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    Masai Mara
    Byrdyak / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

    Kenia

    Masai Mara

    Region

    Die Masai Mara im Südwesten Kenias, rund 300 Straßenkilometer von Nairobi, ist das bekannteste Safarigebiet des Landes.

    von Felix Gillen

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    4. Masai Mara
    Die Masai Mara im Südwesten Kenias, rund 300 Straßenkilometer von Nairobi, ist das bekannteste Safarigebiet des Landes. Offene Grassavanne, der Mara River und große Tierherden prägen die Region, die im Süden nahtlos in die Serengeti Tansanias übergeht.Zwischen Juli und Oktober zieht die Große Migration mit Gnus und Zebras durch, deren Flussüberquerungen zu den eindrücklichsten Tierbeobachtungen Afrikas zählen. Um das staatliche Reservat herum liegen private Conservancies auf Massai-Land mit Walking Safaris und Nachtpirsch.
    Reservat und ConservanciesDas Masai Mara National Reserve wird nicht vom Kenya Wildlife Service, sondern vom Narok County verwaltet. Sein westlicher Teil zwischen Mara River und Oloololo-Steilhang heißt Mara Triangle. Nördlich und östlich schließen Conservancies wie Mara North, Olare Motorogi und Naboisho an: Gemeindeland, das Massai-Grundbesitzer an Safari-Camps verpachten.Die Große MigrationDie großen Herden erreichen die Mara meist ab Juli und bleiben bis etwa Oktober. Flussüberquerungen am Mara River sind zwischen Juli und September am häufigsten, aber nie garantiert. Auch außerhalb der Migration bleiben viele Tiere das ganze Jahr über am Fluss und in den Sümpfen.Beste ReisezeitTrockenzeit von Juni bis Oktober: gute Sicht, viele Tiere, höchste Preise und Gebühren.In den langen Regen im April und Mai sind Pisten oft schlammig und schwer befahrbar.
    Masai Mara National Reserve
    Volodymyr Burdiak / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

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    Masai Mara National Reserve

    Das Masai Mara National Reserve im Südwesten Kenias ist das bekannteste Wildschutzgebiet des Landes und die nördliche Fortsetzung der Serengeti.

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    Mara Conservancies
    Regina Hart from Industry, United States / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0

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    Mara Conservancies

    Die Mara Conservancies sind private Schutzgebiete auf Massai-Land, die sich nördlich und östlich an das Masai Mara National Reserve anschließen.

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    Land der Massai

    Massai und WildtiereDie Mara ist traditionelles Land der Massai. Das Reservat selbst verwaltet das Narok County, in den angrenzenden Conservancies gehört das Land Massai-Familien, die es an Safari-Camps verpachten und ihre Rinder unter Auflagen weiter dort weiden lassen.Grenzenlose WanderungIm Süden geht die Mara ohne Zaun in die Serengeti Tansanias über. Über diese Grenze ziehen jedes Jahr die Herden der Großen Migration, die nach dem Grenzübertritt im Süden des Reservats nordwärts wandern.

    Anreise & Unterwegs

    Mit dem FlugzeugSafarilink und Airkenya fliegen vom Wilson Airport in Nairobi zu den Pisten in Reservat und Conservancies. Die Flugzeit liegt je nach Piste bei etwa 45 bis 60 Minuten, die Camps holen dich an der Piste ab.Auf der StraßeÜber Narok sind es je nach Ziel und Zustand der letzten Kilometer etwa fünf bis sieben Stunden Fahrt. Bis Narok ist die Straße asphaltiert, danach wird es teils holprig.Vor OrtPirschfahrten unternimmst du meist mit Fahrzeugen des Camps oder Veranstalters; in den Conservancies ist Selbstfahren nicht erlaubt.Sicherheits- und Gesundheitsfragen: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts, verlinkt auf der Länderseite.

    Rundreisen durch die Region

    Klassische Safari: Rift Valley und Masai Mara

    Klassische Safari: Rift Valley und Masai Mara

    Die klassische Erstbesucher-Runde ab Nairobi: Giraffen und Elefantenwaisen am Stadtrand, die Seen des Great Rift Valley mit Flusspferden und Flamingos, Nashörner am Lake Nakuru und zum Abschluss mehrere Tage in der Masai Mara.

    11 Tage
    5 Stopps

    In der Umgebung

    Masai Mara National Reserve

    Masai Mara National Reserve

    Das Masai Mara National Reserve im Südwesten Kenias ist das bekannteste Wildschutzgebiet des Landes und die nördliche Fortsetzung der Serengeti. Grassavanne, Akazien und der Mara River bilden die Kulisse für die Große Migration, wenn ab Juli große Herden von Gnus und Zebras aus Tansania einziehen.Auch außerhalb der Migration bleiben viele Tiere das ganze Jahr am Fluss und in den Sümpfen. Das Reservat wird vom Narok County verwaltet, nicht vom Kenya Wildlife Service.
    Mara Conservancies

    Mara Conservancies

    Die Mara Conservancies sind private Schutzgebiete auf Massai-Land, die sich nördlich und östlich an das Masai Mara National Reserve anschließen. Bekannt sind vor allem Mara North, Olare Motorogi und Mara Naboisho, in denen nur wenige Camps arbeiten und die Zahl der Fahrzeuge an einer Sichtung entsprechend klein bleibt.Hier sind Walking Safaris mit Massai-Guides, Nachtpirschfahrten, Fahrten abseits der Pisten und Abendessen im Busch möglich, die im Reservat nicht erlaubt sind. Von den meisten Camps aus kannst du zusätzlich ins Reservat fahren.
    Lake Magadi

    Lake Magadi

    Lake Magadi ist der südlichste See des kenianischen Rift Valley, rund 100 km südwestlich von Nairobi nahe der Grenze zu Tansania. In der Trockenzeit bedeckt eine Sodakruste rund 80 Prozent der Oberfläche, heiße Quellen speisen den See, und am Ufer leben Flamingos und andere Watvögel.Unterwegs lohnt der Halt an der prähistorischen Fundstätte Olorgesailie mit Faustkeilen aus dem Acheuléen.
    Ruma-Nationalpark

    Ruma-Nationalpark

    Der Ruma-Nationalpark liegt im Lambwe-Tal südwestlich von Homa Bay, unweit des Victoriasees. Er ist der einzige Landnationalpark der früheren Provinz Nyanza und die letzte Heimat der Pferdeantilope in Kenia.Auf 120 Quadratkilometern Savanne und Buschland siehst du außerdem Rothschild-Giraffen, Oribis und Topis.
    Hell's-Gate-Nationalpark

    Hell's-Gate-Nationalpark

    Der Hell's-Gate-Nationalpark liegt südlich des Naivashasees, rund 90 km von Nairobi, und ist einer der wenigen Parks Kenias, in denen du zu Fuß oder mit dem Fahrrad zwischen Zebras, Büffeln und Antilopen unterwegs sein darfst. Rote Steilwände, die Vulkanschlote Fischer's Tower und Central Tower und eine enge Schlucht prägen die nur 68 km² große Landschaft.Die Kulisse diente als Vorlage für den Zeichentrickfilm „Der König der Löwen“ (1994), gedreht wurde hier unter anderem „Lara Croft: Tomb Raider: Die Wiege des Lebens“.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI