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    Masai Mara National Reserve
    Volodymyr Burdiak / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Kenia

    Masai Mara National Reserve

    Sehenswürdigkeit

    Das Masai Mara National Reserve im Südwesten Kenias ist das bekannteste Wildschutzgebiet des Landes und die nördliche Fortsetzung der Serengeti.

    von Felix Gillen

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    Das Masai Mara National Reserve im Südwesten Kenias ist das bekannteste Wildschutzgebiet des Landes und die nördliche Fortsetzung der Serengeti. Grassavanne, Akazien und der Mara River bilden die Kulisse für die Große Migration, wenn ab Juli große Herden von Gnus und Zebras aus Tansania einziehen.Auch außerhalb der Migration bleiben viele Tiere das ganze Jahr am Fluss und in den Sümpfen. Das Reservat wird vom Narok County verwaltet, nicht vom Kenya Wildlife Service.

    Sehenswürdigkeiten in Masai Mara National Reserve

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Lookout Hill
    Sehenswürdigkeit

    1Lookout Hill

    Aussichtshügel im Süden des Reservats über dem Mara River. Von hier lassen sich während der Migration mehrere Übergänge gleichzeitig beobachten, die Herden ziehen hier nach dem Grenzübertritt aus Tansania nordwärts.
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    Purungat Bridge
    Sehenswürdigkeit

    2Purungat Bridge

    Die Brücke über den Mara River ist einer der beiden Zugänge zum Mara Triangle. In ihrer Umgebung liegen bekannte Flussübergänge, die morgens meist ruhiger sind.
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    3Oloololo Gate und Oloololo-Steilhang

    Das Tor am Fuß des rund 400 Meter hohen Oloololo-Steilhangs ist der nordwestliche Zugang zum Mara Triangle. Der Steilhang bildet dessen westliche Grenze und überragt die Ebene am Mara River.
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    Ballonsafari (Governors' Balloon Safaris)
    Sehenswürdigkeit

    4Ballonsafari (Governors' Balloon Safaris)

    Ballonfahrten über die Mara starten im Morgengrauen und enden mit einem Buschfrühstück mit Champagner. Je nach Anbieter und Startpunkt liegen die Preise bei mehreren hundert US-Dollar pro Person; buche frühzeitig.
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    Restaurants in Masai Mara National Reserve

    Landschaft & Gebiete

    Mara TriangleDer westliche Teil des Reservats liegt zwischen dem Mara River im Osten, dem rund 400 Meter hohen Oloololo-Steilhang im Westen und der Grenze zu Tansania im Süden. Zugänge sind das Oloololo Gate und die Purungat-Brücke über den Mara River.Der Norden um MusiaraIm Norden prägen Galeriewald, Sumpf und Grasland das Bild rund um den Musiara-Sumpf, an dem auch das 1972 gegründete Governors' Camp liegt. Die unterschiedlichen Lebensräume bringen auf einer Fahrt sehr verschiedene Vogelarten vor die Linse.FlussüberquerungenBekannte Übergänge sind Paradise Crossing im zentralen Teil, Lookout Hill im Süden und der Zusammenfluss von Talek und Mara. Im Narok-Sektor ziehen die nummerierten Crossing Points 1 bis 4 die meisten Fahrzeuge an. Eine Garantie für eine Überquerung gibt es an keinem Ufer.

    Besuch & Praktisches

    Gebühren 2026Erwachsene Nicht-Residenten zahlen von Juli bis Dezember 200 US-Dollar pro Tag, von Januar bis Juni 100 US-Dollar (Stand Oktober 2026, Narok County).Kinder von 9 bis 17 Jahren zahlen 50 US-Dollar, jüngere sind frei. Ein Ticket gilt 12 Stunden.Die Gebühren gehen an das Narok County, nicht an den KWS; meist rechnet dein Camp oder Veranstalter sie ab. Prüfe die Tarife vor der Reise, sie wurden mehrfach geändert.Beste Zeit und PirschfahrtDie Migration erreicht ihren Höhepunkt meist zwischen Mitte Juli und September, Flussüberquerungen sind im Juli und August am häufigsten.In den langen Regen im April und Mai sind viele Pisten schlammig.Das Reservat ist von 6 bis 18 Uhr geöffnet; Pirschfahrten beginnen meist früh am Morgen.Ballonfahrten starten im Morgengrauen und enden mit einem Buschfrühstück mit Champagner.AnreiseKleinflugzeuge von Safarilink und Airkenya fliegen vom Wilson Airport in Nairobi in 45 bis 60 Minuten zu den Pisten der Mara. Auf der Straße über Narok dauert die Fahrt fünf bis sieben Stunden.

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    In der Umgebung

    Masai Mara

    Masai Mara

    Die Masai Mara im Südwesten Kenias, rund 300 Straßenkilometer von Nairobi, ist das bekannteste Safarigebiet des Landes. Offene Grassavanne, der Mara River und große Tierherden prägen die Region, die im Süden nahtlos in die Serengeti Tansanias übergeht.Zwischen Juli und Oktober zieht die Große Migration mit Gnus und Zebras durch, deren Flussüberquerungen zu den eindrücklichsten Tierbeobachtungen Afrikas zählen. Um das staatliche Reservat herum liegen private Conservancies auf Massai-Land mit Walking Safaris und Nachtpirsch.
    Mara Conservancies

    Mara Conservancies

    Die Mara Conservancies sind private Schutzgebiete auf Massai-Land, die sich nördlich und östlich an das Masai Mara National Reserve anschließen. Bekannt sind vor allem Mara North, Olare Motorogi und Mara Naboisho, in denen nur wenige Camps arbeiten und die Zahl der Fahrzeuge an einer Sichtung entsprechend klein bleibt.Hier sind Walking Safaris mit Massai-Guides, Nachtpirschfahrten, Fahrten abseits der Pisten und Abendessen im Busch möglich, die im Reservat nicht erlaubt sind. Von den meisten Camps aus kannst du zusätzlich ins Reservat fahren.
    Ruma-Nationalpark

    Ruma-Nationalpark

    Der Ruma-Nationalpark liegt im Lambwe-Tal südwestlich von Homa Bay, unweit des Victoriasees. Er ist der einzige Landnationalpark der früheren Provinz Nyanza und die letzte Heimat der Pferdeantilope in Kenia.Auf 120 Quadratkilometern Savanne und Buschland siehst du außerdem Rothschild-Giraffen, Oribis und Topis.
    Lake Magadi

    Lake Magadi

    Lake Magadi ist der südlichste See des kenianischen Rift Valley, rund 100 km südwestlich von Nairobi nahe der Grenze zu Tansania. In der Trockenzeit bedeckt eine Sodakruste rund 80 Prozent der Oberfläche, heiße Quellen speisen den See, und am Ufer leben Flamingos und andere Watvögel.Unterwegs lohnt der Halt an der prähistorischen Fundstätte Olorgesailie mit Faustkeilen aus dem Acheuléen.
    Hell's-Gate-Nationalpark

    Hell's-Gate-Nationalpark

    Der Hell's-Gate-Nationalpark liegt südlich des Naivashasees, rund 90 km von Nairobi, und ist einer der wenigen Parks Kenias, in denen du zu Fuß oder mit dem Fahrrad zwischen Zebras, Büffeln und Antilopen unterwegs sein darfst. Rote Steilwände, die Vulkanschlote Fischer's Tower und Central Tower und eine enge Schlucht prägen die nur 68 km² große Landschaft.Die Kulisse diente als Vorlage für den Zeichentrickfilm „Der König der Löwen“ (1994), gedreht wurde hier unter anderem „Lara Croft: Tomb Raider: Die Wiege des Lebens“.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI