den Tisch kommen Fische wie Meeräsche und Brasse, dazu Gerstengrütze. Besonders geschätzt ist in der Sonne getrockneter Oktopus.

    Anreise

    Fähre ab SfaxDie Fähren der Gesellschaft Sonotrak verbinden den Fährhafen von Sfax mit Sidi Youssef an der Westspitze von Gharbi. Es gibt mehrere Abfahrten am Tag, die Zeiten wechseln je nach Saison.Wetter: Bei starkem Wind oder Nebel fallen Überfahrten regelmäßig aus; prüfe die aktuellen Fahrzeiten bei Sonotrak.Anreise nach Sfax: mit Zug, Louage oder Flugzeug, siehe SfaxGut zu wissenStrände: Sandstrände liegen vor allem in der Hotelzone von Sidi Fredj, sonst ist die Küste überwiegend felsig.Sommer: Im Sommer kehren viele Familien vom Festland zurück, die Inseln sind dann deutlich voller.

    Unterkünfte in Kerkennah-Inseln

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    In der Umgebung

    Sfax

    Sfax

    Sfax ist mit rund 274.000 Einwohnern (Zensus 2024) die zweitgrößte Stadt Tunesiens und liegt etwa 270 Kilometer südöstlich von Tunis am Golf von Gabès. Ihre Medina ist bis heute vollständig von der rund 2,75 Kilometer langen Stadtmauer mit 69 Türmen umschlossen und kaum touristisch.Sfax ist eine Handels- und Hafenstadt: Ihr Hafen gehört zu den wichtigsten Fischereihäfen des Landes, und aus der Umgebung stammen rund 40 Prozent des tunesischen Olivenöls. Die Altstadt mit Großer Moschee, Kasbah und Dar Jellouli erkundest du zu Fuß, vom Hafen legen die Fähren zu den Kerkennah-Inseln ab.
    El Djem

    El Djem

    Das Amphitheater von El Djem ist eines der größten der römischen Welt und steht mitten in einer Kleinstadt im Sahel, gut eine Zugstunde südlich von Sousse. Es entstand in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts im antiken Thysdrus und gehört seit 1979 zum UNESCO-Welterbe. Mit demselben Ticket besuchst du das Archäologische Museum mit seinen Mosaiken und einer wiederaufgebauten römischen Villa.
    Mahdia

    Mahdia

    Mahdia liegt auf einer schmalen Halbinsel an der Ostküste und ist die südliche Endstation der Metro du Sahel ab Sousse und Monastir. Die Fatimiden gründeten die Stadt 916 als ihre Hauptstadt, das Festungstor Skifa el Kahla und die Große Moschee stammen aus dieser Zeit. Nördlich der Altstadt ziehen sich weiße Sandstrände mit Hotels, der Hafen gehört zu den größten Fischereihäfen Tunesiens.
    Djerba

    Djerba

    Djerba ist eine flache Insel im Golf von Gabès, im Südosten Tunesiens, und seit 2023 UNESCO-Welterbe. Du fährst hin für lange Sandstrände an der Nordostküste, die Souks von Houmt Souk und Dörfer wie Erriadh und Guellala, in denen jüdische, ibaditische und berberische Traditionen nebeneinander bestehen. Die rund 514 km² große Insel zählt knapp 190.000 Einwohner (Zensus 2024). Hauptort ist Houmt Souk im Norden, die Hotels liegen vor allem an der Küste um Sidi Mahrez. Öffentlicher Verkehr ist begrenzt, die meisten Wege legst du mit Taxi, Mietwagen oder Fahrrad zurück.
    Sahel & Kairouan

    Sahel & Kairouan

    Der Sahel ist die Küstenebene im Osten Tunesiens mit Sousse, Monastir und Mahdia, gut zwei Zugstunden südlich von Tunis. Landeinwärts liegen zwei der bekanntesten Welterbestätten des Landes: die Medina von Kairouan mit ihrer Großen Moschee und das römische Amphitheater von El Djem. Hinter den Stränden ziehen sich Olivenhaine über flache Hügel.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI