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    Ruma-Nationalpark
    Michiel Van Balen from Leuven, Belgium / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

    Kenia

    Ruma-Nationalpark

    Sehenswürdigkeit

    Der Ruma-Nationalpark liegt im Lambwe-Tal südwestlich von Homa Bay, unweit des Victoriasees. Er ist der einzige Landnationalpark der früheren Provinz Nyanza und die letzte Heimat der Pferdeantilope in Kenia.

    von Felix Gillen

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    5. Ruma-Nationalpark
    Der Ruma-Nationalpark liegt im Lambwe-Tal südwestlich von Homa Bay, unweit des Victoriasees. Er ist der einzige Landnationalpark der früheren Provinz Nyanza und die letzte Heimat der Pferdeantilope in Kenia.Auf 120 Quadratkilometern Savanne und Buschland siehst du außerdem Rothschild-Giraffen, Oribis und Topis.

    Sehenswürdigkeiten in Ruma-Nationalpark

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Kamato Gate
    Park

    1Kamato Gate

    Der Haupteingang des Parks liegt acht Kilometer abseits der C19 Homa Bay–Mbita, Abzweig bei Kadio (Malela Junction). Hier beginnen die Pirschfahrten durch das Lambwe-Tal, in dem Pferdeantilopen, Rothschild-Giraffen und Oribis leben.
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    Nyatoto Gate
    Park

    2Nyatoto Gate

    Der zweite Zugang im Norden des Parks. Prüfe vor der Anfahrt beim Kenya Wildlife Service, ob das Tor geöffnet ist und wie die Piste befahrbar ist.
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    Restaurants in Ruma-Nationalpark

    1

    BJ's Ranch

    Ein einfaches Lokal kurz außerhalb von Homa Bay an der Straße nach Mbita, also auf dem Weg zum Ruma-Nationalpark. Entspannte Atmosphäre mit Blick ins Grüne, gut für eine Mahlzeit vor oder nach der Pirschfahrt.
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    Natur & Geschichte

    Rückzugsort der PferdeantilopeRuma trägt den Beinamen „letzter Rückzugsort der Pferdeantilope“. Hier lebt die einzige ursprüngliche Population des Landes, die nach verfügbaren Angaben nur wenige Dutzend Tiere zählt.Vom Wildreservat zum NationalparkDas Gebiet war zunächst als Lambwe Valley Game Reserve geschützt und wurde später in Ruma umbenannt. Heute verwaltet der Kenya Wildlife Service den Park.Vögel und weitere ArtenNeben Rothschild-Giraffen, Oribis, Lelwel-Kuhantilopen, Topis und Büffeln wurden mehr als 400 Vogelarten nachgewiesen. Ruma ist als Important Bird Area ausgewiesen, auch die seltene Blauschwalbe ist hier als Zugvogel zu beobachten.

    Anreise & Praktisches

    AnreiseVon Homa Bay fährst du 14 Kilometer auf der C19 Richtung Mbita, biegst bei Kadio (Malela Junction) links ab und erreichst nach acht Kilometern auf der D213 das Kamato Gate, den Haupteingang.Ein zweiter Zugang ist das Nyatoto Gate.Im ParkEin robuster Geländewagen wird das ganze Jahr empfohlen.Im Park gibt es das Oribi Guesthouse für Selbstversorger mit drei Schlafzimmern für bis zu sechs Personen. Verpflegung bringst du am besten aus Homa Bay mit.GebührenNicht-Residenten zahlen seit dem 1. Oktober 2025 40 US-Dollar pro Erwachsenem und 24 Stunden, Kinder 20 US-Dollar. Bezahlt wird bargeldlos über eCitizen, prüfe die Zahlungswege vorab beim Kenya Wildlife Service.

    Unterkünfte in Ruma-Nationalpark

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    In der Umgebung

    Kisumu

    Kisumu

    Kisumu liegt am Nordostufer des Winam-Golfs, eines flachen Arms des Victoriasees, rund 320 Kilometer nordwestlich von Nairobi. Kenias drittgrößte Stadt ist das kulturelle Zentrum der Luo und der beste Ausgangspunkt für Bootsfahrten zu Flusspferden, Fischerdörfern und Sonnenuntergängen über dem See.Das Kisumu Museum mit nachgebautem Luo-Gehöft, das kleine Impala Sanctuary am Ufer und der Fischerstrand Dunga Beach lassen sich gut an einem Tag verbinden. Für den Sonnenuntergang über dem See fahren viele zum Hippo Point bei Dunga, wenige Kilometer südwestlich des Zentrums.
    Westkenia & Victoriasee

    Westkenia & Victoriasee

    Westkenia reicht vom Victoriasee bis an die Grenze zu Uganda und liegt abseits der klassischen Safari-Routen. Rund um Kisumu, die drittgrößte Stadt Kenias, verbinden sich Luo-Kultur, Fischerdörfer und Bootsfahrten auf dem See mit Regenwald, Vulkanhöhlen und einem kleinen Savannenpark.
    Kakamega Forest

    Kakamega Forest

    Der Kakamega Forest nördlich von Kisumu gilt als Kenias letzter Rest des Guineo-Kongolesischen Regenwalds, der sich einst von Zentralafrika bis hierher zog. Auf 1.500 bis 1.600 Metern Höhe leben hier Primaten und Vögel, die du sonst eher aus Uganda oder dem Kongobecken kennst.Der Wald lässt sich nur zu Fuß erkunden: auf Pfaden zu Aussichtshügeln wie Buyangu und Lirhanda, zu Wasserfällen am Isiukhu und mit Vogelführern am frühen Morgen.
    Masai Mara National Reserve

    Masai Mara National Reserve

    Das Masai Mara National Reserve im Südwesten Kenias ist das bekannteste Wildschutzgebiet des Landes und die nördliche Fortsetzung der Serengeti. Grassavanne, Akazien und der Mara River bilden die Kulisse für die Große Migration, wenn ab Juli große Herden von Gnus und Zebras aus Tansania einziehen.Auch außerhalb der Migration bleiben viele Tiere das ganze Jahr am Fluss und in den Sümpfen. Das Reservat wird vom Narok County verwaltet, nicht vom Kenya Wildlife Service.
    Mara Conservancies

    Mara Conservancies

    Die Mara Conservancies sind private Schutzgebiete auf Massai-Land, die sich nördlich und östlich an das Masai Mara National Reserve anschließen. Bekannt sind vor allem Mara North, Olare Motorogi und Mara Naboisho, in denen nur wenige Camps arbeiten und die Zahl der Fahrzeuge an einer Sichtung entsprechend klein bleibt.Hier sind Walking Safaris mit Massai-Guides, Nachtpirschfahrten, Fahrten abseits der Pisten und Abendessen im Busch möglich, die im Reservat nicht erlaubt sind. Von den meisten Camps aus kannst du zusätzlich ins Reservat fahren.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI